Länge: 14 km, Dauer: 3,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: 
Hinter dem Arberschutzhaus führt uns die E6-Markierung (grünes Dreieck auf weissem Grund
hinunter zum Grossen Arbersee. Dieser Abstieg auf 3,5 km überwindet über 500 Höhenmeter.
Der grösste Teilder Strecke verläft steil abwärts auf unwegsam steinigem Pfad. Man
muss sich konzentrieren und seine Schritte mit Bedacht setzen. Dies macht den Abstieg langsam und
mühevoll.
Das letzte Stück führt über einen Forstweg hinab. Aus dem Wald
heraustretend öffnet sich rechter Hand nach gut 1 Stunde der Blick auf den Grossen Arbersee
(935 m ü. d. M.), im Hintergrund die steile Arberwand. Hier ist sicher ein Touristenpunkt, was
sich aus der Anzahl der geparkten Autos aus allen Teilen Deutschlands ablesen lässt.
Unser Weg
führt uns ein Stück die Strasse hinauf, ehe wir halbrechts wieder in den Wald abtauchen, immer
der E6-Markierung folgend. Nun geht es zunächst eben, danach abschüssiger und steiler werdend
hinab, bis wir nach weiteren 35 Minuten den aus ein paar Häussern bestehenden Waldweiler
Arberhütte (715 m ü. d. M.) erreichen. Wir überqueren in Arberhütte den Fluss
"Grosser Regen" und erreichen kurz darauf das Gasthaus "Arberhütte". Hinter dem Haus gehen
wir rechts auf einen Forstweg weiter, der E6-Markierung folgend. Wir erreichen nach gut 2 Kilometern
den Ortsrand von Bayerisch Eisenstein. Etwa 2 Stunden 20 Minuten nachdem wir den Grossen Arber verlassen
haben, befinden wir uns in der Ortsmitte von Bayerisch Eisenstein (724 m ü. d. M.) und folgen der
Bahnhofsstrasse bis wir kurz vor dem Grenzbahnhof die Gleise überqueren und der E6-Markierung
Richtung Schwellhäusl folgen. Hier weist ein grosses
Schild auf den Nationalpark Bayerischer Wald hinein. Wir haben nun dessen Nordende erreicht.
Kurz darauf zweigt der Weg in den Wald hinein ab
und nach ein paar Metern geht es wiederum der E6-Markierung rechts hinauf in den Wald, bis wir nach
ca. 30 Minuten Aufstieg die Schützhütte Hochbergsattel erreichen.
Von nun an geht es bergab, bis
man an eine Gabelung gelangt und man entweder dem Wegweiser "Schwellhäusl" oder dem Wegweiser
"Hans-Watzlik-Haus" folgt. Wir haben uns für den letzteren und kürzeren
Weg entschlossen. Bergab geht es an mächtigen Baumriesen an den Seiten vorbei, bis man den
Schwellkanal überquert und nach einem kurzen Aufstieg 1 Stunde 10 Minuten nachdem man
Bayerisch Eisenstein verlassen hat den im Wald gelegenen Ort Zwiesler Waldhaus erreicht.
Fazit: Teilweise anstrengende Wanderung den Grossen Arber
hinunter aber mit herrlichem Ausblick am Grossen Arbersee, überwiegender Strecke im
Wald und Durchqueren des Luftkurortes Bayerisch Eisenstein.
Länge: ca. 20 km, Dauer: 5 Stunden 45 Minuten, Schwierigkeitsgrad:
Entlang der Hauptstrasse (und einzigen Strasse) in Zwiesler Waldhaus (701 m ü. d. M.)
erreichen wir das Gasthaus "Zwiesler Waldhaus". Direkt dahinter führt uns die E6-
Markierung (grünes Dreieck auf weissem Grund) nach links in den Wald hinein. Nun geht es über
1 Stunde 15 Minuten steil den bewaldeten Berghang hinauf. Man erreicht schliesslich nach 3 km Aufstieg
den Ruckowitzschachten, eine ehemalige Sommerweide, aus dem Wald heraustretend. Nunmehr geht es weiter
sanft bergan in den Wald hinein Richtung Grosser Falkenstein. Ein Stück einem Waldweg auf flachen
Gelände folgend, erreicht man eine Gabelung, an der man der E6-Markierung, rechts abbiegend,
folgt. 35 Minuten nach dem Passieren der Ruckowitzschachten erreicht man den Grossen Falkenstein
(1312 m ü. d. M.) mit Gipfelkreuz. Leider war bei uns das Wetter neblig und feucht, so dass der
Blick in die umliegende Landschaft verwehrt blieb. Unterhalb des Gipfels besteht Einkehrmöglichkeit
im Schutzhaus.
Ein Stück Weg zurück erreichen wir an einer Gabelung wieder die
E6-Markierung und folgen dem Weg Richtung Höllbachgespreng / Scheuereck. Erst moderat abwärts
führt der Weg dann über äusserst steiles, steinig-unebenes Gelände in
Urwaldgebiet hinab. Der Abstieg ist hier langsam und beschwelich, Trittsicherheit ist absolut
erforderlich. Kleine Kletterpartien über Steine hinweg sind unausweichlich. So erreicht man
nach etwa 1 Stunde die Höllbachgespreng, einen kleinen Wasserfall, den man überquert.
Nun geht es weiter hinab, wobei es hier moderater hinuntergeht, aber immer noch über
Steine am Höllbach entlang. Weitere 15 Minuten nachdem man die Höllbachgespreng überquert
hat gelangt man zur Höllbachschwelle (970 m ü. d. M.), einer kleinen Waldhütte
mit schönem kleinen Waldsee. Weiter abwärts geht der Weg am Höllbach entlang, den man
der E6-Markierung folgend etwas später nach links gehend verlässt. 30 Minuten nach der
Höllbachschwelle erreicht man den Weiler Scheuereck (775 m ü. d. M.). Der
asphaltierten Strasse folgt man ein Stück und geht dann links abzweigend wieder in den Wald hinein.
Auf einem Forstweg erreicht man nach 20 Minuten das Dorf Spiegelhütte (743 m ü. d. M.).
Nun sind 12,5 km geschafft. Man durchquert Spiegelhütte und taucht wieder in den Wald hinein.
Nun geht es sanft bis moderat bergan, bis man auf einem asphaltierten Weg trifft, den man der
E6-Markierung folgend moderat bis steil abwärts folgt.
Nach 40 Minuten erreicht man das Dorf Buchenau.
Auf der Strasse entlang der E6-Markierung geht es kurz hinter Schloss Buchenau wieder in den Wald.
Man folgt dem breiten Waldweg und später ein kurzes Stück einer Strasse auf überwiegend
ebener Strecke und erreicht 1 Stunde nach Buchenau die Ort Frauenau.
Fazit: Anspruchsvolle Wanderung mit der Besteigung
des Grossen Falkenstein und einem anstrengenden Abstieg desselben. Überwiegend in den Wäldern
des Nationalparks Bayerischer Wald verlaufend, teilweise in unberührten Urwäldern.