Der Schwarzwald

Wandern I: Bernau-Dorf - Krunkelbachhütte - Herzogenhorn - Grosses Spiesshorn - Kleines Spiesshorn - Bernau-Dorf

Länge: 14 km, Dauer: 5 Stunden, Schwierigkeitsgrad:

Start ist am Parkplatz der Hans-Thoma-Grundschule in Bernau-Dorf (920 m über dem Meeresspiegel (ü. d. M.)) ein paar Kilometer entfernt von St. Blasien. Man wandert ein paar Minuten die Strasse hinauf, biegt dann in den Scheibenfelsenweg ein und geht nach ein paar Metern links einen Serpentinenweg hinauf zum Scheibenfelsen. Bereits auf dem Anstieg bietet sich ein schönes Panorama über Bernau und das Hochtal der Bernauer Alb.
Nach 20 Minuten Aufstieg erreicht man den Scheibenfelsen (1052 m ü. d. M.). Von dort steigt man weiter hinauf über Weiden (man übersteige eventuelle Elektrozäune) bis man einen Wegweiser mit blauer Raute mit weissem Strich erreicht. Man folge diesem entweder moderat ansteigend oder man geht direkt geradeaus weiter in scharfem Anstieg. So oder so erreicht man einen Fahrweg. Man gehe ein paar Meter die Strasse hinauf, wenn man dem Wegweiser gefolgt ist sind es 20 Meter und steigt dann wieder rechts von der Strasse einem kleinen Weg folgend steil hinauf in den Wald, wobei die blaue Raute mit weissem Strich wiederum als Wegweiser dient. So geht es ein ganzes Stück steil den Wald hinauf. Schliesslich nach all der Steigung öffnet sich der Wald und vor uns liegt das bewaldete Herzogenhorn. Nach Westen werden Panoramablicke zum Belchen und in die Vogesen frei. Etwas oberhalb des Weges starten Drachenflieger. Nun geht es noch ein kleines Stück abwärts, die Krunkelbachhütte (1265 m ü. d. M.) schon im Blick. Die Krunkelbachhütte liegt schön in einer Senke mit Blick auf die umliegende Berglandschaft. Man sollte unbedingt hier Rast machen und die hervorragende Flädlesupp essen, die in grosser Portion gereicht wird.

Etwas unterhalb der Krunkelbachhütte erreicht man den Naturlehrpfad Herzogenhorn. Man folgt diesem ansteigend bis sich der Weg gabelt. Man kann beide Pfade nehmen, da es sich hier um einen Rundweg handelt, der über den Gipfel des Herzogenhorn führt. Wir sind dem Uhrzeigersinn gefolgt. Man hat einen moderaten bis steilen Anstieg zu bewätigen, ehe man den Gipfel des Herzogenhorn (1415 m ü. d. M.) erreicht. Bereits vorher hat man einen Blick auf Seebuck am Fusse des Feldberges. Oben auf dem Herzogenhorn hat man einen wunderbaren Rundblick. Im Norden auf den nahen Feldberg, im Westen auf die Vogesen und im Süden bei gutem Wetter bis in die Schweizer Alpen. Nun geht es moderat bis steil abwärts, wobei wir uns vom Herzogenhorn links halten. Man folge dem Wegweiser "Spiesshorn", so gelangt man dem Rundweg folgend an dessen Ausgangspunkt. Zurück in die Senke läuft man Richtung Krunkelbachhütte, aber bevor man diese erreicht folgt man der blauen Raute mit weissem Strich linkshaltend einem Anstieg. Dieser führt erst auf Weiden, dann im Wald zum Grossen Spiesshorn (1349 m ü. d. M.). Von dort hat man einen Panoramablick in das Menzenschwander Tal mit St. Blasien im Süden. Weiter der blauen Raute mit weissem Strich folgend geht es bergan und bergab zum Kleinen Spiesshorn (1321 m ü. d. M.). Man läuft darüber hinweg, dem Schild "St.Blasien" folgend.

Nun geht's nur noch bergab. Wir haben irgendwo mal eine Abzweigung verpasst und sind daher immer geradeaus den Weg steil bergab gefolgt. Wir hätten weiter der blauen Raute mit weissem Strich folgen sollen, allerdings war der Wanderführer nicht detailliert genug. Man kann nicht viel falsch machen, da man instinktiv weiss, dass Bernau-Dorf rechts liegen muss. Irgendwann auf dem steilen Abstieg haben wir den Wald verlassen und tatsächlich liegt rechts Bernau-Dorf. Der Rest des Abstiegs führt zurück zum Parkplatz der Hans-Thoma-Grundschule.

Fazit

Anspruchsvolle Wanderung mit zahlreichen Auf- und Abstiegen. Man wird mit vielen Panoramablicken auf die umliegenden Gipfel des Schwarzwaldes, der Vogesen und der Schweizer Alpen entlohnt. Ich habe mit 4 Sternen bewertet, aber eigentlich sind es 4 1/2, da fast ausschliesslich Auf- und Abstiege die Strecke bestimmen, teilweise auch ziemlich knackig. Man sollte also eine gewisse Fitness mitbringen.

Wanderführer:

Wandern im Südschwarzwald (DuMont Buchverlag)