pfeilunten.jpg (824 Byte)   Lostage im Dezember - Christmond   

                    Monatsbild: Steinbock

Schon bei den alten Römern war der Dezember der letzte Abschnitt des Jahres, das damals allerdings nur über 10 Monate verfügte. Daher rührt jedoch auch sein Name: Das römische >> decem << steht für die Zahl 10. Bei verschiedenen Kalenderreformen wurde mit dem Dezember eifrig jongliert: Erst hatte er 29, dann 30 und nach Kaiser Augustus endgültig 31 Tage.
Früher wurde der Dezember auch Adventsmonat oder Christmonat genannt, aus Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest.
Schwendtag  ist am 15. Dezember
Lostage  sind am 1., 2., 4, 6., 8., 13., 21., 24., 25. und 28. Dezember

LANDARBEIT IM CHRISTMONAT
Man kann alle Samen säen, welche ohne Schaden die Winterkälte vertragen können, als: Ackerbohnen, Erbsen, Gelberüben, Petersilien, Rettich, Salat usw.
Man vertilgt Raupennester. Die Gänse und alles Federvieh muß vor Weihnachten reichlich, hernach aber etwas kärglicher gefüttert werden, damit es zum Eierlegen nicht zu fett werde.

1.12. Eligius
  Fällt auf Eligius ein starker Wintertag, die Kälte wohl vier Monat' dauern mag.
2.12. Bibiana
  Wenn es regnet an Bibiane Tag, regnet's vierzig Tage und eine Woche danach.
4.12. Barbara
  Auf Barbara die Sonne weicht, auf Luzia sie wieder herschleicht.
  Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee.
  St. Barabara soll Blütenknospen zeigen.
  Steht Barbara im Grünen, kommt's Christkind im Schnee.
  Zweige schneiden zu Sankt Barbara, Blüten sind bis Weihnacht da.
6.12. Nikolaus
  Fließt Nikolaus noch der Birkensaft, dann kriegt der Winter keine Kraft.
  Regnet's an Sankt Nikolaus, wird der Winter streng und graus.
  Sankt Nikolaus beschert die Kuh, gibt aber nicht den Strick dazu.
  Sankt Nikolaus spült die Ufer aus.
7.12. Ambrosius
  Ist Ambrosius schön und rein, wird Sankt Florian (4. Mai) ein Wilder sein.
8.12 Mariä Empfängnis
13.12. Lucia
  An St. Lucia ist der Abend dem Morgen nah.
  Sankt Luzia kürzt den Tag, soviel sie ihn nur kürzen mag.
  Kommt die Heilige Luzia, ist die Kälte auch schon da.
  Wenn Luzia die Gans geht im Dreck, so geht sie am Christtag auf Eis.
17.12. Lazarus
  Ist Sankt Lazar nackt und bar, wird ein gelinder Februar.
21.12. Thomas
  Am Thomastag wächst der Tag nur einen Hahnenschritt.
  Friert's am kürzesten Tage, ist's immer eine Plage.
  Sankt Thomas bringt die längste Nacht, weil er den kürzesten Tag gebracht.
  Wenn Sankt Thomas dunkel war, gibt's ein schönes neues Jahr.
24.12. Heiligabend
  Besser, die Weihnachten knistern, als daß sie flüstern.
  Bringt das Christkind Kält' und Schnee, drängt das Winterkorn in d' Höh'.
  Ist's in der Heiligen Nacht hell und klar, so gibt's ein segenreiches Jahr.
  Wenn's Christkindlein Tränen weint, vier Wochen keine Sonne scheint.
  Wie's Adam und Eva spend't bleibt das Wetter bis zum End.
  Wie die Witterung zu Adam und Eva, pflegt sie bis zu Monatsende zu sein.
25.12. Die Zwölfnächte, 1. Weihnachtsfeiertag
  Grünen am Christag Felder und Wiesen, wird sie zu Ostern Frost verschließen, hängt zu Weihnachten Eis an den Weiden, kannst du zu Ostern Palmen schneiden.
  Ist es grün zur Weihnachtsfeier, fällt der Schnee auf Ostereier.
  Ist es von Regen und Nebel voll, viel Krankheit es erzeugen soll.
  Ist gelind der heil'ge Christ, der Winter drüber wütend ist.
  Ist's in den 12 Nächten mild, sind sie milden Winters Bild.
  Leb' mit Vernunft und Mäßigkeit, so bist du vor allem Wetter gefeit.
  Vom Weihnachten bis Dreikönigstag, auf's Wetter man wohl achten mag.
  Wie sich die Witterung vom Christtag bis heilig Dreikönig verhält, so ist das ganze Jahr bestellt.
26.12. Stephan
  Am Stephanitag muß es windstill sein, sonst fällt die Hoffnung auf guten Wein.
  Bringt Sankt Stephan Wind, die Winzer wenig glücklich sind.
  Scheint am Stephanstag die Sonne, so gerät der Flachs zur Wonne.
  Windstill soll Sankt Stephan sein, soll der nächste Wein gedeih'n.
28.12. Unschuldige Kinder
  Haben's die unschuldigen Kinder kalt, so weicht der Frost noch nicht so bald.
  Schneit's am unschuldigen Kindel, fährt der Januar in die Schindel.
31.12. Sylvesternacht
  Silvesternacht frostig und klar, weist auf ein gutes neues Jahr.
  Sylvesterwind und warme Sonnen wirft jede Hoffnung in den Bronnen.
  Trockener Dezember, trockenes Frühjahr und trockener Sommer.
  Wind in der Sylvesternacht hat nie Wein und Korn gebracht.
  1. Abendröte bei West gibt den Frost den Rest.
  2. An Barbara die Sonne weicht, auf Luzia (13. 12.) sie wieder herschleicht.
  3. Auf einen dunklen Dezember folgt ein fruchtbares Jahr.
  4. Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt ein fruchtbares Jahr mit üppigen Klee.
  5. Bei Donner im Winter, ist viel Kält dahinter.
  6. Bringt der Dezember Eis und Schnee, wächst das Korn auf jeder Höh.
  7. Bringt der Dezember Kält' und Schnee ins Land, dann wächst das Korn gut selbst auf Sand.
  8. Christkind im Schnee - Ostern im Klee.
  9. Christmond im Dreck, macht der Gesundheit ein Leck.
  10. Christmond launisch und lind - der ganze Winter ein Kind.
  11. Christmond naß - leere Speicher, leeres Faß.
  12. Der ganze Winter bleibt ein Kind, wenn Dezember veränderlich und lind.
  13. Der Nordwind ist ein rauher Vetter, doch er bringt beständig's Wetter.
  14. Dezemberwind macht die Nasen rot, die es nicht schon sind.
  15. Dezemberwärme hat Eis dahinter.
  16. Dezember kalt im Schnee, tut dem Ungeziefer weh.
  17. Dezember kalt mit Schnee, gibt Frucht auf jeder Höh'.
  18. Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn in jeder Höh'
  19. Dezember kalt mit Schnee - niemand sagt oweh!
  20. Dezember lind und naß, gibt leere Speicher und Faß.
  21. Dezember mild und mit viel Regen, bringt dem nächsten Jahr wenig Segen.
  22. Dezember ohne Schnee, bringt erst im Märzen Weh!
  23. Dezember mit Regen, ist für die Saat kein Segen.
  24. Dezember veränderlich und lind, ist der ganze Winter wie ein Kind.
  25. Dezember warm - daß Gott erbarm.
  26. Die Erde muß ihr Bettuch haben, soll sie der Winterschlummer laben.
  27. Donnert's im Advent, der Raps danach verbrennt, der Wind und auch der Regen wird sich sobald nicht legen.
  28. Donnert's im Dezember gar, bringt viel Wind das nächste Jahr.
  29. Donnert's ins leere Holz, wird's schneien ins Laub.
  30. Dunkler Dezember deutet auf ein gutes Jahr, ein nasser macht es unfruchtbar.
  31. Eine gute Decke von Schnee bringt's Winterkorn in der Höh'.
  32. Ein kalter Dezember verspricht einen zeitigen Frühling.
  33. Entsteht der Rauch gefrorenen Flüsse, ist auf große Kält' zu schließen.
  34. Es ist keine Kunst, den Kalender zu machen, wenn's Jahr vorbei ist.
  35. Es folgte noch allzeit und immerdar auf kalten Dezember ein fruchtbar Jahr.
  36. Fallen in der Christnacht Flocken, der Hopfen wird sich gut bestocken.
  37. Fängt der Dezember früh an zu toben, wird man ihn im Jänner loben.
  38. Finstere Metten, lichte Scheune; helle Metten, dunkle Scheune.
  39. Fließt im Dezember noch Birkensaft, kriegt der Winter keine Kraft.
  40. Fließt jetzt noch der Birkensaft, dann kriegt der Winter keine Kraft; bricht der Spatz in Pfützen ein, wird's ein milder Christmond sein.
  41. Friert's am kürzesten Tag, so wird das Korn billig; ist es gelinde so steigt es im Preis.
  42. Frost und Schnee ind der Adventszeit, bringt viel und gutes Wintergetreid'.
  43. Gefriert im Dezember der Weinstock ein, kann er härter als ein Fichtenbaum sein.
  44. Grüne Weihnachten, weiße Ostern.
  45. Haben wir vor dem Januar keinen Schnee, will er im März und April nicht abgehen.
  46. Hängt zur Weihnacht Eis von den Weiden, kannst du zu Ostern Palmen schneiden.
  47. Heller Mond und strenge Kält, lange nicht zusammenhält.
  48. Herrscht im Dezember recht strenge Kält, sie volle 18 Wochen anhält.
  49. Herrscht Advent schon Kält', sie achzehn Wochen hält.
  50. Im Dezember Frost, im Jänner Kälte; im Feber wieder Frost, ist halber Dünger.
  51. Im Dezember Schnee und Frost, das verheißt viel Korn und Most.
  52. Im Dezember sollen Eisblumen blühn, Weihnachten sei nur auf dem Tische grün.
  53. Im Dezember trocken und eingefroren, macht, daß der Weinstock mehr Kälte als ein Fichtenbaum ertragen kann.
  54. Ist der Dezember wild mit Regen, dann hat das nächste Jahr wenig Segen.
  55. Ist der Winter warm, wird der Bauer arm.
  56. Ist die Christnacht hell und klar, folgt ein höchst gesegnet' Jahr.
  57. Ist der Dezember kalt, kommt der Frühling bald.
  58. Ist es grün zur Weihnachtsfeier, schneit es auf die Ostereier.
  59. Ist's im Dezember kalt, wird zwar der Winter hart, doch der Frühling kommt bald.
  60. Ist's in den Rauhnächten mild, sind sie milden Winters Bild.
  61. Ist's in der heiligen Nacht hell und klar, so gibt's ein segenreiches Jahr.
  62. Ist Weihnachten hell und klar, hofft man auf ein fruchtbar Jahr.
  63. Ist Weihnachten kalt, kommt der Winter hart und der Frühling bald.
  64. Ist's windig an den Weihnachtstagen, werden die Bäume viel Früchte tragen.
  65. Ist' zu Weihnacht lindes Wetter beschert, die Kälte später noch lange währt.
  66. Je dicker das Eis um Weihnacht liegt, je zeitiger der Bauer Frühling kriegt.
  67. Je dunkler es über'm Dezemberschnee war, je mehr leuchtet der Segen im künftigen Jahr.
  68. Je näher das Christfest dem Neumond fällt, je bitterer wird das Jahr dann werden.
  69. Je tiefer der Schnee, um so höher der Klee.
  70. Kalter Dezember - zeitiger Frühling.
  71. Kalter Dezember und fruchtbar Jahr sind vereinigt immerdar.
  72. Kommen die Kraniche geflogen, kommt der Winter gezogen.
  73. Laufen die Haselmäuse, fehlt es im Januar am Eise.
  74. Laufen im Dezember die Mäuse, fehlt es im Januar am Eise.
  75. Milder Dezember mit Regen bringt der Saat keinen Segen.
  76. Nässe schadet der Saat mehr vor dem Weihnachtstag.
  77. Nebel vor Weihnachten ist Brot, Nebel nach Weihnachten ist Tod.
  78. Raufrost auf der Flur - milder Witterung Spur.
  79. Scheint am Stephanstag die Sonne, so gerät der Flachs zur Wonne.
  80. Schnee im Dezember dauert den ganzen Winter.
  81. So kalt im Dezember, so heiß im kommenden Juni.
  82. Soll man den Winter loben, so muß er frieren und toben.
  83. Steckt die Krähe vor Weihnacht im Klee, so sitzt sie um Ostern im Schnee.
  84. Stellt Donner im Dezember sich ein, wird's nächste Jahr nass und windig sein.
  85. Sternschnuppen im Winter in heller Masse, melden Sturm und fallen ins Nasse.
  86. Sturm im Dezember und Schnee, dann schreit der Bauer Juchhe.
  87. Trockener Dezember - trockenes Frühjahr und trockener Sommer.
  88. Viel Wind in den Weihnachtstagen, reichlich Obst die Bäume tragen.
  89. Viel Wind und Nebel in Dezembertagen schlechten Frühling und schlechtes Jahr ansagen.
  90. Vom Eise eine Brücke muß zu Weihnachten haben Bach und Fluß.
  91. Von Weihnachten bis Dreikönigstag auf's Wetter man wohl achten mag.
  92. Vor Weihnacht' viel Wasser, nach Johannis (24.6.) kein Brot.
  93. Vor Advent den Donnerschlag das Korn gar wohl vertragen mag.
  94. Vor Weihnacht' viel Wasser, nach Johannes (24. Juni) kein Brot.
  95. Weht Dezemberwind aus Ost, bringt den Kranken schlechten Trost.
  96. Weihnacht, das im grünen Kleid, hält für Ostern Schnee bereit.
  97. Weihnachten frostig, sonnig, klar, bringt ein günstig' Wetterjahr.
  98. Weihnachten klar, gutes Weinjahr.
  99. Weihnachten naß, gibt leere Speicher und Faß.
  100. Weißer Dezember, viel Kälte darein, bedeutet, das Jahr soll fruchtbar sein.
  101. Weißer Nebel im Winter, da ist Frost dahinter.
  102. Wenn Christkindlein Regen weint, vier Wochen keine Sonne scheint.
  103. Wenn das Christkind ist geboren, haben Rüben und Möhren den Geschmack verloren.
  104. Wenn der Christmond bricht, so ist der Winter ein Wicht.
  105. Wenn der Dezemberwind aus Ost, bringt er den Kranken schlechten Trost.
  106. Wenn die Kälte in der ersten Adventswoche kommt, hält sie zehn Wochen an.
  107. Wenn die Winde weh'n im Advent, dann wird uns reiche Ernt' geschenkt.
  108. Wenn die Zeit von Weihnacht bis zu Dreikönig nebelig dunkel, so soll das Jahr darauf Krankheit folgen.
  109. Wenn Donner im Dezember hausen, im nächsten Jahr viel Winde brausen.
  110. Wenn dunkel der Dezember war, dann rechne auf ein gutes Jahr.
  111. Wenn es vor Weihnachten nicht vorwintert, so wintert es im Frühjahr nach.
  112. Wenn es Weihnachten flockt und stürmt auf allen Wegen, das bringt den Feldern Segen.
  113. Wenn's auf Weihnacht ist gelind, sich noch viele Kält' einfindt.
  114. Wenn's im Dezember viel blitzt und kracht, im kommenden Jahr der Schnitter lacht.
  115. Wenn's nicht vorwintert, so wintert's nicht nach.
  116. Wenn man den Dezember soll loben, so muß er frieren und toben.
  117. Wenn Reif an den Blumen im Advent sich zeigt, wird ein fruchtbar Jahr bezeugt.
  118. Wenn Winde wehen im Advent, so wird uns viel Obst gesend't.
  119. Wenn Weihnachten der Mond zunimmt, dann ist das Jahr drauf gut gesinnt.
  120. Wenn's nicht recht wintert, sommert's auch nicht.
  121. Wenn's nicht richtig wintern tut, wird der Sommer selten gut.
  122. Werden die Tage länger, so wird die Kälte strenger.
  123. Wer sein Holz nach Weihnacht fällt, dessen Heimstatt zehnfach hält.
  124. Westwind und Abendrot machen die Kälte tot.
  125. Wie auch das Wetter sich gestaltet, bei Jahresschluß die Hände faltet.
  126. Wie der Dezember pfeift, so tanzt der Juni.
  127. Wie es im Dezember kalt, so es der Juni halt.
  128. Wie's Adam und Eva spend't, bleibt das Wetter bis zum (Jahres)-End'.
  129. Wie sich die Witterung vom Christtag bis Heiligendreikönig hält, so ist's das ganze Jahr bestellt.
  130. Wind in der Sylvesternacht hat nie Korn und Wein gebracht.
  131. Windstill muß Sylvester sein, soll der nächste Wein gedeihn.
  132. Winternebel bringt bei Ostwind Tau, der Westwind trägt ihn aus der Au.

4. Dezember Barbara Der Barbaratag gilt als Lostag für das gesamte künftige Jahr. Zu diesem Datum darf man nach alter Sitte nicht mehr mähen, da ansonsten die Hühner das gesamte Jahr über nicht legen werden. Ein weitere alte Vorstellung spricht davon, daß derjenige Bergmann eines natürlichen Todes sterben wird, der am Barbaratag in der Kohlengrube ein Licht brennen läßt. Die sogenannten Barbaraglocken werden auf dem Land bei schweren Gewittern geläutet. Das sogenannte Barbarakraut, eine Salatpflanze, die auch Winterkresse genannt wird, verliert im Winter nun in längerer schneefreier Frostzeit der Blätter.
Die heilige Barbara lebte im 3. Jahrhundert in Nikomedia in Kleinasien. Sie war die Tochter eines reichen Kaufmanns. Als sie die christliche Religion kennen lernte, ließ sie sich taufen. Dies war als Kaiser Decius in den Jahren 249-251 die Christen verfolgen ließ. Barbaras Vater, ein Heide, der seine Tochter über alles liebte, war entsetzt und versuchte alles, um sie vom Christentum loszureißen, was ihm aber nicht gelang. Aus Enttäuschung und Wut über ihren Starrsinn zeigte er sie selber an. Sie wurde gefangen genommen und kam ins Gefängnis. Auf dem Wege dorthin verfing sich ein Kirschenzweig in ihrem Kleid. Den stellte Barbara in ihrer Zelle in einen Krug mit Wasser. An dem Tag, an dem sie zum Tode verurteilt wurde, blühte der Zweig auf. "Du schienst wie tot", sagte Barbara zu dem Zweig. "Aber du bist aufgeblüht zu schönerem Leben. So wird es auch mein Tod der Anfang eines neuen, ewigen Lebens sein."
Der heilige Nikolaus ist Patron des Wassers und der Schiffer und schützt vor Seenot. Er wird in allen Nöten gerufen und gilt zudem als Schutzheiliger der Pilger und Reisenden. Er liebt vor allem die Kinder. Er wurde im dritten Jahrhundert in Griechenland geboren und wurde später Bischof in Lykien (heutige Türkei). Man weiß nicht viel über ihn, außer daß er bei den Christenverfolgungen zwischen 345 und 351 ermordet wurde. Einzig sein Todestag ist sicher.
Der hl. Nikolaus von Myra gilt als Patron der Kinder und Schüler, weil er drei Schüler, die ein geldgieriger Wirt erschlagen hatte, wieder zum Leben erweckte.
An Mariä Empfängnis, dem Frauentag, durfte keine Frau arbeiten. Wer es dennoch tat, dem erschien die >>
weiße Frau<< und schreckte sie von der Arbeit ab.
Als Stadtpatron von Mailand und Bologna wird der heilige Ambrosius, dessen heute gedacht wird, nach wie vor verehrt. Seine Hymne >>
Obduxere polum nubila coeli<< wird zuweilen immer noch zum Erflehen guten Wetters - beispielweise bei schweren Regenfällen oder einer langen Dürreperiode - gesungen.
Die Thomasnacht ist die dem Thomastag folgende längste Nacht des Jahres. Sie ist wie die Andreasnacht eine Losnacht, in der nach altem Brauch ebenfalls die Zukunft befragt wurde. Wer am Thomastag zuletzt aus dem Bett stieg, wurde THOMASESEL genannt und mußte dulden, daß er den ganzen Tag mit diesem Namen gehänselt wurde.
Die überzeugte Christin Luzia sollte anno 305 zum Gespött der Heiden von Syrakus auf einen Ochsenkarren vorgeführt werden. Laut Legende gelang es weder den Ochsen noch einem Bataillon Soldaten, den Wagen zu bewegen. Aus Wut darüber wurde die Standhafte angezündet.
Der hl. Stephanus war einer der ersten christlichen Märtyrer. Er gilt als Pferdepatron. Vielerorts werden heute die Pferde gesegnet.
Am heutigen Tag gedenkt die Kirche der unschuldigen Kinder, die Herodes auf seiner Suche nach dem Jesuskind hatte ermorden lassen.
Sylvester I. war von 314 bis 335 Papst. Weil er Kaiser Konstantin den Großen von einer Aussatzerkrankung heilte, bekam er angeblich zum Dank die Stadt Rom geschenkt.

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