Orientierungslauf
Dieser Satz darf einfach nicht verschwinden: Gucki und Reinflitz
waren so begeistert, dass sie beschlossen haben, selbst auch einen zu veranstalten - ICH HOFFE SIE VERGESSEN NICHT DARAUF! Ich
wünsche ihnen viel Erfolg dabei, und dass sie auch wieder aus dem Wald herausfinden.
Mittlerweile sind sie seit mehr als sieben Jahren begeistert - oder sie haben wirklich
drauf vergessen.
Wenn du nach Lektüre der unten stehenden Berichte auch Lust bekommen hast, einmal mitzumachen, dann melde dich übers Gästebuch.
| Datum | Ort |
| 13.12.2008 | Heidenreichstein |
| 29.11.2008 | Zwettl |
| 8.11.2008 | Kleinotten |
| 17.11.2007 | Waldrandsiedlung |
| 3.11.2007 | Kleinotten |
| 4.11.2006 | Kleinotten/Großglobnitz |
| ältere Ergebnisse |
s. Detailseite |
Download: gesammelte Ergebnisse
Zu den Ergebnissen ist anzumerken, dass die größere Anzahl an gefundenen Posten größeres Gewicht hat als die Laufzeit.
In den Ergebnislisten gilt folgender "Farbcode":
Glomser - Damen
Herren
Andere - Damen
Herren Hunde
bei offiziellen OL: den Glomsern bekannte Leute
Heidenreichstein, 13. Dez. 2008: Dani und Mike Nöbauer, ca. 6,5 km, 19 Posten nach oben
Endlich Schnee! Zwar nicht viel, aber immerhin so viel, dass ich mit noch mehr Freude zur Ritterburg (später stellte sich heraus, dass Rbg Reinberg heißt) nach Heidenreichstein fuhr, wo Mike und Dani einen perfekten Premieren- (und Dani-Geburtstags-) OL hingezaubert hatten. Die Aussicht auf ein hervorragendes Kuchenbuffet als Lohn für die Strapazen ließen mich das Ganze noch schneller angehen. Allerdings erst nach einer langen Wartezeit, weil Krapfi, der noch Kompass-Nachhilfe haben wollte, sehr spät aufkreuzte. Michi kam dann überhaupt erst hin, als alle anderen schon im Ziel waren. Ich schicke mal Krapfis Bericht voraus. Ich habe ihn sehr lustig gefunden, das könnte allerdings auch daran liegen, dass ich vor Augen geführt bekommen habe, was ich alles aufgeführt habe. Hier kommt meine Sicht der Dinge.
Wie gesagt, nach langer Wartezeit ging es auf die Strecke. Raus aus der Hütte und ...
erstmal schauen, wo überhaupt Norden ist. Dann bin ich gleich mit Höchstgeschwindigkeit
zum richtigen Masten gelaufen, trotzdem langsamer als Krapfi, wie die aufmerksamen
Krapfi-Bericht- und Ergebnis-Leserinnen und -Leser sicher bemerkt haben. Punkt 2 war
leicht, Punkt 3, nun ja, ich stand wie der Ochs vorm neuen Scheunentor vor der Hütte und
sah sie nicht. Max. 20 m davon entfernt rätselte ich, wo sie nur sein könnte. Zwei
Nordic Walker(innen) hatten mir oder eher Helene und Marianne auf dem Weg hierher gesagt,
dass sie wieder zurücklaufen sollten. (Mit den Namen habe ich´s ein bisschen, ich bitte
um Verzeihung, aber es waren zu viele Neue auf einmal.) Was sie damit meinten, merkte ich
erst, als ich minutenlang den Bach entlang lief, ohne eine Brücke zu finden. Weil der OL
noch so am Anfang war, habe ich mich nicht durchgetraut, ein weiterer Fleck auf meiner
nicht mehr ganz weißen OL-Heldentaten-Weste. Als ich dann endlich die Brücke hatte, ging
es auf der anderen Seite wieder zurück. Gleich darauf wollte ich gazellengleich über
einen kleinen Bach springen, bin jedoch beim Absprung ausgerutscht und konnte mich nur mit
Mühe drüberretten. Das wär´s gewesen: langer Umweg und dann trotzdem nass. Bei E traf
ich Berni, Grassi und die Walkerinnen. Bei F traf ich dann Andi, aber ansonsten ging es
bis G ohne besondere Vorkommnisse. Von G zu H ging´s durch Grünbrache, womit ich
endgültig nass war. (Ich bewundere die Leute, die es schaffen, einen OL nicht nur sauber,
sondern auch trocken zu beenden. Ich bin immer nass und dreckig.) Ich erkannte in der
Karte eine Stromleitung, fand auch eine in natura, und schon ging´s dahin. Es war
natürlich keine Stromleitung, sondern was weiß ich, vielleicht ein kleiner Weg. Nun
denn, ich war jedenfalls falsch, konnte überhaupt nicht mehr erkennen, wo ich war, wurde
panisch, rannte herum wie ein aufgescheuchtes Hendl, umrundete ein Haus und freute mich,
dass mir Krapfi entgegen kam. Ich musste also richtig sein. Waren wir aber ebensowenig wie
Sophie und Sebastian, die noch G suchten. Wenigstens konnte ich ihnen hierbei ein wenig
behilflich sein. (Hat es geholfen?) Es trafen sich hier, fernab jedes Punktes, also
Teilnehmer, die G, H und I suchten. Was für Helden! *g* Und hätte Krapfi nicht gesagt,
dass ich zu weit herunten bin, ich würde wahrscheinlich jetzt noch suchen. Jetzt, beim
nächtlichen Kartenstudium, sehe ich auch, wo die Teiche eingezeichnet sind, bei denen ich
war. Am Sa habe ich sie nicht gefunden! Mittlerweile hatte ich einen Stein im Schuh und
eiskalte Zehen. Also Schuhe ausziehen, Zehen massieren, pinkeln gehen - und bei der
Gelegenheit den Posten I sehen, den ich ganz woanders vermutet hätte. Aber ab jetzt war
ich wieder im Plan. J ging super, K auch, L über einen nicht ganz einkalkulierten Umweg,
auch die "Ecke" sehe ich jetzt zum ersten Mal. Sieht von euch irgendwer soetwas
in der Hitze des OL? Vor L hatte ich kurz mit Babsi geplaudert, die ihn schon hatte. Zu M
habe ich sie überholt, bei M waren wir wieder gemeinsam. (Krapfi-Bericht-Leser: Kommt
euch das bekannt vor? *g*) Zu N rettete mich der Kompass, mein Gefühl hätte mich ganz
woanders hingeschickt. O war schwierig, weil die Brombeerstauden im Wald ziemlich
undurchdringlich waren, aber das Finden selbst war okay. Zu P ging´s wieder mit Vollgas.
Plötzlich von hinten ein Furcht erregendes Gebrüll: Krapfi, der aus der falschen
Richtung kam. Von hier lief ich weiter in den Wald, leicht links von der Ideallinie, damit
ich zum Weg komme, den ich perfekt erreichte. Hier hatte ich meine erste Begegnung mit dem
aus Krapfis Bericht bekannten Team Barbara. Ich bog nach rechts ab, orientierte mich an
der leichten Rechtskurve und lief dort links in den Weg hinein. Das war natürlich ein
Blödsinn, auch wenn ich mich durch Fußspuren im Schnee bestätigt fühlte. Ich schlug
mich dann durch den Wald zum Weg durch. Das heißt: Ich wollte mich durchschlagen. Der
Wald war sehr dicht, ich kam von der Linie ab und hatte keine Ahnung mehr, wo ich
hinwollte. Als ich gerade nach rechts abgebogen war, hörte ich von noch weiter rechts
Mirjams (glaube ich jedenfalls) Stimme (ich zitiere frei): "Opa, do isa." Opa
Nöbauer war offensichtlich mir nachgelaufen. Das sollte man nicht tun. Mein Motto ist von
diversen Autoaufklebern bekannt: "Folgt mir nicht, ich habe mich selbst
verirrt." So, jetzt hatte ich endlich den nächsten Punkt. Ich zwickte beim nächsten
freien Feld: Q. Das darf doch nicht wahr sein, in der Karte stand doch R. Nach P kommt
also nicht R, sondern Q. Bitte gebt mir beim nächsten Mal die Zahlen! Das Beste: Krapfi
kam von unten und sagte irgendwas wie "I renn heit an Scheiß zsaumm." Obwohl
wir die gleiche Runde liefen, kamen wir von verschiedenen Seiten und liefen genau
entgegengesetzt wieder weg. Habe ich schon erwähnt, dass wir wahre Helden sind? *g* Also
zurück den Weg hinauf, Q ohne Probleme gefunden. R auch nocheinmal gezwickt (wegen der
Zwischenzeiten). GSD habe ich den wenigstens auf Anhieb wiedergefunden, ganz sicher war
ich mir eh nicht mehr. S und das Ziel fand ich ohne Probleme. Die Hütte erkannte ich
schon von weitem, was auch nicht jeder schaffte! *g* Wahrscheinlich habe ich erst bei
diesen beiden Punkten meinen knappen Vorsprung auf Tina herausgeholt. Starke Leistung,
Tina. So knapp hinter mir, dem Godfather of OL, da kann man schon stolz drauf sein!
Michi brach Hausbau-Einkaufsbedingt erst jetzt auf, das lieferte uns einen hervorragenden
Grund, dem Kuchenbuffet noch länger zuzusprechen, auch wenn er schon nach knapp 50 min
wieder zurück war.
Resumee: OL ist immer und überall super, unabhängig vom Ergebnis. Dani und MIke wurden durch ein sehr großes Starterfeld für ihre Mühen belohnt. Die nächste Möglichkeit, mich herauszufordern gibt es wahrscheinlich am 10.1.2009 bei Paul Grün: http://www.olg-wien.at/events.php. Oder ihr kommt zum Zwettler Silvesterlauf. Der Tag steht schon fest, Startzeit wird wohl ca. 13 oder 14 Uhr bei der Sporthauptschule sein.
Mit den Splitzeiten war es dieses Mal schwieriger, weil Andi und Michi bzw. Krapfi und ich in anderen Richtungen liefen, weil Michis Speicher nach 10 Punkten voll war und Krapfi eine wahnwitzige Route wählte. Aber ihr findet die Zeiten als Beilage zum Ergebnis. Hat sonst noch jemand Zwischenzeiten genommen?
Damit die Schilderungen noch interessanter sind, könnt ihr hier die Karte runterladen. (Und jetzt müsst ihr nochmals lesen! *g*)
Fotos (von Berni)
Ergebnis (wegen der besseren Vergleichbarkeit habe ich Staffeln und Einzelläufer nicht getrennt:
| Platz | Name |
Zeit | Posten | Start | Ziel |
| 1 | Hubert Lukaseder | 41:27 | 19 | 10:21:13 | 11:02:40 |
| 2 | Paul Grün | 44:27 | 19 | 10:16:48 | 11:01:15 |
| 3 | Michi Gössl | 46:20 | 19 | 12:14:00 | 13:00:20 |
| 4 | Andi Gössl | 47:17 | 19 | 10:24:44 | 11:12:01 |
| 5 | Martin Krapfenbauer | 50:03 | 19 | 10:44:05 | 11:34:08 |
| 6 | Michael Bernhard Jürgen Grassinger |
50:11 | 19 | 10:12:19 | 11:02:30 |
| 7 | Claudia Nöbauer Bernhard Nöbauer |
57:52 | 19 | 10:07:33 | 11:05:25 |
| 8 | David Spulak Jakob Spulak |
1:03:21 | 19 | 10:20:29 | 11:23:50 |
| 9 | Michi Hüttler Didi Butschell |
1:04:00 | 19 | 10:05:10 | 11:09:10 |
| 10 | Thomas Gössl | 1:04:31 | 19 | 10:37:04 | 11:41:35 |
| 11 | Martina Preiß | 1:05:54 | 19 | 10:44:03 | 11:49:57 |
| 12 | Bernd Brantner | 1:10:46 | 19 | 10:54:16 | 12:05:02 |
| 13 | Markus Mantsch | 1:12:07 | 19 | 10:40:32 | 11:52:39 |
| 14 | Mirjam Nöbauer Barbara Nöbauer Reinhard Nöbauer |
1:18:14 | 19 | 10:16:15 | 11:34:29 |
| 15 | Karina Macho Andreas Auer |
1:38:02 | 19 | 10:34:49 | 12:12:51 |
| 16 | Christine Spulak Bernhard Spulak |
1:42:02 | 19 | 10:24:24 | 12:06:26 |
| 17 | Babsi Schachinger | 1:59:01 | 19 | 10:05:43 | 12:04:44 |
| 18 | Sophie Nöbauer Sebatian Nöbauer |
1:48:56 | 10 | 10:12:10 | 12:01:06 |
| 19 | Zimm Marianne Zimm Helene Zimm Elias Zimm Anita Zimm Stephan |
57:26 | 4 | 10:29:42 | 11:27:08 |
Zwettl, 29. Nov. 2008: Martina Preiß/Martin Krapfenbauer, ca. 7,0 km, 19/13 Posten nach oben
Am Samstag war es so weit, es galt nach großer Vorankündigung einen OL zu gewinnen.
Um die Spannung etwas zu verringern: Ich wollte mich nach dem OL bei einem "Siedler
von Catan"-Spiel gegen David, meinen Neffen (7,83 Jahre), schadlos halten. Obwohl er
es wichtiger (oder lustiger) fand, eine Straße aus 15 Teilen zu bauen, ohne großartig in
Siedlungen und Städte zu investieren, obwohl er seinen letzten Siegpunkt erst nach
einiger Zeit aufdeckte ("Ich will nicht, dass das Spiel schon aus ist.") und
obwohl ich beinhart verhandelte, hatte er am Ende die längste Straße, die größte
Rittermacht und summa summarum 10 Punkte. Durch sein Zögern am Ende konnte ich mich
gerade noch auf 7 Punkte retten. Die Zugfahrt nach Wien in einem zeitweise (laut Polar) 31
°C heißen Waggon darf auch als Niederlage gewertet werden. Somit bleibt neben einer
Niederlage bei Uno als einziger Sieg des Tages ein Kuaschwoaf-Spiel. Damit kann ich sehr
zufrieden sein und gehe erhobenen Hauptes als Topfavorit in den OL von Heidenreichstein am
13.12. (10 Uhr). *g* Wie ich heute erfahren habe, sieht sich Krapfi als ebensolcher, er
investiert jetzt auch in einen Kompass! (Falls es wen interessiert: Meine Bemerkung an den
Schaffner, dass ich schwitze, obwohl ich mich nicht bewege, konterte er ganz logisch:
"Draußen hat es 0 °C, da heizen wir halt ein.")
Gut, aber jetzt zum Wichtigen: Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich zahlreiche
Anhänger des herrlichen OL-Sports bei Martina ein. Während ich noch die Zugfahrkarte
kaufte, gingen die ersten auf die Strecke bzw. sicherten sich ihre Startplätze. Für mich
blieb nur die letzte Startnummer, damit war ich aber gar nicht unglücklich. Punkt 1 ging
fast ohne Probleme, Punkt 2 nach kurzer Unsicherheit auch, 3-6 waren ziemlich perfekt.
Beim 7er orientierte ich mich leider nicht am Weg, den ich komischerweise auf der Karte
gar nicht wahrgenommen hatte, sondern am Wald, und zwar nicht wirklich falsch, aber eben
auch nicht richtig. Die 1-2 Minuten, die ich hier verlor, erscheinen aber geradezu
lächerlich zur Heldentat, die ich mir zu Punkt 8 leistete. Ich nahm die
"Sicherheitsvariante" über die Wege und ersparte mir den direkten Weg per
Kompass durch den Wald. Leider lief ich aus Tradition die altbekannte
Steinhauser-Maturantenlauf-Strecke (also bei Demutsgraben dem Bach folgend) rein. Dass in
der Karte kein Bach eingezeichnet war, fiel mir nicht auf, da ich ja glaubte zu wissen, wo
der nächste Punkt war. Dass ich die Gabelung bei Punkt 8 nicht fand, ignorierte ich wie
immer in solchen Situationen. Dass bei Punkt 8 kein mehrere Meter breiter Fluss
vorbeiführt, ich aber unmittelbar neben einem solchen lief, wird mir erst jetzt bewusst,
da ich diesen Bericht schreibe. Es war wohl reiner Zufall (und Pech), dass ich nicht über
Punkt 15 stolperte. Wahrscheinlich hätte ich dann aber eh gedacht, dass sich Krapfi beim
Aushängen vertan hat. Als ich das Gebiet um Punkt 15 (es ist ziemlich undurchdringlich)
zur Genüge abgegrast hatte, entschloss ich mich dazu, nochmals zur letzten Kreuzung
zurückzulaufen, um durch Schrittzählen nochmals genau abzumessen, wo der Punkt sein
müsste. Erst hier fiel mir erstmals der Bach auf und mir wurde klar, dass ich ca. 600 m
zu weit östlich gesucht hatte. Also ging es an 14 vorbei zu 13, wo ich zuerst das Team
Preiß traf ("Rennstas du in da aundan Richtung?" "Na, owa des is a
längare Gschicht.") Kurz darauf traf ich Babsi und das Team Yana-Nela. Ich grüßte
artig und machte mich schon wieder auf den Weg, als mir einfiel, dass ich Nela noch nie
gesehen hatte. Also kurz zurück, bewundert, ein paar Worte mit der stolzen Mama
gewechselt und Babsi hinterher. Ich hatte ja jetzt viel Zeit, also tratschte ich auch mit
ihr kurz, bevor sie (leider falsch) in den Wald zur Findlingsansammlung abbog. Für mich
ging es weiter zu Punkt 8. Dort gab es allerdings so viele Wegkreuzungen, dass ich noch
weiter nach Norden lief, bis ich mir sicher war, wo ich war. Diesmal stimmte es. Hier traf
ich Markus, der den 8er dann ca. 1/2 min vor mir gefunden haben musste. Ich wunderte mich,
dass er nach Süden weiterlief, aber er hatte ja angekündigt, dass er nicht der stärkste
Orientierer war. Punkt 9 war kein Problem. Punkt 10 auch nicht, aber die Strecke war lang,
die Sonne warm, der Boden tief, und einen kleinen Bach habe ich auch übersehen. Somit
hatte ich auch endgültig meine obligaten nassen Füße (diesmal war´s nur einer).
Martina hatte angekündigt, dass man ein Mal auf frei zugänglichem, aber doch privaten
Grund suchen müsste und dass sie fürchtete, dass der Posten abmontiert werden würde.
Gut, bei Punkt 11 fand ich zwar einen Brunnen, aber keinen Posten. Ich war schon knapp
davor, einfach weiterzulaufen, da entdeckte ich einen zweiten, den richtigen Brunnen. 12
war leicht, 13 für mich auch, obwohl ich nachher hörte, dass es hier viele Probleme
gegeben hat. Manchmal hat man einfach Glück und kommt von der richtigen Seite und sieht
den Posten schon von der Ferne. Hier traf ich auch Christian, der Steffi suchte, ich
konnte ihm nicht helfen, holte mir den 13er und hattejetzt also ein Ziel: ihn einholen,
also Vollgas. Das war nicht leicht, denn seit einem Bergaufstück zu Punkt 12 nach 70 min
schwanden die Kräfte. Von 14 zu 15 ging es derart steil bergauf, und, wie vorher schon
beschrieben, war der Wald (eher trockenes Geholz) hier ziemlich undurchdringlich. Auf
allen Vieren kam ich oben an, wo der 15er schon wartete. Zu Punkt 16 zündete ich nochmals
den Turbo und ließ Christian hinter mir. Vom 16er runter fiel mir ein großer Stein in
den Schuh. Ich lief noch zum 17er weiter, doch es war zu unbequem, also musste ich den
Schuh ausleeren, wodurch ich wieder hinter Christian zurückfiel. Er wählte aber zu Punkt
18 den Weg außen um den Wald herum, ich lief Schritte zählend auf dem Weg weiter. Genau,
als ich abbiegen wollte, kam Dani einen steilen Hang runter und sagte mir, dass da oben
nichts ist. Ich meinte nur nach kurzem Blick auf die Karte: "Der muss am Waldrand
sein, solche Fehler macht Krapfi nicht." Nach kurzer Suche fand ich ihn auch. Dann
wieder runter zum Weg, 130 Schritte weiter, dann musste er rechts sein. Babsi und Christi
wähnten sich auf dem unteren Weg und schauten zumindest zu dieser Zeit bergauf. Ich
suchte unten, fand ihn dann hinter mir und weiter ging´s ins Ziel. Ausnahmsweise wollte
ich nicht die Sicherheitsvariante auf dem Weg laufen, sondern kletterte hoch. Dort fand
ich ... Zäune. Ohne Zwischenraum. Leider kletterte mir Babsi nach. Irgendwo fand
ich dann doch einen Spalt zwischen den Zäunen (ich betone: Ich bin über keinen Zaun
geklettert!), Babsi war inzwischen schon wieder auf dem sicheren Weg unten. Jetzt war ich
zwar mitten in der Stadt, doch ich hatte keine Ahnung, wo eigentlich. Die Hauptstraße zu
finden, schaffen aber sogar orientierungslose und panische Menschen wie ich, und von da
waren es nur mehr wenige Sekunden ins Ziel. Wo mich Steffi nach Christian fragte! *g*
Ich habe es zu Andi schon gesagt: Fehler machen gehört bei einem OL einfach dazu. Aber
mein Abenteuer beim 8er-Punkt war schlicht und einfach Dummheit. Also kann man die Zeit
getrost rausrechnen. 8 min wären von 7 zu 8 normal gewesen, ich hatte mehr als 32, also
darf ich 24 Minuten abziehen, womit ca. 1:22 ins Ergebnis kommen müssen. *gg* Gewonnen
hätte ich damit aber auch nicht. Da hätte mir auch der Schnitzer auf dem Weg ins Ziel
nicht passieren dürfen, der nochmals ca. 8 min kostete.
Halt, einen Erfolg kann ich doch verbuchen. Andi und ich haben die Zwischenzeiten bei
jedem Posten genommen (Andi hat beim 17er vergessen). Und wenn man jede Teilstrecke als
Punkt verbucht, geht der Sieg mit 11:8 an mich!!! (Beim Tennis ist es ja auch egal, ob man
7:6 oder 6:0 gewinnt. *g*) Trotzdem darf er sich Glomser Meister nennen. Und Babsi ist
somit Glomser OL-Meisterin 2009. Ich gratuliere. Hat sonst noch jemand Zwischenzeiten
genommen? Die unseren findet ihr im Ergebnis.
Mittlerweile habe ich auch hier die Karten: lang, kurz.
Fotos gibt es auf Anfrage.
Ergebnis:
| Platz | Name |
Zeit | Posten | Start | Ziel |
| 1 | Hubert Lukaseder | 1:15:30 | 19 | 0:27:00 | 1:42:30 |
| 2 | Michael Bernhard Jürgen Grassinger |
1:26:01 | 19 | 0:03:00 | 1:29:01 |
| 3 | Andi Gössl | 1:31:50 | 19 | 0:38:00 | 2:09:50 |
| 4 | Sophie Nöbauer Michael Nöbauer |
1:40:20 | 19 | 0:17:00 | 1:57:20 |
| 5 | Doris Schwaiger Gregor Robl Paul Robl |
1:44:45 | 19 | 0:24:00 | 2:08:45 |
| 6 | Thomas Gössl | 1:46:40 | 19 | 0:42:00 | 2:28:40 |
| 7 | Daniela Nöbauer Barbara Nöbauer |
2:02:25 | 19 | 0:21:00 | 2:23:25 |
| 8 | Markus Winkler | 2:07:15 | 19 | 0:34:00 | 2:41:15 |
| 9 | Steffi Schwaiger Christian Hofmann |
2:22:25 | 19 | 0:09:00 | 2:31:25 |
| 10 | Christa Preiß Traude Hofbauer Elisabeth Fasching |
2:42:10 | 19 | 10:35:00 | 13:17:10 |
| 11 | Markus Klopf | 1:50:35 | 17 | 0:00:00 | 1:50:35 |
| 1 | Franz Preiß | 1:38:00 | 13 | 0:30:00 | 2:08:00 |
| 2 | Babsi Schachinger | 2:21:00 | 13 | 0:13:00 | 2:34:00 |
| 3 | Nela Norah Carruesco Yana Maya Carruesco Christina Carruesco Flavien Carruesco |
2:56:50 | 13 | 10:45:10 | 13:42:00 |
Kleinotten, 8. Nov. 2008: Thomas Gössl, ca. 6,5 km, 16/13 Posten nach oben
Nach einer Pause von einem Jahr hatten wir endlich wieder typisches
Orientierungslauf-Wetter. Was für die Teilnehmer ja noch lustig sein mag, ist für mich
armen, armen Veranstalter dreifach bitter. Um 6 Uhr morgens stand ich auf und wollte
gleich in den Wald, doch kurz machte sich Verzweiflung breit: stockdunkel
und strömender Regen => Da muss ich jetzt raus??? Um 7 war ich dann unterwegs, etwas
heller, aber noch immer Regen. Es war aber trotzdem super so am Morgen im Wald - wenn nur
das Aufstehen nicht wäre. Dann Kinder-OL aussetzen. Die Starter waren ab kurz vor 10 da,
ich ab 10:05. Aber das sind sie eh gewohnt. Da ich waschelnass war, habe ich mich kurz
trockengelegt, dann das Organisatorische erledigt, dann mit David den Kinder-OL
bestritten. Ich muss mich selber loben: Es war schon phantastisch, wie schmutzig er danach
war! Ich auch. So muss ein Kinder-OL sein! *g* Wieder umgezogen, noch immer keine Starter
im Ziel. Da sind mir dann Bedenken gekommen. Statt geschätzten 60 min waren die Leute bis
zu 160 Minuten unterwegs. Respekt! Leider war ein Posten nicht richtig gesetzt, daher die
langen Zeiten. Peinlich! Aber zum Glück war es einer der letzten, jetzt kann ich dank des
Zeitnehmungssystems die Zwischenzeit beim Posten davor als Ergebnis nehmen. Immer wieder
kamen Anmerkungen bezgl. Punkt 14. Ich war zu dem Zeitpunkt noch sicher, dass alles passt.
Aber Michi hat mich dann (bildlich gesprochen) an den Ohren zu dem Punkt gezerrt und mich
eines Besseren belehrt. Ich möchte ihm an dieser Stelle dazu gratulieren, dass er
Martinas Weltrekord aus dem Vorjahr nochmals verbessert hat: 73 min Suche nach einem Punkt
ohne aufzugeben!
Ich habe mich sehr gefreut, dass trotz des nassen Wetters wieder sehr viele Teilnehmer
dabei waren. Und dass wir Mottinger Nachwuchsorientierungsläufer haben, die sich alleine
auf die Erwachsenenstrecke gewagt haben. Obwohl sie den dritten Punkt lange nicht gefunden
haben, haben sie nicht aufgegeben, bis sie ihn hatten. Dann fehlte allerdings die Lust zum
Weitermachen, was ich auch verstehen kann. Beim nächsten Mal wird´s besser gehen. Lustig
war auch Sophie beim Auswringen ihrer Socken. Das war schon pure Freude über so viel
Schmutz und Wasser im Schuh, kein negatives Wort! Auch Andi verlor fast kein negatives
Wort im Ziel ;-) und ist mittlerweile wieder guter Dinge. Julian nahm nach dem kurzen OL
noch den Kinder-OL in Angriff. Die nächste Sportskanone - ganz der Papa - wächst heran.
Ich kann jetzt nicht alle aufzählen, aber schaut euch mal die Teilnehmerliste an. Da geht
es von alten OL-Hasen bis zu Anfängern, von Vieltrainierern bis zu Garnichttrainierern,
von älteren bis zu jüngeren Semestern quer durch. Und am Ende sind doch alle wieder am
selben Punkt! *g* Und man trifft sich auf ein Stück Torte.
Danke allen Teilnehmern, das ist so ziemlich das schönste Geschenk, das ihr mir zum
Geburtstag machen könnt. Und jetzt tretet bitte noch zahlreich in Zwettl und
Heidenreichstein an! In Zwettl werde ich auch Einladungen für einen Winter-Cup in Wien
auflegen. Paul Grün, unser heuriger Sieger, ist der Initiator. Also zeigen wir ihm, was
wir können!
Und dann noch ein paar Worte aus dem Vorjahr, die immer passen: Es freut mich, dass
es so viele Teilnehmer gibt, die immer wieder kommen. Wenn wir es jetzt noch schaffen
würden, Neue zu gewinnen, dann hätten wir noch mehr Teilnehmer, noch mehr
Vergleichsmöglichkeiten, noch mehr Spaß - und fast keinen Mehraufwand!
Wie im Vorjahr gilt: Da ich selbst nicht gestartet bin und im Ziel nicht die Muße hatte,
euren Erlebnisberichten zu lauschen, würde ich mich über Teilnehmerberichte freuen.
Als besonderes Service, könnt ihr hier die Karten runterladen: lang, kurz
Ergebnis (das Ergebnis nach 13 Punkte und die Zwischenzeiten findet ihr im Excel-File):
| Platz | Name |
Zeit | Posten | Start | Ziel |
| 1 | Paul Grün | 1:12:35 | 16 | 10:48:04 | 12:00:39 |
| 2 | Hubert Lukaseder | 1:18:17 | 16 | 10:54:05 | 12:12:22 |
| 3 | Patrick Meidl Michael Bernhard |
1:23:31 | 16 | 10:36:03 | 11:59:34 |
| 4 | Gregor Robl Paul Robl |
1:35:12 | 16 | 11:48:04 | 13:23:16 |
| 5 | Andi Gössl | 2:09:02 | 16 | 10:42:18 | 12:51:20 |
| 6 | Sophie Nöbauer Michael Nöbauer |
2:18:22 | 16 | 10:33:04 | 12:51:26 |
| 7 | Daniela Nöbauer Martina Preiß |
2:21:00 | 16 | 10:39:04 | 13:00:04 |
| 8 | Michi Gössl | 2:32:29 | 16 | 12:49:17 | 15:21:46 |
| 9 | Michi Hüttler Didi Butschell |
2:32:52 | 16 | 10:26:49 | 12:59:41 |
| 10 | Michi Lamprecht | 2:36:25 | 15 | 10:30:16 | 13:06:41 |
| 11 | Charly Bruckner | 1:25:48 | 7 | 10:45:24 | 12:11:12 |
| - | Thomas Gössl | 1:10:14 | 16 | 14:54:27 | 16:04:41 |
| 1 | Anna Gössl Otto Gössl |
1:52:46 | 10 | 10:24:52 | 12:17:38 |
| 2 | Sandra Mario Lunzer |
1:33:03 | 10* | 10:28:06 | 12:01:09 |
| 3 | Babsi Schachinger Mariella Kolm |
1:58:27 | 10* | 10:43:04 | 12:41:31 |
| 4 | Manuel Kerschbaum Roland Kerschbaum |
1:33:57 | 3 | 10:23:17 | 11:57:14 |
| 1 | Julian Schmid Niki Schmid |
1:23:49 | 7* | 10:30:45 | 11:54:34 |
* falsche Reihenfolge
Waldrandsiedlung, 17. Nov. 2007: Martin Krapfenbauer, ca. 8,0 km, 18 Posten nach oben
Krapfi hatte geladen, und trotz des unwirtlichen Wetters im Vorfeld waren -
Veranstalter inklusive - wie bei mir genau 26 Köpfe am Start, einer davon gehörte zwar
einem Hund, aber Kopf ist Kopf. Vielleicht lag es aber auch am Schnee, dass viele
Neueinsteiger zu sehen waren. "Bei den Spuren im Schnee sollte ja doch jeder alle
Posten finden." Sollte man glauben. Bei mir war´s gleich einmal so, dass ich - nach
ziemlichem Stress am Start, weil ich auf meine Startzeit nicht geachtet hatte - den in der
Läuferbesprechung erklärten Weg zu Punkt 1 nicht finden konnte. Und schon waren die
Schwaigers vor mir, dafür die Carruescos hinter mir. A propos Schwaigers: Steffi und
Boris bewiesen, dass Schnee alleine nicht reicht. Sie fanden angeblich nur die ersten und
letzten beiden Punkte und waren zwischendurch schon am Stadtrand von Zwettl. Und auch
einige Teilnehmer der kurzen Strecke folgten wohl einfach den Spuren, ohne zu bemerken,
dass sie einen anderen 2er-Punkt hatten. Von Punkt 3 zu 4 lief ich nach Gefühl, fand mich
nach kurzer Zeit durch die Spuren im Schnee bestätigt - und erkannte nach einer Minute,
dass ich völlig falsch war. Ähnlich erging es mir beim nächsten Punkt. Also den 4er
müssen mindestens 4-5 Leute falsch angelaufen sein, so ein Spurengewirr war hier zu
sehen. Es wäre interessant zu wissen, wer uns Nachfolgende da in die Irre geführt hat.
Dann gab es bei der Läuferbesprechung noch den Satz: "Das Klettern über die Hänge
wird heute eher gefährlich sein, jeder Punkt kann flach angelaufen werden." Nun,
Krapfi, das glaube ich nicht. Ob wirklich alle drei Hosenboden-Rutschpartien notwendig
waren, weiß ich nicht, und die Bergaufstücke waren recht lustig, aber auch nahezu
ununzählbar!
Die Punkte 2-4 lief ich mit den Schwaigers, ehe mich Uli einfach stehen ließ. Manfred war
schon vorausgelaufen. Bei 5 schloss Andi zu mir auf. Punkt 6 erreichte ich trotz
läuferischer Unterlegenheit mit enormem Kampfgeist noch vor ihm. Punkt 7 war nicht ganz
einfach zu finden, und so konnte ich Andi wieder knapp hinter mir lassen. Was ein Fehler
war, denn auf dem Weg zu Punkt 8 hatte ich ihn plötzlich abgehängt. Das lag
wahrscheinlich in erster Linie daran, dass er direkt zum 8er gelaufen ist, ich aber eine
Ehrenrunde im wald drehen wollte. Nun ja, ich konnte so schon das Gelände für den gleich
folgenden Lauf zur Brücke sondieren. Beim 8er fand ich dann Babsi, die mir schon beim 5er
wertvolle Dienste geleistet hatte. Sie rief mir zu: "Ka Bruckn!" Ich dachte,
dass sie über ihre Lage sprach. Hätte ich in Erwägung gezogen, dass das eine Warnung an
mich war, dann hätte ich mir unnötige Meter und einen Sprung über einen fast zu breiten
Nebenarm erspart. Andi war auf Nimmerwiedersehen davon. Zum 9er ging es recht einfach.
Anscheinend waren alle beim gleichen Trampelpfad abgebogen. Ob das gut war, weiß ich
nicht, denn der Weg war recht unwegsam, der Posten selbst dafür recht einfach zu finden.
Ich kann mich noch an den letzten OL in der Waldrandsiedlung erinnern. Da gab es auch dort
in der NÄhe einen Posten, den ich nicht und nicht finden konnte. Die folgenden Posten
fand ich alle ohne Probleme. 200 m vorm 10er fand ich überraschend auch die Schwaigers
wieder, die noch dazu in eine meiner Meinung nach völlig falsche Richtung davonliefen.
Zum 11er kletterte ich die Leitn hinauf, was gar nicht einfach war, aber einfacher als das
Dahinwandern auf dem schon vorhandenen, aber stark nach links hängenden Trampelpfad. Im
rechten Winkel zur Steigung ist das schon einfacher. Oben begann ich dann bei einem
signifikanten Punkt mit Schrittezählen, so war der 11er für mich auch kein Problem. Ich
hatte kurz davor Michi in den Wald laufen sehen. "Michi, wüsd wissn, wo da 11er
is?" "Ja" "Daunn kumm zu mia hea." Dieser Aufforderung folgten
auch Uli, Berni und Klaus. Daher die Lehre: Wennsd in einem Wald schon schreien musst,
dann schrei leise, sodass dich keiner hört! Wir besprachen kurz die Lage: Alle Punkte in
richtiger Reihenfolge, oder wurscht? Wir einigten uns auf richtige Reihenfolge, was Uli
nicht hinderte, den 13er zu holen. (Es gab keine vorgegebene Reihenfolge, wie wir nachher
erfragten. Aber die meisten haben sich an die Nummerierung der Posten gehalten.) Ich sagte
noch zu Michi: "I bin heit ziemlich schlecht, owa de aundan aunscheinend nu
schlechta." Vom 13er zum 14er musste ich erkennen, wie sich Ortskenntnis auswirken
kann, denn Klaus hat offensichtlich irgendeine Brücke gekannt. Ich war vor ihm in den
Wald reingelaufen, als ich aber in eine Rinne runterkletterte, sah ich ihn auf der anderen
Seite oben von links vorbeilaufen. Kurz darauf traf ich wieder Michi, der ein bisschen
wegen seiner Form jammerte. (Daher waren wir heute auch gleich laufen.) Und beim 16er
hatte ich Klaus, Thomas und den Hund wieder eingeholt, die etwas an der Richtigkeit der
Karte zweifelten. Krapfi, die Punkte waren richtig eingezeichnet - aber was heißt das
schon, wenn ich das sage. Der 16er war es definitiv. Gemeinsam ging es zum 17er, den ich
glatt am anderen Ufer vermutet hätte. Zum Glück war ich da nicht allein. Unter Boris´
Anfeuerungsrufen beschleunigte ich, baute meinen Vorsprung bis zum 18er noch aus, wählte
dort aber den falschen Weg, sodass ich hinter KTH und Berni ins Ziel kam.
Dort gab es Tee, Polsterzipf (hatte ich schon vor dem Start gegessen, denn mir war klar,
dass bei meiner Rückkehr keine mehr da sein würden), Aufstrichbrote und viel zu
erzählen. Auch die Neulinge wirkten begeistert, was aber auch kein Wunder war. Es war
einfach ein herrlicher Tag. Zu Beginn war das Krabbeln im Schnee noch recht kalt, aber
wenn der Kreislauf einmal in Schwung ist, spürt man den Schnee auch ohne Handschuhe nicht
mehr so kalt.
Im Laufe der Zeit trudelten alle Teilnehmer ein, zuletzt erschienen die Carruescos mit
einer sehr hungrigen Yana Maya, die dann auch gleich aufbrachen um zu Mittag zu essen. Wir
warteten noch auf die Siegerehrung und machten
uns dann auch auf den Heimweg. Vorerst schien es so, dass alle außer Steffi und Boris
alle Punkte gefunden hatten. Die große Überraschung folgte am nächsten Tag, als Martina
bzw. die Carruescos jeweils einen Posten abgezogen bekamen. Das brachte uns Gössls einen
Doppelsieg, denn neben dem souveränen Lang-Sieger Andi behauptete sich somit Babsi auf
der kurzen Strecke. Beide verdient, möchte ich sagen. Denn einen läufersich sehr starken
Hansi Böhm muss man in seinem Heimatterrain erst einmal schlagen, und Babsi bewies, dass
sie orientierungstechnisch top ist. Sie konnte mir den Weg zum 5er-Punkt in wenigen
Sekunden sagen, obwohl sie ihn auf ihrer Karte nicht eingezeichnet hatte und ich schon
Minuten am falschen Waldeck gesucht hatte. Das und nicht zuletzt der für mich sehr
einfache 11er-Punkt brachten mir völlig überraschend den dritten Rang ein - völlig
überraschend für mich nach meiner Leistung auf den ersten 8 Posten, die fast ausnahmslos
mehr oder weniger in die Hose gegangen sind. Für die Platzierungen habe ich nur die
Einzelstarter in Betracht gezogen.
Aus den Gesprächen konnte man heraushören, dass es in dieser Saison vielleicht noch
einen OL bei uns im Waldviertel geben könnte. Ich bin schon gespannt und freue mich sehr
darauf.
Für die Statistiker zum Vergleich: meine Zwischenzeiten. Einige Male habe ich verspätet
gedrückt, also handelt es sich teilweise um Schätzwerte.
1) 4:50 2) 8:10 3) 11:20 4) 16:00 5) 21:58 6) 25:52 7) 30:54 8) 37:18 9) 47:18 10) 52:15
11) 59:48 12) 62:18 13) 65:15 14) 70:47 15) 77:00 16) 80:00 17) 84:03 18) 88:09 Ziel)
90:13
Ergebnis:
| Platz | Name |
Zeit | Posten | Start | Ziel |
| 1 | Andi Gössl | 1:16:20 | 18 | 0:23:00 | 1:39:20 |
| 2 | Johannes Böhm | 1:19:15 | 18 | 0:00:00 | 1:19:15 |
| 3 | Manfred Schwaiger Uli Schwaiger |
1:20:00 | 18 | 0:19:00 | 1:39:00 |
| 4 | Thomas Gössl | 1:30:10 | 18 | 0:18:00 | 1:48:10 |
| 5 | Harald Steininger | 1:38:05 | 18 | 0:04:30 | 1:42:35 |
| 6 | Nikolaus Kronsteiner Almeder Thomas Hund |
1:39:40 | 18 | 0:09:00 | 1:48:40 |
| 7 | Michael Bernhard | 1:40:20 | 18 | 0:07:00 | 1:47:20 |
| 8 | Michi Gössl | 1:41:05 | 18 | 0:12:00 | 1:53:05 |
| 7 | Martin Krapfenbauer | 1:27:00 | 18 | --- | --- |
| 1 | Doris Schwaiger Klaus Hagmann |
1:23:20 | 12 | 0:15:00 | 1:38:20 |
| 2 | Sophie Nöbauer Daniela Nöbauer Michael Nöbauer |
1:29:15 | 12 | 0:03:00 | 1:32:15 |
| 3 | Babsi Schachinger | 2:08:40 | 12 | 0:10:00 | 2:18:40 |
| 4 | Martina Preiß | 1:47:30 | 11 | 0:22:00 | 2:09:30 |
| 5 | Yana Maya Carruesco Christina Carruesco Flavien Carruesco Mama Carruesco Papa Carruesco |
2:22:00 | 11 | 0:16:00 | 2:38:00 |
| 6 | Steffi Schwaiger Boris Treml |
1:26:30 | <10 | 0:21:00 | 1:47:30 |
Kleinotten, 3. Nov. 2007: Thomas Gössl, ca. 6,0 km, 14 Posten nach oben
Ganz im Gegensatz zu den meisten anderen OLs war es dieses Jahr ausgesprochen schön,
ja geradezu warm. Da ich nach einer Begegnung mit einem Jäger im ursprünglich
vorgesehenen Gebiet kurzfristig umdisponiert habe, waren einige Punkte ev. schon bekannt.
Aber da bei einem OL ja sowieso die meisten in Sauerstoffnot und fernab jeglicher
logischer Urteilskraft unterwegs sind (also bei mir ist das zumindest so), wird sich wohl
keiner mehr an die aus mehreren alten OLs zusammengeklauten Punkte erinnert haben.
Entgegen meiner ersten Meldung, war es wohl kein Rekordteilnehmerfeld, aber ich darf wohl
behaupten, dass wir uns auf hohem Niveau stabilisiert haben. Voriges Jahr habe ich
geschrieben, dass Babsi wohl einen Weltrekord aufgestellt hat, als sie 51 min bei einem
Punkt suchen musste und trotzdem nicht aufgegeben hat. Diesen Rekord ist sie leider los.
Martina brauchte heuer sage und schreibe 70 min für einen Punkt, war zwischendurch schon
außerhalb der Karte, ... , und sie hat trotzdem nicht aufgegeben! Respekt! Noch länger
hätte wohl Silvia gebraucht, wenn sie nicht nach knapp einer Stunde noch viel viel weiter
außerhalb der Karte (nämlich in Hörmanns) ihre Schwester angerufen hätte, die sie dann
mit dem Auto zum nicht gefundenen (leichtesten!!!) Punkt 4 und anschließend ins Ziel
gebracht hat.
Beim Postensetzen am Vormittag habe ich mich (ohne Karte und Kompass) gleich mal
ordentlich verlaufen und kam nach ca. 8 min wieder an haargenau derselben Stelle aus dem
Wald raus, an der ich ihn betreten hatte. Ohne die Stelle jedoch wiederzuerkennen! Das ist
eine Leistung. Ich war ja im Vorfeld schon mind. 5 mal dort. Auch Kleinotten kam mir recht
unbekannt vor, was kein Wunder war, war es doch Hörmanns! Alles in allem brauchte ich
(inkl. Punkt 15, den es nur auf der kurzen Strecke gab) etwas über 90 min. Also rechnete
ich mit einer Zeit für die Hobby-Athleten von bestenfalls 70 min. Ich war sehr
überrascht, als ich gerade mit Simon den Kinder-OL machte und Michi schon nach 53 min an
mir vorbeilaufen sah. Super-Leistung! Und natürlich auch von den vor ihm Platzierten. Es
fällt auf, dass Harald seine stärkste OL-Leistung zum Zeitpunkt seiner wahrscheinlich
schlechtesten Laufform seit Jahren ablieferte! Michi war ja über Jahre hinweg gemeinsam
mit Markus H. das Maß aller Dinge im Hobby-OL-Bereich. Das Orientieren hat er scheinbar
nicht verlernt. Und es fällt auf, dass es mehrere sehr sehr knappe Entscheidungen gab.
Das Rennen um Platz 2 wurde um ebensoviele Sekunden entschieden, Andi und Berni waren
überhaupt zeitgleich, und das SBH-Rennen (s. Gästebuch) erbrachte einen Unterschied von
läppischen 7 Sekunden. (Wobei es noch eine Unsicherheit gibt! (s. ebenfalls Gästebuch))
Hubert schaffte nach erfreulich vielen (erfreulich deshalb, weil er schon Stammgast ist)
Teilnahmen seinen ersten Sieg. Ein paar Neue konnte ich auch begrüßen, so zB die vier
Lamprechts samt Peter Markom, die allesamt unterwegs waren. Michi, der Zehnkämpfer, auf
der kurzen Strecke, Valentin, Anna und Elke beim Kinder-OL, den die beiden Kinder gleich
mehrmals absolvierten.
Was Krapfi und Martina bzw. Krapfi und Charly anbelangt, können Kommentare im Gästebuch
nachgelesen werden. Krapfi, ich kann dich beruhigen, Silvia und ich kommen ins Ergebnis!
*g*
A propos Stammgäste: Es freut mich, dass es so viele Teilnehmer gibt, die immer wieder
kommen. Wenn wir es jetzt noch schaffen würden, Neue zu gewinnen, dann hätten wir noch
mehr Teilnehmer, noch mehr Vergleichsmöglichkeiten, noch mehr Spaß - und fast keinen
Mehraufwand!
Wie im Vorjahr gilt: Da ich selbst nicht gestartet bin und im Ziel nicht die Muße hatte,
euren Erlebnisberichten zu lauschen, würde ich mich über Teilnehmerberichte freuen.
Als besonderes Service, könnt ihr hier die Karten runterladen: lang, kurz
Ergebnis:
| Platz | Name |
Zeit | Posten | Start | Ziel |
| 1 | Hubert Lukaseder | 45:29 | 14 | 10:13:54 | 10:59:23 |
| 2 | Harald Steininger | 51:23 | 14 | 10:10:56 | 11:02:19 |
| 3 | Josef Tanzer | 51:25 | 14 | 10:19:08 | 11:10:33 |
| 4 | Michi Gössl | 54:17 | 14 | 9:57:02 | 10:51:19 |
| 5 | Peter Markom | 1:04:26 | 14 | 9:59:42 | 11:04:08 |
| 6 | Andi Gössl | 1:07:43 | 14 | 10:16:41 | 11:24:24 |
| 6 | Michael Bernhard | 1:07:43 | 14 | 10:05:00 | 11:12:43 |
| 8 | Markus Hengstberger | 1:10:13 | 14 | 10:02:34 | 11:12:47 |
| 9 | Charly Bruckner | 1:27:13 | 14 | 9:54:44 | 11:21:57 |
| 10 | Martin Krapfenbauer | 1:27:20 | 14 | 10:08:44 | 11:36:04 |
| - | Thomas Gössl | 1:37:27 | 14 | 7:31:24 | 9:08:51 |
| 1 | Manfred Schwaiger Uli Schwaiger |
33:52 | 9 | 10:17:18 | 10:51:10 |
| 2 | Niki Schmid Joi Schmid |
42:48 | 9 | 10:19:35 | 11:02:23 |
| 3 | Richard Seyfried | 47:15 | 9 | 10:28:30 | 11:15:45 |
| 4 | Michi Lamprecht | 49:22 | 9 | 10:06:43 | 10:56:05 |
| 5 | Gudrun Pichler Michi Gössl |
1:08:24 | 9 | 11:04:41 | 12:13:05 |
| 6 | Babsi Schachinger | 1:10:03 | 9 | 10:25:55 | 11:35:58 |
| 7 | Michi Hüttler Didi Butschell |
1:11:03 | 9 | 10:11:25 | 11:22:28 |
| 8 | Anna Gössl Otto Gössl |
1:27:24 | 9 | 10:22:05 | 11:49:29 |
| 9 | Martina Preiß | 2:07:39 | 9 | 10:09:04 | 12:16:43 |
| 10 | Silvia Bruckner | 1:42:48 | 3 | 10:13:50 | 11:56:38 |
Zwischenzeiten gibt es im Excel-File
Kleinotten/Großglobnitz, 4. Nov. 2006: Thomas Gössl, ca. 7,0 km, 15 Posten nach oben
Was für ein Tag für einen Orientierungslauf! Der Schnee fiel waagrecht zu Boden. Aber
nicht, weil er gut aufgelegt war und der Fasching bevorstand. Nein, dem lustigen Wind
(@MIchi: A nuka pesnu tam prapoi wesjoloi wezer, lalala (oder so ähnlich)) gefiel es, mit
wahnwitziger Geschwindigkeit durch die Gegend zu streichen. Nicht umsonst war der am
häufigsten gehörte Satz: "Du suachst da a imma des beste Weda fia deinen
Orientierungsläufe aus." Ich hatte das gar nicht so in Erinnerung, aber es dämmert
mir dunkel, dass 2002 in Großhaslau die Veranstaltung auch auf der Kippe stand, weil es
am Vormittag geschneit hatte - und am Nachmittag hat es dann geregnet.
Wie dem auch sei: Eine kleine Panne im Vorfeld (Klarsichthüllen sind bis dato
unauffindbar) hatte zur Folge, dass sich jeder Teilnehmer selbst seine Karte und die
Postenbeschreibung in die Hülle einpacken musste, was mit steifgefrorenen Fingern recht
schwierig war. Es soll auch vorgekommen sein, dass ein Teilnehmerpaar auf der kurzen
Strecke eine Beschreibung der langen einpackte. Das ist natürlich Pech.
Aufgrund der Kälte fiel auch die Teilnehmerbesprechung recht kurz aus, und dann ging es
schon los. Im Zweiminutenrhythmus gingen die Starter auf die Strecke.
Sonja kam als erste wieder zurück, was Thomas freute, da er jetzt auch noch starten
konnte. So stelle ich mir die Forderung halbe-halbe vor! (War die nicht von unserer
jetzigen höchsten Frau im Staate?) Eine Superleistung vollbrachte Berni, der auch noch
gleich Niki, Charly, Sigi und Klaus im Schlepptau hatte. Ich werde noch die absoluten
Uhrzeiten analysieren, damit ich weiß, wo er sie aufgegabelt hat. Leider habe ich die
Zettel im WV vergessen, aber ich werde versuchen, das nächste Woche nachzuliefern.
Es hat recht interessante "Sichtungen" gegeben. So wurden Babsi, Frau Preyer,
Grassi und meine Eltern (also beinahe die gesamte Teilnehmerschar der kurzen Strecke) in
der Nähe von oder direkt bei Punkten gesehen, die nur für die lange bestimmt waren. Das
könnte ev. ein Grund dafür sein, dass sie den OL so lange genossen haben. Ich kann mir
übrigens durchaus vorstellen, dass Babsi einen Weltrekord aufgestellt hat: 51 min für
einen einzigen Punkt, ohne dazwischen eine Fehlstempelung zu machen. Das nenne ich
Ausdauer und Geduld. Frau Preyser hingegen fand auf der kurzen 9-Posten-Strecke immerhin
deren 11. Das ist recht überraschend, da sie ja nicht auf der Karte eingezeichnet waren.
Aber vielleicht ist sie ja jemandem nachgelaufen, das wird auch die genaue Analyse zeigen.
Grassi kam ins Ziel, und zwar mit einem Lächeln auf den Lippen, das frappant an den 18. Juli 1999
erinnerte. Er hatte schon vor dem diesjährigen Lauf an dieses Datum gedacht: "Owa
desmoi wü i, dass nu Leit do san, waunn i ins Zü kum." 1999 war das leider nicht
so. Armer Grassi. Wie gesagt, er hatte ein Lächeln auf den Lippen, aber leider auch
diesen Satz: "Waunn i nuamoi sog, dass i ba an OL mitmoch, daunn sog: 'Des is nix fia
di!'" Das werde ich NICHT tun, eh klar.
Und dann war da zB noch Geri, der bis zum ersten Punkt mit Sonja gemeinsam lief, aber dann
verloren ging. "Des is a supa Spuatoat, owa es messts ma amoi eaklean, auf wos ma do
schaun muass." Ich kann es dir in relativ kurzen Worten jetzt gleich erklären: auf
die Karte!
Ich möchte noch kurz eine Frage erwähnen, die ich Andi im Vorfeld gestellt habe:
"Laufen die Leute eigentlich die kurze Strecke, weil sie nicht so lange laufen
wollen, oder sollen dort die Posten auch leichter gesetzte werden?" Andi wusste es
nicht, ich auch nicht. Fragen wir mal die Zeit! *g*
Weil wir gerade dabei sind: Ein kleiner Blick in die ewige Bestenliste:
1. Daniela Neuwirth, Birgit Lugauer, Marco Kohl: 2:54 h am 24.10.1999 bei der Roblmühle
2. Ulrike Hofbauer, Markus Winkler: 2:46:42 am 10.11.2002 in Großhaslau
3. Jürgen Grassinger: 2:34:38 am 18.7.1999 in Kleinotten
4. Maria Preyser: 2:34:33 am 4.11.2006 in Großglobnitz
Noch ein paar Worte zu den Siegern: Die "Profis" (im Gegensatz zu uns darf man
sie als solche bezeichnen) eroberten die ersten drei Plätze, wobei der Kampf ein
spannender war, wie wir anhand des Splitalyzers leicht ablesen können. Ich möchte mich
auf diesem Wege gleich nochmals für die Zeitnehmung und Auswertung bei Tom und Tom
bedanken. Es war den Aufwand wirklich wert.
Solltet ihr noch was Erzählenswertes auf Lager haben, dann nur raus damit. Ich als
Nicht-Teilnehmer bekomme ja immer nur die Hälfte mit, und an die ganzen Interviews im
Ziel kann ich mich leider nicht mehr erinnern.
Ach ja, eine kleine Anekdote hätte ich doch noch: Michi und Gudi hatten sich darauf
geeinigt, dass Gudi die Karte nimmt und dass sie die Strecke gehen. Nach dem Start lief
Gudi los wie aus der Pistole geschossen und verweigerte vorerst die Annahme der Karte! *g*
Sie hat aber dann nicht schlecht navigiert, wie mir Michi glaubhaft versicherte.
Als besonderes Service, könnt ihr hier die Karten runterladen: lang, kurz
Ergebnis:
| Platz | Name |
Zeit | Posten | Start | Ziel |
| 1 | Tom Täuber | 54:52 | 15 | ||
| 2 | Thomas Hnilica | 56:09 | 15 | ||
| 3 | Hubert Lukaseder | 58:24 | 15 | ||
| 4 | Michael Bernhard | 1:05:03 | 15 | ||
| 5 | Klaus Kolm Sigi Senk |
1:08:02 | 15 | ||
| 6 | Niki Schmid Charly Bruckner |
1:13:21 | 15 | ||
| 7 | Herbert Lackner | 1:16:42 | 15 | ||
| 8 | Manfred Schwaiger Uli Schwaiger |
1:24:22 | 15 | ||
| 9 | Harald Steininger | 1:31:27 | 15 | ||
| 10 | Andi Gössl | 1:41:01 | 15 | ||
| 11 | Flavien Carruesco | 2:06:53 | 15 | ||
| 12 | Gudrun Pichler Michi Gössl |
2:10:44 | 15 | ||
| 13 | Steffi Schwaiger Klaus Hagmann |
2:07:51 | 13 | ||
| 14 | Gerald Kolm | 2:18:21 | 12 | ||
| - | Thomas Gössl | 1:05:51 | 15 | ||
| 1 | Sonja Hnilica | 45:18 | 9 | ||
| 2 | Martina Preiß Martin Krapfenbauer |
1:12:02 | 9 | ||
| 3 | Babsi Schachinger | 2:25:54 | 9 | ||
| 4 | Maria Preyser | 2:34:33 | 9 | ||
| 5 | Anna Gössl Otto Gössl |
1:59:13 | 5 | ||
| 6 | Jürgen Grassinger | 1:15:59 | 4 | ||
| - | Thomas Gössl | 38:39 | 9 | ||
| - | Mariella Kolm Babsi Schachinger (19.11.) |
1:40:22 | 9 | ||
| - | Anna Gössl Otto Gössl (19.11.) |
2:49:20 | 9 |
Zwischenzeiten gibt es im Excel-File
Kinder-OL (alphabetisch geordnet)
| 1 | Daniel Baumgartner | teilgenommen |
| 1 | Lukas Bruckner | teilgenommen |
| 1 | Theresa Bruckner | teilgenommen |
| 1 | Hannes Hnilica | teilgenommen |
| 1 | Jana Hnilica | teilgenommen |
| 1 | Lea Hnilica | teilgenommen |
| 1 | Manuel Kerschbaum | teilgenommen |
| 1 | Roland Kerschbaum | teilgenommen |
| 1 | David Schachinger | teilgenommen |
| 1 | Simon Schachinger | teilgenommen |
| 1 | Tobias Schwaiger | teilgenommen |
| 1 | Lena Will | teilgenommen |
| 1 | Andreas Gössl | teilgenommen |
| 1 | Harald Steininger | teilgenommen |
Download: Karte
Kleinotten/Großglobnitz, 5. Nov. 2005: Thomas Gössl, ca. 6,8 km, 16 Posten nach oben
Ein großartiger Bewerb schreit quasi nach einem großartigen Bericht. Aber weil man das immer erst im nachhinein weiß (nämlich, ob der Bericht gelungen ist), verspreche ich einmal einen langen. Begonnen hat alles mit der WAS (Waldviertler-Abenteuer-Serie), somit darf sich Markus als Godfather of GOLF fühlen. Noch dazu, wo er sich ja auch kurz nach seiner Meniskusoperation auch in den Bewerb stürzte. Da ich so einen mehrteiligen Bewerb auch schon länger im Hinterkopf hatte, wollte ich im Mai einen zwei- bis dreitägigen WASSO (WAS Spin Off) veranstalten, scheiterte aber letztendlich an einem Computervirus. Das war wahrscheinlich nicht einmal schlecht, denn das wäre doch ausgeartet. Somit blieben die Grundelemente des WASSO: MTBO, Crosslauf, OL und natürlich der Kinder-OL. Wobei vor allem das MTB-Orienteering für mich völliges Neuland darstellte. Punkte direkt an Wegen? Oder doch mitten im Dickicht? Als die Karten schon gezeichnet und ausgedruckt waren, erfuhr ich, dass die offiziellen Regeln besagen, dass die Wege nicht verlassen werden dürfen. Das ließ sich bei meinem Kurs nicht vermeiden, aber ich bin mit meinem Kompromiss ganz gut gelegen, mir zumindest hat die Runde gut gefallen. Es gab auch einige positive Rückmeldungen, aber leider auch einen Sturz mit ziemlich großflächigem Asphaltausschlag als Folge. Und das ausgerechnet von Michi, unserem erfahrensten Mountainbiker und besten Downhiller am Start.
Wie im Bericht von Kleinschönau erwähnt, wurde der Start von 8 Uhr auf 9:30 nach
hinten verlegt, damit die Wiener (Thomas H., Johanna und Michi) auch rechtzeitig zum Start
kommen konnten. Nach einer sehr ausführlichen Besprechung sind wir dann um 10:02
gestartet. Ich mit der Startnummer 1, damit ich die Kinder (geplant: 10:30) ordentlich
betreuen konnte. Trotz des von mir angeschlagenen enormen Tempos kam ich um eine halbe
Stunde zu spät. Aber dankenswerterweise hatten bereits Dani, Babsi, Mama und Papa die
Kleinen auf die Reise geschickt. Mir blieb dann nur mehr die Ehre, ihnen (den Kindern,
darunter meine beiden Neffen David und Simon und Paul als die jüngsten Starter) die
verdienten Süßigkeiten zu überreichen und ein Zweimädchenteam zu begleiten. Mit der
Zeit gesellten sich drei Buben zu uns, die unter anderem "Des mess ma wieda amoi
mochn!" hören ließen, was mich natürlich sehr freute. Das erwähnte Mädchenteam
kam dann zu einem Dreierteam angewachsen am Nachmittag wieder vorbei und fragte, ob sie
das Ganze nochmals machen dürften. Ich glaube, das OL-Fieber in der Mottinger und Glomser
Jungjugend ist geweckt!
Zurück zum MTBO: Das Feld hatte sich ein wenig zusammengeschoben, vor allem Thomas
(immerhin Nationalteammitglied im MTBO) und Michi hatten das Feld von hinten aufgerollt.
Gröbere Probleme hatte meines Wissens niemand, nur Michi ist eben relativ schwer
gestürzt, wobei sich seine Hinterbremse unter die Felge schob, wodurch das Rad
blockierte. Es dauerte einige Zeit, seinen Gaul wieder flott zu bekommen, doch er schaffte
es mit ca. 1-2 min Zeitverlust. Harald meinte im Ziel: "S´nexte Moi mochst ka
Voabesprechung mea, de bringt nix, wei i ma ned ois miak." Oda so ähnlich. Denn er
war von Posten 9 zu 10 einen Weg gefahren, den ich bei der Fahrerbesprechung als nicht
optimal (weil nicht vorhanden) erwähnt hatte. Michi hätte das besser auch tun sollen,
denn dann hätte er seine Sturzstelle umfahren, allerdings hat Harald dort sicher mehr
Zeit liegen gelassen. Und dann war da noch Herbert, der von Posten 3 zu 4 einen Weg
suchte, von dem ich dezidiert gesagt hatte, dass es ihn nicht gibt. Er hat dann später
(zu Michi?) gesagt, dass er mir nicht geglaubt hatte!!! Gewonnen hat Thomas vor Michi und
Andi W.
Nachdem alle im Ziel waren und Michi von Marketa verarztet worden war, wurde gleich der Crosslauf gestartet. Mittlerweile war es kurz nach 12 Uhr (statt 11:15). Wir einigten uns noch vor dem Start darauf, uns nach der lockeren Aufwärmrunde auf die Renndauer zu einigen. Auf eben dieser Runde hörte ich zwei Mal den Satz "Dea is wiakle cross!". Völlig berechtigt, immerhin mussten der Rothbach ein Mal springend ein Mal kletternd überqert, der Daulberg im Wald und eine Leitn bezwungen und frisch gepflügte Äcker überquert werden. Nach kurzer Abstimmung wurde die Renndauer mit 5 Runden (eine davon schon absolviert) festgelegt. Zu Beginn konnte ich das Tempo vorgeben bzw. mit der ersten Verfolgergruppe (hinter Thomas und Andi W.) mithalten, das änderte sich aber bald, vor allem dann am Ende der ersten Runde, wo ich von einer wild gewordenen schwarzen Bestie verfolgt wurde. (Okay, es war unser Hund, der mitlaufen wollte, den ich aber wieder zu Hause ablieferte.) Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass es völlig unmöglich war, den Crosslauf zu Ende zu laufen und rechtzeitig um 13:00 zum OL in Gloms zu sein. Also hörte ich nach zwei Runden auf, womit ich mit zwei Runden Rückstand ins Ergebnis kam. Ich präparierte den 9er-Posten und den "Zwischenzeittisch", wartete noch auf den Sieger, lief dann gemütlich ins Ziel und konnte rechtzeitig - und mit den ersten Regentropfen - nach Gloms aufbrechen. Mama hatte in der Zwischenzeit gekocht, sodass sich die GOLF-Starter vor dem abschließenden Bewerb noch stärken konnten, was eine großartige Idee war. Ich selbst hatte keine Zeit mehr, musste mich aber auch nicht mehr stärken, da ich den OL schon in aller Herrgottsfrühe (7:45 bis 8:45) absolviert hatte. An dieser Stelle möchte ich um sachdienliche Hinweise bitten: Michi kam mit einer Tasche und den Worten "Do drin san Krautfleckerl" nach Gloms. Ich hatte zuerst keine Zeit zu essen, dann darauf vergessen. Und am Abend habe ich dann nichts mehr gefunden. => Wo sind die Krautfleckerl verblieben? Zu meinem Lauf möchte ich nur sagen: Mist ist echt rutschig. Ich habe mir immer nur gedacht: "Bitte nicht ausrutschen und niederfallen!" Sonst war alles relativ einfach zu finden (welch ein Wunder! *g*), aber doch recht anstrengend zu laufen. Dass man bei diesen Temperaturen so schwitzen kann, war mir nicht ganz begreiflich.
Zurück zum OL: Was für ein Unterschied zu voriger Woche: Bei Krapfi konnte pünktlich
gestartet werden, bei mir war zur vereinbarten Startzeit fast noch niemand da. Das war mir
zwar im Prinzip egal, weil eh nicht alle auf einmal starten können, dafür musste ich
aber die Läuferbesprechung mehrmals halten, wodurch die Läufer sicher mit zT
unterschiedlichen Wissensständen ins Rennen gegangen sind. Die Läufer konnten sich die
Startreihenfolge selbst ausmachen, auch das Startintervall wurde nicht akribisch genau
eingehalten. Wichtig war für die lange Strecke: In Kleinotten eine Postenbeschreibung
für die zweite Runde holen und die Zwischenzeit nehmen. Lustigerweise hatte Papa die Uhr
inzwischen weggeräumt, sie nach Protesten der Läufer aber doch wieder rausgerückt.
Somit sind einige Zwischenzeiten nur minutengenau, aber großartige Verschiebungen kann
das im Zwischenergebnis nicht nach sich ziehen, weil die Abstände doch recht groß waren.
(Für die ganz Aufmerksamen: Richtig, es gibt keine Zwischenzeiten auf 00. Das liegt
daran, dass die offizielle Uhr im Vergleich zur Zwischenzeituhr um 46 Sekunden vorne ging.
Somit sind alle Zeiten, die auf 46 enden, nicht genau gestoppt.)
Insgesamt gingen 36 Starter (als 23 Einzelstarter bzw. Teams) an den Start, wobei ich
Frasti, der am Sa selbstloserweise einen Rot-Kreuz-Fortbildungskurs zu absolvieren hatte
und dadurch erst am So startete, natürlich ins offizielle Ergebnis aufgenommen habe. Ich
erwarte dagegen selbstverständlich keinen Protest und freue mich über dieses
Rekordstarterfeld. Ich konnte auch den jüngsten Teilnehmer, der den OL auf seinen eigenen
Beinen absolvierte begrüßen: Tobias, der am Vormittag für den Kinder-OL keine Zeit
hatte, weil dieser mit seinem Kraulkurs kollidierte. Die jüngste Teilnehmerin überhaupt
war traditionellerweise Yana bei ihrem bereits fünften OL, wenn ich mich nicht verzählt
habe. Das ist ein Schnitt von weniger als drei Lebensmonate pro OL!!! Und noch ein
interessantes Detail: Die Schwaigers und die Gössls (eine als Schachinger) gingen mit
jeweisl sechs Teilnehmern ins Rennen. Bin neugierig, ob uns die Schmids mal übertreffen,
leicht werden sie es nicht haben. Niki, motiviere deine Geschwister, Eltern, Yvi und
Julian.
Bevor noch alle gestartet waren, kam Herbert schon ins Ziel, allerdings hatte er einen
Punkt vergessen. Wahrscheinlich auch bedingt durch die Tatsache, dass er mit den
Regentropfen auf seiner Brille und der Karte schwer zu kämpfen hatte. Als auch Erich im
Ziel war, der aufgrund seiner Knieprobleme nach 5 Punkten das Handtuch werfen musste, und
ich somit einen Babysitter hatte, der Training für diese Aufgabe bitter nötig hat
(schließlich wird er demnächst selbst Papa), konnte ich mich kurz abseilen und
Organisatorisches erledigen. Als ich zurückkam, waren David und Simon noch immer brav
(obwohl ich ihnen extra gesagt hatte, dass sie ruhig schlimm sein können, weil sich Erich
an das gewöhnen muss), was Babsi im nachhinein doch verwunderte. Erich, du wirst ein
großartiger Papa werden! Dani notierte in der Zwischenzeit die Zeiten der langsam doch
zahlreicher eintrudelnden Läufer und Läuferinnen. Schön, wenn man Helfer hat, auf die
man sich verlassen kann. Um 15:15 waren die letzten Läufer im Ziel, sodass die Feier in
Kleinotten starten konnte. Im weiteren Verlauf traf auch unser Ehrengast Katharina mit
Eltern und Schwester Viktoria ein. Es freut mich besonders, dass bei der Spendensammlung
260 Euro zusammengekommen sind, die ich gleich an Ort und Stelle überreichen konnte.
Vom OL selbst weiß ich nicht allzu viel, nur dass Andi die Punkte 10 (über den Daulberg)
und 11 (nicht über den asphaltierten Weg nach Hörmanns sondern über einen etwas
südlicher verlaufenden Feldweg) etwas unorthodox angelaufen ist, dass Krapfi den Punkt 15
am falschen Waldrand suchte, wo er auch sehr viele Steinhaufen fand (vielleicht müssen
wir uns nächstes Jahr im Vorfeld ein wenig absprechen, damit wir bei den Läufen des
jeweils anderen etwas besser abschneiden), dass Gudi und Christi bei Punkt 14
Schwierigkeiten hatten, dass Niki seinen Partner Charly verlor (oder umgekehrt), was Niki
bis heute noch nicht ganz verstehen kann, dass sich eben dieser Charly für den zweiten
Teil Harald als Partner nahm, dass Dani und Lupo entgegen erster Vermutungen von mir doch
die lange Strecke gelaufen sind (danke für die per E-Mail und telefonisch eingebrachten
Proteste), dass Babsi erstaunlich wenig Zeit verloren hat, dass Michi nach
Halbzeitführung so wie im Vorjahr wieder nicht gewonnen hat, dass Marketa zu ihrer
eigenen Überraschung (Kommentar bei der Siegerehrung: "Was?") die kurze Strecke
gewonnen hat, dass Thomas die lange Strecke und somit das GOLF mit der Höchstpunktezahl
gewonnen hat. Und vor allem, dass ich mich sehr über die zahlreiche Teilnahme und die
vielen netten Kommentare gefreut habe. Das gibt Motivation auf eine Neuauflage im
nächsten Jahr.
Danken möchte ich an dieser Stelle den zahlreichen Spendern, Dani für die Zeitnehmung,
Mama und Papa fürs Kochen (es war doch die richtige Entscheidung, zwischen den Bewerben
und nicht erst nachher zu kochen), Bernhard fürs Herrichten der Duschgelegenheiten und
Rita fürs Verteilen der Einladungen für den Kinder-OL. Ich hoffe, ich habe niemanden
vergessen.
Und dann gibts hier noch ein Fundbüro: Jacke (bereits abgeholt), Helm (bereits als
vermisst gemeldet), zwei Paar lange Radhandschuhe (eines davon bereits als vermisst
gemeldet) und ein Langarm-Kosmopilotentrikot wurden gefunden und können abgeholt werden
bzw. kann ich sie auch zustellen.
Ergebnisse (nach Teilnahmerzahl geordnet):
OL:
| Platz | Name |
Zeit | Posten | Teil 1 | Teil 2 |
| 1 | Thomas Hnilica | 49:05 | 16 | 24:04 | 25:01 |
| 2 | Michael Gössl | 50:20 | 16 | 21:09 | 29:11 |
| 3 | Hubert Lukaseder | 53:15 | 16 | 22:34 | 30:41 |
| 4 | Stefanie Schwaiger Klaus Hagmann |
1:10:45 | 16 | 28:46 | 41:59 |
| 5 | Andreas Gössl | 1:16:09 | 16 | 32:19 | 43:50 |
| 6 | Harald Steininger | 1:19:31 | 16 | 36:46 | 42:45 |
| 7 | Martin Krapfenbauer | 1:21:51 | 16 | 24:16 | 57:35 |
| 8 | Judith Mayrhofer Franz-Stefan Preiß |
1:22:36 | 16 | 34:16 | 48:20 |
| 9 | Nikolaus Schmid Karl Bruckner |
1:23:31 | 16 | 33:46 | 49:45 |
| 10 | Yana Maya Carruesco Flavien Carruesco |
1:27:31 | 16 | 35:50 | 51:41 |
| 11 | Daniela Trappl Mario Lunzer |
1:27:54 | 16 | 39:46 | 48:08 |
| 12 | Ulrich Schwaiger Manfred Schwaiger |
1:46:53 | 15 | 43:46 | 1:03:07 |
| 13 | Erich Hengstberger | 35:41 | 5 | ||
| - | Thomas Gössl | 1:00:42 | 16 | 26:24 | 34:18 |
| 1 | Marketa Soukupova | 50:20 | 8 | ||
| 2 | Maria Preyser | 52:12 | 8 | ||
| 3 | Markus Hengstberger | 54:04 | 8 | ||
| 4 | Barbara Schachinger | 56:29 | 8 | ||
| 5 | Tobias Schwaiger Erika Schwaiger Doris Schwaiger Beate Robl Paul Robl Gregor Robl |
58:11 | 8 | ||
| 6 | Christina Carruesco Gudrun Pichler |
1:08:12 | 8 | ||
| 7 | Johanna Kienast | 1:12:42 | 8 | ||
| 8 | Anna Gössl Otto Gössl |
1:15:09 | 8 | ||
| 9 | Herbert Lackner | 33:01 | 7 |
Start- und Zielzeiten im Excel-File
Kinder-OL (alphabetisch geordnet)
| 1 | Paul Almeder | teilgenommen |
| 1 | Lukas Bruckner | teilgenommen |
| 1 | Theresa Bruckner | teilgenommen |
| 1 | Jessica Imler | teilgenommen |
| 1 | Stefanie Imler | teilgenommen |
| 1 | Lukas Kasper | teilgenommen |
| 1 | Martin Kasper | teilgenommen |
| 1 | Manuel Kerschbaum | teilgenommen |
| 1 | Roland Kerschbaum | teilgenommen |
| 1 | David Schachinger | teilgenommen |
| 1 | David Siedl | teilgenommen |
| 1 | Franz Siedl | teilgenommen |
| 1 | Magdalena Siedl | teilgenommen |
| 1 | Melanie Siedl | teilgenommen |
| 1 | Nadja Siedl | teilgenommen |
| 1 | Rafael Siedl | teilgenommen |
| 1 | Simon Schachinger | teilgenommen |
| 1 | Stefanie Siedl | teilgenommen |
MTBO:
| Platz | Name |
Zeit | Posten | Start | Ziel |
| 1 | Thomas Hnilica | 52:10 | 13 | 10:24:00 | 11:16:10 |
| 2 | Michael Gössl | 57:47 | 13 | 10:26:00 | 11:23:47 |
| 3 | Andreas Widhalm | 1:02:40 | 13 | 10:16:00 | 11:18:40 |
| 4 | Michael Bernhard | 1:05:48 | 13 | 10:22:00 | 11:27:48 |
| 5 | Erich Hengstberger | 1:06:08 | 13 | 10:10:00 | 11:16:08 |
| 6 | Flavien Carruesco | 1:06:58 | 13 | 10:08:00 | 11:14:58 |
| 7 | Martin Krapfenbauer | 1:09:35 | 13 | 10:14:00 | 11:23:35 |
| 8 | Thomas Steininger | 1:10:16 | 13 | 10:18:00 | 11:28:16 |
| 9 | Andreas Gössl | 1:11:37 | 13 | 10:04:00 | 11:15:37 |
| 10 | Herbert Lackner | 1:14:56 | 13 | 10:20:00 | 11:34:56 |
| 11 | Harald Steininger | 1:18:38 | 13 | 10:06:00 | 11:24:38 |
| 12 | Johanna Kienast | 1:51:20 | 13 | 10:12:00 | 12:03:20 |
| - | Thomas Gössl | 58:57 | 13 | 10:02:00 | 11:00:57 |
Download: Excel-File
Cross-Lauf (Zeiten ohne Aufwärmrunde):
| Platz | Name |
Zeit | Runden |
| 1 | Thomas Hnilica | 26:00 | 5 |
| 2 | Andreas Widhalm | 27:53 | 5 |
| 3 | Andreas Gössl | 31:13 | 5 |
| 4 | Marketa Soukupova | 32:00 | 5 |
| 5 | Michael Gössl | 37:08 | 5 |
| 6 | Harald Steininger | 27:21 | 4 |
| 7 | Thomas Gössl | 19:50 | 3 |
| 8 | Thomas Steininger | 0:00 | 2 |
| 9 | Johanna Kienast | 0:00 | 0,2 |
Rundenzeiten als Download: Excel-File
Gesamtwertung: Für die Gesamtwertung wurden eigene Ranglisten mit jenen Teilnehmern erstellt, die mindestens zwei der drei Bewerbe bestritten haben. Ich gelte hier nicht als außer Konkurrenz, das ist der kleine Bonus, den ich mir herausnehme. Beim OL zählt der lange OL vor dem kurzen.
| Platz | Name |
Gesamt | MTBO | Cross | OL |
| 1 | Thomas Hnilica | 75 | 25 | 25 | 25 |
| 2 | Michael Gössl | 51 | 20 | 11 | 20 |
| 3 | Thomas Gössl | 39 | 15 | 9 | 15 |
| 4 | Andreas Gössl | 34 | 7 | 15 | 12 |
| 5 | Andreas Widhalm | 32 | 12 | 20 | - |
| 6 | Harald Steininger | 26 | 5 | 10 | 11 |
| 7 | Marketa Soukupova | 19 | - | 12 | 7 |
| 8 | Erich Hengstberger | 19 | 11 | - | 8 |
| 9 | Martin Krapfenbauer | 19 | 9 | - | 10 |
| 9 | Flavien Carruesco | 19 | 10 | - | 9 |
| 11 | Johanna Kienast | 17 | 4 | 7 | 6 |
| 12 | Thomas Steininger | 16 | 8 | 8 | - |
| 13 | Herbert Lackner | 11 | 6 | - | 5 |
Download: Excel-File
Kleinschönau, 29. Okt.
2005: Martin Krapfenbauer, ca. 8,0 km, 16 Posten nach
oben
Krapfi hatte gerufen, und 24 Personen waren gefolgt. Und was mich besonders wunderte:
Obwohl ich entgegen meinen sonstigen Gepflogenheiten um eine Viertelstunde zu früh kam,
war ich praktisch der Letzte. Tatsächlich konnte Krapfi an diesem sonnigen(?) aber kalten
Samstagnachmittag um Punkt 13:45 die ersten Starter ins Rennen schicken, das ist mir noch
nie gelungen. Respekt!
Das Rennen aus meiner Sicht: Bis Punkt 7 (1-2-3-4-5-9-6-7) ging alles wie geschmiert,
trotzdem hatte mich Thomas Hnilica schon bei Punkt 4 eingeholt, was mich sehr verwunderte.
Als ich nachher aber seine 10000-m-Bestzeit erfuhr (36 min), war mir alles klar. Punkt 6
hatte ich sogar wieder vor ihm, weil er ähnlich wie ich aber offensichtlich schwerer
wiegend die Wege zwischen Punkt 9 und 6 verwechselt hatte. Es war nur einer eingezeichnet,
es gabe aber quasi unzählige. Die Strecke 7-8 wurde zu einem endlosen Drama, und hätte
ich nicht Michi getroffen, würde ich wohl noch heute in Brombeerstauden herumirren.
Obwohl ich die ganze Zeit den Bach entlang ging, auf das richtige Ufer schaute und sogar
Schritte zählte, fand ich den blöden Balken samt Postenschirm einfach nicht. Irgendwann
wurde es mir zu blöd, und ich stieg auf eine neue Taktik (Punkt neu anlaufen und noch
besser schauen) um. Und wieder fand ich keine Spur von einem Posten, dafür aber Michi,
der mir netterweise erklärte, dass ich in die falsche Richtung unterwegs sei. Jetzt war
es nicht mehr so schwer. Warum ich ihn beim ersten Mal nicht gefunden habe? Keine Ahnung,
angeblich hatte der Bach dort zwei Arme, und ich war offensichtlich beim falschen. Nun
nahm ich die Beine unter die Arme (ein Bild, das ich nicht ganz verstehe aber halt
trotzdem verwende), denn ich wollte Michi wieder einholen, der am Vormittag beim 5000er
bewiesen hatte, dass er zur Zeit läuferisch hinter mir zurücklag. Knapp vor dem 10er sah
ich schon Erich und Michi und noch knapper davor auch Harald. Da sie zum 11er alle direkt
durch den Wald liefen, vergaß ich meine Taktik (Kleehof, dann 12, dann 11, dann 13) und
folgte ihnen. Allerdings eher weiter rechts. Da ich aber zu meinem Leidwesen parallel zur
Hauptstraße lief, musste ich mich mehr links halten. Letztendlich kam ich an derselben
Stelle und zur selben Zeit am anderen Ende des Waldes raus wie die anderen und auch Andi.
Michi: "Host in Öfa schau?" Ich: "Na, dea muass do om sei." Und ich
deutete dabei nach links, während ich zielstrebig den 12er ansteuerte. Diese
Taktikvariante hatte ich also noch im Hinterkopf. Weder im Hinter- noch im Vorderkopf
befand sich allerdings die Idee, mal auf der Karte zu schauen, wo ich eigentlich war. Dann
hätte ich nämlich bemerkt, dass ich um ca. 10 m am 11er vorbeigelaufen war. Ich ging
einfach davon aus, dass ich viel weiter bei Kleehof war, lief daher zum 12er, den ich mit
einem kleinen Fluch (ich war am unteren, er am oberen Ende einer steilen Felswand) auch
sehr schnell fand. Und weil ich eben der Meinung war ... (s. oben), lief ich den 11er
völlig falsch, nämlich schon Richtung 13er an. Mitten in den Brennnesseln herumwatend
sah ich außerhalb des Waldes Andi. "Suachst a in Öfa?", fragte ich.
"Na!" "Jetzt sog bloß, do is schau da 13er." Mit diesen Worten sah
ich mal genauer auf die Karte und bemerkte zu meinem Entsetzen, dass ich mind. 200 m
falsch war. Also wieder zurück, ab jetzt war es aber nicht mehr so schwer. Den 13er fand
ich sehr leicht, auch aufgrund der Tatsache, dass ihn Judith und Frasti, die ich schon
beim 7er eingeholt hatte, die aber jetzt noch immer bzw. schon wieder vor mir waren, knapp
vor mir fanden. Der 14er war zwar schwer zu erreichen, weil ich schon ziemlich fertig war,
aber leicht zu finden. Ich wollte den Gipfel jodelnd erklimmen, da ich aber keine Ahnung
hatte, wie das geht, dafür aber Publikum anwesend war, verzichtete ich auf diese
Peinlichkeit. Beim Anstieg spielten sich unschöne Szenen ab. Frasti: "Da Krapfi is a
...!" Ich: "Hedast glaubt, dass des Gipfekreiz im Toi is?" "Na, owa a
ned, dass´s do so steu is." Von 14 wollte ich zu 16, bergab überknöchelte ich mich
ordentlich, mir wurde kurzfristig schwindlig, aber alle Bänder hielten. Nur den 16er
erreichte ich partout nicht. Ich zwang mich immer, weiter links zu laufen, driftete aber
trotzdem immer mehr rechts ab, woraufhin ich doch den 15er anvisierte, den ich über den
Weg wesentlich leichter erreichen hätte können. Aber egal. Knapp bevor ich mich auf die
Suche machte, kam Michi von links daher und lief rechts weiter. Das schien mir zwar etwas
sonderbar, aber ich folgte ihm, mein Vetrauen in meine Orientierungsfähigkeiten hatte
schon leicht gelitten. Er fragte mich, was ich suchte. "In Fuchzena" "Dea
is owa ned do." Gut, ich kehrte wieder um, fragte mich aber, was er dann hier zu
suchen hatte. Ich tippte auf den 12er. Den 15er fand ich jetzt recht schnell, den 16er und
den Weg nach Hause ebenso. Ich hoffte noch auf ein gutes Ergebnis, aber wieder einmal
hatten fast alle wesentlich weniger Probleme gehabt als ich. Michi kam dann 1-2 Minuten
später. Er hatte in Kleehof doch tatsächlich das Ziel gesucht und daher wertvolle Zeit
liegen gelassen. Somit konnte Andi die Glomser Meisterschaft mit zwei Sekunden vor Michi
für sich entscheiden.
Ein Vergleich der Gössl-Bros-Splitzeiten zeigte: Ich habe wenig überraschend beim 8er
ca. eine Viertelstunde verloren und beim 11er nochmals einige Minuten. Das hätte für den
dritten Platz reichen können. Michi machte zahlreiche kleinere Fehler. Und Andi einen
ebenso großen wie ich: Er lief den 10er-PUnkt an, landete beim 9er, glaubte aber weiter,
dass es der 10er sei. Daher lief er von dort "Richtung 9er" weg, woraufhin er
beim 5er landete. Erst jetzt bemerkte er seinen Irrtum.
Den Vogel schoss aber Flavien ab - Wie schon vor ein paar Jahren, als er Ende Oktober den
Kamp schwimmend durchquerte. Er watete vom 9er zum 10er durch den Schilfgürtel und
beinahe arschhohen Schlamm. Das ersparte ihm zwar ca. 200 m, aber ich glaube kaum, dass er
damit Zeit gut gemacht hat. Noch dazu trocknete seine Hose bis zum Schluss nicht, was bei
der Kälte nicht sonderlich angenehm war.
Im Ziel gab es sehr gute Aufstriche, Tee und viele Gespräche. Unter anderem wurde
beschlossen, das GOLF erst um 9:30 zu starten. Thomas hatte sich nämlich bereit erklärt,
mir mit Postenschirmen auszuhelfen, wodurch ich schon am Fr alles aufhängen können
würde. Aber das könnt ihr im nächsten Bericht lesen.
Erstmals hatte ich vor diesem Lauf Werbung in der NöN gemacht, wodurch Maria Preyser zur
OL-Gemeinde gestoßen ist. Da fast alle, die schon einmal einen OL bestritten haben, immer
wieder kommen, wächst diese Gemeinde zwar langsam aber stetig. Die Bewerbe, die mit ca.
8-10 Startern begonnen haben, halten jetzt schon bei ca. 30. Völlig verdient, wie ich
sagen möchte, denn Krapfi hat einen hervorragenden (und sehr schweren) OL ausgesteckt.
Der war schon mit einem Direkt-Bewerb bei den ÖFOL-Orientierungsläufen zu vergleichen:
Es gab immer einen markanten Punkt, und der Posten fand sich dann ca. 20 m davon entfernt.
Mir hat´s sehr gut gefallen. Und irgendwann komme ich vielleicht wieder einmal ohne
Fehler durch - Stockerl, ich komme! *g*
Platz |
Name |
Zeit |
Posten | Start | Ziel |
| 1 | Thomas Hnilica | 1:00:08 | 16 | 32:00 | 1:32:08 |
| 2 | Hubert Lukaseder | 1:04:40 | 16 | 28:00 | 1:32:40 |
| 3 | Johannes Böhm | 1:14:30 | 16 | 20:00 | 1:34:30 |
| 4 | Flavien Carruesco | 1:17:08 | 16 | 24:00 | 1:41:08 |
| 5 | Michael Bernhard | 1:18:29 | 16 | 16:00 | 1:34:29 |
| 6 | Andreas Gössl | 1:29:13 | 16 | 26:00 | 1:55:13 |
| 7 | Michael Gössl | 1:29:15 | 16 | 34:00 | 2:03:15 |
| 8 | Richard Seyfried | 1:30:47 | 16 | 18:00 | 1:48:47 |
| 9 | Thomas Gössl | 1:32:25 | 16 | 30:00 | 2:02:25 |
| 10 | Erich Hengstberger | 1:39:18 | 16 | 22:00 | 2:01:18 |
| 11 | Harald Steininger | 1:59:28 | 16 | 8:00 | 2:07:28 |
| 12 | Franz Preiß | 2:00:10 | 16 | 14:00 | 2:14:10 |
| 13 | Judith
Mayrhofer Franz-Stefan Preiß |
2:00:45 | 16 | 6:00 | 2:06:45 |
| 14 | Franziska
Mayrhofer Markus Wiesinger |
DNF | 5 | 4:00 | DNF |
| 1 | Yana
Maya Carruesco Christina Carruesco Gudrun Pichler Susanne Pichler |
1:23:05 | 8 | 0:00 | 1:23:05 |
| 2 | Maria Preyser | 1:24:40 | 8 | 10:00 | 1:34:40 |
| 3 | Christa Preiß | 1:25:10 | 8 | 12:00 | 1:37:10 |
| 4 | Anna
Gössl Otto Gössl |
1:47:45 | 8 | 2:00 | 1:49:45 |
Eisenstadt, 18. Dez. 2004: HSV Wr. Neustadt, ca. 3,5 km, 10 Posten
nach oben
An diesem saukalten Samstag wollten wir uns also wieder einmal an einem
"offiziellen" OL versuchen. Wir, das waren Michi, ich, Flavien, Yannick und
Gerhard, ein Arbeitskollege. Die ersten vier und Gudi, die Geburtstag hatte, versammelten
sich bereits zu Mittag bei Yana, Christi und Flavien, die ja bekanntlich in Eisenstadt
wohnen. Wir erfuhren via Teletext, dass Max Rauffer völlig überraschend die Windlotterie
in Gröden gewonnen hatte, und begaben uns mit der Zeit zum Start. Da sich Gerhard noch
umziehen musste und es wie gesagt saukalt war, liefen die anderen drei schon mal los.
Gerhard und ich starteten mit ca. 5 bis 10 Minuten Rückstand. Trotzdem traf ich schon
beim ersten Punkt Flavien, wir trennten uns aber bald wieder. Ich fand meine Posten mehr
oder weniger ohne Schwierigkeiten, entschied mich aber öfter für die falsche weil
längere Variante. Unterwegs traf ich noch Michi, der in eine Richtung lief, wo es nur
Punkte gab, die ich alle schon hatte. Also musste er hinter mir liegen. Da ich eben auch
Flavien schon beim ersten Punkt eingeholt hatte, im Ziel niemanden außer Christi, Gudi
und Yana traf und Gerhard mehr als zwei Minuten hinter mir ins Ziel kam, war ich der
Überzeugung, unser internes Rennen gewonnen zu haben, was mich sehr überraschte. Noch
überraschter war ich dann, als Michi wenige Minuten nach mir ins Ziel kam und mir
mitteilte, dass er nicht warten wollte und deshalb auch noch die kurze Strecke gelaufen
war, genauso wie die beiden Franzosen. Nichts war es also mit dem Sieg. Als ich mit
Gerhard dann die Streckenabschnittszeiten verglich, bemerkten wir, dass er einen Punkt
vergessen hatte, der OL hat ihm aber trotzdem gefallen. Nun gings wieder zurück zu den
Carruescos und bald darauf via Wien ins Waldviertel, wo das Hallentraining zwar nur mit
zwei Teilnehmern stattgefunden hatte (wir saßen im Stau fest), wo uns aber die
Kosmopiloten-Weihnachtsfeier erwartete.
Auf der kurzen Strecke belegten Yannick, Michi und Flavien in dieser Reihenfolge die
Plätze 1, 3 und 4, sie hatten aber natürlich den Vorteil, dass sie einige Punkte schon
kannten.
Platz |
Name |
Zeit |
Posten |
| 1 | Kaltenbacher Pierre | 17:00 | 12 |
| 2 | Stockmayer Michael | 18:44 | 12 |
| 3 | Zemann Adi | 19:50 | 12 |
| 4 | Wittberger Georg | 20:03 | 12 |
| 5 | Schweifer Erwin | 20:26 | 12 |
| 6 | Srb Alexander | 21:09 | 12 |
| 7 | Sparr Harald | 21:32 | 12 |
| 8 | Novak Roland | 21:37 | 12 |
| 9 | Puchegger Stephan | 21:48 | 12 |
| 10 | Ballik Thomas | 22:02 | 12 |
| 11 | Fuchs Josef | 22:18 | 12 |
| 12 | Koiser Gerhard | 22:34 | 12 |
| 13 | Pidner Valentin | 22:56 | 12 |
| 14 | Hermann Claus | 22:59 | 12 |
| 15 | Poell Matthias | 23:05 | 12 |
| 16 | Ponweiser Eva | 23:50 | 12 |
| 17 | Ponweiser Franz | 24:21 | 12 |
| 18 | Köck Erwin | 24:24 | 12 |
| 19 | Gössl Michael | 24:44 | 12 |
| 20 | Hochreiter Andreas | 25:27 | 12 |
| 21 | Grün Paul | 25:36 | 12 |
| 22 | Häusler Niki | 25:50 | 12 |
| 23 | Lakinger Johannes | 27:32 | 12 |
| 24 | Senft Thomas | 27:42 | 12 |
| 25 | Huber Franz | 28:09 | 12 |
| 26 | Teubl Karl | 28:19 | 12 |
| 27 | Kroupa Günther | 28:21 | 12 |
| 28 | Koiser Bernhard | 28:23 | 12 |
| 29 | Lechner Andreas | 29:54 | 12 |
| 30 | Fuchs Elisabeth | 29:59 | 12 |
| 31 | Laffrat Yannick | 30:25 | 12 |
| 32 | Tobler Gottfried | 33:59 | 12 |
| 33 | Fuchs Sabine | 34:17 | 12 |
| 34 | Carruesco Flavien | 34:23 | 12 |
| 35 | Gössl Thomas | 34:55 | 12 |
| 36 | Szakony Viki | 39:53 | 12 |
| 37 | Stadler Gerhard | Fehlst | 11 |
| - | Adenstedt Ingrid | keine Zeit | bekannt |
| - | Arthofer Florian | keine Zeit | bekannt |
| - | Gschwandtner Bernhard | keine Zeit | bekannt |
| - | Kellner Gerhard | keine Zeit | bekannt |
| - | Koiser Michael | keine Zeit | bekannt |
| - | Prünner Klaus | keine Zeit | bekannt |
| - | Seeböck Anita | keine Zeit | bekannt |
Kleinotten, 13. Nov. 2004: Thomas Gössl, ca. 6,5 km, 20 Posten
nach oben
Worte des Veranstalters:
Leute, ich muss mir ja fast eine Träne aus den Augen wischen, so gerührt bin ich von der
großen Teilnehmerzahl und von den großteils positiven Rückmeldungen. Auch ich muss
sagen, dass ich die Strecke beim Probelauf sehr genossen habe. Ich muss aber auch dazu
sagen, dass das reines Glück war, denn ich habe die Strecke rein nach den Punkten, nicht
nach den Strecken dazwischen ausgewählt. Über den OL selbst wird unten von den
Teilnehmern genug geschrieben, deshalb möchte ich noch eine Episode vom nächsten Tag
erzählen: Am So machten sich Papa (allein), Mama (begleitet von Michi und Billy, später
auch von Andi; damit sie auch wieder zurück findet) und David (begleitet von mir)
nochmals auf den Weg. Die Erstgenannten probierten die am Vortag nicht gelaufene zweite
Runde. David und ich gingen eine verkürzte erste Runde. Ganz begeistert war er vom
Vogelhaus, weil er diesen Punkt (geübt durch viele Spaziergänge mit mir) allein gefunden
hat. Auch das Zwicken machte ihm großen Spaß. Blöd war nur, dass er unmittelbar nach
Durchquerung eines "gemisteten" Feldes beschloss, dass er zu müde zum
Weitergehen sei und getragen werden wolle. Ich habe das natürlich getan und auch
dementsprechen gestunken. Naja. Mama hatte in der Zwischenzeit den Bach zwischen Punkt 13
und 14 überquert, Michi wollte mit Billy eine geeignetere Stelle suchen. Billy jedoch
verlor die Nerven und sprang irgendwo drüber, kam mit den Vorderpfoten gerade noch aufs
überhöhte Ufer, mit den Hinterpfoten jedoch ins tiefe Wasser. Schön langsam rutschte er
auch mit den Vorderpfoten rein und schaute nur noch mit den Augen und dem
Schnauzenoberteil aus dem Wasser. (Ich stelle mir das vor wie ein Krokodil.) Unbewegt
blieb er so stehen und wartete, was passieren würde. Der Retter ließ nicht lange auf
sich warten, Michi sprang rein (mehr als knietief bei ca. 0 °C Lufttemperatur) und hob
ihn raus, wodurch auch seine Arme bis zu den Schultern im Wasser waren. Ungeachtet dessen
setzte er die Runde unbeeindruckt fort, sodass Mama gar nichts von dem Vorfall bemerkte.
Für die Statistik: Papa brauchte für die zweite Runde ca. 47 Minuten, Mama ca. 1:10,
wobei sie sogar alles fast alleine gefunden hat. Bin neugierig, ob das Papa-Mama-Duo beim
nächsten OL getrennt antritt, wäre sehr spannend.
So, aber jetzt zu den Eindrücken von den Mittendrinnichtnurdabeileuten in Reihenfolge des
Einlangens (Es ist nicht schwer zu erkennen, aber zur Sicherheit: Alles, was nach dem
Namen steht, ist aus E-Mails direkt übernommen.):
Michi:
Eindrücke:
Dass ich um 11 Hunderstel am Siegeskuss coram publico vorbeigeschrammt bin, ist schon
bitter.
Dennoch voll zufrieden mit der Leistung (um nicht zu sagen "stolz auf die").
Super Strecke (vielleicht weil ich mich da auskenne).
2 Runden gute Idee (von mir). (Ich kann mich aber nicht erinnern, dass nach einer Runde
die Zettel kontrolliert worden sind.)
Die neuen Posten haben sich voll bewährt (Kontrolle im Ziel wäre empfehlenswert).
Nicht auf Anhieb gefunden: 12 (wie besprochen: nicht exakt eingezeichnet, von Harald in
die falsche Richtung verleitet), bei 13 Heimnachteil ausgenutzt und ein bisschen Zeit
liegen lassen, leichte Probleme bei 14, 15 ca. 50 m zu weit links angelaufen, Rest
aufgrund hervorragender Orientierungsleistung praktisch ohne Zeitverlust mitgenommen.
Anscheinend hat mich die Nachricht von der Zwischenführung etwas die Konzentration
verlieren lassen.
Ins Wasser: am nächsten Tag bei der Rettung von Billy.
Überholt: Marketa bei 3, Flavien bei 4 (hat bei 6 kurzzeitig wieder aufgeschlossen),
einen ganzen Arsch voll bei 5 (Mama, Papa, Sabine, Babsi, Gudi, Christi, Yana, und evtl.
noch ein paar, die zu weit westl. gesucht haben, vermutlich Erich, Petra und Dani), Sigi
und Klaus zw. 5 und 6 (sind bei der Teichanlage gestanden), Harald bei 12 (war bei diesem
Punkt noch ein paar Minuten schlechter als ich).
Da Markus is a Wahnsinn!
Krapfi:
ich grad 2. luft bekommen - weil andi überrundet - nach punkt hopfenfeld - full speed auf
güterweg - kommt traktor mit güllewagen von rechts vom feld - gerade sämtliche scheiße
entleert, deren hälfte übrigens an meinen füßen klebte - somit nähern sich 2
fullspeed-geschoße (traktor geschätzte 10 kmh, ich ca 1 kmh langsamer - 10 meter
entfernt von kreuzung erkenne ich den nahenden zusammenstoß - erhöhe um 1 kmh, traktor
ebenfalls - ergebnis: keiner gibt nach, traktor drängt mich ins feld - war immerhin
rechtskommender - ich laufe ca. 50 meter im feld bei widrigstem untergrund - erhöhe
trotzdem so wie der traktor seinerseits auch mein tempo um ein weiteres kmh, bis ich
leicht entkräftet aufgeben muss - lasse traktor vorbei, lass ihn ziehen, bis ich am
hinteren ende einen griff erspähe - zwischenspurt ich mit 15 kmh, traktor mit
mittlerweile 13 kmh (geht leicht bergab) - mache die aufgerissenen 5 meter innerhalb von
nur 40 meter wieder gut - voll fertig erreiche ich den griff - ergreife ihn, um
gleichzeitig festzustellen, dass da keine halterung für meinen fuss ist - laufe also mich
am anhänger anhaltend, was mich ziemlich ausser tritt bringt - noch 50 meter mit - gebe
dann völlig fertig auf - lasse traktor ziehen - und vor mir steht - yannick - wieder
einmal.
Hubert:
Meine Eindrücke schildere ich gerne.
Ich tat mir mit der Karte natürlich am Anfang schwer, weil ich ein Hundertfaches an
Details pro Flächeneinheit gewohnt und daher verwöhnt bin. Aber das machte ja eben den
Reiz für mich aus, damit zurecht zu kommen. Man muss sich auf der ÖK eben an den
vorgegebenen Leitlinien orientieren: Bachverlauf, Waldränder, grobes Geländeprofil,
Hauptwege soweit dargestellt, eventuell Gebäude. Dazwischen muss man Entfernung schätzen
(im Idealfall Schritte zählen) und die Kompassrichtung einhalten.
Das genaue Lesen und Interpretieren der Postenbeschreibung ist auch ganz wichtig,
ansonsten wäre ich schon am P.1 vorbeigelaufen. Dann habe ich doch noch rechtzeitig das
Teichlein (für Minifische?) gesehen, während ich eigentlich nur dem Bach folgte.
Meinen 2. Postenschirm sah ich weit rechts oberhalb einer Steilstufe. Ein
Vogel"Haus" war dort nicht zu erkennen, wohl aber lugte der obere Waldrand durch
die Baumstämme. Ich schwankte kurz, ob ich bergauf den Punkt 3 suchen sollte, ahnte aber
schon, dass ich den P. 2 überlaufen hatte. Einige "kurzsichtige" Blicke zurück
klärten mich auf und zeigten mir den P. 2 am Fuß des Steilhanges.
Beim "Postkasten" waren zwei einheimische Burschen sehr hilfreich, sie
beantworteten meine diesbezügliche Frage freudig und wollten mir auch gleich einen
weiteren Schirm (13 ?) anbieten. Ich enttäuschte sie schweren Herzens und lief weiter.
Am Weg zu P. 5 rief ich mir Deine Hinweise bei der Vorbesprechung in Erinnerung und
blickte immer wieder zurück. Nach dem Höhenschichtbild hätte ich den P. weiter im SW
der breiten Mulde vermutet, sah aber dann doch das rot-weiße Häufchen etwa 40m weiter im
NO am Boden liegen. Mein Verdacht, es könnte ein Postenschirm sein, wurde zu meiner
Freude sogleich bestätigt.
Die anschließende Waldpassage war ein echter Genuss (Highlight). Weicher Boden, offener
Wald, kaum Steigungen, und P. 15 konnte ich auch im Vorhinein besichtigen. Der P. 6 selbst
war auch sehr reizvoll, einige (herumstehende?) Wandersleute erleichterten zusätzlich das
Auffinden.
Zum P.7 hätte man gute Kondition gebraucht, die Ackerquerungen bergauf waren schon sehr
anstrengend.
Auch zum P. 8 war Schnelligkeit gefragt, damit kann ich nicht so sehr dienen. P. 9 war
leichter als angekündigt, ich wählte zum Glück vom Bildstock aus den richtigen Weg.
Der Bach danach - und das willst Du ja hören - war mir um 10cm zu breit. Ich landete zwar
vorerst auf der gegenüberliegenden Böschung, doch währte meine Freude höchstens 0,1
Sekunden. Dann war mein linker Schuh schon in den Bach zurückgerutscht und mit Wasser
gefüllt.
Der P. 12 ärgerte mich, ich habe ihn zu weit unten gesucht - dafür aber im ganzen
Waldgebiet. Der westliche Waldrand ist in der Karte kaum zu erkennen, die Steilstufe ist
nicht dargestellt (wie z.B. bei P. 13), sodass der Leitspruch im OL ("Einen Posten
sucht man nicht, sondern läuft ihn an") hier für mich nicht umzusetzen war.
Die Waldpassagen von 14 über 15 bis 16 entschädigten mich wieder für den kleinen Frust.
P.16 ging ich zwar vom südlichen Waldrand an - ich hatte schon überlegt, vom Norden zu
kommen, das erschien mir aber doch zu riskant - , verließ aber etwa 80m früher schon den
Fahrweg, um Höhenmeter zu sparen. Dabei lief ich in mehrere dornige Stauden, deren Spuren
ich heute noch deutlich auf meiner Stirn trage.
Mein größter Fehler war es, den P.17 vom unteren Waldrand anzugehen. Ich fand die
Ackerzunge leicht, suchte aber unterhalb der Hangkante etwa 50m nördlich des Postens,
ohne ihn zu sehen. Erst im Nachhinein habe ich mich überzeugt, dass er in der Karte
perfekt dargestellt ist.
Die zweite Bachquerung war kein Problem - trocknet der so schnell aus? P. 18 hat mir gut
gefallen, die Geländestufe wäre in einer OL-Karte dargestellt gewesen.
Die Bestzeiten von 39 Minuten finde ich sehr gut und möchte den beiden Siegern herzlich
gratulieren. Für mich wären an diesem Tag im Idealfall 42 Minuten möglich gewesen.
Ich freue mich auf den nächsten Lauf!
Erich:
Der unauffindbare Fischteich!
Doch noch etwas vom Vortag gezeichnet, Saufgelage mit Ex-Arbeitskollegen, und durch eine
plötzliche Änderung in der Startreihenfolge, startete völlig unkonzentriert zum ersten
Punkt los. "Der unauffindbare Fischteich".
Da wir bei der Läuferbesprechung schon die Karten in der Hand halten durften, wusste ich
dass der erste Punkt ganz einfach ist. Einfach hinten hinaus, und gerade aus bis zum
Fischteich. Der Startschuss fiel, und ich lief los. Immer den kleinen Bach zur rechten,
lief ich was das Zeug hielt. Ich lief und lief und lief....
Kurzer Stopp, Blick auf die Karte, neu orientiert. Links muss Punkt 12 kommen, rechts
macht der Bach einen knick. Ich lief, und lief, und lief. Endlich Punkt 12 zu meiner
linken. Nur wo ist die Wurzel des Baums der Umgefallen ist? Ist das vielleicht schon Punkt
13 und ich konnte durch himmlische Gabe übers Wasser (Fischteich) laufen, und es fiel mir
nicht auf? Nein, es muss Punkt 12 sein. Also nur mehr ein Stück weiter, und dann muss
rechts Punkt 1 sein. Und da stand dann plötzlich eine Hütte mit einer Fahne.
"Hütte" gibts ja gar nicht am Plan und Punkt 4 kann´s ja nicht sein,
dann hätte ich ja den riesigen Fischteich übersehen. Seien wir uns ehrlich, ein
Fischteich hat schon so eine Größe das man ihn nicht übersehen kann!
Dort waren 2 Buben, Einheimische, welch Glück. Die wissen sicher wo ein Fischteich ist.
Und sie wussten es. "Immer gerade aus, und dann rechts", na super! Ich lief, und
lief, und lief. Endlich der Teich, am westlichen Ufer ist der Punkt. Lief zwei mal auf und
ab, aber keine Fahne. Bin ich bereits bei dem Teich der gerade noch auf der Karte ist, hab
ich den eigentlichen Fischteich übersehen. Ja es musste so sein!!!
Füße in die Hand und zurück! Die Hütte sollte der "Briefkasten" also Punkt 4
sein. Die zwei Mädels die zur gleichen Zeit mit mir gestartet sind waren bereits bei
Punkt 4, und fragten mich, welche Taktik ich verfolge, da ich Punkt 1 gleich mal
ausgelassen habe. Taktik? Keine, einfach übersehen. Nach diesem Hinweis war alles klar,
ich lief zurück, und da war er, der Fischteich. Feuchtbiotop oder Pfütze vom letzten
Regenguss? Er war so klein, dass man ihn übersehen durfte. Aber jetzt hab ich ihn
gefunden, und ich konnte nun so richtig loslegen, zwar ohne die Chancen auf die Top 5,
aber ich werde sie noch alle finden.....
Torte und restliche Verpflegung war super, Danke!
Christi:
1. Eigentlich wollten wir deine Eltern abhängen und liefen wie die Irren, um den
Vorsprung, den wir schon nach Punkt 1 verloren hatten, wieder einzuholen. Wir haben dann
ziemlich blöd geschaut, als wir dann auf dem Weg zum letzten Punkt, völlig außer Atem
und mit der Überzeugung, deine Eltern weit hinter uns gelassen zu haben, diese ganz
gemütlich vor uns spazieren sehen. Das Endergebnis kennst du ja.
2. Die Mehlspeisen waren ausgezeichnet!
Platz |
Name |
Zeit |
Posten | Runde 1 | Runde 2 |
| 1 | Markus Hengstberger | 39:26 | 20 | 21:24 | 18:02 |
| 2 | Michael Gössl | 39:37 | 20 | 19:30 | 20:07 |
| 3 | Hubert Lukaseder | 46:38 | 20 | 24:52 | 21:46 |
| 4 | Martin Krapfenbauer | 52:15 | 20 | 29:03 | 23:12 |
| 5 | Flavien Carruesco | 54:40 | 20 | 31:00 | 23:40 |
| 6 | Yannick Laffrat | 55:14 | 20 | 31:12 | 24:02 |
| 7 | Sigi Senk Klaus Kolm |
1:03:05 | 20 | 39:30 | 23:35 |
| 8 | Harald Steininger | 1:05:55 | 20 | 34:32 | 31:23 |
| 9 | Richard Seyfried | 1:06:58 | 20 | 35:11 | 31:47 |
| 10 | Thomas Steininger | 1:08:50 | 20 | 35:50 | 33:00 |
| 11 | Marketa Soukupova | 1:10:13 | 20 | 37:25 | 32:48 |
| 12 | Erich Hengstberger | 1:12:20 | 20 | 47:35 | 24:45 |
| 13 | Judith Mayrhofer Franz-Stefan Preiß |
1:21:43 | 20 | 38:30 | 43:13 |
| 14 | Andreas Gössl | 1:31:07 | 20 | 1:05:01 | 26:06 |
| - | Thomas Gössl | 51:37 | 20 | 28:00 | 23:37 |
| 1 | Daniela Neuwirth Petra Huber |
54:25 | 11 | ||
| 2 | Anna Gössl Otto Gössl |
57:38 | 11 | ||
| 3 | Yana Maya Carruesco Christina Carruesco Gudrun Pichler |
59:11 | 11 | ||
| 4 | Sabine Almeder Barbara Schachinger |
1:10:45 | 11 | ||
| 5 | Michaela Hüttler Didi Butschell |
2:03:47 | 11 |
Download: Ergebnis mit Zwischenzeiten
Horn, 16. Okt. 2004: Markus Hengstberger, ca. 7,3 km, 9 Posten nach oben
Den ganzen Tag hatte es schon geregnet, daher war auch nicht ganz klar, ob der OL
tatsächlich stattfinden würde. Dh, mir und auch Christi war es nicht ganz klar, für
Markus selbst gab es nicht den geringsten Zweifel. Also waren wir pünktlich um 13:15 in
Horn. Erich und Marketa warteten bereits dort, Yannick und die Carruescos ("Team
Yana") trafen auch bald ein, und so konnte es knapp nach 14 Uhr losgehen. Die
Teilnehmerbesprechung war recht interessant, denn "Punkt 1 ist etwas weiter nördlich
als eingezeichnet; Punkt 2 sieht man nur von hinten; der Wald bei Punkt 5 ist nicht mehr
da, der ist gerodet, aber es steht nur mehr ein Baum da, und gleich daneben ist der Punkt;
Punkt 7 wird nicht gelaufen; Punkt 9 hängt nicht auf dem Kreuz sondern auf einer Tafel
gleich daneben; Punkt 10 ist die Einfahrt zum Brooklyn". Da war ein gutes Gedächtnis
durchaus gefragt.
Wir durften die Karte schon vorher betrachten, und schon da stellte sich die Frage: quer
durch die Ausläufer der Stadt oder außen herum. Ich entschied mich für Variante zwei,
ich weiß nicht, ob jemand a la Expedition Österreich quer durch die Häuser und Gärten
gelaufen ist. In der Reihenfolge Team Yana, Michi, Erich, Marketa, ich, Yannick, Andi ging
es in Zweiminutenintervallen los. Start war der Hinterausgang der "Casa Markus &
Marketa", wo auch das Ziel sein sollte. Der Weg zu Punkt 1 war ziemlich lang, so wie
der OL diesmal überhaupt sehr lauflastig war. In der Nähe des Punktes sah ich Erich und
bald darauf auch Marketa, die von links kam. Das wäre ja an und für sich ein Indiz, dass
dort der gesuchte Punkt sein musste, ich allerdings probierte - leider - was anderes.
Gesucht war ein Judenfriedhof, und weil dort ein eingezäuntes Gebiet war, war für mich
klar, dass er das sein musste. Der Weg rundherum kostete viel Zeit und war erfolglos, weil
es doch nur ein Bundesheer-Gebiet war. Der Friedhof war noch nördlicher (wie weit ist
"etwas weiter"?), wo ihn Yannick, der sich ebenso wie ich und auch Andi rund um
das eingezäunte Gebiet gekämpft hatte (dichter Wald, Büsche,...), nach einiger Zeit
doch fand. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon 10 min auf Michi verloren, Yannick 8 und
Andi 6.
Weiter zu Punkt 2 lief Yannick auf dem asphaltierten Weg, Andi und ich probierten es
direkt durch einen Acker, das war zwar kürzer, brachte aber zeitmäßig wenig bis nichts.
Dafür standen wir plötzlich ca. 10 m über der bekannten Bundesstraße und mussten uns
über die Leitn runter- und über die Gegenleitn raufquälen. Der Buchstabe für Punkt
zwei wurde mit der vorgesehenen Farbe eingetragten, und weiter ging es. Andi und Yannick
hatten mich schön langsam immer mehr abgehängt, ich beherrsche das Laufen auf weichem
Untergrund einfach nicht so gut. Punkt 3 war leicht (allerdings schwer zu laufen). Nur
bemerkte ich, dass ich abermals (wie schon bei den Staatsmeisterschaften) was Wichtiges
verloren hatte: den Zettel für die einzusammelnden Buchstaben. Also wurde es jetzt eine
Gedächtnisübung, denn Buntstifte halten auf Klarsichthülle nicht besonders gut, wurscht
wie fest man aufdrückt. Die ersten Buchstaben wusste ich zum Glück noch, die restlichen
konnte ich mir GSD auch merken. Unterwegs zu Punkt 4 überholte ich Flavien, Christi und
Yana, die trotz des abermals regnerischen Wetters nach Jagenbach schon ihren zweiten OL
bestritt. Christi und Flavien trennten sich hier, ich konnte Christi beim Zurücklaufen
von Punkt 4 gute Tipps geben, sodass sie trotz des Umwegs über die asphaltierte Straße
schneller war als Flav. Auf dem Weg zu Punkt 5 konnte ich den Kompass gut gebrauchen, denn
es ging eine derartige Vielfalt an Wegen in alle möglichen Richtungen, dass ich mir nie
sicher war, wo ich wirklich war. Zum Glück war ich richtig, obwohl ich Andi woanders
herumlaufen sah. Bei dem gerodeten Wald hatte sich alles wieder zusammengeschoben.
Yannick, Andi, Marketa und ich fanden den Punkt (nach unterschiedlich langer Suche,
Marketa hatte hier viel Zeit verloren) in dieser Reihenfolge innerhalb einer Minute. Er
war wirklich erst zu sehen, wenn man auf ca. drei Meter Entfernung herangekommen war. Zu
Punkt 6 lief ich optimal, vielleicht nicht schnell genug, aber als ich mich umdrehte, sah
ich Andi, der einen anderen Weg gewählt hatte, hinter mir. Ich fand den Punkt gerade noch
vor ihm, doch beim Weiterlaufen zu 8 (7 wurde ja ausgelassen) überholte er mich und ließ
mich einfach stehen. Er erkundigte sich im Vorbeilaufen nach Yannick und war enttäuscht,
dass ich ihn schon lange nicht gesehen hatte, denn das hieß wohl, dass er weit vor uns
war. Punkt 8 fand ich, indem ich Andi blindlings folgte (Michi hatte hier und beim
folgenden Punkt seine einzigen Schwierigkeiten an diesem Tag), zu Punkt 9 ging es wieder
querfeldein. Da ich Yannick von links kommen sah (schon in der Nähe des Kreuzes), ging
ich davon aus, dass der Punkt nicht links sein konnte, also lief ich gleich nach rechts.
Die beiden anderen (Andi sah durch seine angelaufenen Brillen nicht mehr viel) glaubten,
dass ich den Punkt gefunden hatte, und folgten mir. Ich hatte natürlich nicht, ich hatte
nur logisch überlegt. Natürlich fanden wir nichts und mussten wieder zurück, wo die
Tafel in voller Pracht und weithin sichtbar in der Gegend rumstand. Ab jetzt ging es nur
mehr direkt der Straße nach heim (Punkt 10 nicht vergessen, der war aber sehr leicht).
Andi ließ sich von Yannick nicht mehr entscheidend abhängen, sodass er im Ergebnis
einmal sicher vor ihm lag. Beide waren auch deutlich vor mir (nach mir gestartet, vor mir
im Ziel). Marketa hatte sich nach Punkt 5 nicht mehr blicken lassen, also ging ich davon
aus, dass sie ebenso wie das Team Yana hinter mir war. Im Ziel empfingen mich Michi schon
geduscht und umgezogen und Erich mit den Worten "I bin Zweiter". Marketa kam
auch bald, wollte allerdings beim Vordereingang rein, wo sie auch anläutete. Markus ließ
sie aber nicht rein, da der Hintereingang das Ziel war. Einen eigenen
"Dameneingang" wollte er ihr nicht gestatten. So weit ich weiß, ist sie dann
aus Protest langsam rundherumgegangen! *g* Bald darauf kam auch Yana mit ihren Eltern im
Schlepptau. Somit gab es wieder einmal einen OL, wo alle alles gefunden hatten. (Einmal
hat es das bei einem von Harald veranstalteten OL schon gegeben. Dass Ston damals fast
nichts gefunden hat, zählt jetzt nicht, weil er erst am nächsten Tag gelaufen ist.)
Falls ich es noch nicht erwähnt habe: Gewonnen hat Michi. Weit abgeschlagen, dafür eng
beisammen, folgten Erich, Andi, Yannick, ich, Marketa, Yana.
Die abschließende Siegerehrung fand oben in der Wohnung von M&M statt (Preise für
alle Teilnehmer!), wo Michi gleich nahtlos zu einem Besäufnis überwechselte, das er
sicher auch gewann. Ich konzentrierte mich eher auf das Kuchen-Buffet, wo es den
wahrscheinlich besten Gugelhupf, den ich jemals gegessen habe (und das heißt was), gab!
Die "Franzosen" wurden bei der Party von einigen Zwettlern, die zum Teil mit
Michi tschecherten, zum Teil schaffte er das aber auch alleine, abgelöst. Michi lief nach
dem OL auch beim Groß-Reden zu seiner Höchstform auf, die in mir den unbändigen Wunsch
weckten, ihn beim nächsten Mal zu schlagen! *g*
Beim Halli Galli - das muss ich erwähnen, weil ich in letzter Zeit eh nur Niederlagen
erlitten habe - war ich unschlagbar. Ich liebe dieses Spiel, allerdings stand ich
wahrscheinlich knapp vor dem Gehirnschlag, denn es erforderte höchste Konzentration und
Reaktion. Heimwärts ging es um ca. 3 Uhr. Michi sorgte für eine abwechslungsreiche aber
nicht unbedingt erfreuliche Heimfahrt!
Da die OL-Serie der vergangenen Wochen so gut angekommen ist, wird es (je nach Markus´
Dienstplan) am 13. oder 14.11. in Kleinotten noch einen OL geben, bevor wir auf die
Wintertour (Wien oder Wr. Neustadt) wechseln.
Ergebnis (Zum Vergleich: Markus, der Veranstalter, brauchte beim Posteneinsammeln ca. 45 Minuten. Michi hat also nicht viel Zeit beim Suchen verschenkt, noch dazu, wenn man bedenkt, dass Markus der bessere Läufer ist.):
Platz |
Name |
Zeit |
Posten |
| 1 | Michael Gössl | 48:41 | 9 |
| 2 | Erich Hengstberger | 1:02:39 | 9 |
| 3 | Andreas Gössl | 1:04:12 | 9 |
| 4 | Yannick Laffrat | 1:05:51 | 9 |
| 5 | Thomas Gössl | 1:08:43 | 9 |
| 6 | Marketa Soukupova | 1:13:55 | 9 |
| 7 | Yana
Maya Carruesco Christina Carruesco Flavien Carruesco |
1:32:02 | 9 |
Jagenbach, 9. Okt. 2004: Sigi Senk, ca. 6,5 km, 13 Posten, Satellitenfoto
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Nicht einmal eine Woche nach meinem Debakel bei den Staatsmeisterschaften wagte ich
mich schon wieder in einen Orientierungslauf. Eine Sportart, die für mich in letzter Zeit
immer mehr zu einem Abenteuertrip wird. Ich verstehe auch nicht, warum das so ist. Ich bin
doch ein hervorragender Orientierer und ein fast so guter Läufer.
Nun ja, die Bedingungen waren einem Abenteuer-OL durchaus würdig: kalt, leichter Regen,
der Untergrund vom vormittäglichen Dauerregen völlig durchnässt (die Äcker jedoch
erstaunlich gut zu durchlaufen). Wahrscheinlich aufgrund dieser unwirtlichen (um nicht zu
sagen für einen OL optimalen) Bedingungen gab es nur ein kleines aber feines Starterfeld.
Flavien, Christi und Yana Maya Carruesco. Letztere, knapp sechs Wochen(!) alt, wagte sich
also in ihren ersten Wettkampf - und beendete ihn mit Bravour, wie ich feststellen
möchte, nach ca. 110 Minuten und nur einem fehlenden Posten! Weiters waren da noch
Frasti, der erst von Wien rauf- und zu spät gekommen war, sich aber trotzdem den
Widrigkeiten des rauen Waldviertler Klimas aussetzte. Manfred Reuberger, Michi ..., die
einzigen beiden Jagenbäcker, und wir, die Gössl Bros. Krapfi war leider krank, denn der
hätte sich das sicher nicht entgehen lassen.
Yana Maya startete mit ihrem Anhang als erste, dann folgte schon ich. In weiterer Folge
dann die Einheimischen, Andi, Michi und mit einer halben Stunde Verspätung Frasti.
Sigi, der Veranstalter, der mal etwas Neues probierte und uns mit einem Satellitenfoto auf
die Reise schickte, erklärte noch, dass es wohl am besten sei, die Punkte in der
vorgegebenen Reihenfolge anzulaufen. Und daran hielt ich mich vorerst. Die ersten drei
Punkte hatte ich bald beisammen, und schön langsam gewöhnte ich mich auch an das
ungewohte Kartenmaterial, das sich allerdings aufgrund der nassen Bedingungen relativ bald
aufweichte. Da man die gesammelten Buchstaben nicht mehr gut notieren konnte, wurde das
Ganze auch zu einem Gedächtnisbewerb, ich wollte ja für den Fall gewappnet sein, dass
ich die Karte völlig zerstörte.
Zu Punkt vier ging es direkt dem Kompass nach querfeldein. Ich war wohl einigermaßen
richtig, aber sicher nicht ganz! Ich suchte kreuz, ich suchte quer, aber gefunden habe ich
nichts. Nein, nichts kann man auch nicht sagen. Ich fand natürlich meinen kleinen Bruder,
der ebenfalls außer mir nichts gefunden hatte. Viel gesprochen habe ich nicht mit ihm,
ich wollte ihn ja nicht beeinflußen. Um mich neu zu orientieren, wollte ich auf einem Weg
aus dem Wald hinaus, das dauerte aber ganz schön lange. Andi lief mir hinterher.
"Armes Schwein!", dachte ich noch bei mir, "Wird er jetzt von mir aus dem
Rennen geworfen." Ich traf hier auch Mike, der gerade über einen steilen Abhang
raufkletterte. Als ich endlich wusste, wo ich war, wollte ich wieder zurück zu Punkt 4.
Doch Andi "Waunn i schau do bi, hoi i ma glei in Fümfa!" bog in eine Wiese ab.
Aha, 5er? Das hatte ich noch gar nicht registriert, doch ein genauerer Blick auf die Karte
bestätigte Andis Aussage. Ich also hinterher. Und da ich jetzt schon nicht mehr in der
richtigen Reihenfolge war, überlegte ich meine weitere Route. Nach beinahe zwei Minuten
traf ich die falsche Entscheidung "6 dann 4". Den 6er hatte ich zwar bald, aber
von 6 nach 4 war es nicht besonders lustig. Als ich bis zum Arsch im Wasser stand, aber
noch weit vor der Mitte des Baches war, beschloss ich, wieder auf "meiner" Seite
rauszugehen. Aber ich hatte doch vorher Michi, den ich in der Nähe von 6 getroffen hatte,
durch den Bach laufen gehört. Nein, wurscht, Michi spinnt ja, der schwimmt ja auch durch,
wenn es sein muss. Ich war also nass wie ein Waschel aber noch immer auf der falschen
Seite. Also gleich wieder zurück zum Weg. Das war allerdings gar nicht einfach, denn der
Untergrund hatte viele Löcher, die aber von schilfähnlichen Pflanzen verdeckt wurden.
Über die Leitn rauf (sie war ziemlich steil) prackte es mich dann noch ziemlich auf, weil
ich ausrutschte. Zuerst die Hose waschen, dann in den Dreck fallen. Das war die falsche
Reihenfolge! Aber es war eh wurscht, denn es war nicht mein letzter Ausflug in den Bach.
Es ist übrigens recht interessant, dass ich nach ca. 1 min in einer Wiese in eine Lacke
gestiegen bin und mich recht drüber ärgerte, dass ich nass geworden war. Aber eine halbe
Stunde später springt man dann freiwillig rein. That´s OL.
Okay, also weiter zu Punkt 4. Ich hätte ihn wohl wieder nicht gefunden, aber Mike, den
ich ja schon getroffen hatte, als ich die Gegend vorhin verlassen hatte (er hatte also,
während ich die Punkte 5 und 6 geholt hatte, das Gelände hier abgegrast), kam gerade aus
dem Wald und zeigte Manfred - die zwei liefen schon geraume Zeit und auch bis zum Ende des
Rennens gemeinsam -, dass er da reinlaufen sollte. Und das galt wohl auch für mich, was
für ein Glück! Das war ja wirklich gefinkelt: eine Wegkreuzung, die nicht AUF dem dick
eingezeichneten Weg war, sondern 20 m DANEBEN, wo sich zwei Waldwege trafen. Jetzt runter
zu 10. Ich lief wieder einmal viel zu weit den Weg entlang, die Entfernungen sind wirklich
schwer einzuschätzen. Dann also wieder zurück. Durch den Bach, diesmal wirklich durch,
aber viel seichter war es hier auch nicht. Und dann auf gut Glück nach Osten. Nachdem ich
meine Schuhe ausgeleert hatte (unglaublich viele Steine nach diesem kurzen Bachaufenthalt)
kam ich bald zu einem Weg, dem ich auf gut Glück folgte. Es war tatsächlich der
richtige. Der 10er war dann bald gefunden, dann auch der 11er, kurz nachdem ich Manfred
und Mike (M&M) getroffen hatte. Und auch der 8er, 9er (dann wieder M&M getroffen)
und 12er (Frasti getroffen und kurz mit ihm gequatscht) bereiteten keine Probleme. Die
letzten 5 Punkte forderten großteils Kondition und nur wenig Orientierungsfähigkeiten,
da sie so knapp neben Wegen lagen, dass jeder Schritt querfeldein einen Zeitverlust
bedeutet hätte.
Von 12 zu 7 (nach Abstechern noch Purken und Bernhards oder wie sie geheißen haben wieder
mitten in Jagenbach) lief ich wieder quer über die Wiese. Im "Zielgebiet"
angekommen fand ich aber leider das Marterl nicht. "Das gibt´s doch nicht, ein
Marterl kann man doch nicht übersehen! Wie blind bin ich eigentlich?" Nach einigen
Minuten des Suchens (und einer weiteren Bachdurchquerung) wollte ich halt mal "hinter
der Hecke im Garten" suchen. Allein, es war keine Hecke, sondern ein paar Büsche,
die neben dem Marterl standen. Das war mir eigentlich dann im selben Moment klar. Warum
ich das aber nicht früher registriert habe, ist mir bis jetzt noch ein Rätsel.
"Punkt 13, Kinderschaukel, kann wohl auch nicht schwer sein!" Ich lief der
Dorfstraße entlang, bog im richtigen Moment ab und sah eine Schaukel. "Super! ...
Aha, Zettel hängt da keiner. Also weiter, hier muss doch irgendwo eine Schaukel ... Ah,
genau, da drüben. Nein auch nicht. Hat denn in dieser Ortschaft jedes Haus eine
Schaukel?" Dann sah ich den Tennisplatz, dort musste sie einfach sein. War sie auch.
Und jetzt zurück. Ich lief so schnell ich konnte, ich wollte nämlich zumindest eine
Teilbestzeit aufstellen. Ob mir das gelungen ist, weiß ich nicht, wir haben unsere
Stoppungen noch nicht ausgwertet. Die Chancen stehen aber nicht ganz schlecht, da nur Andi
und ich gestoppt haben. Ich kam ins Ziel und wunderte mich, dass noch niemand da war.
Michi war allerdings bereits unter der Dusche, wie ich erfuhr. Und dann begann das große
Warten, aber nicht besonders lange, denn M&M und bald darauf Andi kamen bald nach mir.
Die Computerauswertung zeigte, dass Michi (1:11:45) klar voranlag. Doch dann war es
ziemlich eng. Andi, ich, Mike und Manfred lagen in dieser Reihenfolge innerhalb weniger
Minuten (1:33:15 - 1:37:30). Die wackere Yana kam dann auch bald ins Ziel (1:50), sprach
aber so wie ihre Mutter nicht besonders viel. Sie hatte leider Punkt 4 nicht gefunden.
Jetzt fehlte nur mehr Frasti. Ich berechnete, bis wann er ins Ziel kommen müsste, um mich
noch zu schlagen. In der Zwischenzeit ging ich duschen, und als ich fertig war, stand der
Dreifachsieg fest, denn Frasti war noch nicht im Ziel. Hoooooooooooooooooooooooooch,
Gössl! *g* Frasti kam dann auch mit einem fehlenden 4er-Posten und einer Zeit von 1:40
ins Ziel.
Resumee: Gratulation an alle, die sich bei so einem Wetter aufraffen konnten. Beim Laufen
selbst war es überhaupt kein Problem, nur das Überwinden vor dem Start bereitet etwas
Schwierigkeiten. Es zeigte sich wieder einmal, dass man immer völlig konzentriert sein
muss, denn ein einziger Fehler kann sehr viel Zeit kosten. Es gab 13 Punkte, davon habe
ich 10 ohne Probleme gefunden, einen (7) erst nach leichten Schwierigkeiten, einen (10)
nach größeren Umwegen zu Beginn dann im Endeffekt auch recht leicht, aber der 4er
kostete extrem viel Zeit, so wie allerdings den anderen auch, denn auf Anhieb hat ihn,
wenn überhaupt, keiner gefunden.
Dadurch, dass die Karte nass geworden war, sah man den Unterschied zwischen Wiese und Wald
nicht besonders gut, und auch Bäche waren nicht sonderlich gut zu erkennen. Aber
grundsätzlich war es einmal eine interessante Abwechslung. Und dafür und allgemein für
das Veranstalten möchte ich mich bei Sigi recht herzlich bedanken. Und bei Anita für die
Verpflegung.
Platz |
Name |
Zeit |
Posten |
| 1 | Michael Gössl | 1:11:45 | 13 |
| 2 | Andreas Gössl | 1:33:15 | 13 |
| 3 | Thomas Gössl | 1:34:50 | 13 |
| 4 | Mike Polzer | 1:35:30 | 13 |
| 5 | Manfred Reuberger | 1:37:30 | 13 |
| 6 | Franz-Stefan Preiß | 1:40:10 | 12 |
| 7 | Yana
Maya Carruesco Christina Carruesco Flavien Carruesco |
1:50:04 | 12 |
Hausbach/Rappottenstein, 3. Okt. 2004: OL-Staatsmeisterschaft,
ca. 3,5 km, 15 Posten, 170 Hm nach oben
Es war ein herrlich schöner zum Glück nicht allzu heißer Sonntag Morgen, als wir
(Michi, Andi, ich) pünktlich (wie immer halt) um 10:30 Markus und Marketa abholten und
uns auf den Weg nach Hausbach machten. Nach den Anmeldeformalitäten startete ich um ca.
11:30 als erster aus unserer Vierergruppe, Marketa hatte es vorgezogen, nur zuzusehen. Wir
durften als Anfänger (Direkt-Strecke) unser Startintervall und die Reihenfolge selbst
wählen. Also starteten wir in Zwei-Minuten-Intervallen in der Reihenfolge ich, Markus,
Michi und Andi. Die Vorgabe, wie uns am Start erklärt worden war, war, bis zur
Start-Tafel zu laufen (ca. 200 m) und dort mit dem eigentlichen OL zu beginnen. Das hört
sich nicht besonders schwierig an, Michi schaffte es aber tatsächlich, diese Tafel zu
übersehen. Nicht dass sie mitten auf dem Weg gestanden wäre, aber man musste wohl schon
blind sein, um sie zu übersehen. Er dürfte es aber bald bemerkt haben, denn der
Zeitverlust hielt sich in Grenzen, obwohl die Platzierung miserabel war.
Für Markus lief an diesem Tag alles ziemlich optimal, daher wird er im folgenden Bericht
erst wieder gegen Ende auftauchen, wenn es um die Siegerehrung geht. Aber sonst lief er
ein unauffälliges Rennen. Und "unauffällig" heißt bei einem OL immer
"schnell".
Punkt 1 und 2 liefen für alle wie geschmiert. Für alle? Nein, Andi bemerkte auf der
Suche nach Punkt 2, dass er sich verfranzt hatte. (Wie wir seit Fr ja alle wissen, hat das
etwas mit den Fliegercopiloten im ersten Weltkrieg zu tun, die für die Orientierung
zuständig waren. Die Piloten wurden immer Emil genannt, die Copiloten Franz. Wenn Franz
also Mist baute, dann hat Emil sich verflogen, daher der Ausdruck "verfranzen".
Man sieht, man kann auch bei einer Oliver-Baier-Sendung was lernen.) Franz, äh, Andi
kehrte also zu Punkt 1 zurück, lief Punkt 2 neuerlich, diesmal richtig, an und reihte
sich dort ein, wo er für den Rest des Rennens bleiben würde - in den unteren
Tabellenregionen.
Posten 3 erreichte ich durch sehr dichten Wald und über eine steile "Leitn"
mehr oder weniger auf der Luftlinie. Zur Sicherheit wollte ich auf der Postenbeschreibung
nochmal schauen, ob es eh der richtige war. Und schon wurde ich geschmissen und musste
daher zurück zum Start. Nein, das wäre ja Mensch ärgere dich nicht. Ich wollte also auf
der Postenbeschreibung nachschauen: Ver*****, so eine *******! Sie war nicht mehr da, und
entgegen den sonstigen Gepflogenheiten war sie auch nicht auf der Karte abgedruckt. Ich
überlegte kurz und hatte so rasch, wie ich sonst nur laufe, die drei möglichen Optionen
vor Augen:
a) ohne Postenbeschreibung weiterlaufen. Sollte an und für sich gehen, aber wenn einmal
einer gut versteckt ist,... Nein, lieber nicht.
b) zurück zu Punkt 2, um den Zettel (ca. 5x10 cm groß) zu suchen. Aber wie soll ich so
ein Futzerl mitten im dichten Wald finden? Nein, lieber auch nicht.
c) zurück zum Start. Nachdem ich erst 6:33 Minuten unterwegs war, sollte das kein großer
Zeitverlust sein. Noch dazu wo ich jetzt alles auf Wegen laufen kann. Ja, das mache ich.
Also zurück. Kurz einen Blick auf die Karte, dann gefühlsmäßig weiterlaufen - und
Franz ließ wieder grüßen. Ich hatte mich um einen Weg verschaut und lief, wie mir ein
Blick auf den Kompass nach wenigen Minuten bestätigte, in die völlig falsche Richtung.
90° nach links und dann hoffen. Ich hoffte zurecht, ich kam 100 m vom Start entfernt
wieder auf den richtigen Weg. Mit der neuen Postenbeschreibung lief ich wieder zu Punkt 3,
ich wollte ja wissen, wie viel Zeit ich verloren hatte. Und tatsächlich verlor ich wieder
kurz die Orientierung. Als ich mich vergewisserte, wo ich war, spürte ich einen leichten
Klaps auf dem Rücken - Andi auf dem Weg zu Punkt 3. Er auf dem Weg, ich direkt. (Sind wir
uns ehrlich: Die Strecke heißt ja auch Direkt A und nicht Auf dem Weg A. Die anderen
liefen allerdings großteils auf Wegen und hatten auch wesentlich mehr Erfolg mit dieser
Taktik. Aber Spaß gemacht hat es mir mindestens genauso viel.) Ich war dann kurz vor ihm
und mehr als 15 Minuten nach meinem ersten Versuch wieder bei Punkt 3 (netto lag ich zu
diesem Zeitpunkt auf Platz 5, 11 Minuten vor Michi, brutto war ich allerdings Letzter) -
und wurde dort von einem Läufer, der auf einer anderen Strecke unterwegs war, gefragt, wo
wir sind. Ich zeigte es ihm voller Stolz, doch er glaubte mir anscheinend nicht, denn als
ich schon lange wieder weg war, hat er auch noch Andi gefragt.
Michi verkofferte sich zwischen Punkt 2 und 3 total. Ist mir ziemlich unerklärlich, denn
ich brauchte weniger als 3 Minuten dafür, er fast 14. Doch mit diesem zweiten Aussetzer
hatte er sein Umwegeprogramm für diesen Tag schon absolviert und startete vom letzten
Platz weg eine phänomenale Aufholjagd, die ihn letzten Endes noch auf Platz 5 vorbrachte.
Ohne diese 11-Minuten-Schleife wäre er Zweiter geworden! Bei einem leichten Bergabstück
ist er dann noch mit dem Schwungbein an einem Ast hängengeblieben (oder war es eine
Brombeerstaude?), da hat es ihn ein bisschen aufs Naserl geschmissen, aber sonst lief es
ab Posten 3 wie geschmiert, obwohl es hier ja erst wirklich schwierig geworden ist. Er
schaffte dann noch hervorragende Platzierungen (insgesamt sogar 2 Teilbestzeiten, so wie
auch Markus) auf den noch ausstehenden Posten. Von hier bis ins Ziel waren er und Markus
sowieso die Besten, von den Platzierungen her gesehen.
Markus und Michi waren also heil im Ziel, bleiben noch Andi und ich. Als Markus den 15.
Posten und das Ziel erreicht hatte, war ich gerade auf dem Weg zu Nr. 7, Andi auf dem Weg
zu Nr. 8. Blöderweise hatte ich vor dem Start noch vorgeschlagen, dass jeder nach 90
Minuten im Ziel sein sollte, damit die anderen nicht so lange warten müssen. Dadurch kam
ich doch sehr in Stress (ich meine, wir sprechen von 3,5 Kilometern!), aber dazu später.
Nr. 4 war sehr schwer versteckt, ich musste auf einen Felsen klettern und dachte so bei
mir: "Nur weil du bei einem OL startest, heißt das nicht, dass du dich nicht
verletzen kannst." Aber zum Glück bin ich doch raufgekommen. "Aber Andi findet
diesen Posten nie!" Er fand doch, er überholte mich sogar und ich sah ihn dann auf
dem Weg zu Posten 5, als er schon zu Nr. 6 unterwegs war. Bald darauf holte ich ihn ein,
und wir stellten fest, dass wir falsch waren. Gemeinsam liefen wir dann zu Nr. 6, dort
wartete ich zwei Minuten, denn es ist schon sehr langweilig, wenn man alles zu zweit
macht, und bei mir war es eh schon egal. Irgendwie war das aber ein Fehler, denn Andi war
auf dem folgenden Teilstück der zweitschnellste und ich veremilte mich wieder einmal. Und
gleich danach war es so ähnlich, nur genau umgekehrt. Andi fand den meiner Meinung nach
leichtesten Posten nicht. So unterscheiden sich die Sichtweisen der Beteiligten.
Zu Punkt 9 lief ich weiterhin auf Wegen, weil das Dickicht doch zu dicht gewesen war. Und
natürlich irrte ich wieder mal wo herum, wo ich nicht hingehört hätte. Das, was ich
für das eingezeichnete Dickicht gehalten habe, war anscheinend in Wirklichkeit die
nebenan eingezeichnete Lichtung (mit einem undurchdringlichen Dickicht aus 80 cm hohen
Bäumen und Brombeerstauden oder sonstigen Kletten). (Anm.: Nach Lektüre dieses Berichts
hat mich Michi darauf aufmerksam gemacht, dass das was ich zuerst für das Dickicht und
dann für die Lichtung gehalten habe, weder das eine noch das andere war, denn "die
Lichtung war eine Lichtung mit einwandfreier Bodensicht und gelegentlich eingestreutem
verdorrtem Gehölz.") Der langen Rede kurzer Sinn: Ich habe den Punkt nicht gefunden.
Was für eine Niederlage. Dabei hätte alles genau gepasst. Naja, das Dickicht, bei dem
ich gesucht habe, war so ca. 40 Ar groß, das eingezeichnete vielleicht 5. Aber das sind
ja Kleinigkeiten, wenn man schön langsam verzweifelt. Bei der Suche habe ich jedenfalls
genügend Höhenmeter zurückgelegt. Und als ich dann endlich aufgegeben hatte, wollte ich
nicht auf den Weg zurück, sondern bin nach Gefühl weitergelaufen. Und das ist wieder in
die Hose gegangen. Jetzt wollte ich nur noch "heim", weil ja nach 90 Minuten
Deadline war und ich schon viel länger unterwegs war. Nur, wo war "daheim". Ich
lief ein bisschen planlos durch die Gegend, aber keine Kreuzung, kein Weg waren so, wie
auf der Karte irgendwas eingezeichnet war. Ich fragte dann einen zufällig daherkommenden
OLer, der auf einen Punkt auf der Karte zeigte, der mich etwas überraschte, lagen doch
mind. 200 m zwischen meinen Schätzungen und der Realität. Und das ist mitten in einem
Wald sehr viel.
Ab jetzt wollte ich nichts mehr riskieren (ich wollte ja schnell heim und die Punkte lagen
eh ziemlich auf der Luftlinie Richtung Ziel) und lief daher zu Punkt 10 nur mehr auf
Wegen. Das funktionierte auch fast, nur war der direkt laufende Auskunftgeber von vorhin,
den ich schon längst abgehängt hatte, doch ein schönes Stück vor mir dort.
Interessanterweise hatte Andi den sehr schwierigen Punkt 9 sofort gefunden, den sehr
leichten Punkt 10 erst nach mehr als 20 Minuten. Ich frage mich wirklich, wie es das geben
kann, dass Leute die Schwierigkeit der Punkte so unterschiedlich sehen. Für Andi war zB
Posten 7 sehr einfach, was Michi und ich nicht gelten lassen konnten. Zu Punkt 11 ging es
wieder quer durch dichten Wald. Das konnte ich an diesem Tag scheint´s am besten, denn
hier war ich zur Abwechslung wieder einmal einstellig, was meine Platzierung anbelangt.
Punkt 12 fand ich auch sofort und war auch mächtig stolz auf mich, weil ich so schnell
gewesen war. Das Ergebnis zeigte mir aber, dass nicht ich so schnell sondern der Punkt so
einfach war. Im nur mehr virtuellen Wettkampf mit Andi (ich hatte ja einen Posten weniger)
lag ich nach mehr als 90 Minuten gewaltige 12 Sekunden hinter ihm. Doch somit war es mit
mir vorbei. Die ca. 200 m bis zum nächsten Posten waren einfach zu schwierig, aber wo ist
bitte "Kuppe, oben", wenn es sich um eine beinahe 1 ha (übertrieben!) große
Hochebene mit vielen Steinen (Felsen) und Bäumen handelt. Auch Andi hatte bei diesem und
dem nächsten Posten, den ich nur vom Hörensagen kenne, erhebliche aber nicht
unüberwindliche Probleme. To keep a long story short: Ich habe nicht nur den Posten nicht
gefunden, sondern zusätzlich noch gleich die Orientierung verloren. Nach einem mächtigen
Umweg und einem langen Wald- und Wiesenlauf durchs schöne Waldviertel kam ich beim
Parkplatz, also dort, wo ich sicher nicht hinwollte, wieder raus und lief von der falschen
Seite und mit vier fehlenden Punkten Richtung Ziel. Es war mir dann zu peinlich, von
außerhalb des abgesperrten Zieleinlaufkorridors zu kommen, also bog ich knapp vor dem
Ziel wieder in den Wald ein, wo ich von ein paar Kids angefeuert wurde. Ich weiß nicht,
ob sie sich wunderten, dass ich von der völlig falschen Richtung kam. Auf alle Fälle
stolperte ich dort aber über den letzten Posten, sodass mir im Endeffekt doch nur drei
fehlten. Und wenn ich jetzt nochmal einen Blick auf die Karte geworfen hätte, hätte ich
sicher festgestellt, dass noch einer nur ca. 1 Minute entfernt gelegen wäre, aber das
wäre eh wurscht gewesen.
Mit einem wahnsinnig schnellen Schlusssprint (aha, Andi, Michi, Markus waren alle schon im
Ziel und standen neben der Strecke) und einem peinlich berührten Lächeln auf den Lippen
erreichte ich dann doch das Ziel, wo es leider nichts mehr zu trinken gab. Ich wurde mit
den Worten: "Okay, ana weniga!" (Man hatte offensichtlich schon eine Liste der
Vermissten erstellt.) von den Zeitnehmern begrüßt, holte mir die Zeitauswertung (für
mich als Statistikfan ist diese Auswertung so quasi das Paradies: 15 Teilzeiten, 15
Durchgangszeiten, was will man mehr; und dann im Internet gibt es auch noch die
Platzierungen dazu; alleine deshalb lohnt es sich schon orientierungszulaufen) und ließ
mich von Michi verarschen. "Da Markus und i haum uns guad untahoidn und üwa eich
glocht, wei´s ned kumma seid´s. Owa is eh wuascht, wei da Markus muass eh bis zua
Siegerehrung woatn." Im Zielkanal bewiesen wir übrigens, dass wir laufen können,
und belegten die Plätze zwei, vier, sechs und acht. Ich möchte hiermit übrigens meinen
Abschied vom USC Großglobnitz als OL-Verein bekannt geben, denn bei den Kosmopiloten sind
bessere Leistungen möglich (s. auch Gästebucheintragung von Michi).
Markus bekam eine getöpferte Blumenvase als Pokal. "Do mess ma uns glei a Pickerl
draufpicka, sunst frogn ma uns in a poa Joa, warum ma uns so a Vasn kaft haum." Und
dann ging´s ab nach Hause. Zum Abschluss noch die Quintessenz eines Orientierungslaufs:
Markus: "So a OL is so leiwaund, do brauch i kan Hoibmarathon."
Thommy: "Und länga daun duad a a!"
Andi: "Stimmt!"
Ergebnis: Direkt A, 3,4 km, 170 Hm, 15 P
Platz |
Name |
Zeit |
Posten |
| 1 | Franz Mages | 41:39 | 15 |
| 2 | Markus Hengstberger | 43:42 | 15 |
| 3 | Franz Prach | 44:38 | 15 |
| 4 | Christoph Reichl | 47:29 | 15 |
| 5 | Michael Gössl | 54:02 | 15 |
| 6 | Laurenz Naskau | 58:30 | 15 |
| 7 | Alexander Siegl | 59:39 | 15 |
| 8 | Herbert Lackner | 1:00:26 | 15 |
| 9 | Fritz Fruhwirth | 1:00:59 | 15 |
| 10 | Sigrun Gotthardt | 1:15:41 | 15 |
| 11 | Michaela Wallas | 1:16:53 | 15 |
| 12 | Elisabeth Strasser | 1:31:47 | 15 |
| 13 | Martina Schulter | 1:31:49 | 15 |
| 14 | Andreas Gössl | 1:55:13 | 15 |
| 15 | Markus Reiterer | 1:37:58 | 13 |
| 16 | Thomas Gössl | 2:05:34 | 12 |
Ergebnisse und Berichte von älteren Orientierungsläufen findest du hier.