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Pflanzen
Die Blumenuhr 
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Aprilflöckchen
bringen Maiglöckchen.
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Baumblüten
im Spätjahr, deuten auf ein gut' Jahr.
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Baumblüte
spät im Jahr, nie ein gutes Zeichen war.
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Blühn im November die Bäume aufs Neu, dann währet der Winter bis zum Mai.
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Blüh'n
die Disteln reich und voll, ein schöner Herbst dir blühen soll.
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Blüht
im Mai die Eiche vor der Esche, gibt's noch eine große Wäsche; Blüht die
Esche vor der Eiche, gibt es eine schöne Bleiche.
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Blumenkohl
im Mai gibt Köpfe wie ein Ei.
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Der Hafer ist der Docktor fürs Land.
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Der
Mai bringt Blumen dem Gesichte, aber dem Magen keine Früchte.
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Dies ist ein hartes Winterzeichen, will's Laub nicht von den Bäumen weichen.
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Eine Kornähre ist mehr wert als zehn
Rosen.
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Ein
Winter ohne Schnee, tut den Bäumen weh.
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Es ist übel Obst, das nicht
zeitig werden will.
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Fällt
am Rosenmontag Schnee, rufen die Apfelbäum' Juchhe.
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Fastnacht
schön - Blümlein bald erstehn.
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Hält
der Baum die Blätter lang, macht ein später Winter bang.
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Halten
die Birken und Weiden das Wipfellaub lange, ist zeitiger Winter und gutes Frühjahr
im Gange.
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Hängt die Birne fest am Stiel, bringt der
Winter viel.
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Hängt zur Weihnacht Eis von den Weiden, kannst du
zu Ostern Palmen schneiden.
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Hängt's
Laub in den November rein, wird der Winter lange sein.
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Im
April wächst das Gras ganz still.
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Im
Herbst muß man nicht mehr von Rosen und Tulpen träumen.
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Jetzt
muß der Hollunder sprossen, sonst wird des Bauern Mien' verdrossen.
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Lerchen
und Rosen bringen des Frühlings Kosen.
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Regnet's
in die Hopfenstecken, wird das nächste Bier nicht schmecken.
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Siehst du im März gelbe Blumen im Freien, magst du getrost deinen Samen streuen.
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Sitzen
die Birnen fest am Stiel, bringt der Winter Kälte viel.
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Sollen die Obstbäum'
reichlich tragen, muß der August viel Hitze haben.
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Späte
Rosen im Garten, schöner Herbst und der Winter läßt warten.
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Steigt
der Saft in die Bäume, erwachen die Frühlingsträume.
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Treibt
die Eiche vor der Esche, ist der Sommer eine Wäsche.
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Treibt
die Esche vor der Eiche ist der Sommer eine Bleiche.
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Viele
Buchnüsse und Eicheln, dann wird der Winter auch nicht schmeicheln.
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Viele
Haselnüsse bringen einen frühen Winter.
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Viele Rosen - scharfes
Wintertosen.
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Von
wilden Blümlein die roten und Spechte sind Frühlingsboten.
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Wenn
der Hollunder blüht, sind die Hühner müd'.
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Wenn
die Apfelbäum blühn, soll der Ofen glühn.
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Wenn
die Aprikosen blühen in Pracht, ist der Tag so lang wie die Nacht.
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Wenn
die Blätter spät fallen, kommen sie wieder früh.
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Wenn die Bucheckern geraten wohl, Nuß- und Eichbaum hängen voll, so folgt ein harter Winter drauf und fällt der Schnee in großen Hauf.
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Wenn
die Eichen viel Früchte tragen, wird ein langer Winter tagen.
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Wenn die Erdbeeren geraten, so geraten
die Trauben.
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Wenn
die Esche Knospen trägt, gibt es keinen Frost mehr.
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Wenn die Gerste fällt, bekommt der
Bauer Geld.
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Wenn's viel Eicheln gibt,
fällt um Weihnacht viel Schnee.
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Werden
früh die Wieen bunt, labt ein edler Wein den Mund.
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Wie der Hollunder blüht, so
blüht der Wein.
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Viel
Hopfen, viel Korn, viel Speis und Trank und Gott dem Herrn verdoppelten
Dank.
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Wie
der Hollunder blüht, Rebe auch und Lieb' erglüht. Blühen beid' im
Vollmondschein,gibt's viel Glück und guten Wein.
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Will
das Laub nicht gern von den Bäumen fallen, so wird ein kalter Winter
erschallen.
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Wird
das Obst sehr langsam reif, gibt's im Winter statt Eis nur Reif.
Pflanzen als Wetterpropheten
Wer sich mit der Natur auskennt, erkennt im Verhalten von Bäumen, Sträuchern und anderen Pflanzen, wann sich das Wetter verändern wird, ob ein Gewitter im Anzug ist, wann man mit dem langersehnten Regen rechnen kann oder ob eine Schönwetterperiode bevorsteht. Weil Pflanzen an den Ort, an dem sie wachsen, fest gebunden sind, müssen sie sich mehr als jedes andere Lebewesen an das jeweils herrschende Wetter und Klima ihrer Umgebung anpassen. Das lässt treffende Beobachtungen und Prognosen zu. Bäume sind wahre Wetterpropheten und unfehlbare Ratgeber.
Die BLUMENUHR
Am Öffnen und Schließen der Blüten
verschiedener Blumen kann man die Tageszeit ablesen. Früher haben sich die
Bauern auf dem Feld nach dem Bocksbart gerichtet, denn eine Taschenuhr trug man
nur an Festtagen. Schloss der Bocksbart seine Blüten, wurde Mittagspause
gemacht. Die angegebenen Monate nennen die Blütezeiten
Es
öffnen sich
| um 6 Uhr |
Zaunwinde |
Juni bis September |
| |
Gelbrote Taglilie |
Juli |
| um 7 Uhr |
Weiße Seerose |
Juni bis Oktober |
| |
Ringelblume |
Juni bis Oktober |
| um 8 Uhr |
Habichtskraut |
Juni bis Juli |
| |
Gauchheil |
Juni bis Oktober |
| um 9 Uhr |
Ringelblume (bei trüben Wetter) |
Juni bis Oktober |
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Pfingstnelke |
Juni bis September |
| um 10 Uhr |
Malve |
Juli |
| |
Stockrose |
Juli bis September |
| um 11 Uhr |
Tigerblume |
Juli bis September |
| |
Stern von Bethlehem |
April bis Mai |
| um 16 Uhr |
Wunderblume |
Juni bis Oktober |
| um 18 Uhr |
Nachtkerze |
Juni bis September |
Es
schließen sich
Für die Sommerzeit eine Stunde
dazurechnen
| um 12 Uhr |
Gemeine Wegwarte |
Juli bis September |
| |
Bocksbart |
Mai bis Juli |
| um 13 Uhr |
Pfingstnelke |
Juni bis September |
| |
Lungenkraut |
März bis Mai |
| um 14 Uhr |
Ringelblume |
Juni bis Oktober |
| |
Roter Spärkling |
Mai bis September |
| um 15 Uhr |
Wurmlattich |
Juli bis August |
| |
geflecktes Ferkelkraut |
Mai bis August |
| um 16 Uhr |
Gauchheil |
Juni bis Oktober |
| |
Zaunwinde |
Juni bis September |
| um 17 Uhr |
Weiße Seerose |
Juni bis Oktober |
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