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Der Krieg in Vietnam zeigte wie wichtig für
einen Abfangjäger eine Kanone war. In Vietnam waren die kleinen MG-bewaffneten
Mig´s der mit Flugkörper bestückten F-4 Phantom im engen Kurvenkampf deutlich
überlegen. Die F/A-18 Hornet besitzt einen interne M61A1 20-mm Kanone von
General Electric wie sie
in fast allen US-Jägern Verwendung findet. Diese Waffe arbeitet mit dem
Gatling-Prinzip, das bedeutet mit rotierenden Läufen. Für die 20-mm Kanone
führt die Hornet 578 Schuss Munition mit, das ist sehr viel Munition verglichen
mit anderen Jägern (Tornado, Mig-29, Mirage 2000). Die Kanone befindet sich im
Bug über dem Radar. Der Pilot kann beim abfeuern der Waffe zwischen einer
Feuerrate von 4000 oder 6000 Schuss pro Minute auswählen.
Folgende Munitionsarten können verschossen werden:
- Panzerbrechende Munition (M53 API)
- Spreng-Explosiv-Munition mit Verzögerungszünder (M56 HEI)
- M56 HEI mit Leuchtspur (XM242 HEI Tracer)
- Übungsmunition (M55A1 / M55A2)
- Übungsmunition mit Leuchtspur (M220 TP Tracer)
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Eine ausgebaute M61A1-Kanone aus der Hornet
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