Seit Einführung des Julianischen Kalenders durch Julius Cäsar
46 v. Chr. ist der April der vierte (vormals zweite) Monat des Jahres.
Der April, vor der römischen Kalenderreform der zweite Monat des Jahres, war
der Göttin Venus geweiht. Ableiten läßt sich der Name auch vom lateinischen
>>aperire<< (öffnen) - passend für das Erwachen in der Natur, dem
Öffnen der Blüten und Knospen.
Ein alter deutscher Name für April macht das für ihn typische unberechenbare,
und wechselhafte Wesen deutlich: Launig. Schwendtage sind am 19. und am 20. April Lostage sind am 2., 4., 14., 23., 24., 25.
und 28. April
2.4.
Rosamunde
Bringt
Rosamunde Sturm und Wind, so ist Sybilla (29. April) uns gelind.
Sturm
und Wind an Rosamunde bringen eine gute Kunde.
3.4.
Christian
Wer an
Christian sät den Lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein.
In
Walpurgisnacht Regen bringt ein Jahr mit reichen Segen.
Regen
auf Walpurgisnacht hat nie (immer) ein gutes Jahr gebracht.
Am
15. April der Kuckuck rufen soll, und müßt' er rufen selbst aus einem
Baume hohl.
Am
besten hat's der Herrgott im April: Er kann's Wetter machen, wie er will.
Am
Karfreitag Sonnenschein, bringt uns reiche Früchte ein.
Aprilflöckchen
bringen Maiglöckchen.
Aprilglut tut selten gut.
April
frißt der Lämmer viel.
April
kalt und naß, füllt Scheuer und Faß.
April dein Segen heißt Sonne und Regen.
Nur den Hagel häng' an den Nagel.
April mehr Regen als Sonnenschein, dann
wird's im Juni trocken sein.
April naß und kalt gibt Roggen wie ein
Wald.
April
naß und kalt, wächst das Korn wie ein Wald.
April
sonnig und na?, füllt Scheune und Faß.
April trocken, läßt die Keime stocken.
April und Mai sind die Schlüssel zum ganzen Jahr.
April
und Weiberwill ändern sich schnell und viel.
April
warm, Mai kühl, Juni naß - füllt dem Bauern Scheune und Faß.
April
warm und naß, tanzt die Magd ums Butterfaß.
April
windig und trocken macht das Wachstum stocken.
Aprildürre macht alle Hoffnung irre.
Aprilflocken bringen Maiglöckchen.
Aprilglut
tut selten gut.
Aprilreif
ist Gift für die Felder.
Aprilregen - großer Segen.
Aprilregen ist dem Bauer gelegen.
Aprilschnee ist der Grasbrüter.
Aprilschnee
düngt, Märzenschnee frißt.
Aprilschnee bringt Gras und Klee.
Aprilschnee
ist besser als Schafmist.
Aprilsturm
und Regenwucht,künden Wein und gold'ne Frucht.
Aprilwetter
ändert sich oft.
Aprilwetter
und Frauensinn - veränderlich von Anbeginn.
Aprilwetter und Kartenglück wechseln
jeden Augenblick.
Aprilwetter und Weibertreu, das ist
immer einerlei.
Auf Aprilflöckchen folgen Maiglöckchen.
Auf nassen April folgt ein trockener Juni.
Bauen
im April schon die Schwalben, gibt's viel Futter, Korn und Kalben.
Bläst der April feucht in sein Horn,
dann macht's sich gut für Gras und Korn.
Bläst
der April mit beiden Backen, gibt's genug zu jäten und hacken.
Bläst
im April der Nord, so dauerts gute Wetter fort.
Bleibt der April recht sonnig und warm,
macht er den Bauern auch nicht arm.
Blüht im April der Maulbeerbaum, gibt
es Kälte und Frost noch kaum.
Bringt
der April viel Regen, so deutet es auf Segen.
Den
ersten April mußt überstehen, dann kann dir nur noch Guts geschehen.
Der April ist ein Freiherr - er gibt
Regen und Schnee her.
Der
April ist fürwahr ein Schlüssel zum Guten Jahr.
Der April kann rasen, nur der Mai hält
Maßen.
Der
April macht alle neun Tage sein Spiel.
Der
April macht die Blum' und der Mai hat den Ruhm.
Der
April macht die Blumen, und der Mai hat den Dank dafür.
Der April paßt wunderbar, zwischen März
und Mai im Jahr.
Der
April treibt sein Gespiel; der Mai hat auch noch allerlei.
Der
April treibt sein Spiel, treibt er's toll, wird die Tenne recht voll.
Der
April tut, was er will, mal sonnig, mal nasskalt, das ändert sich stündlich
bald.
Der
launische April macht was er will.
Des
Aprils Lachen, verdirbt des Landmanns
Sachen.
Des
Aprils Privilegium: leicht hundert Mal schlägt's Wetter um.
Der
März im Schwanz, der April ganz, der Mai neu, halten selten Treu.
Der
März kriegt den Pflug beim Sterz, der April hält in wieder still.
Donner
im April ist das Winzers Will'.
Donner
im April viel Gutes will.
Ein
richtiger April, der tut was er will.
Dürrer April ist nicht des Bauern
Will', Aprilregen ist ihm gelegen.
Erbsen
säe zu Ambrosius, so tragen sie reich und geben Mus.
Es ist kein April so gut, er schneit dem Hirten
auf den Hut.
Freitags
Mittag prägt uns ein, wie Sonntag wird das Wetter sein.
Frösche
zu Anfang April, bringen den Teufel ins Spiel.
Fünfzehnter
April - der Kuckuckstag.
Gehst im April bei Sonne aus, laß nie den
Regenschirm zuhaus'.
Gibt's
Gewitter vorm Georgitag, so folgt gewiß noch Kälte nach.
Gras
das im April wächst, steht im Mai fest.
Grasmücken
die fleißig singen, wollen uns den Lenzen bringen.
Heller
Mondschein im April schadet den Blüten viel.
Herrengunst,
Aprilwetter, Frauenlieb und Rosenblätter, Würfel - und auch Kartenspiel,
ändern öfter, als man will.
Im
April ein tiefer Schnee - keinem Dinge tut er weh.
Im
April ein tiefer Schnee tut nicht weh.
Im
April kommt frischer Regen stets dem Landmann ganz gelegen.
Im
April wächst das Gras ganz still.
Im
April wächst das Gras in Füll.
Im
ganzen April kann's wettern, wie's will.
Ist
der April auch manchmal gut, er schneit dem Bauern auf den Hut.
Ist
der April noch so gut, er schneit den Zaunpfahl einen Hut.
Ist der April recht naß und kalt, so wächst das
Korn hoch wie ein Wald.
Ist
der April recht schön und rein, wird der Mai um so wilder sein.
Ist der April zu trocken, läßt dies das Keimen
stocken.
Ist der April zu gut, schickt er dem Schäfer
Schnee auf den Hut.
Ist
der grüne Donnerstag weiß, so wird der Sommer heiß.
Ist es im April zu schön, kann im Mai der
Schnee noch weh'n.
Ist
Palmsonntag hell und klar, gibt's ein gut und fruchtbar Jahr.
Je
eher im April der Schlehdorn blüht, je früher der Bauer zur Ernte zieht.
Je
früher im April der Schlehdorn blüht, desto eher vor Jakob die Ernte glüht.
Maikäfer
die im April schwirren, müssen meist im Mai erfrieren.
Montagswetter
wird nicht Wochen alt.
Nasser April - blumiger Mai.
Nasser
April verspricht der Früchte viel.
Ostern
komme früh oder spat - es kommt etwas im grünen Staat.
Osterregen
bringt magere Kost, Ostersonne fette und reichhaltige.
Quaken
die Frösche im April, noch Schneeund Kälte kommen will.
Regen
auf Walpurgisnacht hat immer gutes Jahr gebracht.
Regnet's
auf die Osterglocken, wird der ganze Sommer trocken.
Regnet's
auf Ostern eine Trän', wird das Korn bis in die Sichel vergehen.
Säen
am erste April verdirbt den Bauern mit Stumpf und Stiel.
Schießt
im April das Gras, bleibt der Maimond kühl und naß.
Schnee im April gut düngen will.
Siehst
du im April die Falter tanzen, magst du getrost im Garten pflanzen.
So
lange die Frösche vor Markus quaken,so lange müssen sie nachher schweigen.
Treibt der April sein Spiel recht toll, werden
Tennen und Tonnen voll.
Trockener
April ist nicht nach des Bauern Will'.
Trockenheit
im April taugt nicht allzuviel.
Viel Nebel im April und Höhenrauch im Mai, die
führen wohl die Pest und Hungernot herbei.
Vom Regen im April zeigt der Mai seine Blumen.
Von
wo der Wind am Ostersonntag weht, von daher weht er bis Christi Himmelfahrt.
Warmer
Aprilregen ist Gottes Segen.
Warmer
Aprilregen, ist ein großer Segen.
Wenn
auf Ostertag die Sonne hell scheint, der Bauer bei seinem Korn auf dem
Speicher weint; ist Ostertag ähnlich der Nacht, er sich ins Fäustchen
lacht.
Wenn es der Teufel will, kommt der
Frost noch im April.
Wenn
der April Spektakel macht, gibt's Korn und Heu in voller Pracht.
Wenn
der April wie ein Löwe kommt, so geht er wie ein Lamm.
Wenn
im April die Falter tanzen, kannst du getrost im Garten pflanzen.
Wenn
im April die Maikäfer fliegen, bleiben die meisten im Schmutze liegen.
Wenn
zu Ostern die Sonne scheint, sitzt der Bauer am Speicher und weint.
Wenn's donnert im April dann hat der Reif sein
Ziel.
Wenn's
schneit in die Palmen, so schneit's auch in die Halmen.
Wer
im April will Kirschen pflücken, der ist nicht schwer dorthin zu schicken.
Wer
sät und seine Saat nicht pflegt, der hat umsonst die Hand bewegt.
Wie
die erste Hälfte April, so auch der Sommer.
Wie
die Kirschblüte es mit der Witterung hält, so das Wetter zur Roggen- und
Weinblüte fällt.
Wie's
im April und Maien war, so schließt man aufs Wetter im ganzen Jahr.
Wind,
der auf Ostern weht, noch vierzehn Tage geht.
Wind,
der von Ostern bis Pfingsten regiert, im ganzen Jahr sich nicht verliert.
Woher
zu Ostern der Wind kommt gekrochen, daher kommt er sieben Wochen.
Wohl
hundertmal schlägt das Wetter um, das ist des Aprils Privilegium.
Zu
Georgi blinde Reben volle Trauben später geben.
Der zweite Tag des Monats
April galt bei Bauern und Weinhändler als >>Gitteltag<<, also ein
Tag, an dem - drei Stunden nach Sonnenaufgang - ein Geschäft, ein Handel, ein
Verkauf besprochen werden sollte. An diesem Tag wurde jeder Betrug entdeckt,
jede Unehrlichkeit richtete sich gegen den Betrüger selbst. Ambrosius (griech.: der Unsterbliche,
Göttliche) war einer der beliebtesten und bedeutesten Bischöfe aller Zeiten.
Er verkaufte seinen ganzen Besitz und gab den Erlös den Armen. Er starb am
Ostersamstag 397. Ambrosius ist Patron der Wachszieher, Bienenzüchter, der
Bienen und Haustiere.
Der Tiburtiustag galt und gilt
allgemein als Vorbote des Frühlings.
Der Sankt Georgstag ist auf dem Land
ein wichtiger Lostag, an dem sich entscheidet, wie die Saat aufgeht und wie
ertragreich die Ernte sein wird. In den Alpen wird das Vieh auf die Weide
gebracht, das seit Martini (11.11.) im Stall stand. (Georgi-Ritt)
Der Festtag des Evangelisten Markus gilt auf
dem Land als wichtiger Lostag. Teilweise hat sich noch der Brauch erhalten,
Bittgänge durch Wiesen und Felder zu machen und dabei für das gute Gedeihen
der Saat zu beten. auch ein Wettersegen als feierlicher Schlußsegen zur Messe
ist bekannt. Der heilige Markus ist Schutzpatron von Venedig, der Bauarbeiter,
Korbmacher und Schreiber, er schützt vor Gewitter und Hagel.
Der Jesuit Petrus Kanisius wurde 1864
selig- und 1925 heiliggesprochen. Seit 1921 ist er der Schutzpatron der
katholischen Schulorganisation Deutschlands.
Nach heidnischen Glauben sollen Lärm und allerlei Unfug in der Walpurgisnacht
(Hexennacht) zum 1. Mai die bösen Geister von Stall und Vieh, von Feld und
junger Saat vertreiben.