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FAI Area

BWS Pirker&Storka Webseite
Planung und Optimierung von FAI-Dreiecken
Update April 2002: 
Seit kurzem bieten auch die SW-Hersteller der Auswerteprogramme OPTI und SEEYOU die Darstellung einer FAI-Area an.
Idee
Bisher sind alle Berechnungsprogramme hergegangen, haben einen Abflug- und ersten Wendepunkt als Ausgangslage genommen. Danach wurden alle bekannten Wendepunkte durchgerechnet und auf die FAI-Dreiecksdefinition hin überprüft. Mit den freien Flügen haben wir endlich die Möglichkeit auch unbekannte Gegenden zu erfliegen und das Wetter auszunützen. Nur auf die höheren Punkte für ein FAI-Dreieck wollen wir auch nicht verzichten. Wie kommen wir nun von den schon ewig lang bekannten Wendepunkten weg, mit denen unsere Dreiecke ausgetüftelt haben.

Man müsste alle möglichen Koordinatenpunkte errechnen und in verwendbarer Form darstellen. Es ergibt sich eine Fläche, deren Umriss man einfach in eine Karte einzeichnet, ausdruckt und mitnimmt. Wie sieht nun diese Fläche bzw. dieser Umriss aus?!?

Hier ist die Umfrage von Christian dazu, ein Danke an alle, die mitgemacht haben!
Lösung
FAI AreaDie rechte Abbildung erhält man durch Prüfen der FAI Regeln (hier ab 500km mit der 25% Regel) in allen Punkten der weißen Fläche. Die schwarze Linie stellt den gedachten "ersten" Schenkel dar. 

So sieht also die Fläche des 3. Wendepunktes aus.

Die Randlinie und Distanzlinien lassen sich nach einiger Überlegung mit Hilfe von Formeln für die Erdkugel exakt berechnen.
FAI Area Tool
Ich habe die Berechnungen in ein Programm gepackt, das die Umrisspunkte für einen "ersten" Schenkel als IGC-Datei speichert. Die ergibt viele Vorteile:
  • Die Fläche kann von jedem IGC-Auswerteprogramm dargestellt werden

  • Die Planung von neuen FAI-Dreiecken wird zum Kinderspiel

  • Für die Verwendung im Flug druckt man sich die Fläche aus (mit Karte und Wendepunkten).  


Screenshot
von FAI Area 

Zur Definition des ersten Schenkels wählt man 2 Wendepunkte. Die Wendepunkte werden dazu aus einer GR1000 bzw. Zander Wegpunkte-Datei eingelesen. 


Dann berechnet man die Fläche für links oder rechts zur Kursrichtung.

Anschließend speichert man die Punkte als Flugdatei (IGC-Loggerformat oder als Fluginformationsgebiet TIZ im SeeYou-Format), wobei die jeweilige Größe des Dreiecks als Höhe dargestellt wird.

Wenn nun "IGC-Program" gedrückt wird, sollte die Datei als Flugdatei im dem vom Betriebssystem der "igc"-Endung zugewiesenen Programm geöffnet werden. 


Beispiel
als IGC-Track mit Karte (in SeeYou)

Erster Schenkel Wr.Neustadt - Loiblpaß - 215km
Maximale Größe: 862km


Beispiel als TIZ Luftraum für Planung (in SeeYou)

Wr.Neustadt - Loiblpaß - Patscherkofel
Größe: 809 km 


Download
Das Programm kann hier runtergeladen werden:
2002-02-20
faiarea.zip (Dateigröße 2 MB)
-
für Windows Systeme mit allen Systemdateien für Visual Basic, die man für die erste Installation benötigt
- eine Beispieldatei für Wendepunkte in Österreich ist auch dabei (wendepunkte.wpz)
2002-02-20 faiarea_exe.zip (Dateigröße 50 kb)
- nur die EXE-Datei, falls die VB-Systemdateien schon vorhanden sind
2002-01-31
wendepunkte.zip (Dateigröße 4 kb)
- Wendepunkte Österreich im Zander-Format

Feedback und Anregungen bitte an Martin Pirker
Achtung: Das Programm ist ohne Gewähr, es kann natürlich keine Garantie für die richtige Berechnung gegeben werden!