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K.Ö.L.
Carolina zu Wien im akademischen Bund katholisch österreichischer Landsmannschaften ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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Carolinas Nachrichten Nr 1/2011
Wer hätte das gedacht?
19. August 1989: Eine kleine, aber feine Veranstaltung der Paneuropa-Union an der österreichisch-ungarischen Grenze in der Nähe von Ödenburg. Walburga Habsburg Douglas durchtrennt symbolisch den Stacheldraht, für drei kurze Stündlein sollte der Zaun geöffnet werden. Einige hundert DDR-Bürger können diese Gelegenheit für die ungehinderte Flucht in den Westen nutzen. 9. November 1989: “Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich,” antwortete der Ost-Berliner SED-Chef Günter Schabowski auf die Frage eines Journalisten, ab wann die gerade eben beschlossene Regelung, daß DDR-Bürger ihr Land über die Grenzübergangspunkte verlassen können. Das Ende der ideologischen und mörderischen Teilung unseres Kontinents war damit besiegelt, ein gemeinsamer neuer Weg möglich geworden. Der Rest ist Geschichte. ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○
23. Feber 2011:
Im “Bieronymus” in Wien-Ottakring kommt ein kleines Häufchen Carolinen zusammen, um über die Zukunft der seit zehn Jahren inaktivierten Corporation zu beraten. Einige Wochen später, am 5. April, werden die Weichen auf einem AHC entsprechend gestellt, eine breite Zustimmung für Veränderung festgestellt. 20. Oktober 2012: Die Reaktivierungsburschen der KÖL Carolina übernehmen anläßlich des 76. Stiftungsfestes offiziell die Aktiven-Chargen aus den Händen der Altherrenschaft. Fünf fröhliche Fuchsen haben schon einige Zeit lang gezeigt, daß es ihnen Freude macht, Carolinen zu sein. Über die Reaktivierungsburschen, die aus den verschiedenen Wiener Landsmannschaften und einer ÖCV-Verbindung kommen, hat sich auch die Effizienz der Kommunikation zwischen den Verbindungen erheblich verbessert. ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○
Zugegeben: Meine Geschichte von der Carolina dauert etwas länger als die Zeitspanne zwischen durchtrenntem Zaun und gefallener Mauer; sie betrifft auch etwas weniger Menschen, und das vorläufige Ende liegt in der Zukunft – ein wenig Schweiß wartet auf uns. Und doch: Es lohnt sich. Unterstützung in Wort und vor allem Tat ist herzlich willkommen, mein offenes Ohr und die Bereitschaft zur Übergabe von Verantwortung an Verantwortungsbewußte sind garantiert. In diesem Sinne: Laßt uns ein neues Kapitel in der Geschichte der Carolina beginnen. Vivat, crescat, floreatque Carolina ad multos annos! Augustus, Phil-x
2011 wurde von der Europäischen Union zum Jahr der Freiwilligen erklärt. Nach dem Motto: “Wir sind
nicht zum Spaß hier, aber freiwillig”. Daher ist es heuer auch schon das neunte Mal, daß ich den Bericht des Kassiers verfassen kann, für weitere drei Jahre habe ich bereits verlängert. Alle Bundesbrüder die bisher eine Charge oder Funktion ausgeübt haben, taten dies ehrenamtlich. Sie erbrachten damit einen wesentlichen Beitrag um unsere Carolina besonders in den letzten Jahren zu lenken. Es wurden viele Stunden der kostbaren Freizeit geopfert, um das Funktionieren unserer Gemeinschaft zu gewährleisten. Dies beginnt bei der Erstellung des Programmes geht über die Budenreinigung und endet beim Schriftverkehr. Da diese Aufgaben sehr vielfältig sind, würde sich dasChargenkabinett über das Anbieten von zusätzlicher Kapazität an freiwilliger Arbeit freuen. Es gibt noch viele Aufgaben, die warten. Neben der freiwilligen Tätigkeit ist aber auch die finanzielle Unterstützung ein Zeichen der Wertschätzung der geleisteten Arbeit. Diese Zuwendungen erlauben uns ein entsprechendes Verbindungsprogramm anzubieten, um unsere Position im Kreise der Landsmannschaften zu behaupten. Aus diesem Grund ersuche ich um dementsprechende Verwendung der beigelegten Zahlscheine. Gleichzeitig möchte ich Euch einladen die Ergebnisse Eurer Unterstützung direkt vor Ort auf unserer Bude bei einer der zahlreichen Veranstaltungen im kommenden Semester zu beurteilen. Mein besonderer Dank gilt dem Couleurheurigen 2010 von Kartellschwester Elektra und Bundesbruder DDDr.cer. Brutus der einen Zuschuß für einen Einbau von Vitrinen brachte. Ich bedanke mich herzlich bei den
Lesern unserer Verbindungszeitschrift, die uns eine finanzielle
Unterstützung zu kommen haben lassen und bei jenen
Bundesbrüdern, die unsere Verbindung über den
vorgeschriebenen Mitgliedsbeitrag hinaus unterstützt haben. Allen
Bundesbrüdern Carolinae die ihren Mitgliedsbeitrag
pünktlich und vollständig entrichten sei an dieser Stelle pauschal gedankt. Ursus, Phil-xxxx1
(mehr Engagement der p.t. BbBb ist immer gefragt) - aber wie schon der legendäre Joki Kirschner immer sagte, ist es gut, wenn man rechtzeitig drauf schaut, daß man’s hat, wenn man’s braucht !
Da sich der bisheriger Phil-x Dr.cer. Raffael nach drei Amtsperioden zumindest in dieser Funktion eine Auszeit erbat, war der Wahl-Convent vom 5.4.2011 gefordert etwas Abwechslung in die hargenlandschaft zu bringen. Die Neuwahl für die nächsten drei Jahre, beginnend ab 1.7.2011, ergab: Phil-x Augustus (e-mail: Ca-x[at]gmx.at Phil-xx1 und Standesführer Archimedes Phil-xx2 und CD DDDr.cer. Brutus Phil-xxx und Barwart CPM Phil-xxxx1 Ursus Phil-xxxx2 und Chefredakteur Dr.cer. Raffael Kassaprüfer Aegidius und Dr.cer. Eisenherz Verbindungsgericht Amor (Vorsitz), Corvinus (Stellvertreter), Aegidius, Dietrich v. Bern, Dr.cer. Eisenherz, Nöhsel, Platon und Dr.cer. Raffael Die Dechargierung und Entlastung der Amtsträger der abgelaufenen Funktionsperiode erfolgt erst beim nächsten Convent, am 8.11.2011.
Mit großer Trauer haben wir Anfang Juli die Nachricht vom Ableben unseres Obersten Bandinhabers erhalten. DDDr.cer. Brutus hat aus diesem Anlaß einen Nachruf aus seiner persönlicher Sicht verfaßt, der auf unserer Homepage veröffentlicht wurde. Fiducit !
Statt den zahlreichen Würdigungen des Verstorbenen noch einen weiteren Nachruf hinzuzufügen, haben wir uns entschlossen, eine Briefmarke zum Gedenken an Erzherzog Otto aufzulegen, welche erstmals anläßlich der Kaiser Karl-Messe am 21.10.2011, welche auch die Messe anläßlich unseres 75. Stiftungsfestes darstellt, erhältlich sein wird. ![]() Da die Briefmarke mit einem Nennwert von 62 Cent zum Preis von etwa 3,- Euro nur in einer kleinen Auflage von 200 Stück herausgegeben wird, werden Vorbestellungen gerne schon jetzt entgegen genommen.
Wiedenkneipe, 25. März 2011 Unser Schwesterverbindung Tegetthoff lud zur Wiedenkneipe ein, und Carolina ist der Einladung gefolgt. Am Präsidium waren Tegetthoff und Herulia vertreten. Unsere Kartellbrüder der Herulia haben auch eine stattliche Abordnung an der Kneiptafel gestellt. Die Gäste kamen aber auch aus anderen Bezirken, z.B. war e.v. K.Ö.St.V. Austro-Bavaria aus dem 19. Bezirk stark vertreten. Nach langer Zeit ging bei einer Kneipe wieder einmal ein fröhlicher Bacchus-Comment im Kreis herum. Wenn auch Bacchus eher eine Nahebeziehung zum Wein besitzt, so wurde der Komment in alter Sitte dennoch mit Bier zelebriert. WA „Island - Insel aus Feuer und Wasser“, 13. April 2011 Elektra und DDDr.cer. Brutus brachten ein wenig der isländischen Kälte mit in die Blechturmgasse, als sie von ihrer Reise auf die Insel an der Grenzezwischen Europa und Amerika berichteten. Sie zeigten wunderbare Aufnahmen dieser unglaublichenLandschaft und erzählten von ihren Erlebnissen. Dabei bleibt Kurioses natürlich im Gedächtnishaften, wie zum Beispiel Kochen mit Hilfe von Erdwärme in Erdlöchern oder das beheizte Freibaddes Dichters und Politikers des 13. Jahrhunderts Snorri Sturluson. Das gab’s zu dieser Zeit in denHäusern in unserer Gegend sicher noch nicht ... Landesvaterkneipe, 30. April 2011
Landesvater, die Erneuerung des Burscheneides. Dieses Fest wird von uns traditionell an unserem Gründungstag, dem 30. April, gefeiert. In diesem Jahr jährt sich die Gründung unserer Carolina zum 75.-mal. Dr.cer. Raffael hat in seiner Rede auf die Entwicklungen der letzten Jahre hingewiesen. Auch wenn unsere Gemeinschaft klein geworden ist, so bleibt doch ein froher Blick in die Zukunft. Ein neu zusammengesetzes Chargenkabinett wird die Zukunft unserer Verbindung gestalten. Die Zeremonie selbst hat das eingespielte Team Dr.cer. Raffael und Archimedes in routinierter, aber würdiger Art abgewickelt. Als Erinnerung an diesen besonderer Landesvater werden die Teilnehmer einen Aufnäher am Deckel tragen, der an das Jubeljahr erinnert. Maibowlen-Duett, 6. Mai 2011 Die Doctores cerevisiae et vini Kolibri und Raffael haben eingedenk ihres couleurakademischen Grades Maibowlen auch unter Zuhilfenahme der genannten Getränke gebraut. DDr. Kolibri vertraute dabei auf eher gebräuchliche Mischung mit Wein und Sekt, um das Getränk zum Perlen zu bringen. Dr. Raffael braute seine allseits bekannte Bierbowle, bei der die Kohlensäure aus dem Bier stammt. Die Getränke schmeckten unvergleichlich, so daß es dem Chronisten nicht möglich ist zu berichten, welche der Kreationen besser mundete. Jedenfalls waren die Anwesenden von der speziellen Braukunst der Doctores sehr angetan. Quodlibet-Abend, 17. Mai 2011 Vor vielen Jahren hat Bb Augustus eine Spielanleitung samt Abrechnungsblatt für das alte couleurstudentische Spiel Quodlibet im CarotAs veröffentlicht. Nunmehr haben sich - der Spielregel entsprechend - genau vier Bundesbrüder zusammengefunden, um sich endlich wieder einmal auf der Carolinebude diesem Spiel zu widmen. Dass der „Böse Nachbar“ tatsächlich mit „offener Hose“ zur „Quadratur des Kreises“ laut „Waidmannsheil“ mit Hilfe von „Achmed rot rülpste“ ist jedoch ein Gerücht, das von Unkundigen ausgestreut worden ist.... Abschieds- und Geburtstagskneipe, 7. Juni 2011 Da der hohe Philistersenior schon im Juni seinen verdienten Urlaub angetreten hat und mit Ablauf dieses Semesters seine Charge zurückgelegt hat, wurde die traditionelle Semesterschlußkneipe vorverlegt und in eine Abschiedskneipe unfunktioniert. Dr.cer. Raffael fungierte als „Doppelpräsidium“, da diese Kneipe in bewährter Weise gemeinsam mit unserer Schwester- und Freundschaftsverbindung Tegetthoff begangen wurde. Daher wurde auch die runden Geburtstage anwesender Bundesbrüder beider Korporationen gefeiert. AH Nöhsel erhielt zum 70-er nach Carolinenbrauch eine Flasche Wein, AH Odin wurde zum 75-er nach Tegetthoffsitte mit einer Geburtstagstorte (die er freundlicherweise mit den zahlreichen Anwesenden teilte) geehrt. So fand das das Sommersemester ein frühes, fröhliches, aber würdiges Ende. Couleurheuriger, 3. Juli 2011 Der traditionelle Couleurheurige startete dieses Jahr mit einem Besuch im Museum Kierling. Dort sind „Chinesische Scherenschnitte“ ausgestellt und Museumsdirektor DDDr.cer. Brutus führte durch die Schau. Anschließend fanden sich die Gäste im Anwesen von Elektra und DDDr. Brutus ein, um einen gemütlichen Nachmittag miteinander zu verbringen. Leider musste man aus Wettergründen vom Garten in die Festscheune ausweichen, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat. An dieser Stelle sei für die großzügige Gastfreundschaft herzlich gedankt. Sommerkneipe, 9. August 2011 Zur Sommerkneipe fand sich eine unerwartet zahlreiche und bunte Corona auf unserer Bude ein. Wir durften Gäste e.v. Tegetthoff im MKV, Rugia im ÖCV, Babenberg im VFM, Corps Maximilian II aus der Kurie der freien Verbindungen und der verbandsfreien Maria Theresia auf unserer Bude begrüßen. Eine besondere Freude war die Teilnahme eines Kartellbruders der Unitas Ruperto Carola zu Heidelberg, der uns seinen Verband und seine Verbindung kurz vorstellte. Ihm zu Ehren erscholl freudig ein „Alt Heidelberg“, das auch aus Kehlen österreichischer Couleurstudenten wacker klingt.
t 50 Jahre - AH Spartacus
Spendensammelaktionen informieren. Seit der Gründung Ende 2007 konnten wir durch Kollekten und Aussendungen insgesamt mehr als 3.000 Euro an Einnahmen erzielen. Die widmungsgemäße Verwendung dieser Beträge gestaltete sich anfangs etwas schwierig und ist erst im Jahr 2009 durch die Zusammenarbeit mit Pfarrer Mag. Peter Fiala v. Nepomuk (Lp) und der Caritas seiner Pfarre St. Josef zu Margarethen, ins Laufen gekommen. Seither konnten wir insgesamt 7 Projekte dieser Pfarrcaritas finanziell unterstützen. Erfreulicherweise ist es im heurigen Sommer auch erstmals gelungen ein Projekt mit der Pfarrcaritas unsere Heimatpfarre St. Thekla durchzuführen. Hier konnten wir der Mutter eines schwerst behinderten Kindes, die noch dazu in unmittelbarer Budennähe wohnt, durch die Anschaffung einer neuen, energiesparenden Waschmaschine helfen. Ich möchte ich mich bei allen Personen sehr herzlich bedanken, die mit Ihren Spenden in den letzten eineinhalb Jahren die Aktivitäten des Sozialfonds ermöglicht haben. Ebenso herzlich danke ich den Spendern anläßlich der Kollekten beim Vortrag von Perikles, beim Krambambuli und zuletzt bei der Sommerkneipe für ihren Beitrag. Obwohl unsere Aktion für eine steuerliche Absetzbarkeit leider zu klein ist, hoffen wir auch weiterhin auf Spenden. Aus Kostengründen wird aber das separate Konto aufgelassen. Wir bitten daher das Verbindungskonto (siehe Beilage und Impressum) zu benutzen und als Widmung „Sozialfonds“ oder „Ca socialis“ anzugeben. Elisabeth Peklo
nicht vergessen. Seit dem letzten CarotAs haben uns folgende Karten erreicht: t Amor und Freya aus Ephesus, t DDDr.cer. Brutus aus der Türkei, t Gambrius und Familie aus Pisa, t Marius (Js) aus Böhmen und t Dr.cer. Raffael und Elisabeth aus Triest. Seitenanfang Willkommen Programm Caro~line CaroAs CaroAs-Archiv Geschichte Prinzipien Lieder Wappen Kontakt links |
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