4. Windows: Lauscher, Wächter, Firewalls
Ein weiteres Produkt ist eSafe. Jemand meinte: »Sehr üppig. Hatte ihn ein halbes Jahr laufen. Der Nachteil beim eSafe: Er ist ein mörderischer Ressourcenfresser. Wenn man mit seiner Kiste nicht hauptsächlich surft, sondern zum Beispiel öfter spielen will, ärgert man sich über den Leistungsverlust.
Und noch was: Das integrierte Antivirenprog duldet – wie alle Virenscanner – kein anderes neben sich, ließ aber däumchendrehend gleich 2 Viren (zum Glück nur harmlose) übers Web herein – ungeachtet der regelmäßigen Signatur-Updates. Die infizierten Files lagen wochenlang auf der Festplatte. Hab’ ich erst feststellen können, nachdem ich eSafe deinstalliert und McAfee in Betrieb genommen hab’.« Jemand anderer: »Die von Dir beschriebenen Probleme hab’ ich alle nicht. Wenn Du bei der Installation den Virenscanner von eSafe verweigerst, kannst Du einen anderen verwenden (ich hab’ Norton AV). Performanceverlust hab’ ich auch keinen bemerkt (PII 350 /128 MB).«
25.2.2000, Ergänzung: Alladin verlautbart, daß neue Versionen (2.2) von eSafe Desktop und Enterprise herausgekommen sind. Originalton: »Die beiden Produkte sind neu, verbessert, erweitert und bieten zusätzliche Sicherheit. Die neue Version enthält viele Verbesserungen, darunter unsere exklusiven Sandbox II und Personal-Firewall-Technologien. Surfen Sie sicher durch das Web im Wissen, daß sie von einem vollständigen und verläßlichen System vor bekannten und unbekannten Hackern, barbarischen Bedrohungen und Attacken geschützt werden. eSafe Desktop ist nun für alle Home-User inklusive aller Virus- und Vandal-Signatur-Updates gratis.«
Ganz frisch vom Faß sozusagen auch Boris Kösters deutsche und ausführliche Beschreibung des neuen Programms – er ist nicht allzu angetan. Kurzfassung: »Sandbox = ok, Viruskiller = ok, Firewall = Schrott, Benutzeroberfläche = totaler Schrott.«
Kurzer Test mit Punktebewertung von Aladdin eSafe Protect 2.1 in der Online-Ausgabe von PC Professionell.
Test und Beschreibung mit Bilschirmfotos von eSafe Protect 3.0 des Online-Info-Dienstes TecChannel.
Review und Test von Aladdin eSafe Desktop und anderen Internet Security Suites in der Online-Ausgabe (Juli 2000) des U.S.-amerikanischen Computermagazins Smart Computing®.
3.6.2000, Ergänzung: Marc Ruef meint zu eSafe Protect 2.1:
»Die Software-Schmiede Aladdin setzt komplett auf das Sandbox-System und scannt daher gefährlichen Content gar nicht erst nach schädlichem Inhalt: Der Browser erhält aus diesem Grunde nur Lese- und Schreib-Rechte für ein zuvor angegebenes Verzeichnis. Gefährliche Elemente werden somit nicht geblockt, sondern deren Schadenausbreitung nur wirksam eingegrenzt.
Als besonderes Feature zu empfehlen ist der integrierte Viren-Scanner für eMails.
Leider wurde keine passive Scan-Option für Daten eingebaut, die direkt aus dem Internet geladen werden: Werden zuvor heruntergeladene ausführbare Dateien exekutiert, wird eSafe Protect die Gewalt über deren Inhalt aus den Händen gerissen, und möglicher Schaden kann durch diese Dektop-Firewall nicht eingegrenzt oder verhindert werden. Jenem Missstand kann das Festlegen von bestimmten Sicherheitszonen Abhilfe schaffen, damit die Programme nicht einfach als ›unbekannte Anwendung‹ von Aladdins Firewall ausgeführt werden, was natürlich mit erhöhtem Aufwand verbunden ist.
Die Standardkonfiguration bietet nahezu keinen Schutz vor möglichen Attacken. Dank bedienerfreundlicher Oberfläche gestaltet es sich jedoch auch für ungeübte Anwender als niedrige Hürde, das Tool den eigenen Bedürfnissen anzupassen.
Neben einer kostenlosen Desktop-Version bietet Aladdin eine Enterprise-Variante mit zentraler Steuerung und Wartung an, welche mehr Features – wie das Weitergeben von verdächtigem Inhalt an eSafe – bietet.«
Zehn Gebote für den Schutz der
elektronischen Privatsphäre im Breitband-Internet
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