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Songtexte

Meine Gedichte

Teil I

weisst du noch ?
damals waren wir kinder
und durften tun und lassen
was wir wollten.
heute
sind wir erwachsen
und machen nichts dergleichen...

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in hameln lebt ein weiser mann
der euch viel erzählen kann
er schrieb eine geschichte nieder
von einem mann und dessen lieder 

die ratten plagten diese stadt
und jeder hatt´ die ratten satt
der bürgermeister rief um rat
um die er bei ´nem fremden bat 

die ratten aus der stadt vertreiben
jede einz´ge einverleiben
der fremde willigt dieses ein
es sollte gut belohnt auch sein 

der fremde zog die flöte raus
heraus kam ratte, floh und laus
sie zogen mit ihm auf das land
wie dieser mensch das lied bloss fand 

er spielte ihm das lied vom tod
der bürgermeister doch sah rot
er wollte ihm den lohn nicht geben
und weiter dann mit schulden leben 

bereitete ein grosses fest
damit der ruhm nicht warten lässt
der fremde aber spielt sein lied
und wieder tanz in reih und glied 

wie alle ratten er betört
ein jedes kind ihn nun erhört
sie tanzen hinter diesem her
man hört kein kinderlachen mehr 

die kinder sind nun alle fort
von diesem wundersamen ort
auch rattenleer wird es nun sein
die ruhe doch ist nur ein schein 

die eltern weinen um das kind
weil kinder nunmal schätze sind
der fremde aber weit entfernt
hat einiges dazugelernt 

so viele kinder, war´n sein wunsch
heut sitzt er überm osterpunsch
die nerven sind ihm abgebrannt
wohin hat er sich nur verrannt ??

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zwei sterne ihr antlitz
rauschgolden ihr haupt
rosa wie beeren
wangen wie pfirsichhaut

darfst sie nie berühren
es wäre dein ende
hör auf meine worte
sie ist wahr, die legende 

ein prinz noch so jung
war einst auf der reise
er erblickte die hexe
begehrt´ ihre weise 

der jüngling begann
ihr ein lied vorzutragen
wie dieses verklang
möcht´ ich kaum sagen 

sie blickte ihn an
sang mit ihm so fein
er berührte ihr haar
wie sollt´s anders sein 

zwei sterne ihr antlitz
rauschgolden ihr haupt
rosa wie beeren
wangen wie pfirsichhaut 

er erstarrte sobald
er die strähne berührte
es hiess im gespräch
dass sie ihn verführte 

doch ich weiss wie es
hat sich echt zugetragen
ich werd euch erzählen
von diesen paar tagen 

er erstarrte nachdem
er ihr haar nur begriffen
die vögelein hatten
das letzte lied angepfiffen 

sie hat ihn verzaubert
das mädchen am see
dort hinten am baum
sah es nur ein reh 

es zieht sich zurück
möchte dies nicht mehr sehn
mit hingabe und lust
werden drei tage vergehn 

der jüngling verzaubert
ward nie mehr gesehn
doch niemand im dorf
weiss was im walde gescheh´n 

sie nahm ihren prinzen
zu sich mit nach haus
dort liebte sie ihn
ohne schlaf, ohne paus´ 

der jüngling gebannt
von des zaubers macht
doch das mädel bei ihm
hat drei tage gelacht 

sie will dass im dorf
ein geheimnis sie bleibt
doch er weiss nichts
er, den sie einverleibt 

am dritten tage
sie schleicht durch den wald
am rücken die last,
hat sie umgeschnallt 

zwei sterne ihr antlitz
rauschgolden ihr haupt
rosa wie beeren
wangen wie pfirsichhaut 

betritt eine lichtung
mit erdhaufen drauf
was nun kommen muss
nimmt leicht seinen lauf 

ein loch schon gegraben
im waldboden tief
sie hatte es ausgehoben
nachts, während er schlief 

nun liegt er begraben
im waldboden kalt
sie war niemals jungfrau
auch nicht jung, eher alt 

ihre wangen verschrumpelt
ihr rücken ganz krumm
wie konnt´ er sich täuschen
denn liebe macht dumm 

so ist die geschichte
ich weiss es genau
die 300 prinzen
gehn auf diese frau 

zwei sterne ihr antlitz
rauschgolden ihr haupt
rosa wie beeren
wangen wie pfirsichhaut

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Schwarz
Schwarz die Schwingen
Schwarz die Schwingen eines Vogels
Angst vor den Schwingen eines Vogels ?

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aufgebaut
fast bis ganz
oben hin 

das letzte
stockwerk
fehlt noch 

fast bin
ich stolz
darauf 

doch kommt
wieder einmal
der wind 

der sturm
der alle mühe
zerstört 

mich umsonst
hat bauen
lassen 

mein haus
ist wieder
eingestürzt 

und ich saß
im dunklen
keller 

über mir
ein haufen
schutt und dreck 

bis das
tageslicht
mich erreicht 

werden
tage und
jahre vergehn 

denn heraus
komme ich
nicht mehr 

nicht bevor
der sturm
zuende geht 

der sturm
braust weiter
ich weine 

mein haus
bröckelt
weiter 

das hier
und jetzt
ist schwer 

doch fortsetzen
kann es nur
das leben



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das herz in der hose
der mut liegt im schritt
wollt´ ich das wirklich?
ich geb´ mir nen tritt 

es ist doch nicht wahr
dass ich sowas bedenke
ich hasse gedanken
die ich soweit lenke 

einmal nach weit oben
und wieder zurück
tief runter ins schwarze
ich nenn´ es kein glück 

doch sitze ich nun
ganz vom dunkel umgeben
tief unten im loch
gestern wollt ich noch leben 

doch meine gedanken
die wollen das nicht
kommst du mal vorbei
leih´ mir bitte dein licht



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ich kann nicht mehr
ich mag nicht mehr
so sagte ich,
vor stunden noch
doch weiss ich jetzt
kann ich mein leben
endlich nun zuendegehen
alleine,
jetzt und hier
ich habe dich dazu gebracht
zu hassen was dir
einst das liebste
mich !
so soll es leichter
sein für dich
gestritten und geschlagen
haben wir
alleine schläfst du
bald liege ich
für immer neben dir
ein schlaf alleine
kalt und ruhig
an deiner seite
sterbe ich

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