DRUCKMUSEUM
Graz - Austria - Tel.+43.664.3007958 - Fax: +43.316.421646 - E-mail: elis.management@aon.at

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Siebdruck

Prinzip
Die Druckform besteht aus einem über einen Rahmen gespanntem Gewebe, auf dem die nicht druckenden Teile durch eine Schablone abgedeckt sind. Mittels einer Rakel wird die Farbe durch die nicht abgedeckten, durchlässigen Stellen des Siebgewebes auf das Bedruckmaterial durch gedrückt.

Siebdruck (Filmdruck)
Ursprünglich von den Chinesen entdeckt, erlangt 1907 der Engländer Samuel Simon das Patent für den Durchdruck auf Textilien. Die im Druck frei bleibenden Stellen werden auf dem gespannten Gewebe aus Drahtnetz, Seide, Gaze, Nylon oder Polyester mit Schablonen abgedeckt.
Leimschablone: direktes Bemalen des Siebes mit Leim.
Schnittschablone: selbstklebende Schnittmaske.
Auswaschschablone: Nach dem Aufbringen der Fettzeichnung, wird das Sieb mit einer Leimwasserabdeckung bestrichen. Diese kann auf dem Fett nicht haften und wird mit Benzin heraus gewaschen.
Fotoschablone: Auf das mit einer lichtempfindlichen Emulsion bestrichene Siebgewebe wird die Zeichnung fotografisch belichtet und mit Wasser ausgewaschen.

Serigraphie
Siebdruck von grafischen Arbeiten.

       1890 Japanischer Schablonendruck                         1970 Vicktor Vasarely Siebdruck