Jena
zu stark, Mendig zu schwach
Schon
beim Eröffnungsspiel in Jena im September mussten sich die Regionalligaspieler
der BSG Unkel-Linz ohne Spitzenspieler Thushara mit 2:6 geschlagen geben und
nun beim ersten Rückrundenspiel vor heimischem Publikum vermisste der
Tabellendritte nicht nur ihn, der auf Heimaturlaub zurück nach Sri Lanka flog,
sondern auch noch mehrere andere Stammspieler . So war die Niederlage
vorprogrammiert und fiel mit 1:7 zwar deutlich aus, doch der Spielverlauf war
zumindest in drei Partien ausgeglichen. Die jungen Spieler aus Jena, die bei
Eiseskälte quer durch Deutschland von Osten nach Westen gekommen waren, nahmen
es mit Gelassenheit hin, dass sie ihre Punkte diesmal relativ locker einfahren
konnten. Zum Glück war die Linzer Halle nach der kältesten Nacht des Jahres im
Gegensatz zu den Hallen in Maintal und Viernheim (siehe kroton.de) relativ
wohltemperiert. Dank vorhandener Reste von der vorabendlichen Weihnachtsfeier
konnten sogar warme Pizza und heißer Glühwein neben dem gewohnten Kaffee und
Kuchen an Spieler und Zuschauer ausgeschenkt werden.
Markus,
Claus, Dieter und Lumpi Weber gaben ihr Bestes, doch sollte das erwartungsgemäß
nicht reichen. Die beiden Letzteren dürften im zweiten Herrendoppel wohl den
deutschen Altersrekord (gemeinsame 130 Jahre!) für die Regionalliga aufgestellt
haben. Alle Spiele mit Damenbeteiligung waren hart umkämpft, aber nur das Mixed
konnte von Markus Stollberg und Sarah Kämpf in zwei Sätzen gewonnen werden. Im
Damendoppel konnten Sarah Kämpf und Arzane Bunjaku leider sechs Matchbälle
nicht verwerten, während den Jenaer Damen Voigtmann/Sondermann ein einziger
reichte. Auch im Einzel konnte Rheinlandmeisterin Arzane im dritten Satz ihre
3-Punkte-Führung nicht ins Ziel retten. Dennoch
überwintern die BSG´ler in der oberen Tabellenhälfte, bis es am dritten
Januarwochenende weitergeht.
In
der Rheinland-Pfalz-Liga bleibt die zweite Mannschaft weiter im Rennen um einen
der zwei ersten Plätze, die zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Oberliga
berechtigen. Gegen den Tabellenletzten aus Mendig gab es einen ungefährdeten
8:0-Sieg. Dabei waren nach knapp zwei Stunden alle Spiele in zwei Sätzen
gewonnen. Auch hier geht es Ende Januar in die entscheidende Phase der Meisterschaft.