pfeilunten.jpg (824 Byte)  Lostage im Oktober - Weinmond                                                                

                    Monatsbild: Skorpion
 
Erst nach der Hinzufügung von Januar und Februar in die römische Zeitrechnung rückte der Oktober an die zehnte Stelle des kalendarischen Systems. Zuvor war er die Nummer acht, was auch in seinem Namen zum Ausdruck kommt: >>octo<< ist der lateinische Begriff für die Zahl Acht. Unter Karl dem Großen erhielt der Oktober die Bezeichnung Weinlesemonat.
Der Oktober galt früher als günstigster Monat für Heilverfahren, wie Aderlass oder Badekuren.
Oft tritt im Oktober während klarer, windschwacher Nächte der erster Bodenfrost auf. Auch die Lufttemperatur einige Meter über dem Boden liegt dann nur noch wenig über null Grad oder es gibt hier ebenfalls schon leichten Frost. Vielerorts beginnt im Oktober die Heizperiode.
Schwendtage  sind am 3., 6., 11.Oktober
Lostage  sind am 2., 8., 9., 15., 16., 21., 23., 28. und 31. Oktober

   
1.10 Remigius
  Regen an Sankt Remigius bringt den ganzen Monat Verdruß.
2.10. Luitgar, Leodegar
  Laubfall an Leodegar kündigt an ein fruchtbar Jahr.
8.10. Pelagius
  Sankt Pelei führt Donner und Hagel herbei.
9.10. Dionysius
  Regnet's an Sankt Dionys, wird der Winter naß gewiß.
14.10 Sankt Burkhard
  Sankt Burkhard Sonnenschein schüttet Zucker in den Wein
15.10. Therisia, Hedwig
  Zu Theres beginnt die Weinles'.
  An Hedwig bricht der Wetterlauf und hört das gute Wetter auf.
16.10. Gallus
  Am St. Gallustag, den Nachsommer man erwarten mag.
  Galliwein - Sauerwein, Galliwein - Bauerwein.
  Hedwig und St. Galle, macht das schöne Wetter alle.
  Ist St. Gall' trocken, so folgt ein Sommer mit nassen Socken.
  Mit Sankt Hedwig und Sankt Gall schweigt der Vögel Sang und Schall.
  Muß Gallus Buttenträger sein, ist's ein böses Zeichen für den Wein.
  Sankt Gall treibt die Kuh in den Stall.
  Sankt Gallen läßt den Schnee fallen, treibt die Kuh in den Stall und den Apfel in den Sack.
  Sankt Gal erntet die Rüben all'.
  Trocken am St.-Gallus-Tag, verkündet einen trockenen Sommer.
  Wenn an Sankt Gallus Regen fällt, der Regensich bei Weihnachten hält.
18.10 Lukas
  Am St.-Lukas-Tag soll das Winterkorn schon in die Stoppeln gesät sein.
  Ist Sankt Lukas mild und warm, kommt ein Winter, daß Gott erbarm!
  Sankt Lukas Evangelist bringt Spätroggen ohne Mist.
  Wer an Lukas Roggen streut, es im Jahr drauf nicht bereut.
19.10 Kirchweih
21.10 Ursula
  Lacht Ursula mit Sonnenschein, wird wenig Schnee vorm Christfest sein.
  Sankt Ursula Beginn zeigt auf den Winter hin.
  Ursula bringt's Kraut herein, sonst schneien Simon und Juda (28. Oktober) drein.
  Ursula räumt's Kraut rein, sonst schneit's drein.
  Wie der St.-Ursula-Tag anfängt, soll der Winter beschaffen sein.
23.10 Severin
  Wenn's Sankt Severin gefällt, bringt er die erste Kält'.
25.10. Krispin, Krispinian
  Mit Krispin sind alle Fliegen dahin.
28.10. Simon, Judas Th.
  Simon und Judas, diese zwei. bringen oft schon Schnee herbei.
  Sankt Simon Jüd bringt den Winter unter die Hüt'.
  Wenn Simon und Juda vorbei, rücket der Winter herbei.
31.10. Wolfgang
  Sankt Wolfgang Regen, verspricht ein Jahr voll Segen.
  1. Am Tage von Sankt Krispin sind die letzten Fliegen dahin.
  2. Bleibt's Laub am Ast, viel Ungeziefer zu fürchten hast.
  3. Bringt der Oktober viel Regen, ist's für die Felder ein Segen.
  4. Bringt Oktober Frost und Wind, wird der Januar gelind.
  5. Bringt Oktober noch Gewitter, ist der Winter nur ein Zitter.
  6. Bringt der Oktober Schnee und Eis, ist's schwerlich im Januar kalt und weiß.
  7. Dies ist ein hartes Winterzeichen, will's Laub nicht von den Bäumen weichen.
  8. Durch Oktobermücken laß dich nicht berücken.
  9. Ein guter Herbst macht Verschwender, ein böser - Haushälter.
  10. Ein kalter Oktober den Bauern freut, bringt den bösen Raupen leid.
  11. Einen Oktoberhimmel voll Stern' hat warme Öfen gern.
  12. Fällt im Wald das Laub sehr schnell, ist der Winter bald zur Stell.
  13. Fällts Buchenlaub früh und schnell, wird der Winter streng und hell.
  14. Gewitter im Oktober künden, daß Du wirst nassen Winter finden.
  15. Hält der Baum die Blätter lang, macht ein später Winter bang.
  16. Hält der Oktober das Laub, wirbelt an Weihnacht der Staub.
  17. Hat der Oktober viel Regen gebracht, hat er die Gottesäcker bedacht.
  18. Herrscht im Oktober zuviel die Sonn', hat in der Fasnacht die Kält' ihr Wonn'.
  19. Im Oktober der Nebel viel, bringt der Winter Flockenspiel.
  20. Im Oktober Sturm und Wind uns einen frühen Winter künd'.
  21. Im Oktober viel Nebel auf der Höh bringen im Winter viel Schnee.
  22. Ist der Oktober kalt und klar, erfrieren die Raupen fürs nächste Jahr.
  23. Ist der Oktober kalt, macht er den Raupenfraß Halt.
  24. Ist der Oktober naß und kühl, mild der Winter werden will.
  25. Ist im Oktober das Wetter hell, bringt es her den Winter schnell.
  26. Laß dich durch Oktobermücken hoffnungsselig nicht berücken.
  27. Nach Sankt Hedwig und Sankt Gall schweigt der Vögel Sang und Schall.
  28. Nichts kann mehr vor Raupen schützen als Oktobereis in Pfützen.
  29. Nordlicht im Oktober, glaube mir, verkündet harten Winter dir.
  30. Oktober kalt - Januar warm.
  31. Oktober und März gleichen sich allerwärts.
  32. Oktober, der fröhliche Wandersmann, er pinselt Wald, Weide und Hecken an.
  33. Oktoberhimmel voller Sterne hat warme Öfen gerne.
  34. Oktobernordlicht, glaub es mir, verkünden harten Winter dir.
  35. Oktoberregen verspricht ein Jahr voller Segen.
  36. Oktoberschnee tut Pflanz' und Tieren weh.
  37. Oktobersonne kocht den Wein und füllt auch große Körbe ein.
  38. Oktobersonne  - Winzers Wonne.
  39. Oktobersonnenschein schüttet Zucker in den Wein.
  40. Oktoberwind, das glaube mir, kündet einen harten Winter dir.
  41. Regen am Sankt-Wolfgangstag gut für das Jahr sein mag.
  42. Scharren die Mäuse tief sich ein, wird ein harter Winter sein.
  43. Schneit es im Oktober gleich, wird der Winter weich.
  44. Sitzt im Oktober das Laub am Baum, kommt ein strenger Winter kaum..
  45. Späte Rosen im Blumengarten, lassen den Winter ziemlich warten.
  46. Trägt der Has' im Oktober sein Sommerkleid, so ist der Winter wohl noch weit.
  47. Viel Nebel im Oktober - viel Schnee im Winter.
  48. Von Oktobermücken laß dich nicht berücken.
  49. Warmer Oktober bringt fürwahr einen sehr kalten Februar.
  50. Wenn die Bäume zweimal blühen, wird sich der Winter bis Mai hinziehen.
  51. Wenn die Blätter abfallen beizeit', verspricht'sauf Jahre viel Fruchtbarkeit.
  52. Wenn der Zugvogel im Oktober zeitig geht, naher Winter vor der Türe steht.
  53. Wenn Frost und Schnee im Oktober war, so gibt es einen gelinden Januar.
  54. Wenn im Moor viel Irrlicht steh'n, wird das Wetter lange schön.
  55. Wenn im Oktober die Eiche ihr Laub behält, so folgt ein Winter mit strenger Kält.
  56. Wenn's im Oktober donnert, so kommt ein Sudelwinter.
  57. Wenn's im Oktober friert und schneit, bringt der Jänner milde Zeit.
  58. Wenn's im Oktober und wetterleucht', der Winter dem April an Launen gleicht.
  59. Wenn's im Oktober wettert und leuchtet, viel Regen noch den Acker feuchtet.
  60. Wie der Oktober wittert, so der März ausfüttert.
  61. Wie im Oktober die Regen hausen, so im Dezember die Winde brausen.
  62. Zu Ende Oktober Regen, bringt ein fruchtbar Jahr zugegen.

Der 2. Oktober ist das Fest der heiligen Engel ist das fest der heiligen Engel, der Schutzengel, der Booten des Lichts. Es war einst der Tag, an dem die gläubigen Menschen ihren Schutzengel für Beistand und Hilfe bedankten und um Verzeihung baten für jene Momente, in denen sie ihren Rat nicht annahmen oder in den Wind schlugen.
4.Oktober Franz von Assisi
Franz von Assisi, an dessen Leben und Wirken heute erinnert wird, lebte im 12. Jahrhundert. Der Sohn eines reichen Tuchhändlers hat einer der vielen Legenden zufolge im Kuß eines Aussätzigen eine mystische Begegnung mit Christi gesehen. Außerdem soll er in der Lage gewesen sein, mit den Vögeln zu sprechen.
Dionysius
zählt zu den 14 Nothelfern. Er wird als Bischof mit dem Kopf in seinen Händen dargestellt, denn er wurde im 3. Jahrhundert enthauptet. Der Heilige hilft bei Kopfweh und Gewissensnöten.
Der heilige Dionysius war im 3. Jahrhundert Bischof von Paris. Er starb wahrend der Christenverfolgung. An seiner Grabstätte wurde die Kirche St. Denis gebaut.
25. Oktober Krispin und Krispinian
Krispin und Krispinian, Brüder aus vornehmer römischer Familie, waren der Überlieferung zufolge Schuhmacher im Rom des dritten Jahrhunderts. Sie starben den Märtyrertod. Der Legende nach haben sie für die Armen unentgeltlich Schuhe hergestellt. Dem Feiertag ihrer Patrone gedenken heute die Schuhmacher, Gerber und Sattler, die Weber und Schneider.
Die schlesische Herzogin Hedwig wurde wegen ihrer Frömmigkeit und Mildtätigkeit verehrt. Sie ist Patronin Schlesiens und Polens sowie die Schutzheilige der Brautleute.
Theresia von Avila ist eine der großen Frauenfiguren der katholischen Kirche. Sie wurde 1515 im spanischen Avila geboren und gründete nach ihren Beitritt zu den Karmeliterinnen insgesamt über 30 Klöster. Sie gründete den Orden Unbeschuhten Karmeliten.
Der Ehrentag des Gallus ist ein wichtiger Lostag im Jahreslauf. Er war ein Zeichen für den nahen Winter. Daher wurde das Wetter an diesen Tag besonders beobachtet.
Ab dem Gallustag wurde früher das Vieh geschlachtet. Die Temperaturen waren nun niedrig genug, dass Fleisch nicht mehr verdarb.
Der Evangelist Lukas wirkte im 1. Jahrhundert als Arzt in Syrien, bevor er sich um das Jahr 50 dem Apostel Paulus anschloss und ihn auf seinen Reisen begleitete.
Der heilige Lukas ist der Schutzpatron des Viehs. Früher gab man den Tieren geweihte Lukaszettelchen unter das Futter, um Krankheiten fernzuhalten.

 

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