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volumetv.at 04/2005) CD-Kritik "Shade of your Ray"
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datahero: "The Shade of your Ray"
...Ganz und gar untypisch für das Album sind der Opener „Creation of mind“ und das darauf folgende „Landscape“. Ersteres präsentiert sich als langsames, ruhiges und instrumental ausgewogenes „Indie“–Stück, die Gitarrenparts treten hier stärker als im restlichen Album üblich zu Tage, auf die sonst deutlich hörbaren und dominanten Beats wird verzichtet. Die dunkle Stimme Michael Steppans verleiht dem unspektakulären, sanften Stück einen melancholischen Touch. „Landscape“ ist ähnlich geraten, allerdings eine Spur impulsiver.
Mit „Drive“ beginnt das Album, seinen wahren Charakter zu offenbaren: Da wären zum einem die tanzbaren, schnellen Stücke: Das eben erwähnte 80er-Jahre Disco Stück „Drive“, das quasi titelgebende Stück „The shadow of your ray“, in dem immer wieder Gitarrenriffs eingestreut sind, oder das wegen der schreienden Stimme teilweise bedrohlich wirkende „The truth“. Anzusiedeln sind die Stücke zwischen new und dark wave, Parallelen zu (der dunklen Seite) New Orders oder Joy Divisions dürfen gezogen werden.
Der zweite größere „Block“ sind größtenteils leichte, sanfte Electro-Pop-Stücke, getragen hauptsächlich durch Synthesizer und programmierte Drumparts. Um das Gebotene leichter einordnen zu können, seien Querverweise zu Phoenix, Zoot Woman oder Daft Punk gestattet. Kleine soundtechnische Spielereien (ein Fiepsen da, eine Computerstimme dort) verfeinern die Stücke. Die Stücke kommen wohltuend unspektakulär. Trotz der dunklen, ausdrucksstarken Stimme und den oftmals vorhandenen melancholischen Einschlägen präsentieren sie sich als leichte, angenehm dahinplätschernde Songs.
Live wird das Duo von Helmut Garschall (Ytterbium) an der Gitarre und Stefan Hartl (Your ten mofo) unterstützt.
Netter Pop aus Österreich. Möge das Duo den Schritt zur internationalen Anerkennung schaffen - die Grundlagen dafür hat es jedenfalls gelegt. Ein Tip für Voreilige: Das Album muss erhört werden. Denn bei oberflächlichem Drüberhören läuft mensch schnell Gefahr, es als langweilig abzustempeln.
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