![]() |
K.Ö.L.
Carolina zu Wien im akademischen Bund katholisch österreichischer Landsmannschaften ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
|||||||||||||||
Carolinas Nachrichten Nr 2/2010Carolinas Nachrichten Nr 1/2011
Vielleicht wird sich der eine oder andere Leser dieser Zeilen - der unseren CARO~line-Newsletter
nicht erhalten bzw. gelesen hat - wundern, warum diese Ausgabe des CarotAs so spät erscheint, dass die ersten Veranstaltungen des Semesters (das waren der Heringsschmaus, über den wir im Rückspiegel bereits berichten, und die Wiedenkneipe von, mit und bei e.v. K.Ö.M.L. Tegetthoff) bereits vorbei sind. Die Antwort ist einfach: Wir haben den Beginn dieses Semester dazu genutzt um Einkehr zu halten. Dabei ging es uns aber nicht um Einkehr in religiösen Sinn, wie man in der Vorbereitungszeit auf Ostern, wie die Fastenzeit heute oftmals bezeichnet wird, annehmen könnte. Vielmehr haben sich jene Bundesbrüder, denen an unserer Gemeinschaft wirklich etwas liegt, zu einem Klausurnachmittag versammelt, um über die nähere Zukunft unserer Korporation nachzudenken. Die Gründe für diese von mir angeordnete Nachdenkphase waren das im Herbst bevorstehende 75. Stiftungsfest Carolinae sowie die bevorstehenden Neuwahlen des AH-ChC, für die mit Anfang Juli beginnende neue Amtsperiode. Nach dreimaliger Wahl und somit neunjähriger ununterbrochener Tätigkeit als Philistersenior habe ich nämlich beschlossen, für die künftigen Funktionsperiode nicht mehr zur Wiederwahl in dieses Amt zur Verfügung zu stehen. So wie man sich vor Ostern besinnt und den Vorsatz fasst umzukehren, wenn man vom rechten Wege abgekommen ist bzw. das Ziel vor den Augen verloren hat, ist auch in der Verbindung von Zeit zu Zeit eine Umkehr bzw. Veränderung erforderlich, wenn man vermeiden möchte, dass jede Hoffnung für die Zukunft in der Monotonie eines fest eingefahrenen Routinebetriebes erstickt. Leider hatte ich aber am Anfang die begründete Sorge, dass unsere Ressourcen für diese Veränderung womöglich nicht ausreichen. Die Klausurtagung hat klar aufgezeigt, daß unsere Verbindung aus drei nahezu gleichgroßen Gruppen von Mitgliedern besteht: Ein Drittel von Bundesbrüdern das relativ regelmäßig, d.h. zumindestens einmal pro Semester an unseren Veranstaltungen teilnimmt, ein Drittel das nur sporadisch auftaucht und ein weiteres Drittel von Mitgliedern die teils aus Gründen des Alters und der Gesundheit, aber teilweise sicher auch aus mangelndem Interesse bestenfalls als Beitragszahler in Erscheinung tritt. Das erste Drittel hat bis auf sehr wenige, aus wichtigem Grund entschuldigte Bundesbrüder geschlossen an der Klausur teilgenommen und deutlich zum Ausdruck gebracht, daß alle am Fortbestand Carolinas interessiert sind. Und es haben sich auch Bundesbrüder gemeldet, die bereit sind die Geschicke der Verbindung in Zukunft zu lenken. Ich kann und will natürlich dem bevorstehenden Wahl-Convent nicht vorausgreifen und die Namen nennen, aber ich habe den - dankenswerter Weise von Bb Dietrich von Bern kompetent moderierten - Klausurnachmittag mit dem guten Gefühl verlassen, dass es für uns weiterhin eine Zukunft gibt und ich lade euch alle herzlich ein, daran teilzunehmen.
Raffael, Phil-x
An dieser Stelle könnte ein Artikel stehen.
Geschrieben von dir. Geschrieben von mir. Geschrieben vom Leben. An dieser Stelle steht ein Artikel. Geschrieben mit einer unsichtbaren Tinte. Geschrieben in deinem Kopf. Geschrieben in deinem Herz. Nimm dir Zeit. Nimm dir Zeit ihn zu lesen. Nimm dir Zeit ihn zu verstehen. Nimm dir Zeit zum Beten. Warten.
Erwarten. Erwachen. Aufstehen. AUFERSTEHEN ! Wir wünschen allen Lesern ein frohes und gesegnetes Osterfest.
... unserem langjährigen Obersten Bandinhaber, SKH Dr. Otto von Habsburg-Lothringen, zur Verleihung des „Dr. Alois Mock-Europa-Preises“ ... unserem Verbindungsseelsorger Angelus, Domkurat in St. Stephan, zur Verleihung des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Wien ... zum Geburtstag Nachträglich, dafür aber besonders herzlich, gratulieren wir unserm obersten Bandinhaber, Bb Pan, zu seinem 50. Geburtstag! Wir gratulieren nachfolgend genannten Geburtstagskindern des SS 2011 zu deren "runden" Anlässen: t 75 Jahre AH Nöhsel t 65 Jahre AH Perikles t 50 Jahre AH Pythagoras ... zum Nachwuchs Wir freuen uns, dass wieder ein künftiger Spefuchs geboren wurde und gratulieren Bb Platon und seiner Familie zur Geburt seines sechsten Kindes (und dritten Sohnes), Ignatius Franz-Bernhard, welches am 14. Dezember 2010 das Licht der Welt erblickte. ... zur Promotion zum Dr. cerevisiae et vini Leider konnten wir in Ermangelung von aktiven Studenten schon lange keine Sponsion oder Promotion auf akademischen Boden mehr feiern. Dafür freut es uns umso mehr, wenn verdiente Bundesbrüder von Ihren Urkorporationen mit der Ernennung zum Doctor cerecisiae und vini ausgezeichnet wurden bzw. werden. Wir gratulieren: t Bb Gambrinus zur Promotion zum Dr. cer. e.v. K.Ö.L. Ostaricia, welche im November stattfand t Bb Dietrich von Bern zur bevorstehenden Ernennung zum Dr. cer. e.v. K.Ö.St.V. Normannia Wien im MKV
Wer war wo? (21.9.2010) Gegen Ende der Ferialis trafen einander die Urlaubsheimkehrer, um an Hand von Bildern und Geschichten die Ferientage nachklingen zu lassen. Da konnte man gleich wieder Vorfreude auf den nächsten Urlaub tanken. Stiftungsfest (9.10.2010) Das 74. Stiftungsfest wurde gemeinsam mit unserer Schwesterverbindung K.Ö.M.L. Tegetthoff gefeiert, die ihrer Gründung vor 85 Jahren gedachte. Nach der Stiftungsfestmesse in Maria Treu, die Bb MMag. Peter Fiala v. Nepomuk zelebriert wurde, bummelten wir zum Kommerslokal in der Bankgasse. Auf der Amelungenbude war bereits von Bb Kolibri ein köstliches Buffet vorbereitet, so dass die Zeit bis zum Kommersbeginn zur Stärkung genutzt werden konnte. Der Kommers wurde vom Philistersenior Tegetthoffs, Mag. Peter Steiner v. Lucullus, geschlagen. Carolina war am Präsidium durch den Philisterconsenior Dipl.-Ing. Helmuth Merbaul v. Archimedes vertreten. Erinnerungen an frühere gemeinsame Chargiereinsätze, als wir beide noch junge Aktive waren, wurden wach. Philistrierungen und Jubelbandverleihungen Tegetthoffs sowie die Erneuerung des Freundschaftsabkommens mit e.v. K.Ö.St.V. Raeto-Romania Landeck waren die Höhepunkte des Kommerses. 2011 feiert Carolina ihr 75. Stiftungsfest, hoffentlich ein Zeichen für einen couleurstudentischen Aufbruch in blau-schwarz-gold! Oktoberfest (22.10.2010) Die Euphorie nach dem Jubelfest hat bei den Tegetthoffern offenbar noch angehalten und zu unerwartet guten Besuch geführt, während seitens Carolina abgesehen von den Doppelmitgliedern nur die Chargen anwesend waren. Die relativ zahlreichen Teilnehmer des Oktoberfestes mussten sich daher mit je einem Paar (Weiß-)Würste begnügen, weil die vorsichtigen Besuchserwartungen deutlich übertroffen wurden. Beim traditionellen Preisschießen war Dr.cer. Raffael wieder einmal nicht zu überbieten. Im Anschluss konnte er die anwesende „Jugend“ auch noch bei dem inoffiziellen Wuzzler-Turnier besiegen, was ihm hoffentlich niemand übel genommen hat. AC „Macht der Medien“ (9.11.2010) Unsere Mutterverbindung K.Ö.L. Maximiliana hatte Dr. Andreas Unterberger, ehemaliger Chefredakteur der Presse und der Wienerzeitung, nunmehr Herausgeber der Internetblogs andreas-unterberger.at, zu einem AC eingeladen. Dr. Unterberger brachte plakative Beispiele über Medienmacht. Dabei können nicht nur Themen forciert werden, sondern auch verschwiegen werden. Etwas, worüber man nicht berichtet, gibt es nicht. Dabei verwies er auf ein märchenhaftes Beispiel: „Des Kaisers neue Kleider“. Dieses Märchen beschreibt die Mechanismen des Verschweigens. Eine wesentliche Aufgabe von Zeitungen ist Dr. Unterbergers Meinung nach die des Informationsfilters. Aus der Flut der Informationen werden jene ausgewählt, die für die Leser relevant erscheinen und so wird ein rascher Zugang zur Information ermöglicht. An den Vortrag schloss eine rege Diskussion an. Schade nur, dass zu dieser gemeinsamen Veranstaltung kaum Carolinen den Weg in die Hoyosgasse gefunden haben. WA „Was kommt von den Azoren“ (23.11.2010) Ks Elektra und DDDr.cer.
Brutus haben sich in der Pension zu wahren Reise-Experten entwickelt und lassen
uns erfreulicherweise mittels Vorträgen gerne an den von ihnen gesammelten
Eindrücken teilhaben. Diesmal berichteten sie über die „Hochs“ und „Tiefs“ und
was sonst noch von bzw. auf den Azoren (vor-)kommt. Nur die Erwartungen der von
K+K (Küche + Kultur) verwöhnten Gäste konnten in Ermangelung einer
landestypischen Speise leider nicht erfüllt werden, was dem Erfolg des Abends
jedoch keinen Abbruch tat. Krambambuli (7.12.2010) Zum Trank, den Magister Crambambuli Dr.cer. Raffael zu bereiten versteht, fallen mir nur drei Worte ein: est, est, est. Der Abend war gut besucht, die Zeremonie fröhlich-mystisch, die Bundesbrüder und Gäste durch den Trank bestens animiert, summa summarum also ein gelungener Abend, der gut zu einem Dezemberabend passte. Weihnachtskneipe (17.12.2010) Die Weihnachtskneipe fand gemeinsam mit unserer Schwesterverbindung Tegetthoff in kleinstem Rahmen statt. Verführt von Kuchen, Torten und vielen herrlichen Weihnachtskeksen beschlossen Corona und Tegetthoffs Philistersenior, unverzüglich ins gemütliche Beisammensein zu wechseln. Neujahrsempfang (12.1.2011) Die Erholung über die
Feiertage hat sichtlich gut getan, denn zu Beginn des Jahres 2011 fand sich
eine überdurchschnittliche Zahl von Teilnehmern auf der Bude ein, um das von AH
Lucullus höchstpersönlich eingekaufte, erlesene Buffet mit Lachs und Kaviar zu
genießen. Bedauerlicherweise war die Menge der Speisen jedoch nicht auf einen
so guten Besuch ausgerichtet, sodass nur jene BbBb und Gäste voll auf ihre
Rechnung kamen, welche die in der Pauschale enthaltenen - von AH Raffael
zubereiteten - Sektcocktails, reichlich genossen. Der Verbrauch von 9 Flaschen
Sekt lässt den Schluss zu, dass die Getränke den meisten Anwesenden geschmeckt
haben. Semesterschlusskneipe (25.1.2011) Die Schlusskneipe wurde auf unserer Bude geschlagen, diesmal war Tegetthoff zu Gast. Die wegen Erkrankung bei der Weihnachtskneipe ausgefallene 50-Semesterjubelbandverleihung an unseren CPM konnte dabei nachgeholt werden. Heringsschmaus (8.3.2011) Faschingsdiensttag bedeutet bei Carolina, dass wir einander zu einem Heringsschmaus treffen. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre waren wir vom Besucherandrang überrascht. An der vorbereiteten I-Tafel konnten nicht alle Gäste Platz finden, so dass einige in den Barraum auswichen. Allerdings passte der Umfang der von Elektra und DDDr. Brutus, Elisabeth, Kolibri und Archimedes vorbereiteten Salate und Aufstriche, so dass alle satt wurden.
wie früher die Mönche: Hopfen und Malz - Gott erhalt’s ! AugustuAInfo
nicht vergessen. Seit dem letzten CarottAs haben uns folgende Karten erreicht: t DDDr.cer. Brutus und Elektra von den Azoren (siehe Reisebericht im Rückspiegel) t DDDr.cer. Brutus vom Liga-Pontifikalamt für den seligen Kaiser Karl aus Görz (Italien), t Amor und Freya von der Insel Madeira, wo sie natürlich auch das Grab unseres Namenspatrons besucht haben. |
||||||||||||||||