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Um die Hagelforschung auf eine neue Basis zu stellen, wurde Anfang Februar 1994 ein Verein zur Erforschung der Wirksamkeit der Hagelbekämpfung gegründet. Damit der Verein seinen Aufgaben nachkommen kann, ist zweifelsohne eine möglichst breite Unterstützung durch die Bevölkerung notwendig. Interessierte Bürger und Bürgerinnen in Stadt und Land können dem Verein beitreten und damit die Hagelabwehr weiter sichern. Schon mit 10,-- DM (pro Jahr) kann, wenn alle mitmachen, viel erreicht und Millionenschaden abgewendet werden.
Mittlerweile ist der Verein auf über 7.000 Mitglieder angewachsen. Eine stolze Zahl, aber lange noch kein Grund, sich auszuruhen. Mit dem am Ende der Broschüre abgedruckten Aufnahmeantrag kann jeder Mitglied im Hagelforschungsverein werden.
Der Verein führt den Namen "Verein zur Erforschung der Wirksamkeit der Hagelbekämpfung im Raum Rosenheim".
Er ist im Vereinsregister eingetragen und als gemeinnützig anerkannt.
Die erste Vorstandschaft nach Gründung des Vereins:
1. Vorsitzender
Paul Unterseher, stellvertretender Landrat
2. Vorsitzender
Josef Ranner, Abgeordneter des Bayerischen Landtages, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes, Kreisverband Rosenheim
Michael Weber, 1. Bürgermeister der Gemeinde Feldkirchen-Westerham
Anton Elsperger, Vorsitzender der Gärtnervereinigung
Johann Stöttner, Mitglied des Kreistages, Vorsitzender des Maschinenrings Rosenheim
Robert Groeger, Ehrenvorsitzender der Schafhaltervereinigung
Dr. Max Gimple, Landrat des Landkreises Rosenheim
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Zweck des Vereins ist die empirische Erforschung der Hagelbekämpfung; hierzu sind bei hagelträchtigen Wetterlagen vorhandene Gewitterwolken systematisch zu erfassen,
möglichst umfangreiche und exakte Daten über Hageleinsätze und -intensität in "beimpften Gebieten" zu sammeln,
Franz-Xaver Köll, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes, Kreisverband Miesbach.
Franz Gerold, Landwirt aus Gmund am Tegernsee.
Die Amtszeit der neuen Vorstandschaft beträgt 5 Jahre.
eine Auswertung der gesammelten Daten durch Vergleiche mit Gebieten ohne Hagelbekämpfung vorzunehmen.
Zur Erlangung gesicherter und vergleichbarer Daten ist ein Forschungszeitraum von mindestens 10 Jahren vorgesehen.
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