Bildkritik
eines Berliner Literaturzirkels:
...Traumwelten,
Spiegelbilder der Seele, Augenblicksaufnahmen erotischer Phantasien, die
man nicht auf den ersten Blick begreifen kann, auf die man sich einlassen
muss, wie auf eine neue Geliebte. Bilder, die von kleinen Details leben,
aber auch von der gesamten Komposition, die teilweise auf Leinwand gemalt
scheinen, durchdacht wie ein Kammerspiel.
Johann
Frank begibt sich mit seinen Arbeiten in die psychologischen Untiefen des
Sexus, stellt Fragen, kombiniert und analysiert und überlässt
am Ende dem Betrachter, die Richtung zu wählen, welche die angeregte
Phantasie nehmen soll - ein gleichermaßen erotisch- mystisches, wie
lustvoll- sinnliches Werkschaffen...