letzte Aktualisierung:
18.04.2001
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AIM-132 ASRAAM

Hauptfunktion: Kurzstrecken-, Luft-Luft Flugkörper
Hersteller: BAe Systems
Antrieb: Feststoffraketenmotor
Länge: 1,9 m
Abschussgewicht: 86 kg
Durchmesser: 16,6 cm
Flügelspanne: 45 cm 
Geschwindigkeit: ca. Mach 3
Sprengkopf: 10 kg, Splittersprengkopf, hochexplosiv 
Kosten pro Stück: ?
Einführung: 2001
Flugzeuge:   F/A-18, EF 2000, Harrier, Tornado F3
 
Ursprünglich sollte die ASRAAM der europäische Part einer US/Europäischen Kooperation bei Entwicklung und Fertigung sein. Die USA sollten mit der AIM-120 AMRAAM die Mittelstreckenwaffe, Europa mit der AIM-132 ASRAAM die Kurzstreckenwaffe für eine NATO-Standartbewaffnung im Luft/Luft - Bereich liefern.
Aus primär wirtschaftspolitischen Gründen hat sich diese Kooperation allerdings total zerschlagen.

Die ASRAAM verzichtet auf Schubvektorsteuerung oder zahlreiche große Steuerflächen, was auf Kosten der Manövrierfähigkeit geht und setzt stattdessen auf erhöhte Reichweite und einen bilddarstellenden Raytheon-Infrarotsucher mit großem Sichtbereich der mit Helmvisiersystem auf sein Ziel fixiert wird. Der Zielsucher ist dem der AIM-9X sehr ähnlich und wird von Raytheon gebaut. Außerdem besitzt die Rakete eine extreme Datenverarbeitungskapazität und soll somit einen direkten Treffer in der ganzen vorderen Hemisphäre erzielen können.
Ab 2001 sollen die ersten Britischen Verbände mit der ASRAAM ausgerüstet werden, Australien wird sie in die F/A-18 integrieren.

Dir Flugversuche begannen bereits im Juni 1995 auf der Eglin AFB in Florida. Als erste Fugzeug wird der Tornado F3 mit der ASRAAM ausgerüstet.

Bild einer AIM-132 ASRAAM
Australien verwendet die AIM-132 als einziges Land für die Hornet
aim132harrier.jpg (32841 Byte)
Die Harriers von der RAF wurden bereits mit der neuen Waffe ausgestattet
aim132stapel.jpg (34753 Byte)
Die Serienproduktion der ASRAAM steht nichts mehr im Wege