Saturngalerie - die besten Bilder

Saturn ist der 6. Planet von der Sonne aus gesehen und zweitgrößte insgesamt. Er hat einen Äquatordurchmesser von etwa 120000 km und wiegt dabei rund 95 Erdmassen, die Dichte entspricht dabei 70% der von Wasser, Saturn würde also auf einem ausreichend großen Ozean schwimmen! Durch die schnelle Rotation von 10.66 Stunden hat der 6. Planet eine beträchtliche Abplattung von 0.1, der Poldurchmesser beträgt etwa 90% des Äquatordurchmessers! Die Atmosphäre besteht aus Wasserstoff und Helium und Spuren von Methan, Ammoniak, Ethan und Phosphin, das alles dazu bei einer mittleren Temperatur von -180°C und einer Albedo von 0.61.
Die Umlaufzeit um die Sonne beträgt 29.457 Jahre (9.6 AE große Halbachse, 0.06 Exzentrizität) bei einer Neigung der Bahnebene von 2°29' und einer Äquatorneigung von 6°27'. Dadurch zeigen sich die Ringe mal weit geöffnet, fast wie ein Auge, bis sie bei exakter Aufsicht verschwinden um dann die Ringöffnung im Laufe der Zeit allmählich wieder zu vergrößern.
Das Interessanteste am Saturn ist, unbestritten, sein Ringsystem, nur wenige Kilometer dünn, im Vergleich mit der Breite dünner als ein Blatt Papier. Beobachtbar ist der Ring ab 50 facher Vergrößerung, sein größter Mond Titan ist ab 2" Öffnung zu erkennen, wenigstens 4 weitere Monde der 30 sollen ab etwa 4" Öffnung bei dunklem Himmel zu erahnen.

Datum
Vorschau
Textfile
Daten, Erklärungen
18.03.2003
txt 40kB: Langsam krieg ich wohl den Dreh mit dem Refraktor raus. Jetzt sind schon leicht 4 Monde zu sehen, der Bereich der Überstrahlung ist annehmbar, im Grünen Farbkanal sogar überragend (klar, da ja das System für die Farbe Grün, in der das menschliche Auge am empfindlichsten ist, justiert wurde).
Schön zu sehen ist auch der Lauf von Titan über die zeit hinweg, dieser ist selbst auf den Thumbnails gut zu sehen.
15.03.2003
txt 37kB: Trotz etwas diesigen Wetterbedingungen hat Saturn die Monde diesmal nicht überstrahlt, sodaß diesmal ganze 4 Monde sichtbar sind. Von denen war Titan und sogar Dione (10m3!) im Capturefenster sichtbar. Etwas unsicher bin ich mir mit der Identifizierung von Enceladus (11m6) sehr nah an Saturn, dieser ist etwa so hell wie der knapp daneben sichtbare Thetys (10m2), was mich sehr wundert. Aber ansatzweise ist immerhin die Cassiniteilung auf dem Ring Saturns zu sehen, bei visueller Beobachtung freilich ohne Probleme.
13.03.2003
txt 37kB: Hier kämpft mein neues Teleskop fast in der selben Klasse, wie mein Newton. Daran ist gut zu sehen, was für ein schwieriger Brocken Saturn ist. Dafür sind die Monde doch recht gut zu sehen, da das Bild nur wenig nachbearbeitet wurde, leider hat Saturn doch einen recht großen Bereicht überstrahlt, vielleicht wären sonst mehr Monde sichtbar gewesen.
19.03.2002
txt 33kB: Bevor eine Tiefdruckfront den Himmel bewölkt klarte es teilweise auf und ich konnte gerade so noch Saturn zwischen den Wolkenlücken aufnehmen. Das Objekt unten links entpuppte sich durch Nachforschungen wahrscheinlich als der Asteroid Vesta (8m25). Etwas heller, als Titan (8m36), Mitte unten. Der Asteroid muß etwa 1' von seiner berechneten Position entferntsein, damit er an dieser Position zu sehen ist!
v.l.n.r.: Rhea (9m74)/Saturn (0m95 )/ Tethys (10m24)/ Titan (8m36)/ Iapetus (11m13)
10.03.2002
txt 26kB: Die Aufnahme zeigt überraschende Ergebnisse, selbst Iapetus konnte zweifelsfrei identifiziert werden, neben einem etwas schwächeren Hintergrundstern. Die Mondanordnung: Titan (8m32)/ Iapetus (11m09)/ Rhea (9m70)/ Saturn (0m93)/ Dione (10m40)
28.02.2002
txt 26kB: Ein Komposit aus einer Aufnahme für die Monde und einer Aufnahme mit Barlow für den Planetenkörper. Sichtbar sind außer Saturn auch 4 Monde: v.l.n.r. Rhea-unten (9m67)/ Dione-oben (10m36)/ Saturn (0m89)/ Thetys (10m16)/ Titan (8m28) - 10.4 mag: neuer gesicherter Tiefenrekord!
23.09.2001
txt 5kB: Nach einer langen Schlechtwetterperiode war es diese Nacht wieder relativ klar. Leider war es etwas diesig, weshalb die Barlowlinse eine enorme Verschlechterung der Aufnahme mit sich brachte. Diese Aufnahme entstand deshalb ohne Zuhilfenahme der 2x Barlow. Gut erkennbar ist das helle Äquatorband und der Plantenschatten auf dem Ring.
09.09.2001
txt 22kB: Dasselbe Bild wie oben in Falschfarbendarstellung. Erzeugt mit Giotto. Hier ist Titan als hellroter Fleck rechts unten im Bild zu sehen. Benutzt habe ich die Farbpalette Regenbogen, mit logarithmischer Verteilung. Dass der Saturnmond überhaupt zu sehen ist schon fast ein Wunder, da der Erdmond (67%) in 18° Abstand stand und Titan im Original nur knapp über dem Hintergrundrauschen heraussticht (~1,5/256 Abstufungen= ~0,59%).
09.09.2001
txt 6kB: Nach einer langen Schlechtwetterperiode tat sich der Morgenhimmel zwischen ein paar Wolkenlücken auf. Für Mondaufnahmen waren die Wolkenlücken zu klein, so nahm ich zum Spaß Saturn auf. Bei der Nachbearbeitung habe ich dann fast einen kleinen Fleck übersehen, anfangs nur bei 16Bit Farbtiefe zu sehen. Dieser stellte sich dann als Saturnmond Titan heraus (8m28!). Das südliche Saturnviertel erscheint dunkler, als der unmittelbare Äquatorbereich!


© Mario Sämisch, astrofan.de.vu
 
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