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über uns

Unsere Biographie

Es ist eine undankbare Aufgabe. eine Biographie für den eigenen Internetauftritt zu verfassen. Aber da es auch durchaus Sinn macht, haben wir einfach hier die von unserem Label WohnzimmerRecords verfasste.

Prämisse: P!O!P!
Die bestasphaltierte Straße zum Erfolg ist es in Österreich nicht, auf Pop zu setzen – in einem Land, in dem noch das elendste Gitarren-Solo auf Konzerten eher beklatscht wird als eine gute Melodie, eine gelungene Hookline oder gar – weiche Satan! – eine sanfte Passage. Aber davon lässt sich zum Glück nicht jeder einschüchtern: Wahlwiener Gottfried Schinagl hat die für immer währende Drei-Minuten-Unsterblichkeit des Pop-Songs zu seiner persönlichen Mission erklärt. Zusätzlich zu seinen bisherigen Bands Lieblinge der Nation und Jellybeat rief er dafür 2002 das Projekt Data Hero ins Leben: Orientiert an einer Tanzbarkeit New Order’scher 80er-Jahre-Prägung entstanden gemeinsam mit Starpilots-Sänger Gernot Grassl im Studio elf Tracks, die im Juni 2003 als selbstbetiteltes erstes Album „Data Hero“ auf dem Label Wohnzimmer Records erschienen. Teenagerglück und –leid erhielten einen in Österreich selten gehörten Sound, für den sich die treibenden Rhythmen von Gottfrieds Analog-Synthesizern und Gernots sanfte Stimme zu einem ebenso schnell wie gleichmäßig dahinfließenden Ganzen verbanden. Einzig die erste Single-Auskoppelung „Born Unhappy“ streckte ein Bein vom Elektro- in den Indie-Pop hinüber … und wurde damit zu einem frühen Wegweiser für die sich ankündigende Weiterentwicklung der Band. Auf Tour gingen Data Hero bislang durch Österreich und Deutschland; letzteres als Support für Kinoliebling Robert Stadlobers Band Gary – und bereits mit dem im Frühjahr 2004 zur Band gestoßenen Michael Steppan. Michael, mit Rock-Vergangenheit und mehr noch –Stimme, hat inzwischen den Part des Sängers von Gernot übernommen, der sich stärker auf Familie, Beruf und die Starpilots konzentriert. Und er hat den neuen Sound von Data Hero hörbar mitgeprägt. Homogenität stand noch in großen Lettern über dem Erstlingsalbum – sein Nachfolger „Shade Of Your Ray“, an dem die Band im Dezember 2004 zu arbeiten begann und das am 4. April auf Wohnzimmer Records erscheinen wird, ist sound- und tempomäßig weitaus stärker aufgefächert: Die Gitarre klingt nun gleichberechtigt neben den Keyboards; Phoenix und Artverwandte bieten sich Orientierung suchenden Hörern als neue Referenz an. Und war Gernots Stimme noch die personifizierte Teenage Melancholy, so steht Michael für die Muskeln, die die Band im Zuge ihres ursprünglichen Workout-Sounds zwangsläufig ansetzen musste: der Junge Data Hero ist zum Mann geworden. Ein Duo im Studio, werden die beiden live um Helmut Garschall (von Ytterbium) an der Gitarre und Stefan Hartl (your ten mofo) am Schlagzeug ergänzt: alle Kraft dem Pop, der seiner Natur gemäß das Publikum nicht nur im Wohnzimmer, sondern auch im Konzertsaal maximal vereinnahmen will. Rauchschwaden, Lightshow und internationale Großbühnen – alles ist möglich und bereits im Kern von Data Hero für die künftige Evolution der Band angedacht. „Shade Of Your Ray“, ganz bewusst mit der Zielsetzung potenzielle Hits zu schreiben entstanden, ist Schritt 2 auf einem unbeirrbaren musikalischen Weg.

Oder in den Worten der Band: „Come on join the odyssey / reality’s too mean / (if) there’s nothing left to be / come on, hey, you have to breathe / make your life an isle of dream / reality’s too mean …”

 
   
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