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K.Ö.L.
Carolina zu Wien im akademischen Bund katholisch österreichischer Landsmannschaften ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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Carolinas Nachrichten Nr 2/2007
Manchmal werde ich von Korporierten aus anderen Verbänden gefragt, was der Akademische Bund der KÖL eigentlich ist bzw. wodurch sich die Landsmannschaften von ÖCV-Verbindungen unterscheiden. Ich verweise dann auf die historische Entwicklung unseres Bundes, das Bekenntnis zur mehr als tausendjährigen Geschichte Österreichs und die Verbundenheit zum Hause Habsburg, das durch Jahrhunderte die Geschicke zum Wohle des Landes gelenkt hat. Diese besondere Beziehung zu Österreich kann der Bund der KÖL aber nicht für sich alleine in Anspruch nehmen. Bekanntermaßen gibt es sowohl auf Mittelschulebene, als auch bei Damenverbindungen, Gleichgesinnte. Was läge also näher, als ALLE ideologisch nahestehenden Korporationen zu einem gemeinsamen Bund zusammenzufassen? Wie die jüngste Geschichte gezeigt hat, ist die Zeit offenbar noch nicht reif für derart fortschrittliche Gedanken. Strukturkonservativismus und klein-karierte, männerbündlerische Interessen stehen an manchen Orten einer Konzentration der konservativen Kräfte zu einem eigenen Verband innerhalb des EKV im Wege. Gerade diejenigen, die auf die Einhaltung von konservativen Formen den größten Wert legen, haben sich ganz offensichtlich von den wahren Werten unserer Gründer am weitesten entfernt. Ich möchte nicht bestreiten, daß auch innerhalb Carolinas die Meinungen in manchen Punkten auseinandergehen. Das ist im Sinne einer Meinungsfreiheit und -vielfalt auch durchaus erlaubt und erwünscht. Aber die Mehrheit der Bundesbrüder sieht das landsmannschaftliche Gedankengut im Lichte des 21. Jahrhunderts. Und gerade das verbindet uns meiner Meinung nach mit unseren Gründern, die ebenfalls ihren Zeitgenossen einen Schritt voraus waren. Es ist sicher kein Zufall, daß unsere Verbindung den Namen des letzten Kaisers trägt, der in vielen Belangen moderner dachte, als seine Vorgänger. Zu einem erfolgreichen Verbindungsbetrieb gehört aber mehr als nur eine Ideologie. Unter anderen ist eine für Veranstaltungen geeignete Bude erforderlich, auf der sich Mitglieder und Gäste wohlfühlen. An dieser Voraussetzung haben wir in den letzten Sommern seit dem Budenkauf konsequent gearbeitet. Im Jahr 2005 wurde in einem ersten großen Schritt ein neuer Fußboden verlegt und vorallem eine neue Heizung mit automatischen Thermostat eingebaut, die garantiert, daß man auch im Winter einen angenehm temperierten Raum zur Verfügung hat. 2006 war eine Sanierung der Nebenräume (Chargenraum, Vorraum) dringend notwendig. Und im heurigen Sommer war wieder der Kneipraum an der Reihe und hat einen neuen Anstrich in Kaisergelb erhalten. Der ebenfalls geplante Anstrich der Türen in dunkelgrün wurde aus technischen, aber auch finanziellen Gründen auf den Sommer 2008 verschoben. Die Durchführung und Überwachung all dieser Arbeiten lag in den bewährten Händen unseres Kassiers, Bb Ursus, dem für sein jahrelanges Engagement unser besonderer Dank gilt. Am meisten freut er sich darüber, wenn auch DU die frisch renovierte Bude wieder besuchst!Dr.cer. Raffael, Phil-x
Liebe Bundes- und
Kartellbrüder! Hiermit möchte ich als Kassier die Gelegenheit wahrnehmen, um mich bei allen Bundesbrüdern und Freunden Carolinae für ihre finanzielle Unterstützung zu bedanken. Ein Teil dieser Beträge wird für weitere Renovierungsarbeiten verwendet, um das Erscheinungsbild unserer Bude zu verbessern. Aber der weitaus größere Teil der eingehenden Spenden dient zur Herausgabe unserer Verbindungzeitung CarotAs, um unsere Verbindung und unser Veranstaltungsprogramm bei Bundes- und Kartellbrüdern bekanntmachen zu können. Leider ist in den letzten fünf Jahren das Zeitungsporto in Österreich um mehr als 250% angestiegen und beträgt in etwa 43% der Gesamtkosten. Dazu muss erwähnt werden, dass für das Manuskript, etc. natürlich keinerlei Kosten anfallen, da alles außer der Vervielfältigung ohne jedwede Bezahlung in Eigenregie hergestellt wird. Daher sind wir, um die Verbindungszeitung im bisherigen Umfang versenden zu können, auch weiterhin auf großzügige Spenden angewiesen. Somit möchte ich den Lesern unserer Verbindungszeitschrift für ihre finanzielle Unterstützung besonders herzlich danken! Weiters möchte ich mich bei allen Bundesbrüdern herzlich bedanken die unsere Verbindung über die vorgeschriebenen Mitgliedsbeiträge hinaus unterstützt haben. Allen
Bundesbrüdern Carolinae die ihren Mitgliedsbeitrag
pünktlich und vollständig entrichten sei an dieser
Stelle ebenfalls pauschal gedankt.
Im Zusammenhang mit der Post möchte ich auch noch auf die nachfolgende Rubrik über die von uns aufgelegten Briefmarken aufmerksam machen. Die Restbestände dieser philatelistischen Rarität sind noch beim hohen Phil-x zu erhalten. Ursus, Phil-xxxx
Aus Anlaß unseres 70. Stiftungsfestes haben wir uns 2006 entschlossen, vier eigene Briefmarken aufzulegen. Die Motive sind: t das Wappen der K.Ö.L. Carolina, t ein Portait unseres Namenspatrons Kaiser Karl I., der 2004 seliggesprochen wurde, t ein Portrait von Kaiserin Zita, unserer Fahnenmutter, t sowie der Doppeladler aus unserer Fahne. Auf jedem Kleinbogen mit 20 Marken (mit einem Nennwert von je 55 Cent) sind diese vier Motive nebeneinander abgebildet. Die Leerfelder sind abwechselnd mit dem Carolinen-Zirkel und der österreichschen Kaiserkrone verziert. Die Carolinen-Briefmarken sind zu folgenden Konditionen erhältlich:1 Serie bzw. Reihe von 4 Stück samt Zierfeldern kostet 10 Euro. 1 Bogen, komplett mit 20 Marken, kostet nur 45 (statt 50) Euro. Bestellungen sind - solange der Vorrrat reicht - durch Einzahlung auf unser Verbindungskonto 303-69673, bei der Erste Bank, BLZ 20111, unter Angabe des Namens sowie der gewünschten Artikel und deren Anzahl möglich. Bei Postversand ersuchen wir um zusätzlich 5 Euro für Verpackung und Versand. Nähere Informationen können bei Bedarf gerne unter ca-x@gmx.at angefordert werden.
Kartengrüße Wir danken allen BbBb und Freunden, die auch auf Reisen an Carolina denken. Seit dem letzten CarotAs sind folgende Grüße eingelangt: t
Ks Guinness und Ks Scarlett von einer Pilgerfahrt nach
Lourdes, wo sie in der unterirdischen Basilika ein riesiges Portrait
unseres seligen Namenspatrons entdeckt haben, t AH Pilo und Gattin Edda vom 125. Stiftungsfest seiner Urverbindung, der Straßburger KDStV Badenia zu Frankfurt/Main, t Bb Horatio und Gattin Birgit aus Pula und t Bb Gambrinus und Familie aus Pietrasanta (Italien).
Wieder einmal gilt es die Erinnerung an längst vergangene Veranstaltungen aufzufrischen, um auch jenen Bundesbrüdern und Freunden eine Gelegenheit zu bieten am Verbindungsleben teilzuhaben, die nicht persönlich dabei sein konnten. Diesmal wollen wir mit unseren Rückblick in den Semesterferien beginnen, da der Aschermittwoch - und somit auch der Heringsschmaus am Vorabend desselben - üblicherweise in die Ferialis fallen. Wie gewohnt gab es eine Vielfalt von Fischspezialitäten, an denen sich zahlreiche Gäste - vorallem, aber nicht nur, aus unseren Freundschaftsverbindungen - mit uns kulinarisch erfreuten. Etwas bescheidener ist die Semesterantrittskneipe ausgefallen, die in kleiner Runde, aber dennoch bei nicht minder guter Stimmung, geschlagen wurde. Schon der Wissenschaftliche Abend
zum Thema „Der Wert der Reliquie in der katholischen
Im April fand die mittlerweile auch schon Tradition gewordenen Wiedenkneipe mit und bei unserer Schwesterverbindung Tegetthoff statt, zu der alle im Bezirk seßhaften Korporationen eingeladen waren. Erfreulicherweise sind viele Bundes- und Kartellbrüder und -schwestern der Einladung gefolgt, so daß die Veranstaltung wirklich ein voller Erfolg war. Zum Gründungstag konnte der hohe Philistersenior mit vielen Bundesbrüdern die Landesvaterkneipe feiern. Erster Höhepunkt des Abends war die Verleihung des 50-Semesterbandes an Bb Corvinus. In der Festrede hat der Dr.cer. Raffael auch gleich Bezug zum Landesvater genommen. Jubelbänder sind einerseits ein Dank der Verbindung an die Bundesbrüder, die treu zu den Farben stehen, andererseits aber auch ein Aufruf, auch weiterhin zum Wohl der Verbindung zu arbeiten. Es war ein sehr gemütlicher Abend mit viel Zeit, um wiedereinmal in Ruhe mit vielen Bundesbrüdern zu plaudern. Eine weitere Tradition stellt mittlerweile die Stadtkneipe dar, die diesmal von und bei unserer Mutterverbindung, e.v. Maximiliana, geschlagen wurde. Obwohl die Veranstaltung nicht schlecht besucht war, schafften es die Wiener Landsmannschaften nicht, so viele Teilnehmer wie die Wiedenkneipe anzulocken. Dennoch war die Stimmung gut und als besonderer Höhepunkt wurden die Chargierten im Innoffizium von drei Doctores cerevisiae, unter der Leitung des hohen Philisterseniors unserer Tochterverbindung Josephina, Dr.cer. Kallikrates, abgelöst, was für einen würdigen Ausklang sorgte. Auch unangenehme Ereignisse können manchmal ihr Gutes haben: Wegen eines vorangegangenen VG wurde der AC unter dem Motto „No future" oder „Welche Wege führen aus der Sistierung?" von vielen, teilweise lange nicht gesehenen Carolinen bevölkert. Obwohl (oder weil?) die vorgesehenen Podiumsteilnehmer teils kurzfristig abgesagt haben bzw. einfach nicht erschienen sind, konnten wir die Gelegenheit zu einer sachlichen und ernsthaften Auseinandersetzung mit unseren Perspektiven für die Zukunft nutzen. Resümee: Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Leider musste die Geburtstagskneipe mit einer Gedenkminute für unseren geschätzter AH Pannonicus beginnen, der wenige Tage zuvor, kurz nach seinem 85. Geburtstag, der bei dieser Kneipe gefeiert werden sollte, verstorben war. Deshalb wurde die gemeinsame Kneipe dann auch ohne Chargierte von Carolina abgehalten. Das Präsidiums wurde somit von den Gastgebern e.v. Tegetthoff und unserer Freundschaftsverbindung Elisabethina gestellt. Wenn kleine Ungereimtheiten oder Vergeßlich-keiten eingetreten sind, so hat die hohe Seniora ihr Conpräsdium charmant aber dennoch nachdrücklich darauf hingewiesen. Den Geburtstagskindern der einzelnen Verbindungen wurde gratuliert. Bei Carolina waren Dr.cer. Wolkenstein (80) und der hohe Senior Dr.cer. Raffael (50) zu feiern, welche die Corona zu Speis’ und Trank einluden. DDr.cer. Brutus durfte die kleine Laudatio zu Ehren unserer Jubilare halten. Die Trauerkneipe für AH Pannonicus fand dann am Tag der Seelenmesse statt. Die Anwesenheit seiner Witwe, der hohen Philisterseniora Elisabethinae, die von einigen ihrer Bundesschwestern begleitet wurde sowie die Teilnahme seiner zweiten Bandverbindung Maximiliana gaben dem couleurstudentischen Abschied einen würdigen Rahmen. Infolge der, durch die Couleurtrauer bedingten, Programmänderung wurde auf eine Semesterschlußkneipe verzichtet. Stattdessen präsentierte DDr.cer. Brutus „Unter der Leselampe" Geschichten aus dem alten Österreich. Damit endete das Semester wie es begann, in kleiner Runde.
Du hast zwei
Möglichkeiten:
... allen Bundesbrüdern die im kommenden Wintersemester einen runden Geburtstag feiern, das sind: 95
Jahre SKH Otto von Habsburg, Für alle Jubilare ist eine gemeinsame Geburtstagsfeier im Rahmen der Weihnachtskneipe vorgesehen.
Im Oktober finden im heiligen Land Tirol zwei Veranstaltungen statt, die für Landsmannschafter von großem Interesse sind: Friedenswallfahrt 2007 Die Kaiser Karl-Gebetsliga für den Völkerfrieden führt am Samstag, den 20. Oktober in Stift Stams eine Friedenswallfahrt durch. Die Veranstaltung beginnt am Vormittag, mit der Eröffnung der von DDr.cer. Brutus und Elektra organisierten Kaiser Karl-Ausstellung und einem Festvortrag. Um 16 Uhr wird die Gebetsliga-Messe anläßlich des Gedenktages des seligen Karl von Österreich gelesen, bei der in Stift Stams eine feierliche Reliquieneinsetzung vorgenommen wird. 25.Stiftungfest der Ostaricia Innsbruck Eine Woche später, von 26. bis 28. Oktober, feiert die KÖL Ostaricia ihr 25.Stiftungfest. Dem Anlaß und Tiroler Brauch gemäß ist die Veranstaltung in größerem Rahmen geplant. Am Begrüßungsabend wird das Kabarett „Heilbutt und Rosen" von Bbr. Holger (St) auftreten. Weiters sind u.a. ein Festakt auf der Universität, ein Umzug, eine Festmesse und ein Kommers mit SKH Ehzg. Otto von Habsburg vorgesehen. Für nähere Auskünfte steht Bbr. Gambrinus (thomas@weickenmeier.at) gerne zur Verfügung.
Das Museum Kierling ist immer für eine Überraschungen gut. Nachdem es in der Vergangenheit schon Kontakte zu chinesischen Scherenschnittmeistern gab, bahnt sich nun eine "Kulturpartnerschaft" zwischen Kierling und Shanghai an: Die Regierung der chinesischen Stadt zeigt Interesse an der bedeutenden Scherenschnittausstellung des Museums Kierling! Aus diesem Anlaß ist eine zwölftägige Chinareise im November 2007 geplant. Univ.Prof. HR Dr. Gerd Kaminski, einer der profiliertesten "Chinakenner" Österreichs wird am Freitag, den 9. März um 18.30 Uhr im Museum Kierling einen Informationsabend gestalten, zu dem alle Interessenten herzlich eingeladen sind. Außerdem können sich Reiseinteressierte auch bei DDr.cer. Brutus (Tel.: 02243/83 882) unverbindlich vormerken lassen, damit dieser sie rechtzeitig über den genauen Reisetermin informiert. Seitenanfang Willkommen Programm Caro~line CaroAs CaroAs-Archiv Geschichte Prinzipien Lieder Wappen Gästebuch Kontakt links |
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