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Lostage im Juni - Rosenmond 
Vom Juni erwartet der Landmann viel Wärme und Trockenheit.
SOMMERWENDE
21. Juni
Wie soll
der Juni sein? Warm, mit Regen und Sonnenschein.
Pfingsten fällt immer am 50. Tag nach
Ostern. Der Name hat seinen Ursprung aus dem griechischen Wort
"pentekoste" - das FunfzigsteSchwendtage
sind am 1., 12., 17. und 30. Juni
Lostage
sind am 8., 11., 15., 19., 24., 27. und 29. Juni
| 8.6. |
Medardus |
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An St. Medardus wird ausgemacht, ob 40
Tag' die Sonne lacht. |
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Auf Medardi wird der Flachs wie ein Haar. |
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Hat Medardus an Regen Behagen, will er ihn
auch in die Ernte jagen. |
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Ist Medardus feucht
und naß, regnet's weiter ohne Unterlaß. |
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Medard
bringt keinen Frost mehr her, der dem Weinstock schädlich wär. |
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Medardi Regen bringt der Gerste keinen
Segen |
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Regen an Medardustag
verdirbt den ganzen Heuertrag. |
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Regnet's am
Medardustag, regnet's noch 40 Tag danach. |
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Was Medardus für
Wetter hält, solch Wetter auch in die Ernte fällt. |
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Wenn's am Medarditag regnet, so wird das
Heugras vergiftet. |
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Wenn's an
Medardi grob Wetter ist, so schadet's der Ernte. |
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Wer an
Medard baut, erhält viel Flachs und Kraut. |
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Wie das Wetter an Medardi, so in der
Ernte. |
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Wie's
Wetter zu Medardus fällt, es bis zum Mondeschluß anhält. |
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Wie's wittert am Medardustag, so bleibt's
sechs Wochen lang danach. |
| 10.6. |
Margarete |
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Hat Margret
keinen Sonnenschein, kommt das eu nicht trocken rein. |
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Regnet's am
Margaretentage, dauert der Regen 40 Tage. |
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St.
Margaretha soll's schön sein, sonst regnet's lang. |
| 11.6. |
Barnabas |
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Auf
Barnabas die Sonne weicht, auf Luzia sie wieder herschleicht. |
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Der Sichel
vergiß nicht an Barnabas, er sorgt gern für's längste Gras. |
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Mit der Sen's Sankt
Barnabas schneidet ab das längste Gras. |
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Regnet's
an Sankt Barnabas, schwimmen die Trauben bis ins Faß. |
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Sankt
Barnabas macht, wenn er günstig ist wieder gut, was verdorben ist. |
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Sankt Barnabas
schneidet das Gras. |
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Wenn Barnabas bringt
Regen, so gibt es auch viel Traubensegen. |
| 13.6. |
Antonius, Anton von
Padua |
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An
Sankt Anton ist gut Flachs säen. |
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Große
Kälte am Antonitag, gar nicht lange dauern mag. |
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Regnet's am
Antoniustag, wird's Wetter später wie es mag. |
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Wenn Sankt Anton gut
Wetter lacht, Sankt Peter (29.) viel in Wasser macht. |
| 15.6. |
Veit,
Vitus |
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Der
Wind dreht sich um St. Veith, da legt sich das Laub auf die andere Seit. |
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Die
Nachtigall singt nur bis Vitustag. |
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Ist der Wein
abgeblüht auf St. Vit, so bringt er ein schönes Weinjahr mit. |
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Ist zu Sankt Veit
der Himmel klar, dann gibt's gewiß ein gutes Jahr. |
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O heiliger Veit
regne nicht, daß es uns nicht an Gerst gebricht! |
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Nach
Sankt Veit wendet sich die Zeit, alles geht auf die andere Seit'. |
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Regnet's an
St. Vit, gerät die spät gesäte Gerste nit. |
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St. Veith
bringt die Fliegen mit. |
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St.
Veith bringt Regen mit. |
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Wer säet nach
Vit, deht der Saat und Ernte quitt. |
| 16.6. |
Benno |
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Wer auf Sankt Benno
baut, der kriegt viel Flachs und Kraut. |
| 19.6. |
Gervasius |
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Wenn es regnet auf
Sankt Gervasius, es vierzig Tage regnen muß. |
| 24.6. |
Johannes der Täufer |
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Am
Sankt Johannistag hat der Teufel keine Macht. |
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Am St.
Johannitag soll man die Zwiebeln legen, Johannisregen bringt schlechte Ernte
zuwegen. |
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Die Bienen
vor Jahannis schwärmen, sind bessere als die nach Johannis. |
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Johannisregen
- ohne Segen. |
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Johanni
trocken und warm, macht den Bauern nicht arm. |
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Regnet's am
Johannistag, so regnet es noch vierzehn Tag. |
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St. Johann,
Paul und Ulrich sind Wetterherren. |
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St. Johannis
Regengüsse verderben die besten Nüsse. |
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Tritt auf Johannes
Regen ein, so wird der Nachwuchs nicht gedeih'n. |
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Tropft's
am Johannistag ins Faß, so ist die Ernte naß. |
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Vor Johannes bet um
Regen, nachher kommt er ungelegen. |
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Vor Johannis
muß man um Regen bitten, nach Johannis kommt er von selbst. |
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Vor Johannitag keine
Gerste man loben mag. |
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Was es vor
Johanni regnet, kommt den Bauern in den Sack; was aber nach Johanni regnet,
geht wieder raus. |
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Wenn der
Kuckuck noch lang nach Johannis schreit, wird's unfruchtbar und teure Zeit. |
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Wenn Johannes
ist geboren, geh'n die langen Tag verloren. |
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Wenn
nach Johanni der Kuckuck schreit, gibt's eine teure Zeit. |
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Wenn um Johanni die
Linde blüht, ist an Jakobi das Korn reif. |
| 27.6. |
Siebenschläfertag |
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das Wetter am
Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag. |
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Ist
der Siebenschläfer naß, regnet's ohne Unterlaß. |
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Regen am
Siebenschläfertag, regnet's noch 7 Wochen danach. |
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Siebenschläfer Regen - sieben Wochen Regen. |
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Wie's Wetter am
Siebenschläfertag, so bleibt es sieben Wochen danach. |
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Wenn's es am
Siebenschläfertag regnet, so ist man 7 Wochen mit Regen gesegnet. |
| 29.6. |
Peter und Paul |
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Ist's
Petrus bis Laurentius heiß, dann bleibt's im Winter lange weiß. |
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Nach Peter-
und Paul- Tag reift das Korn auch bei Nacht. |
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Petri-Pauli
klar - gibt ein gutes Jahr |
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Peter und
Paul haben Wasser im Maul. |
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Regnet's am
Tag von Peter und Paul, steht es mit dem Wetter faul. |
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Regen an Peter und
Paul, wird die Weinernte faul. |
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Schön zu St.
Paul - füllt Tasche und Maul. |
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St. Paulus hell und
klar, bringt ein gutes Jahr. |
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Wenn's am
Peterstag regnet, so müssen die Äcker doppelt Wasser und einfach Mehl
tragen, wenn's trocken ist, tragen sie einfach Wasser und doppelt Mehl. |
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Wenn
Petrus und Paulus rückt seinen Hut, gerät das Sommerkorn immer recht
gut. |
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Am
Johannistag die ersten Kirschen nach Hause trag.
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Auf
den Juni kommt viel an, ob die Ernte soll bestahn.
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Bleibt der Juni kühl.
wird's dem Bauern schwül.
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Blüht
der Stock im vollen Licht, große Beeren er verspricht.
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Brachmonat
kalt und naß, leert Scheuer, Koch und Faß.
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Brachmonat naß, leer
Scheinen und Faß.
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Bringt der Juni
Donnerwetter, dann wird das Getreide fetter.
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Der
Juni macht Heu.
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Der
Juni verdirbt das ganze Jahr, wenn er kalt und regnerisch war.
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Der
Rosemmond feucht und warm kommt zugute Reich und arm.
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Die
Nachtigall singt nur bis Vitustag.
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Donnert's
im Juni, so gerät das Korn.
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Es
braucht im Juni Sonnenschein, soll'n Feld und Garten schön gedeihn.
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Es
ist umsonst das Feld bestellt, wenn keine Sonne es erhellt.
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Fällt
Juniregen in den Roggen, so bleibt der Weizen auch nicht trocken.
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Fronleichnam
schön und klar verspricht ein gutes Jahr.
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Gibt's
im Juni Donnerwetter wird auch das Getreide fetter.
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Im
Juni bleibt man gern steh'n, um nach den Regen auszuseh'n.
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Im
Juni, Bauer, bete, daß der Hagel nicht alles zertrete!
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Im Juni ein Gewitterschauer
macht das Herz gar froh dem Bauer.
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Im
Juni viel Donner, gibt einen trüben Sommer.
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Im
Juni viermal Regen bringt zwölfachen Segen.
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Ist der Juni kühl und
trocken, gibt's Milch zu brocken.
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Ist der Juni warm und naß,
gibt's viel Korn und noch mehr Gras.
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Ist
Fronleichnam schön und klar, gibt's guten Wein in diesem Jahr.
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Ist
zu Sankt Veit der Himmel klar, dann gibt's gewiß ein gutes Jahr.
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Juni
feucht und warm, macht den Bauern nicht arm.
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Juni
kalt und sonnenarm, macht den Bauern nicht sonderlich warm.
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Juni
kalt und naß, läßt leer Scheuer und Faß.
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Juni
kalt und sonnenarm, macht den Bauern nicht sonderlich warm.
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Juni
naß - viel Bodengras.
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Juni
trocken mehr als naß, füllt mit gutem Wein das Faß
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Juniregen
bringt reichen Segen..
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Juniregen
nimmt den Erntesegen.
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Juniregen
und Brauttränen dauern so lange wie's Gähnen.
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Kalter
Juniregen bringt Wein und Honig keinen Segen.
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Kommt
das Gras erst spät in Gang, wird es dicht und trotzdem lang.
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Menschen
und Juniwind ändern sich geschwind.
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Menschensinn
und Juniwind ändern sich oft gar geschwind.
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Michel: im Juni greif zur
Sichel!
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Nach
sankt Veit ändert sich die Zeit - alles geht auf die and're Seit.
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Nasse
Pfingsten, fette Weihnachten.
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Nordwind im Brachmond
bringt Korn in's Land.
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Nordwind
im Juni, wie bekannt, bringt Korn ins ganze Land.
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Nordwinde
im Juni wehen Korn und Wein ins Land hinein.
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Regnet's
am Fronleichnamstag, regnet's noch vier Wochen nach.
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Regnet's
am Pfingstsonntag, so regnet's sieben Sonntag.
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Reif
in der Juninacht den Bauern den Bauern Beschwerde macht.
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Schönes
Wetter auf Fortunat, ein gutes Jahr zu bedeuten hat.
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Solange
der Kuckuck schreit, fürchte die Trockenheit.
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Soll
gedeihen Korn und Wein, muß im Juni Wärme sein.
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Soll'n gedeihen Korn und Wein, muss der Juni
trocken sein.
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Starker
Tau hält Himmel blau.
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Stellt
der Juni mild sich ein, wird mild auch der Dezember sein.
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Viel
Donner im Juni bringt ein fruchtbares Jahr.
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Viermal
Juniregen bringt zwölfmal Segen.
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Vier
Tage vor und nach Sonnenwende zeigen das Wetter bis Sommerende.
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Vor
Johannes bitt' um Regen, nachher kommt er ungelegen.
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Was
bis September soll geraten, das muß schon im Juni braten.
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Was
es in die Rosen regnet, wird den Feldern mehr gesegnet.
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Was
im Juni nicht wächst, gehört in den Ofen.
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Wenn
die Johanniskäfer hell leuchten im Garten, dann ist gut Wetter zu erwarten.
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Wenn
die Johanniswürmer glänzen, darfst du richten deine Sensen.
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Wenn
die Junihitz' sich stellt, stellt sich auch die Dezemberkält'.
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Wenn
im Juni der Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht.
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Wenn
im Juni der Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht.
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Wenn
im Juni die Bremsen stechen, dann lauf' mit dem Rechen.
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Wenn im Juni Nordwind weht,
das Korn zur Ernte trfflich steht.
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Wenn
im Juni Nordwind weht, kommt Gewitter oft recht spät.
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Wenn
naß und kalt der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr.
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Wenn
wir singen: "Komm, Heiliger Geist", eilt das Korn das allermeist.
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Wettert
der Juni mit ganzem Zorn, dann bringt er dafür auch reichlich Korn.
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Wie
der Juni, so der Dezember.
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Wie soll der Juni sein?
Warm, mit Regen und Sonnenschein.
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Wie
die Junihitze sich stellt, stellt sich auch die Dezemberkält'.
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Wind
aus Norden im Junius ist des Segens Weihekuß.
Justinus
, der als Wanderlehrerer den christlichen Glauben verbreitete, wurde um 165n.
Chr. aufgrund seiner Überzeugung vom römischen Stadtpräfekten Junius Rusticus
zusammen mit einigen seiner Gefährten zum Tode verurteilt.
Medardus. Der um 550 n. Chr. verstorbene
Bischof von Vermand ist Patron der Bauern, Winzer und Bierbrauer. Er sorgt für
Fruchtbarkeit der Felder und Weinberge und für Regen. Bei Zahnschmerzen, Fieber
und Geisteskrankheiten wird seine Hilfe erbeten.
Wenn es an Medardus regnet,
regnet es noch vierzig Tage lang.
Nachdem
zwischen Ende Mai und Anfang Juni die Tage mit der geringsten
Regenwahrscheinlichkeit im Jahresverlauf vorbei sind, erreichen meist Mitte Juni
die ersten Tiefausläufer Deutschland. Wurde das Wetter zuvor oft tagelang durch
stabile Hochdruckgebiete bestimmt, regnet es nun häufig und der Wind wechselt
öfter die Richtung, bringt also auch kalte Luftmassen mit.
Eingebürgert hat sich hierfür der Begriff "Schafskälte".
Gervasius. Der Heilige gilt als Patron der
Kinder. Zudem schützt er gegen Diebstahl und verspricht eine gute Heuernte.
Seit alters her wird heute der Geburtstag Johannes
des Täufers gefeiert. Die vielerorts um das Johannisfeuer
gepflegten Bräuche sollen Glück und Segen spenden. Einem Bad am Johannistag
und den um die Mittagszeit gesammelten Holunderblüten sagt man verstärkte
Heilkraft nach. Am Vorabend des Johannistages, der geheimnisvollsten und
kürzesten Nacht des Jahres, am 23. Juni, werden Johannisblumen gesammelt,
hinter Kruzifixe und Heiligenbilder oder unter das Dach gesteckt, damit der
Blitz nicht einschlägt. In früheren Zeiten wurden auf den Äckern und Feldern
das Johannisevangelium gelesen, damit der Weizen nicht brandig wurde. Vielerorts
fand man sich zusammen, um bei Anbruch der Dämmerung die Johannisfeuer zu
schüren. War das Feuer niedergebrannt, umtanzte man es oder sprang darüber. So
hoch man springen konnte, so hoch wuchs in diesem Jahr der Flachs.
Die Siebenschläfer waren sieben
christliche Brüder und Jünglinge, die während einer Christenverfolgung durch
Decius (200-251) im Jahre 251 in einer Höhle bei Ephesus einschliefen und erst
im Jahre 446 wieder unter Theodosius (401-450) erwachten. An diesem Tag wurde
gewöhnlich Eisenkraut gesammelt, gegen Koph und Schlafsucht.
Die sehr eingängige
Siebenschläferregel ist auch heute noch eine der bekanntesten Bauernregeln. Und
tatsächlich fällt das Wetter der folgenden sieben Wochen in fast zwei von drei
Fällen (63 Prozent) ähnlich aus wie Ende Juni, Anfang Juli. In diesem Zeitraum
stabilisiert sich die Wetterlage über Europa. Dann entscheidet sich, ob unser
Sommerwetter vorwiegend durch warme südliche oder kalte nördliche Luftströmungen
beeinflußt wird. Der “Tag der Entscheidung” hat sich jedoch durch die
gregorianische Kalenderreform im Jahr 1582 verschoben, der Siebenschläfertag müßte
heute eigentlich auf den 7. Juli fallen. Richtet man die Langfristprognose nach
diesem Zeitraum, erhöht sich die Treffergenauigkeit sogar auf 70 Prozent!
Die Apostel Peter und Paul (Petrus
und Paulus) gelten als >>Wetterherren<< daher wird der 29. Juni auch
>>Wetterherrentag<< genannt. Dieser Tag wurde allerdings in einigen
Gegenden auch als Unglückstag betrachtet, weil zwei Apostel diesen regieren.
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