Leben auf der Datscha - Dorfleben in Russland
Das ist unsere Datscha in Russland. Sie ist nicht ganz fertig. So haben wir immer was zu tun. Die Gegend hier ist sehr verlassen. Nahrungsmittel wie Milch, Eier kann man teilweise von Nachbarn erwerben. Weißkohl, Kartoffeln, Zwiebeln, Gurken etc. bauen wir selbst an. Beeren und Kräuter findet man reichlich in der näheren Umgebung. Was Trinkwasser anbelangt - wir haben einen eigenen Brunnen.
Ein kluger Mann, namens Vanti, den ich persönlich sehr schätze, sagte mal, um Antworten zu bekommen, solle man gelegentlich tief in sich hineinschauen. Und das ist die geeignete Umgebung, um das zu tun. Um einfach zu relaxen.
Dieselbe Stelle von einer anderen Perspektive. Was man säht das wird man ernten: In diesem Falle - die Kartoffeln links im Bild und weiter rechts Zwiebeln. Rechts im Bild sieht man auch Sonnenblumen.
Bohnen
Nahezu das gesamte Grundstück im Überblick. Aber links und hinter dem Haus ist noch ein Stück.
Stehe auf unserem Balkon. Nachts wird es hier richtig interessant. Kein Licht! Rechts in der Ecke sieht man unser Klohaus. Hat übrigens keine Spülung! Die Fäkalien werden in einem 20-Liter-Behälter aufgesammelt. Der Behälter wird regelmäßig in einem Erdloch im Wald bzw. in unserem Garten entleert. Tut der Erde außerdem gut. Die Gegend ist hier wirklich sehr sauber. Doch bei kaltem Wetter sich auf eine durchgefrorene und zu Eis erstarrte Toilette zu setzen, während der eiskalte Wind einem durch die Beine pfeift, ist verdammt unangenehm!