| 318 |
Kirchenstreit um die Gottgleichheit oder Gottähnlichkeit Christi. Arius, Presbyter von Alexandreia bestreitet Lehre von der Homoisdios, d.h. Gottgleichheit Christi, wird abgesetzt und aus der Christengemeinschaft verstossen. Athanasius, Kirchenchenvater, ab 328 Bischof von Alexandreia, vertritt die Wesensgleichheit zwischen Gott und Christus. |
| 325 |
1. ökumenisches Kirchenkonzil zu Nicaea (in Bithynien) v. Constantin einberufen zur Beseitigung des arianisch-athanasianischen
Kirchenstreites. Nicaeisches Glaubensbekenntnis nimmt die Glaubenssätze des Athanasius als Glaubensgrundlage. (Gottgleichheit
Christi). Arius wird verbannt. |
| 337 |
Arianisch-athanasianischer Kirchenstreit zwischen Athanasius von Alexandreia und dem Bischof von Konstantinopel. Athanasius wird verbannt. |
| 350 |
Kirchensynoden von Rom und Antiocheia. Römischer Bischof verteidigt athanasian. Lehre. |
| 353 |
Verschärfung des arianisch-athanasianischen Kirchenstreites. Der arianisch gesinnte Constantin besiegt den athaniasisch gesinnten Franken Mahnentius. |
| 355 |
Morgenländische Kirchenlehrer beschäftigen sich mit spekulativen Fragen nach der Gottheit Christi, Dreieinigkeit und der göttlichen und menschlichen Natur Christi. |
| 381 |
2. ökumenisches Konzil: Bestätigung der Dreieinigkeit (athaniasische Lehre) |
| 429 |
Fortdauer des christologischen Streites v. Kyrillos von Alexandreia, Diodoros v. Tarsos, Nestorius, Patriarchen v. Konstantinopel um die Entstehung Christi und sein Verwandtschaftsverhältnis zu Maria , seiner Mutter. |
| 415 |
Dogmatische Streitigkeiten über Verbindung und Verhältnis der göttlichen und menschlichen Natur Christi. |
| 418 |
Die Schule von Antiochien glaubt an ein Fürsichsein der menschlichen Natur Christi, "bei dem die Einheit gelöst erschien" (Lehre des Nestorius Bischof von Konstantinopel, Nestroianer) |
| 418 |
Schule von Alexandreia sucht eine Erklärung der Natur Christi als Gottessohn (Logos). Die menschliche Natur Christi geht in der Gottheit unter. |
| 431 |
3. ökumenischen Kirchenkonzil: Kyrillos von Alexandreia gegen Lehre des Nestorius, Patriarchen v. Konstantinopel. (menschliches und göttliches Wesen Christi/ unterschiedliche Natur Marias). Nestorius wird abgesetzt und verbannt. |
| 451 |
4. ökumenisches Konzil zu Chalkedon (Bosporus), verkündet untrennbare Vereinigung der göttlichen und menschlichen Natur Christi Gleichstellung von Patriarchen von Konstantinopel und römischem Papst.
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| 482 |
Henotikon, von Kaiser Zeno erlassenen Vereinigungsformel zur Verständigung mit den Monophysiten, vermehrt den dogmatischen Streit und führt nach dem Schisma zur Bildung von eigenen Monophysitengemeinden. |
| 484 |
Schisma, dogmatische Spaltung der der Kirche in Ost- und Westkirche. |
| 625 |
Papst Honorius I. (625-638) einigt sich mit Sergius, Patriarch v. Konstantinopel über die Auslegung der Wesenheit Christi. Zwei Naturen ein Wille. |
| 638 |
Ekthesis (Auslegung). Kaiser Herakleios I. verkündet monotheletische Lehre von der Doppelnatur Christi, um den Monophysitenstreit zu beenden. |
| 639 |
Papst Severinus (639-40) verdammt die monotheletische Lehre der Ekthesis. |
| 648 |
Ekthesis durch kaiserl. Typos (Formel) aufgehoben. Konstans II. verbietet monotheletische Streitdiskussionen. |
| 649 |
Papst Martin I. (649-53) verflucht auf Synode zu Rom die Ekthesis und die Typos des Konstans. |
| 682 |
6. ökumenisches Konzil von Konstantinopel, verdammt den Monotheletismus. |
| 685 |
Wiederaufleben der Religionskämpfe um die Doppelnatur und doppelte Willenskraft Christi. |
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und so weiter ...... |