| Alpenland |
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(Vorzutragen im Anschluss an Alphornklänge oder verwandte Geräusche) Jedesmal bei diesen Weisen seh ich im Geiste Adler kreisen. Die Sennen sicheln ihre Triften die Kühe muhen in den Klüften das Euter prall und aufgedunsen Lawinen krachen durch die Runsen Der Älpler reckt die Hand zur Stirn ein alter Gemsbock äst beim Firn der Jäger naht im harten Zwilch und nährt sich von der Gletschermilch der Käser sitzt bei kargem Mahle dann rollt er seinen Käs zu Tale. Am Abend röten sich die Wolken was melkbar ist, wird jetzt gemolken der Bergler blickt mit stillem Glanz empor zum jähen Alpenkranz und tritt dann dankbar in die Hütte wo schon in ihrer Kindlein Mitte die Senn'rin harrt. Der Hafer brodelt. Die Wang erglüht. Der Senne jodelt. Dann labt man sich an Gottes Spende und langsam geht der Tag zu Ende. Der Senne schwingt noch rasch ne Fahne und schlürft dann seinen Kübel Sahne. Er hustet fromm ein rauh' Gebet bevor auch er ins Stroh sich legt. Dort schläft man froh die ganze Nacht bis man in aller Früh' erwacht. Alsdann gehts mit dem gleichen Fleisse von neuem an die gleiche Sche... Dort oben ist das wahre Leben! Und unsres hier scheint tief daneben. aus dem Programm "Die Sparharfe" (1967) |