Sicherheit im Kabelnetzwerk

Zehn Gebote für den Schutz der
elektronischen Privatsphäre im Breitband-Internet
über Kabelmodem, xDSL, ISDN & Co.

8. Online Sicherheitstests,
     Security Check Software

Virtual Suicide - Logo und Link Jetzt wird es todernst. Gar grauenhaft klingen die Ankündigungen der Web-Seite Virtual Suicide (down). »Prepare to die...« oder »Prepare to be vaporized...« steht über den Schaltknöpfen; der Druck auf die Maustaste ist wohl dem Sprung vom Schemel gleichzusetzen, während man mit dem Hals in einer straffen Schlinge hängt. Vom Einfrieren des Systems über wahre Attacken-Cocktails (»...this baby hits you with: bonk, nestea, newtear, syndrop, teardrop, and winnuke ALL AT ONCE«) bis zum kompletten Löschen und zu Beschädigungen der Festplatte ist dort auf der Speisekarte anscheinend alles an Selbstmord-Varianten verfügbar, was jenseits von Gut und Böse ist.

Diese Attacken haben wir natürlich nicht getestet (obwohl die Seite an sich ja ganz amüsant ist). Der Besuch der Web-Seite ist offenbar gefahrlos, die Suizid-Versuche müssen erst per Mausklick angefordert werden. Bitte aber erst, nachdem jedes Wort auf der englischen Seite verstanden worden ist.

Link und Logo BABEL FISH/AltaVista-Übersetzungs-Service

Tip: AltaVistas praktischer Online-Übersetzungsdienst für Text-Passagen und ganze Web-Seiten.

Der Warnungen genug – der Hyperlink ist nur deshalb da, damit unsere Sammlung komplett ist, und vielleicht interessiert sich ja doch jemand dafür. Außerdem ist es alarmierend zu erfahren, was durch den Klick auf einen Button anscheinend alles passieren kann, sofern das, was auf dieser Horror-Site zu lesen steht, ernstzunehmen ist.

Also bitte auf eigene Gefahr – und den Zeigefinger unter Kontrolle halten!

Sebastian schreibt uns per eMail: »Den ›Virtual Suicide‹ habe ich mir nicht nehmen lassen. Dort werden ja verschiedene Angriffe ›angeboten‹, die ich der Reihe nach durchprobiert habe – jetzt kann ich Dir immer noch mailen, nicht etwa weil ich über Nacht eine komplette Neuinstallation gemacht habe, sondern weil der Selbstmord (zum Glück) nicht geklappt hat.

Ich habe einen SuSE-Linux-Rechner (6.2), Kernel 2.2.10. Die angedrohten Festplattenschäden können sicher dann entstehen, wenn der Rechner mitten in einem Schreibzugriff radikal abstürzt. Ich habe alle Anwendungen mit wichtigen Daten geschlossen und meinen Mut zusammengenommen. Vor dem eigentlichen Test gibt es übrigens noch eine Sicherheitsabfrage. In meiner Syslog-Datei tauchten keine bösen Bemerkungen auf...«

Dieser inzwischen beliebte und anerkannte Online-Sicherheits-Selbsttest ist leider seit Mitte Dezember 2001 nicht mehr zu erreichen, sondern nur mehr im Google-Archiv zu finden; die Tests funktionieren freilich nicht mehr.


Link zur Web-Seite 'Sicherheit im Kabelnetzwerk'
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Diese Seite wurde zuletzt am Donnerstag, dem 07. März MMII, aktualisiert
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