Bresser Herkules - geschenkt Weihnachten 1996 |
Mein erstes Teleskop war ein 2" f/12
Refraktor
von Bresser. Eine an und für sich eine akzeptable Optik,aber
üble 1" Okularen, eine superwackligen Montierung, sowie eine
Mechanik, die nicht sehr überzeugend ist, v.a. der Okularauszug:
grauenhaft!
Mit diesem Teleskop hatte ich immerhin schon Hale-Bopp beobachtet, sogar mit in die Ferien nach Italien mitgenommen, klein genug dazu ist es u.v.a.m.. Leider hat es nur eine geringe Lichtsammelleistung und auch eine geringe Auflösung. Für den Anfang sicherlich ganz nett, aber ein größeres Teleskop mußte bald her... Als ich bessere 1.25" Okulare (meines
nächtsen
Teleskops) besaß und eingesetzt hatte, konnte man nun
erstaunliche
Details auf Jupiter
(3Bänder+ GRF) und Saturn (Planetenschatten auf dem Ring) sicher
erkennen. Natürlich war die Halterung an dem Teleskop
abenteuerlich,
aber die Ergebnisse recht beeindruckend für diese Optik. Trotzdem
hat
eine genauere Untersuchung der Optik ergeben, daß edie Linse
nicht sonderlich gut geschliffen ist, einige optische Fehler lassen die
Sterne zu ausgefransten Gebilden mutieren. Die Montierung ist mittlerweile verschrottet, das Teleskop war von mir als Leitrohr vorgesehen. Es ist aber noch eingemottet, mangels einer befriedigenden Halterung. |
Meade LXD500/127NT - gekauft 1999 |
Das nächste Teleskop war eine
Meade 5" f/8 Newton Optik auf einer LXD 500
Montierung. Es bietet 56-204 fache Vergrößerung bei 1020 mm Brennweite mit 25, 9.5 und 5 mm Plössl Okularen der Serie 3000 aus dem Hause Meade. Die Optik hat sich im Laufe der Zeit sehr verschlechtert, war aber von Anfang an nie lange optimal justiert. Dadurch ist das Bild mit Okular sehr matschig und Welten von dem dem entfernt, was es zeigen könnte, bzw. früher zeigen konnte. Mittlerweile betreibe ich das Teleskop
fast nur
noch mit der CCD-Webcam. Durch deren geringe Größe ist das
Bild
gar nicht mehr so schlecht. Das Lichtsammelvermögen
läßt
mit der Philips
ToUCam
sogar Sterne bis ~6mag zweifelsfrei erkennbar werden, auf den
Previewbilder, z.B. während einer Aufnahme. Mit Luft nach "unten".
Ich schätze bis 7mag reicht das Teleskop mit der Webcam locker.
Aufgrund der schlechten Justierung meine
Spiegelteleskops
habe ich im Internet etwas herumgesucht und eine PDF-Anleitung von
Uwe
Pilz gefunden. Diese biete ich hier an, damit ihr, die vielleicht
auch
Probleme mit der Justierung eines Newton-Spiegelteleskops habt
schneller
zum Ziel findet. --> Download
<-- ((c)Uwe Pilz) Da die Probleme mit der Justierung, ein großer Nachteil
in
meinen Augen: die extreme Justieranfälligkeit von dem
Spiegelteleskop,
nie gelöst werden konnten, hatte ich mich bald mit Alternativen
beschäftigt. Mit dem Billigerwerden von den China-Refraktoren
konnte
ich mich schließlich auf einen bezahlbaren Nachfolger freuen. |
![]() Skywatcher 120/1000 Refraktortubus - gekauft Winter 2002 |
Als mein
letztes Teleskop
habe
ich den Tubus mit Optik und Sucher erstanden, da mich die Qualität
des
Meadeteleskopes schon seit längerem zur Verzweiflung getrieben
hatte. Es ist ein 4,75" Fraunhofer-Achromat mit einem Öffnungsverhältnis von f/8 und damit 1000mm Brennweite. Die Optik ist super, am Preis gemessen, absolute Oberklasse! Die Montierung benutzte ich weiter, da diese noch in Ordnung ist, und sehr viel Zubehör dafür vorhanden ist (Polsucher, Nachführmotoren). Der Tubus passt auch darauf,, leider ist der Tubus recht kopflastig, und dadurch ist die Montierung nur schlecht zu erreichen, was aber einigermaßen zu verschmerzen ist. Von der Abbildungsleistung bin ich vollkommen überzeugt, so ist Mars in seiner Jahrtausendopposition 2003 bei 200facher Vergrößerung mit Rot-Filter und ruhiger Luft wunderbar detailiert! Der Farbfehler ist zwar zu sehen, aber nicht störend, ich sehe ihn nur, wenn ich explizit darauf achte, mit einem Blaufilter schon recht deutlich vorhandend, aber nicht so extrem, daß der Kontrast enorm gestört wird. Die Webcamaufnahmen sind um Welten besser, als in dem Vorgängerteleskop (siehe Galerie), und das bei etwas geringerer Öffnung zum Meade! Ergo: Meade? Never Again! |
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Eine technische Übersicht über meine Teleskope:
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Skywatcher 120/1000 |
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Fraunhofer-Refraktor |
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120mm
(4,75 Zoll) |
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0.96" |
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13.1 mag |
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31 mm Durchm. d. kleinen Achse |
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1000mm |
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f8 |
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56- 204 fach |
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240x (praktisch: 300x) |
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etwas
kleiner, zudem kofferraumtauglich |
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4,8,20 mm Okulare |
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8x50
Sucher |
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• leichter optischer Fehler (Fehlschliff des Objektivs) |
--> extrem dejustiert mit einer Auflösung, nur knapp unterhalb des Refraktors • enormes Lichtsammelvermögen |
• sehr
gute Abbildungsleistung • etwas kopflastig • sehr preiswert! |
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478 Euro
(Nur
Tubus+Optik) |
© Mario Sämisch, astrofan.de.vu
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