Logischerweiße gibt es für den PC die meiste Software. Aber auch für Amiga, MAC oder C64 gibt es
entsprechende PR-Software, die sich nicht hinter der vom PC verstecken muß. Bei Atari oder andere
Systeme sieht es dann aber auch schon etwas schlechter aus.
Im folgenden werden einige PacketRadioprogramme vorgestellt. Vorweg die Sprungmarken:
für Amiga:
ProfiPacket,
AmiCom,
AHP
für PC:
GP,
Karl May Packet
für MAC:
Wisky
Es gibt noch mehr Packtprogramme. Ich habe aber diese 6 Packetprogramme einfach mal zum Vorstellen
ausgewählt. Für den Amiga gibt es allerdings nur noch ein Packetprogramm mehr und zwar AmigaPacket.
Dieses ist allerdings kommerziell, was die anderen hier aufgeführten Programme nicht sind.
Im folgenden werden ein paar Auszüge aus den Anleitungen der einzelnen Programme aufgeführt. Diese
sind nur auf HTML umgeschrieben, der Inhalt ist aber dergleiche(inkl. Rechtschreibfehler).
Wenn man stolzer Besitzer eines TNC ist, dann kann man Packet
auch ohne Packetprogramm betreiben.
Dazu ist nur ein ganz normales Terminalprogramm notwendig. Bei ein oder zwei Links ist das ohne
weiteres möglich. Sind aber noch mehr Links vorhanden, so kann es recht schnell unübersichtlich
werden, da die übersichtliche Darstellung wie bei einem Packetprogramm hier fehlt.
ProfiPacket ist ein recht gutes Programm für die Workbench. Es läuft im Multitask und bietet fast
alles, was man für Packet braucht. Allerdings ist das Programm noch nicht fertigprogrammiert und
die Fertigstellung ist leider in weite ferne gerückt, da der Autor von ProfiPacket an diesem zur
Zeit nicht mehr weiterarbeitet. Der Quellcode ist allerdings im Aminet zu finden und wartet auf
einen erfahrenen Programmierer.
Systemanforderung:
Profipacket stellt an den Computer bestimmte Anforderungen:
- Kickstart 2.04 / Workbench 2.0
- MagicUserInterface 3.8
- 1,5 MB Speicher
- TNC oder TNC-Emulation + Packet Radio Modem (z.B. AmigaTNC)
Um die Möglichkeiten von ProfiPacket voll auszunutzen sollten sie allerdings
eine Festplatte benützen. Da ProfiPacket oft auf diverse Dateien zugreifen
muß, sollte ansonsten die ProfiPacket Diskette stets in einem Laufwerk
eingelegt sein. Notfalls kann man ProfiPacket auch von der Ramdisk laufen
lassen, man sollte aber nach dem Verlassen des Programms nicht vergessen, die
Ramdisk wieder zurückzukopieren.
Damit ProfiPacket an ihrer Landessprache angepasst werden kann, müssen sie im
Besitz von Workbench 2.1 sein.
Getestete Konfigurationen:
Amiga 500 / 3 MB Speicher (1/2) / 68000 7 MHz / AmigaTNC
Amiga 1200 / 6 MB Speicher (2/4) / 68030 50 MHz / TNC
Amiga 1200 / 34 MB Speicher (2/32) / 68040 40 MHz / TNC
Amiga 4000 / 66 MB Speicher (2/64) / 68060 50 MHz / TNC
Amiga 4000 / 66 MB Speicher (2/64) / 68060 50 MHz / AmigaTNC
Kontakt:
(c) 1999 by Alexander Feigl
Burachstraße 51
D-88250 Weingarten
EMail : Alexander.Feigl@gmx.de
Homepage : members.tripod.com/~lonely_dreamer/
AmiCom hat den Vorteil, das es recht klein und flink programmiert worden ist. So kann man ohne
weiteres AmiCom auf einem A500 einsetzen, da es keine besonderen, externe Programme benötigt.
AmiCom kommt auch mit einem Modem auf dem Amiga500 klar und
braucht auch dafür keine Extraprogramme dafür wie andere Programme.
Ich habe seit einiger Zeit einen A500 mit MC68000, 7Mhz, 1MB mit einem PCCOM und AmiCom 2.3
am laufen und es geht ohne weiteres. Das System läuft ohne Festplatte und nur mit einem
Diskettenlaufwerk. Es ist sogar im Multitask das Anzeigen von z.b. Gif-Bildern möglich oder
das Bearbeiten von Dateien auf der Diskette. Wohlgemerkt gleichzeitig, wärend AmiCom läuft...
Eines der wenigen Mankos von AmiCom war bis jetzt immer, das es keinen ACT-Befehl gab. Aber mit
dem Hilfsprogramm ACT.exe kann man diese doch bei AmiCom anzeigen lassen. Mehr dazu auf der
ACT-Seite.
Systemanforderung:
AmiCom benötigt einen Amiga mit mindestens 512K RAM, Kickstart Version
1.2, Workbench Version 1.3 und einem Diskettenlaufwerk. Zur vollständigen
Ausnutzung aller Funktionen wird mindestens 1MB RAM und eine Festplatte
empfohlen.
- Einen TNC (TNC-2, TNC-3...) mit einer WA8DED-kompatiblen Hostmode-Software.
- Einen TNC oder Multimodecontroller (PK232, KAM...) mit einer Software
welche in den KISS-Mode geschaltet werden kann. Dieses ist bei den
meisten Multimodecontrollern der Fall.
- Einen TNC mit SMACK-Software. SMACK ist eine Erweiterung des KISS-Mode um
eine 16-Bit Prüfsumme (CRC).
- Einen TNC oder RMNC mit Flexnet-CRC-KISS-Mode.
- Ein BayCom-Modem oder ein dazu kompatibles. Es besteht aus einer einfachen
Modemschaltung welche an die serielle Schnittstelle gesteckt wird. Für einen
Betrieb eines solchen Modems ist allerdings ein schnellerer Prozessor nötig,
ein mit 7 Mhz getakteter MC68000 reicht dafür NICHT.
Seit der Version 2.2 ist ein Betrieb von unmodifizierten Modems (BayCom,
PC-Com) möglich.
Kontakt:
Weitere Fragen können an folgende Funkamateure gestellt werden:
Deutschland: DL3MGQ @ DB0KCP.#BAY.DEU.EU (Der Autor, in deutsch oder englisch)
Schweiz: HB9VBC @ HB9IAP.SROM.CHE.EU (Übersetzung der Anleitung ins Englische, englisch, deutsch oder französisch)
Frankreich: F6HTW @ F1EBV.FMLR.FRA.EU (französisch)
England: G6RIL @ GB7SYP.#19.GBR.EU (englisch)
Australien: VK5STR @ VK5PO.#BVL.#SA.AUS.OC (englisch)
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AHP ist das komplexeste Packetprogramm auf dem Amiga. Es verlang auch einen recht ordentlichen
Amiga, damit es nicht zur Qual wird. Es ist mit diesem Programm fast alles möglich.
Recht interesant ist auch die Möglichkeit über Packet Radio Spiele zu spielen. Dabei wird anderst
wie zum Beispiel bei GP wird hier sogar ein eigenes Fenster mit
richtiger Grafik aufgemacht.
Systemanforderung:
AHP benötigt auf jeden Fall mindestens Kickstart 2.0 (V36).
Dies wird mit einer umfassenden Ausnutzung von 2.0 belohnt.
An Bibliotheken werden benötigt: locale.library (ab WB2.1), reqtools.library, gadtools.library, iffparse.library, diskfont.library
Der benötigte Mindestspeicherbedarf liegt bei 1MB, allerdings sind hiermit
keine großen Puffer möglich, und mit Multitasking nebenbei darf man
auch nicht in größerem Umfang rechnen.
Festplatte ist nicht Pflicht, ein Betrieb von Diskette ist auch möglich,
wenn auch nicht sehr komfortabel und schnell, und erfordert außerdem
einiges Geschick bei der Konfiguration der Disketten.
Das Limit für ein komfortables Arbeiten mit AHP liegt freilich bei einem
Amiga mit größer gleich MC68020, 14MHz (A1200) und einer Festplatte.
Eine FPU benötigt AHP nicht, darum wird sie auch nicht unterstützt. :-)
Kontakt:
_______________________
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| DL6OCL @ DK0MAV | \
| Jens Köhler | |
| Meinstraße 41 | |
| 38448 Wolfsburg | |
| 05363/3937 | |
|_______________________| |
\ \ |
\_______________________\|
GP gehört zu den deutschen Packetprogrammen auf dem IBM-PC. Durch seine einfach, grafische
Oberfläsche ist es sehr einfach Packet zu machen. GP läuft im DOS und läuft sogar mit einem 286er
mit Modem sehr gut, ist also auch für Einsteiger mit einem 286er zu empfehlen.
Der einzige Schwachpunkt ist nur, das man wärend GP läuft halt nichts anderes mit dem Rechner machen
kann. Es ist aber möglich kurz ins Dos zu gehn. Ein Beenden von GP während Verbindungen bestehen kann
natürlich bei Betrieb mit einem Modem zu Linkverlusten führen.
Systemanforderung:
Für den Betrieb von GP ist ein IBM-kompatibler Computer mit mindestens 1MB
Speicher, EGA- bzw. VGA-Grafikkarte und DOS 2.0 bzw. höhere DOS-Versionen
erforderlich. GP läuft auch in einer DOS-Box unter OS/2. Mit den
Standard-VGA Treibern kann es sowohl als Vollbild als auch im Fenster
gestartet bzw. mit ALT-Home umgeschaltet werden. Ob der Fenster-Modus auch
mit SVGA- XGA- usw.-Treibern funktioniert, kann ich leider nicht sagen.
Der Vollbild-Modus wird aber in jedem Fall funktionieren.
Ist in dem benutzten PC EMS- oder XMS-Speicher installiert (In den
DOS-Sitzungen von OS/2 mit den "DOS-Settings" einstellbar), lagert GP die
Scroll-Back-Puffer in diesen Speicher aus und verbraucht dann nur noch ca.
380K im normalen DOS-Speicher. Für OS/2 sollte man aber besser die OS/2-
Version von GP (GP/2) benutzen. Es handelt sich dabei um eine 32Bit-
Applikation für den OS/2 Presentation Manager.
Kontakt:
Wer Interesse an der neusten Version von GP hat, kann eine Leerdiskette und
ausreichend Rückporto an folgende Adresse schicken:
Ulf Saran Bankverbindung:
DH1DAE Konto: 674945
Veit-Stoá-Str. 36 Institut: Sparkasse Siegen
57076 Siegen BLZ: 460 500 01
(Programmspenden sind nicht notwendig, werden aber dankbar angenommen) :-)
KMP ist ein textorientiertes Packetprogramm für den IBM-PC. Es hat den Vorteil, das es einige
sehr gute Funktionen besitzt auch auch sehr gut auf einem Amiga unter PCTask läuft.
Systemanforderung:
keine Angaben
Kontakt:
Kleine anmerkung : Ich (DRR280/DOR557) kann nur dann ein Gutes Programm Programmieren wenn IHR alle mithelft!
Also Voschläge und Eahnliches Bitte per E-mail an : kmp@cyberdude.com oder als PR-Mail an : DRR280@DFM666.#F.HES.DEU.EU als Fido-Mail ist auch moeglich : Sascha Nickel@2:244/1111.33
Leider sind mir noch keine guten Packet-Programme für den MAC bekannt. Dieses Programm ist aber
noch brauchbar. Allerdings kennt es kaum Befehle und ist recht spartanisch Aufgebaut im Vergleich
zu den anderen hier vorgestellten Programmen.
Sollte hier ein Leser ein besser MAC-PR-Programm kennen, das auf auch 68k läuft, dann Informiert mich
bitte!
Systemanforderung:
Notwendige Hardware
-------------------
Macintosh mit
./ MC68020 cpu, oder besser
./ System 7, oder besser
./ 32bit Addressierung eingeschaltet
./ mindesten 512KB freiem Arbeitsspeicher (RAM)
Unterstützte tncs
./ tnc2 ab TF 2.6
./ TNC3 mit Turbo
Kontakt:
Version wisky7064 gibt es
./ in den Boxen als sechs komprimierte und gepackte jw-files, oder
./ kostenlos gegen SASE bei
Jim Kutschera
Damm 8a
26135 Oldenburg
Beste Grüße
Jim DK3BS @DB0CL ¥ 95.06.23 00:11:07 Uhr
Entsprechende Software kann man im Downloadbereich
herruntergeladen werden.
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Aktualisierung: 19.01.00