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Lostage im September
- Herbstmond - (Altweibersommer)

Das alte römische Kalendersystem kannte nur zehn
Monate, der siebte war eben der September (vom lateinischen >>septem<<).
Unter Karl dem Großen erhielt der Monat eine neue Bezeichnung, die sich aber
nicht durchsetzen konnte; kurzfristig hieß er damals Herbstmond.
Schwendtage
sind am 2., 12., 15., 18., 21. bis 28. September
Lostage
sind am 1., 9., 11., 14., 16., 17., und 29. September
| 1.9 |
Ägidius |
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Ägidius Regen - kommt
ungelegen. |
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Ist's an Sankt
Ägidi rein, wird's bis Michaeli (29. September) sein. |
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Ist Ägidi ein
schöner Tag, ich dir einen schönen Herbst ansag'. |
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Wenn St. Ägidius bläst ins
Horn, so heißt es: Bauer, sä' dein Korn. |
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Wenn's am 1. September schön
ist, soll's den ganzen Monat gut Wetter bleiben. |
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Wer Korn schon um
Ägidi sät, nächstes Jahr viel Frucht abmäht. |
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Wie
das Wetter am Ägiditag, bleibt's den ganzen Monat. |
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Wie das Wetter an Ägidius, so
es vier Wochen bleiben muß. |
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Wie St. Ägidientag, so der
ganze Monat mag. |
| 4.9. |
Rosal, Rosalia |
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Zu Sankt Veit geht's
auf die Weid, Sankt Rosal treibt's Vieh ins Tal. |
| 6.9. |
Magnus |
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An Sankt Mang sät
der Bauer den ersten Strang. |
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Wie das Wetter am Magnustag, es vier Wochen bleiben mag. |
| 7.9. |
Regina |
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Ist Regina warm und
wonnig, bleibt das Wetter lange sonnig. |
| 8.9. |
Maria Geburt |
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An Mariä Geburt
ziehen die Schwalben furt und nimmt auch der Storch den Reisegurt. |
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Bleiben
sie aber da, ist der Winter noch nicht nah. |
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Kommen die Raupen zu
Mariä Geburt in den Kohl, so sterben sie gleich nachher wie toll. |
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Maria gebor'n - Bauer sä
Weiz'n und Korn. |
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Mariä
Geburt fliegen die Schwalben furt: bleiben sie da, ist der Winter nicht
nah. |
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Nach
Mariä Geburtstag der Sämann nicht mehr warten mag. |
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Um Mariä Geburt fliegen die
Schwalben furt; bleiben sie noch da, ist der Winter nicht nah. |
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Wenn Maria , die Jungfrau, geboren ist, so säe dein Korn, 's ist die rechte
Frist. |
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Wie
sich's Wetter an Mariä Geburt tut verhalten, so soll sich's weiter 4
Wochen noch gestalten. |
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Wie sich's Wetter an Mariä
Geburt verhält, ist's noch weitere vier Wochen bestellt. |
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Wird Marien Geburt gesät,
ist's nicht zu früh und nicht zu spät. |
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Zu
Mariä Geburt fliegen die Schwalben furt, bleiben sie da ist der Winter
nicht nah.
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| 9.9. |
Gorgon |
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Bringt
Sankt Gorgon Regen, folgt ein Herbst mit bösen Wegen. |
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Ist
Gorgon schön, bleibt's noch sechs Wochen schön. |
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Regnet's am Sankt
Gorgons Tag, den ganzen Herbst es regnen mag. |
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Regnet's am Sankt
Gorgonstag, geht die Ernte verloren bis auf den Sack. |
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St. Gorgon - treibt die
Lerchen davon. |
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Wenn
an Gorgon die Sonne am Himmel lacht, es dem Bauern viel Freude (Taler)
macht. |
| 11.9. |
Felix |
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Bischof
Felix zeiget an, was wir in vierzig Tagen für Wetter han. |
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Wenn
Felix nicht glückhaft, der Michel keinen Wein schafft, hat Gallus nur
sauern aufs Geld für die Bauern. |
| 12.9. |
Mariä Namen |
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An Mariä Namen sagt
der Sommer Amen. |
| 14.9. |
Kreuzerhöhungstag |
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Ist's hell am
Kreuzerhöhungstag, so folgt ein strenger Winter nach. |
| 15.9. |
Ludmilla
(Großer Schwendtag) |
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An Sankt Cyprian
zieht man oft schon Handschuh' an. |
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Sankt Ludmilla, das
fromme Kind, bringt gern Regen und Wind. |
| 16.9. |
Kornelius,
Cyprian |
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An
Sankt Cyprian zieht man oft schon Handschuh' an. |
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Septemberregen
für Saat und Reben, kommt den Bauern gelegen. |
| 18.9. |
Lambert |
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Auf Lambert hell und
klar folgt ein trocken Jahr. |
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Lamberti nimm Kartoffeln
heraus, doch breite ihr Kraut auf dem Felde aus; der Boden will für seine
Gaben doch ihr Gerippe wieder haben. |
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Trocken wird das
Frühjahr sein, ist Sankt Lambert klar und rein. |
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Zu
Lambert nimm die Kartoffel raus, doch breit ihr Kraut auf dem Felde aus,
der Boden will für seine Gaben doch ihr Gerippe wieder haben. |
| 21.9. |
Matthäus |
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Hat Matthäus schön' Wetter im
Haus, so hält es noch vier Wochen aus. |
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Ist an Matthäus Sonnenschein,
gibt es nächstes Jahr viel Wein. |
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Matthäuswetter hell und klar
bringt guten Wein nächstes Jahr. |
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Matthies macht die
Trauben süß. |
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Matthies macht Tag und Nacht
gleich, und der Honig fließt nicht mehr. |
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Matthies macht die Birnen süß. |
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Matthies packt die Bienen ein. |
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Tritt Matthäus ein,
soll die Saat vollendet sein. |
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Tritt Matthäus stürmisch ein, wird's bis Ostern Winter sein. |
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Wenn Matthäus weint
statt lacht, aus dem Wein er Essig macht. |
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Wie's Sankt Matthies treibt, es vier Wochen bleibt. |
| 22.9. |
Mauritius, Moritz |
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Gewitter um Mauritius bedeutet
Schaden und Verdruß. |
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Ist Sankt Moritz
hell und klar, stürmt der Winter, das ist wahr. |
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Klares Wetter an Mauritius - nächstes Jahr viel Wind kommen muß. |
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Zeigt sich klar
Mauritius, viele Stürm' er bringen muß. |
| 25.9. |
Kleophas |
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Nebelt's an Sankt
Kleophas, wird der ganze Winter naß. |
| 26.9. |
Kosmas, Damian |
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Zu Sankt Kosmas und
Damian fängt sich das Laub zu färben an. |
| 27.9. |
Hiltrud,
Vinzenz von Paul |
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Wenn Hiltrud im
Kalender steht, wird nocheinmal das Gras gemäht. |
| 28.9. |
Wenzl |
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Kommt Wenzlslaus mit
Regen an, werden wir Nüsse bis Weihnachten han. |
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So viele Fröste vor Sankt Wenzelaus fallen, so viele werden nach Philippi (1.5.) und Jakobi (25.7) folgen |
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Wie viele Fröste vor Wenzeslaus fallen, so viel werden nach Jakobi folgen. |
| 29.9. |
Michael |
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An Michaeli kauft man gut
Vieh, doch den Verkauf bricht man nicht über's Knie. |
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Auf nassen Micheltag nasser
Herbst folgen mag. |
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Auf St. Michael beende die
Saat, sonst wirst's du's bereuen zu spat. |
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Es holt herbei Sankt Michael
die Lampe wieder und das Öl. |
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Michael mit Nord und Ost
deutet auf 'nen scharfen Frost. |
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Michel
steckt das Licht an, das Gesind' muß zum Spinnen heran. |
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Michael feucht, Winter wird leicht. |
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Regnet's sanft am
Michaelstag, sanft der Winter werden mag. |
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So viele tage vor
Michaeli Reif, so viele Tage vor Georgi Eis. |
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Sind Zugvögel nach
Michaelis noch hier, haben bis Weihnachten lind Wetter wir. |
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Um Michaeli in der
Tat gedeiht die beste Wintersaat. |
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Wenn
die Vögel nicht ziehen vor Michaeli furt, wird's nicht
Winter vor Christi Geburt.
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Wenn Michael viel Eicheln
bringt, Weihnachten die Felder mit Schnee dann düngt. |
An Mariä
Geburt findet die letzte große Marienwallfahrt statt. Auf den Almen
wird das festlich geschmückte Vieh zusammengetrieben und ins Tal geführt. Ist
das Wetter an diesem Tag schön, werden es auch die nachfolgenden sein.
Mariä Namen ist ein seit dem 17.
Jahrhundert in der ganzen Kirche bekannter Gedenktag.
Wenn es an diesem Tag regnete, galt das als ein weniger gutes Omen, denn die
nachfolgenden Wochen wurden am >>Gorgon-Regen<<
gemessen. Wer an diesem Tag eine Blindschleiche entdeckte und ihr folgte, konnte
einen großen Schatz finden, vorausgesetzt er war lauteren Herzens.
Das Fest >>Die Erhöhung des Kreuzes<<
wird im Gedenken an Jesus gefeiert, der laut dem Evangelium dem Jüngern seinen
Tod am Kreuz ankündigte.
Kornelius der Patron der Bauern und des
Rindviehs hilft gegen Fallsucht, Krämpfe und Ohrenleiden.
Der sogenannte Cypriansegen soll behexten
Menschen und Vieh helfen.
Lambert >>der Allbekannte<<
war Bischof von Maastricht und wurde als Märtyrer ermordet. Der Heilige gilt
als Patron der Ärzte und wird angerufen bei Augenoperationen, Augenleiden und
wenn man vor lauter Sorgen >>nicht mehr die Welt vor
Augen sieht<<.
Bis 28. September sind die >>verworfenen Tage<<,
an denen man nichts Neues beginnen sollte und etliche Arbeiten zu ruhen hatten.
Zudem ist der Matthäustag wichtiger
Lostag für die Wetterdeutung, da zu diesem Datum oftmals die Herbststürme
einsetzen und der Winter einen frühen Beginn nimmt. Die Matthäusnacht galt früher als erste der unheimlichen Losnächte, in denen man in die Zukunft schauen konnte.
Mauritius, um 300 n. Chr. ein römischer
Offizier, fand den Märtyrertod, weil er sich weigerte, an den
Christenverfolgungen teilzunehmen. Er wurde und wird vor allem entlang der alten
römischen Heerstraße bis zum Niederrhein nach wie vor als Patron der Soldaten,
Waffen- und Messerschmiede, Kaufleute, Färber, Hutmacher, Tuchweber und
Glasmaler verehrt. Bis zum 28. September sind verworfene Tage, an denen man nichts Neues beginnen und auch nicht auf Reisen gehen sollte.
Den Zwillingsbrüder Kosmas und Damian
wurden wundersame Begabungen als Ärzte nachgesagt. Sie sind Patrone der Ärzte
gegen Giftmischerei. Vor einer Fastenzeit mußte, volkstümlichem Glauben nach,
erst der Beistand von Kosmas und Damian erbeten werden. Die Brüder lebten als Ärzte in Syrien und starben während der Christenverfolgung.
Vinzenz von Paul wurde 1581 in
Frankreich geboren. Sein Anliegen als Ordensgründer (VINZENTINER)
war die Mission und Hilfe für die Armen. Er wird als Begründer der Caritas
angesehen und ist 1660 in Paris gestorben.
Der Tag des heiligen Michael, des
Engels und Schutzpatron der Deutschen, gilt als Ende des Sommerjahres, auch
>>Sommersylvester<< genannt. An diesem
>>Schlengeltag<< oder >>Truhentag<<
wechselten die bäuerlichen Dienstboten ihre Arbeitsplätze und schafften ihre
Truhen oder Kisten zum neuen Brotherrn.
- Am Septemberregen ist dem Bauern viel gelegen.
- Bleiben die Schwalben noch lange, sei vor dem
Winter nicht bange.
- Der September entspricht dem März, wie Juni
dem Dezember.
- Donner im September, dann folgt noch ein
Sommer.
- Donnert's im September noch,
wird der Schnee um Weihnacht hoch.
- Durch des Septembers heitren Blick schaut noch
einmal der Mai zurück.
- Einer Rebe und einer Geiß,
wird's im September nie zu heiß.
- Ein warmer September ist des Jahres Spender.
- Fällt das Laub zu bald, wird der Herbst nicht
alt.
- Fällt im September Schnee in
der Alp, kommt der Winter nicht so bald.
- Fällt im Wald das Laub sehr schnell, ist der
Winter bald zur Stell'.
- Frische Septemberluft den Jäger zum Jagen
ruft.
- Geraten im September die Reben,
wird's in der Folge viel Räusche geben.
- Gewitter im September deuten auf Schnee im
Dezember. Und von Dezember bis März, da fällt er der Gans auf den Sterz.
- Im September schwitzen - im Dezember sitzen.
- Im September viel Schleh', im Dezember viel
Schnee.
- Im September Wässerung ist der Wiesen
Besserung.
- Im viel Septembernebel seh' ein Zeichen für
viel Schnee.
- Ist der schöne August gewichen,
kommen die Monat mit dem r geschlichen: September bis April bringen Kälte
viel.
- Ist der September lind, der ganze Winter ein
Kind.
- Kühler September - kalter Oktober.
- Lieber im September heuen als im Maien.
- Nie hat der September zu braten
vermocht, was der August nicht hat gekocht.
- Septemberdonner prophezeit vielen Schnee zur
Weihnachtszeit.
- Septembergewitter sind Vorboten von Sturm und
Wind.
- Septemberregen - dem Bauern
Segen, dem Winzer Gift, wenn er ihn trifft.
- Septemberregen - für Saaten und Vieh gelegen.
- Septemberwärme dann und wann, zeigt einen
harten Winter an.
- Septemberwetter gut und klar, verheißt ein
gutes nächstes Jahr.
- September schön in den ersten
Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.
- Später Septemberregen, kommt
Saat und Vieh entgegen.
- Sind die Krähen nicht mehr weit, ist's zum
Säen höchste Zeit.
- Späte Rosen im Garten, schöner Herbst - und
der Winter läßt auf sich warten.
- Um Septemberregen ist dem Bauer viel gelegen.
- Viel Eicheln im September, viel Schnee im
Dezember.
- Warme Nächte bringen Herrenwein - bei kalten
Nächten wird er sauer sein.
- Was der Juli versprach, holt der
September nicht nach.
- Was Juli und August nicht taten,
läßt der September ungebraten.
- Wenn der September noch donnern kann, setzen
die Bäume Blätter an.
- Wenn im September viel Spinnen kriechen, sie
einen harten Winter riechen.
- Wie im September tritt der Neumond ein, so wird
das Wetter den Herbst durch sein.
- Wird das Obst nur langsam reif, gibt's im
Winter statt Eis nur Reif.
- Wittert's im September noch, liegt im März der
Schnee noch hoch.
- Zu Sankt Veit geht's auf die Weid, Sankt Rosal
treibt's Vieh ins Tal.
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