Palästina-Israel 1.Phase (Mai 1994 - November 1995)

Posthoheit für den Gazastreifen und Jericho geht an die palästinensische Autonomiebehörde. In dieser Zeit sind Marken der Autonomiebehörde in ihrer Gültigkeit auf den Gazastreifen und Jericho begrenzt. Für Frankierung von Post nach Israel oder ins Ausland (die über Israel geleitet wurde) mussten israelische Marken verwendet werden. Entsprechende Post, die mit palästinensischen Marken angetroffen wurde, wurde mit dem Stempel "Returned to sender - please attach postage stamps" zurückgeschickt.



30.09.95 Brief von Khan Yunes (Palästinensische Autonomiebehörde) nach Beit Hanun (Israel), ursprünglich mit Marken der Autonomiebehörde frankiert. Israelischer Kastenstempel "Zurück an Absender - bitte frankieren". Der Absender hat nach Rückerhalt eine israelische Briefmarke aufgeklebt und der Brief wurde befördert.

Palästina-Israel 2.Phase (November 1995 - )

Die Westbank und deren Posthoheit geht an die palästinensische Autonomiebehörde. Unter Einschränkungen konnten nun palästinensische Marken zur Frankatur nach Israel und ins Ausland benutzt werden. Teil der Einschränkung war, dass keine Marken verwendet werden durften, die die Währung MILS oder den Schriftzug "Palestine" anstatt "Palestinian Authority" trugen. Die Postverwaltungen Israels und der palästinensischen Autonomiebehörde vereinbarten, dass auf entsprechend zurückgesandter Post die Marke(n) mit einem Aufkleber und Stempel "Palestinian Authority Postage Paid" überklebt werden konnten und die Postsendung erneut abgeschickt werden konnte.



10.01.96 Postkarte von Nablus (Palästinensische Autonomiebehörde) nach Thalgau (Österreich). Marke mit MILS-Währung mit Aufkleber und Stempel "Palestinian Authority Postage Paid" in Englisch und Arabisch überklebt