Israels Engagement im Sechstagekrieg 1967 und nachfolgende Markenausgaben, die entweder militärische Darstellungen enthielten oder Stadtansichten des "vereinigten" Jerusalems (dessen Ostteil
als Ergebnis des Sechstagekrieges Israel zuviel) wurden von verschiednen Ostblockländern, wie UdSSR, DDR und Polen dahingehend beantwortet, dass diese Marken beanstandet wurden.
Die beanstandeten Markenausgaben umfassen "Gedenkausgabe Unabhängigkeitsfeier 1967", "Siegesfeierlichkeiten 1967", "Stadtansichten Jerusalem 1968",
"Nationale Briefmarkenausstellung 1968", "Gefallenengedenktag 1968", "Unabhängigkeitsfeier 1969", "Synagogen im Ausland 1970".
1968 Auslandsbrief von Tel Aviv (Israel) nach Riga (UdSSR). Marke mit Stadtansicht von Ost-Jerusalem als Teil der Frankatur. Handschriftlich "Retour" in der UdSSR mit Pfeil auf die Marke zeigend und israelischer Kastenstempel "Dieser Brief wurde vom Ausland ohne Angabe von Gründen zurückgesandt" (Burhop/Heijs 67.3.-77.6)
1968 Auslandsbrief als Einschreiben von Haifa (Israel) nach Warschau (Polen). Markenausgabe Siegesfeierlichleiten als Frankatur. In Polen mit dem Retourstempel " Retour - Non admis - (art 28 $ 1d) de la Convention UPU - glorification de l'agression militaire sur timbre-poste" zurückgesandt. Rückseitig mit Ankunftsstempel Warschau 14.2.68 und Haifa 28.2.68 sowie Abgangsstempel Haifa 6.2.68. (Burhop/Heijs 67.2.-77.4.B)