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Unterstützung bei Herzleistungsschwäche durch das
Die Herzleistungsschwäche hat sich in den letzten Jahren überraschend verbreitet. Diese Erkrankung des Herzens trat meistens bei älteren Personen auf. Heute
trifft es auch Jüngere. Die Annahme, dass der Auslöser zu fettes Essen und verstärkter Alkoholkonsum sei, wurde widerlegt. Bekannt ist, dass eine starke Grippe
zu den gleichen Symptomen beitragen kann. Hierbei handelt es sich um einen Virus welcher direkt den Herzmuskel angreift und das Herz so aus seiner Form
gerät. Somit sind also auch Leistungssportler nicht davor geschützt die Erkrankung zu erlangen.
Luftnot, körperliche Schwäche und Ansammlung von Wasser im Gewebe sind erste Anzeichen. Ein Arztbesuch sollte nicht aufgeschoben werden und es ist
ratsam, einen Kardiologen hinzuzuziehen. Dieser wird nach der Untersuchung mit Echo- und Röntgenbildern die Behandlung einleiten. Entwässerung und
Medikation sind die ersten Maßnahmen um damit das Herz zu stärken und die Vergrößerung einzudämmen beziehungsweise zu verringern. In einigen Fällen kann hierbei schon eine Besserung eintreten.
Die Mediziner haben in der letzten Zeit neue Möglichkeiten, dass Herz zu retten, erfunden. Die Varianten reichen von umlegen des Herzens mit einem Netz oder
Entfernung eines Teils des Herzmuskels. In gleichen Maßen hat die Forschung Geräte erfunden, welche zur Entlastung des Herzens in den Körper des Patienten
eingebaut werden. Dabei gibt es zahlreiche Unterschiede der sogenannten Kunstherzen. Alle haben gemeinsam, dass sie das Leben des Patienten zumindest
verlängern bzw. bis zur Transplantation erträglich machen. Gute Aussichten bestehen bei den implantierten Geräten, dass sich Herzmuskel erholt und das Kunstherz entfernt werden kann.
Wenn der Patient die Umstände mit Physis und Psyche akzeptiert, kann er sein Leben “fast” normal gestalten. Auch die Lebensqualität kann im positiven
Bereich gehalten werden. Eine enge Zusammenarbeit mit den Ärzten und Technikern ist wichtig um den richtigen Zeitpunkt, zur dann nötigen Transplantation, zu
finden. Allerdings steht dann nach der Entscheidung dazu nicht sofort ein Spenderherz zur Verfügung. Diese Zeit kann auch sehr lange sein.
Ersatz des Herzens sind auch Tierorgane sowie die Genforschung im Gespräch. Wenn die ethischen Bedenken, von auch nicht Betroffenen, beiseite gelegt
werden, könnte mehr Menschen als bisher das weitere Leben ermöglicht werden. Denn damit wäre die Wartezeit auf den Transplantationslisten vorbei.
Mit dem Gerät wird es wohl noch längere Zeit gehen müssen. Bevor eine Transplantation in Betracht kommt sollten alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft
werden. Es scheint so als wären die Risiken größer als der Nutzen. Wenn man mit der Linksherzunterstützung zurecht kommt und die Behinderungen dadurch
gut bewältigen kann, sollte man diese Variante bevorzugen.
Wie der Zustand nach einer evt. gelungenen Transplantation sein wird, kann Niemand beurteilen. Den momentanen Zustand kann nur der Patient selbst beurteilen und muss für sich selbst entscheiden.
Im Übrigen ist nach einer gewissen Zeit (ca. 12 Jahre) der Punkt gekommen, auch das transplantierte Spenderherz auszutauschen.
Solange aus medizinischer Sicht durch die Linksherzunterstützung die Lebensqualität gesichert werden kann sollte man , nur meine persönliche Meinung, die
Technik weiter nutzen. Da ständig Neuerungen bei der Herztechnik erarbeitet werden spielt die Zeit eine große Rolle.
Neue Hilfe für schwache Herzen
Dynamische Kardiomyoplastik bei Herzinsuffizienz
Eine recht neue Behandlungsmethode für Patienten mit Herzmuskelschwäche ist die Dynamische Kardiomyoplastik. Die Operation ist eine mögliche Alternative
zu der risikoreichen Transplantation.Bei der Operation wird der große Rückenmuskel abgetrennt, um beide Herzkammern gewickelt und mit einem
Herzschrittmacher versehen. So kann er für einen regelmäßigen Herzschlag sorgen.
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Sonden stimulieren den Muskel
Zunächst wird der Patient auf die Seite gebettet, damit der linke große Rückenmuskel (Latissimus Dorsi) freigelegt und am unteren Ende abgetrennt werden kann. Anschließend werden Sonden
eingepflanzt, die den Muskel stimulieren. Danach wird ein etwa vier Zentimeter langes Stück der zweiten Rippe entfernt. So entsteht eine Art Fenster im Bereich der Achselhöhle. Durch dieses Fenster
schiebt der Chirurg den losgelösten Rückenmuskel. Nun muss der Patient umgebettet werden, damit das Brustbein eröffnet werden kann. Der Chirurg näht auf die Vorderwand des Herzens zwei
Empfangselektroden, umschließt mit dem Rückenmuskel beide Herzkammern vollständig und näht diesen dann auf dem Herzmuskel fest.
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Medizin-Hightech unter der Haut
Zusätzlich zum Schrittmacher für den Rückenmuskel - dem Taktgeber, der meist in die Bauchhöhle implantiert wird - wird noch ein Defibrillator
von der Größe einer Streichholzschachtel in die Nähe des Schlüsselbeins unter die Haut gepflanzt. Seine Aufgabe ist es, die Taktfunktion zu übernehmen, wenn es zu einem Herzstillstand kommt. Er gibt dem Herzen zunächst zehn Sekunden Zeit, um selbst wieder in den Takt zurück zu finden, danach greift er mit kleinen Stromstößen ein. Viele Patienten konnten schon mit diesem Defibrillator vor dem Tod gerettet werden.
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Gute körperliche Konstitution wichtig
Die Methode könnte für rund jeden fünften der Transplantationspatienten ein Ausweg sein - entweder endgültig oder aber als Übergangslösung bis zu einer späteren Verpflanzung eines
Spenderherzens. Für viele Patienten kommt eine solche Behandlung jedoch nicht in Frage. Denn nach der Operation ist das Herz zunächst stärker belastet: Es muss zusätzlich zur Pumpleistung noch
die Kraft für den angenähten Rückenmuskel aufbringen. Dazu braucht der Patient eine gute körperliche Konstitution. Diese Methode ist also nur für jene Herzinsuffizienzpatienten geeignet, die
genügend Kraftreserven haben, um die anstrengenden Wochen nach dem Eingriff zu überstehen.
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Keine Abstoßungsreaktionen
Die Erfolgschancen dieser Methode liegen - gemessen nach drei Jahren - bei 78 bis 80 Prozent. Damit ist die Quote ähnlich hoch wie bei Herztransplantationen. Da nur mit körpereigenem Gewebe
gearbeitet wird, muss eine Abstoßreaktion wie bei einem Spenderherz oder auch einem körperfremden Kunstherz nicht befürchtet werden. Außerdem benötigt man auch keine körperlich belastenden und
kostenintensiven Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems. Zudem ist die gesamte Operation deutlich günstiger als eine Transplantation, die etwa 75.000 Euro kostet.
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Produktion eingestellt
Die Kosten für die Dynamische Kardiomyoplastik betragen rund 40.000 Euro. Zurzeit kann jedoch nicht nach dieser Methode operiert werden, denn die amerikanische Herstellerfirma des Schrittmachers für
den Rückenmuskel hat die Produktion eingestellt. Ein weiterer Hersteller, ansässig in Südamerika, besitzt derzeit noch keine Zulassung für den europäischen Markt.
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Wie werden schwache Herzen behandelt?
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Bei Herzschwäche können Bettruhe, salzarme Ernährung und wenig trinken (nicht mehr als 1,5 Liter pro Tag) schon eine Besserung der Beschwerden bringen.
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Vielfach geht es aber nicht ohne Medikamente. Das älteste Mittel wird aus dem Fingerhut (Digitalis) gewonnen.
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Heute sind jedoch die ACE-Hemmer
führend bei der Behandlung. Zunächst nur als Blutdrucksenker gedacht, sollen sie sogar der Arterienverkalkung vorbeugen. Dem schwachen Herzen bieten sie eine Art Schutzschild und erweitern die Blutgefäße.
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Zusätzlich werden auch Betablocker
eingesetzt. Sie schalten das Herz in seiner Leistung einen Gang runter und erleichtern ebenfalls den Blutfluss im Körper. Die Versorgung des Herzmuskels wird so verbessert.
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Wenn alles nichts hilft, bleibt nur noch die Transplantation.
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Herzschwäche durch Infektionen
Viren können auch den Herzmuskel angreifen
Rund eine Million Menschen in Deutschland haben eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die meisten merken zunächst nichts von ihrer Krankheit. Meistens ist eine Virusinfektion die Ursache.
Erreger einer Erkältung oder Magen-Darm-Infektion, die sonst grundsätzlich eher harmlos sind, können auch den Herzmuskel angreifen. In der Regel wird das Immunsystem prompt alarmiert, wenn sie in den Körper
gelangen. Die Folge: ein Kampf, bei dem zwar meistens am Ende die Erkältung bleibt, aber die Gefahr einer Herzschädigung verschwindet, da alle Erreger vor Erreichen des Herzmuskels eliminiert sind. Ist der Körper
aber geschwächt, so fällt auch die Immunantwort schwächer aus. Die Viren können den Herzmuskel ohne große Gegenwehr schädigen. Das Ergebnis: eine lokale Entzündung oder Myokarditis.
Schaden am Herzgewebe
Hält die Myokarditis an oder heilt nicht richtig ab, kann die Funktion des Herzens beeinträchtigt werden. Mediziner sprechen dann von einer Herzinssuffizienz oder Herzschwäche.
Grundsätzlich kann das Herz von nahezu allen Viren in Mitleidenschaft gezogen werden. Am häufigsten aber ist das der Fall bei grippalen Infekten. Manchmal aber ist es auch das Immunsystem selbst, das das Herz
angreift. Die Abwehrzellen verselbstständigen sich und schädigen auch das gesunde Herzgewebe. Das hat möglicherweise genetische Ursachen.
Pumpleistung lässt nach
Anfangs merkt der Patient nichts von der Entzündung. Nachdem die Grippe verschwunden ist, fühlt er sich gesund und startet wieder ins ganz normale Leben. Erst wenn die Pumpleistung nachlässt, treten die ersten
Symptome auf:
Herzklopfen und Atemnot. Anfangs fehlt die Puste nur bei körperlichen Anstrengungen, zum Beispiel bei Sport oder Treppensteigen, später aber auch in Ruhe.
Stauungen in der Lunge oder in den Beinen, weil das Blut nicht richtig transportiert wird.
Herzrhythmusstörungen. Diese können auch zum plötzlichen Herztod führen.
Klarheit per Katheder
Schnelle, schmerzlose Klarheit bieten EKG und Ultraschall. Reichen diese Informationen nicht aus, bleibt der Blick direkt hinein ins Herz mit einem dünnen Katheter. Hier sind auch Probeentnahmen möglich,
beispielsweise um noch unbekannten Erregern auf die Spur zu kommen.
Oberstes Ziel der Behandlung ist, das Herz zu entlasten. Viele Infekte heilen ganz von alleine, deshalb ist Bettruhe
vor allen Dingen wichtig. Medikamente können diesen Prozess noch unterstützen: Der Widerstand der Gefäße wird gesenkt, dadurch hat es die Pumpe leichter.
Ist das Herz schon so sehr geschädigt, dass Medikamente nicht mehr helfen, bleibt nur noch eine Operation. Die Pumpleistung kann zum Beispiel technisch unterstützt werden, ein Schrittmacher
kann Herzrhythmusstörungen vorbeugen. Ein letzter Ausweg kann eine Transplantation
sein. Die Hälfte aller Eingriffe geht auf das Konto der Herzinssuffizienz. Zwei Drittel der Betroffenen sterben dennoch vor einer solchen Operation, denn es fehlen Spendeorgane.
Infekte ernst nehmen
Infekte müssen ernst genommen und vor allen Dingen auskuriert werden. Wenn nach einer Erkältung oder einer Magen-Darm-Grippe Symptome wie Müdigkeit oder eine langsam zunehmende Atemnot auftreten, kann dies ein
Hinweis auf eine Herzbeteiligung sein, deshalb ist eine ärztliche Abklärung ratsam.
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