Auf dieser und den folgenden Seiten ist unser Reisebericht und Reisetagebuch des Sommerurlaubs 2001 auf Madeira. Die Reisezeit war August. 14 Tage. In rot gehalten sind Städte und Orte, in blau alle Sehenswürdigkeiten. Um ein Bild vergrössert zu sehen einfach draufklicken. Ganz oben eine Karte von Madeira, um all die schönen Orte zuordnen zu können. Ebenfalls bei Bedarf draufklicken. Am Schluss noch Tips und ein Fazit unserer Erfahrungen.

Anreise  Der Westen  Rallye Madeira - Funchal  Risco-Wasserfall - Erntedankfest Prazeres  Levada Nova  Monte  Die Mitte und der Osten  Ponta de Sao Lourenco - Levada do Castelejo  Pico Ruivo  Curral das Freias - Cabo Girao  Pico do Ariero  Porto Santo

Zahlen und Fakten:

  • Portugiesische Inselgruppe im Atlantik
  • 500 km westlich von Afrika, 991 km südwestlich von Lissabon, 445 km nördlich der Kanaren
  • Insel Madeira: 741 km2, maximal 57 km lang und 22 km breit
  • Bevölkerung: 253000
  • 1.Tag   Anreise

    Von München bis Madeira sind es 3000 km, 4 Stunden Flugzeit. Ankunft am Flughafen Madeira (bei Santa Cruz). Anfahrt bis zum Hotel Estalagem da Ponta do Sol in Ponta do Sol (ca. 50 km) per Mietwagen über die Rapida (Schnellstrasse).

    2.Tag   Rundfahrt I (Der Westen)

    Dauer: 6-7 Stunden, Länge: 100 km

    Start in Ponta do Sol. Über Madalena do Mar nach Calheta an der Küste entlang. Stark kurvig mit einigen Tunnels, viel auf und ab, wie auch der Rest der Strecke. Calheta liegt direkt an der Küste und wird überragt vom Calheta Beach Hotel.
    Weiter Richtung Prazeres mit Abzweigung nach Jardim do Mar. Dies ist ein verschlafener kleiner Ort mit vielen Gässchen. Geht man vom auf einer Anhöhe gelegenen Dorf abwärts Richtung Meer, trifft man auf einen kleinen Weg, der in Richtung Paúl do Mar führt. In 45 Minuten kann man so von einem zum anderen Ort wandern, allerdings über teilweise unwegsame Steinbrocken. Zwei Wasserfälle säumen den Weg.
    Die Route geht weiter über eine Tunnelstrasse von Jardim do Mar nach Paúl do Mar. Dieses kleine Dorf liegt malerisch zum Hintergrund der Steilküste mit schöner Kirche im Ortskern. Die kleine Hauptstrasse lädt zum Schlendern ein.
    Weiter der Strasse bergauf nach Prazeres folgend, passiert man grüne Wälder und Blumenalleen an den Strassenrändern. Von Prazeres geht es weiter Richtung Ponta do Pargo auf einer Hocheben mit viel Grün und kleinen Dörfern. In Ponta do Pargo zweigt eine Strasse zum Leuchtturm an der Küste ab. Hier befindet sich der westlichste Punkt Madeiras mit wunderschönem Panorama der Steilküste.
    Weiter geht es Richtung Norden wiederum durch grüne Wälder und blumengeschmückte Landschaft bis zum nördlichsten Ort Porto Moniz mit der vorgelagerten Ilhéu Mole, den man von oben kommend malerisch an der Küste liegen sieht. Nach einer kurzen Abfahrt gibt es Parkmöglichkeiten im Ort. Die Küste ist hier stark zerklüftet und umschliesst daher zahlreiche kleine Wasserbecken. Dies ist die Grundlage der Felsschwimmbecken, einer Art natürlicher Freibäder, die zum Planschvergnügen einladen.
    Entlang der Nordküste mit steil abfallenden Felsen, Wasserfällen und zahlreichen Tunnels geht es nach São Vicente. Von dort biegt man landeinwärts ab Richtung Funchal und überquert entweder den 1007 m hohen Boca da Encumeada oder nimmt alternativ die Tunnelstrasse (was das Bergauffahren erspart) bis Ribeira Brava. Von dort geht es zurück nach Ponta do Sol.