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Auf dieser Seite ist unser Wanderbericht des Sommerurlaubs 2002 im
Bayerischen Wald. Die Reisezeit war Juli/August. 9 Tage. In rot gehalten sind Orte, in blau alle Sehenswürdigkeiten.
Um ein Bild vergrössert zu sehen einfach
draufklicken. Am Schluss noch
Tips und ein Fazit unserer Erfahrungen sowie Links zum Thema Bayerischer Wald.
Anreise Kötzting Grosser Osser Grosser Arber Grosser Falkenstein Grosser Rachel Lusen
Zahlen und Fakten:
Naturpark Bayerischer Wald
·
3% der Fläche Bayerns
·
Begrenzt von der Donau im Westen und der Grenze zur Tschechischen
Republik im Osten
Nationalpark Bayerischer Wald:
·
24250 ha
·
Teil des Naturparks Bayerischer Wald
·
Von Bayerisch Eisenstein im Norden bis Neuschönau im Süden
Über; Nürnberg
mit dem Zug nach Schwandorf. Von dort mit
der Oberpfalzbahn nach Cham und weiter nach Kötzting.
Länge 12 km, Dauer: 3,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: 
Tja, als Einstimmung auf die kommenden Wanderungen im Bayerischen Wald haben
wir uns eine leichtere Etappe zuerst rausgesucht, die nicht am E6-Fernwanderweg
liegt, aber sehr reizvoll ist.
Beschrieben ist die Wanderung auch im unten
angegebenen Wanderführer. Ausgagngspunkt ist der Kurpark in Kötzting, durch den
der Fluss "Weisser Regen" führt. Hier findet auch das Fischerfest
statt, wenn man so wie wir das richtige Wochenende erwischt. Gegrillter
Stockfisch und andere gebratene Fische sind hier die Delikatesse. Vom Kurpark
folgt man dem Zeichen "Blauer Fisch" über eine kleine Brücke und
steigt hinauf zur Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt im Dorf Weißenregen.
Rückwärts
schauend bietet sich ein schöner Blick auf Kötzting und Umgebung.
Weiter geht
es auf der Hauptstrasse in Weißenregen bis zur Hausnummer 7, an der wir rechts
in einen Feldweg abbiegen. Weiter dem Zeichen "Blauer Fisch" folgend,
geht es nach kurzem Anstieg hinunter in und durch den Wald. Am Fusse des Waldes
erreicht man nach ca. 1 Stunde den Blaibacher See, der wunderschön von Wald
umrahmt vor uns liegt.
Von nun an dem Zeichen B5 nach links folgend wandern wir
entlang des Ostufers des Blaibacher Sees. Da es ein schöner Tag war, waren die
Bremsen ziemlich aktiv und wir mussten ein paar Stiche einstecken. Nach einer
Weile erreichen wir das Südufer des Blaibacher Sees, der hier in den
"Schwarzen Regen" übergeht. Die ganze Zeit sind wir der Markiereung
B5 gefolgt.
Nun geht es entlang des Flusses "Schwarzen Regen" wieder
mehrheitlich durch den Wald. Nach 2 Stunden 15 Minuten ist dann das Stauwerk am
Höllsteinsee erreicht, dass vom Restaurant Seeblick überragt wird. Oben auf dem
Stauwerk öffnet sich ein schöner Blick auf den Höllsteinsee. Hier sollte man
ein bisschen verweilen und einfach die Umgebung geniessen oder eine Bootsfahrt
mit dem Ruderboot unternehmen.
Der Rückweg führt uns wieder über die Staumauer
und leicht ansteigend dem Zeichen K2 folgend zum Restaurant Seeblick hinauf. Von
dort folgen wir der Strasse ein Stück, ehe die K2-Markierung hinauf in den Wald
führt.
Nun geht es ein ganzes Stück bergauf und später wieder bergab durch Wald
immer der Markierung K2 folgend. Irgendwann öffnet sich der Wald und linker
Hand liegt die Wallfahrtskirche von Weißenregen. Wir halten uns rechts dem K2
folgend und gelangen vor dem Waldtheater von Kötzting links abbiegend über den
Vorort Ludwigsberg zurück nach Kötzting. Von Kötzting geht es mit der
Oberpfalzbahn in einer halben Stunde zu unserem nächsetn Ausgangspunkt, dem Ort
Lam. Auf der Strecke linksseitig passiert man den Hohen Bogen und halblinks in
Lam einfahrend den Grossen Osser.
Fazit: Wanderung mit überwiegend flacher
Strecke auf dem Hinweg, bergauf und bergab auf dem Rückweg. Ein Grossteil der
Strecke durch den Wald mit schönen Teilstrecken am Blaibacher See und dem Fluss
Schwarzer Regen entlang.