pfeilunten.jpg (824 Byte)   SOMMER                                                                                                                            

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Sommerzeit, heiße Zeit! Sonne brennt wohl weit und breit,
aber Gott schickt milden Regen, schüttet alles Feld voll Segen,
schenkt dem Schnitter volle Ähren, Brot genug, uns all zu nähren.
Menschen, merkt es: Gott ist gut, daß er so im Sommer tut.

 

    1. Auf einen nassen Sommer fürwahr folgt Teuerung im nächsten Jahr.
    2. Das Wetter, mit dem die Heuernte beginnt, sich in der Kornernte find`t.
    3. Den Sommertag schändet kein Donnerwetter.
    4. Der Sommer dauert nicht das ganze Jahr.
    5. Der Sommer hat auch kalte Tage.
    6. Die gefährlichsten Sommer sind auch die fruchtbarsten.
    7. Ein Sommer trocknet viel Kot
    8. Ein trockener Sommer ist fruchtbar im Korn, denn die Sonne scheint keinen Hunger ins Land.
    9. Einer Reb' und einer Geiß ist' im Sommer nie zu heiß.
    10. Es ist nur ein Sommer im Jahr.
    11. Es ist selten ein Sommer ohne Hagel und ein Kopf ohne Nagel.
    12. Früher Sommer, schlechte Ernte.
    13. Früher Sommer, später Hunger.
    14. Gut Wetter kommt über Nacht, hat's im Sommer nie weit gebracht.
    15. Heißer Sommer, guter Wein.
    16. Heiterer Sommer, guter Wein.
    17. Höhenrausch im Sommer deutet meist auf strengen Winter.
    18. Hört man im Sommer die Füchse bellen, so gibt es guten Wein.
    19. In einem trockenen Sommer verdirbt kein Bauer.
    20. Je heißer das Wetter,desto mehr stechen die Fliegen.
    21. Kurzem Sommer geht ein früher Lenz voran.
    22. Langer Sommer, kurzer Herbst  
    23. Mann muß im Sommer sammeln, was man im Winter haben will.
    24. März in der Blume, Sommer ohne Tau, trocken die Felder und dörren die Au.
    25. Nassen Sommer kann auch der Herbst nicht trocknen.
    26. Nicht selten ein Sommer ohne Hagel und ein Kopf ohne Nagel.
    27. Sommers Höhenrauch in Menge ist Vorbote von großer Winterstrenge.
    28. Sommerregen und Ziegenmist lassen den Bauern, wie er ist.
    29. Treibt die Eiche vor der Esche, ist der Sommer eine Wäsche.
    30. Treibt die Esche vor der Eiche ist der Sommer eine Bleiche.
    31. Was der Sommer nicht kocht, wird der Herbst nicht braten.
    32. Weizen schneid', wenn er gülden, Roggen, wenn er weiß ist.
    33. Wenn die Nacht beginnt zu langen, kommt der Sommer erst angegangen.
    34. Wenn die Sonne sticht, der Bauer spricht: die Kühe beißen und brommen, es wird ein Regen kommen.
    35. Wenn es nicht wintert, so sommert es nicht.
    36. Wenn Spinnen fleißig weben im Freien, läßt sich schön Wetter prophezeien.
    37. Wer im Sommer das Holz nicht verbrennt, wird im Winter nicht frieren.
    38. Wer im Sommer im Pelz geht, im Winter mit nacktem Arsch am Ofen steht.
    39. Wer im Sommer nicht arbeitet, muß im Winter frieren.
    40. Wer im Sommer nicht will schneiden, muß im Winter Hunger leiden.
    41. Wer im Sommer tut gammeln, kann im Winter nicht sammeln.
    42. Winter und Sommer haben verschiedene Sinnen: Der Winter muß verzehren und der Sommer gewinnen.

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