Kein Postkrieg

Wie schon anfänglich erwähnt ist der Begriff "Postkrieg" in "Fachkreisen" dahingehend definiert, dass postalische Merkmale auf einem Brief oder anderen Postbeförderungsstücken aus politischen Gründen beanstandet werden (siehe Postkriegsdefinition). Dies betrifft Marken, Stempel und Porto.

Natürlich ist die beschriebene Definition kein Dogma und jeder kann für seine Sammlung seine eigenen Massstäbe anlegen. Wenn man allerdings in Sammlerkreisen kommuniziert, denke ich, ist es doch sinnvoll sich an eine Definition zu halten, um auf derselben Basis diskutieren zu können. Deshalb habe ich hier Belege zusammengestellt, die der allgemein akzeptierten Definition nicht entsprechen, aber vielfach von Sammlern, Händlern oder auch in "Online"-Auktionen unter dem Begriff "Postkrieg" firmieren.

Beanstandung des Inhaltes Generell verweigerte Beförderung in bestimmte Länder
Nichtbeanstandete postalische Merkmale politischen Inhaltes Ungültige Marken
Schwierigkeiten im Postverkehr Private Propaganda
"Späte" rübergebrachte Post Postversehen im Postkriegsumfeld
Zensurpost Dresdner Postkrieg
Notopfermarke Postirrtümer
Falsche Markenbeanstandungen Versuchter Postkrieg
Saarland Postsperre 1948
Vereinbarte Doppelfrankatur