HÖHLENFORSCHEN


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KOGELHÖHLE ]

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HÖHLE 1 ]

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HÖHLE 2 ]

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Fotos von verschiedenen Höhlentouren werden mit der Zeit ergänzt
aktualisiert am 14.12.02

Höhlenforschen ist Abenteuer pur, aber es muß hart erarbeitet werden.
Das heißt schwere Rucksäcke zur Höhle und Schleifsäcke in der Höhle schleppen. Am schlagkräftigsten sind wir mit
einer Gruppe von vier bis fünf Forschern.

Bei unseren Touren sind wir im Schnitt 14 bis 20 Stunden in der Höhle unterwegs. Extrem lange Forschungsfahrten können auch mehr als 24 Stunden dauern. Meistens beanspruchen Zu- und Abstieg auch noch je 2 bis 3 Stunden. So kann eine Fahrt von Zuhause weg und wieder zurück auch mal mehr als 30 Stunden in Anspruch nehmen.
Dabei wird man körperlich bis auf `s Äußerste gefordert.

Im Neuland wird sofort vermessen (Länge mit Maßband, die Neigung mit einem speziellen Neigungsmesser und die Richtung mit einem Kompass) eine Skizze mit den Messdaten, den Konturen und der Beschaffenheit des Höhlenganges oder -raumes angefertigt.

Als Mitglied des OÖ.Landes-Höhlenvereines bin ich vorwiegend in den Höhlen des Toten Gebirges unterwegs. Im Herbst während der Übergangszeit (Oktober bis Anfang Dezember) und im Winter treibt es mich in die Höhlen.

Trotz all der schweren körperlichen Betätigung, den Problemen mit Schmutz und Feuchtigkeit gehe ich dabei meiner Leidenschaft zur Fotografie nach. Mit meiner Minolta XD7 (eine mechanische Zeiteinstellung steht mir zur Verfügung), einem Zoom-Objektiv 3,5/35-70mm und 3 bis 4 Blitze mit Fotozellenauslöser kann ich außergewöhnliche und faszinierende Dias auf Kodachrome 200 schießen.
Mit meinen Höhlenpartner (vor allem mein Bruder Helmut und mein Schwager Reinhold) konnte ich bald ein gut eingespieltes Team zum Fotografieren in der Höhle bilden.
Da das Fotografieren in der Höhle sehr schwierig und aufwändig ist, braucht man ein sehr ausgeprägtes Vorstellungsvermögen über das Ausleuchtverhalten der einzelnen bzw. den Verbund der eingesetzten Blitze.


Mit viel Gefühl für das Reflexionsverhalten der beleuchteten Motive (sehr helle bis schwarz) weise ich die einzelnen Personen mit ihrem Blitz in die richtige Position ein.

Viele Motive bleiben Versuche mit Erfahrungen für die Aufnahmen beim nächsten Mal.