Leben auf der Datscha - Dorfleben in Russland
Mehrere Häuser stehen unter Feuer - da es sich aber lediglich um Datschas handelt und Menschenleben nicht gefährdet ist, wird nicht die Feuerwehr gerufen. Es sind einfach zu viele Brände, in zu abgelegenen Gebieten, was für jede städtische Feuerwehr ein enorm großer finanzieller Aufwand darstellen würde, um diese zu löschen. Ganz zu schweigen, dass auch eine Straße notwendig ist, damit ein Fahrzeug überhaupt vordringen kann. Jede Datscha ist längst Staub und Asche, ehe die Feuerwehr auch nur benachrichtig ist. Deshalb ist es hier eigentlich nur üblich die Feuerwehr zu benachrichtigen, wenn Menschen gefährdet sind oder bei relevanten, großflächigen Bränden.
Einwohner eilen mit Wassereimern herbei.
Kaum das eine Feuer durch Einwohner selbst gelöscht bricht an anderer Stelle ein weiteres Feuer aus.
Unten im Bild: Ich säg ein Brett für unser Klohaus. Da ist eins kaputt gegangen.
Passt!
Unser Nachbar baut sich eine Blockhütte.

Und dies ist die Blockhütte.
Unser eigener Brunnen. Da es hier keine Kanalisation gibt, ist dies die einzige Möglichkeit, um an Wasser zu gelangen. Laut zuletzt durchgeführter Analyse hat das Wasser eine sehr gute Qualität. Kann man es sich leisten, kann man sich das Brunnenwasser per Pumpe direkt ins Haus hochpumpen lassen und somit bequem durch das Aufdrehen des Wasserhahns erhalten. Allerdings ist das eine kostspielige Angelegenheit. Etwas einfacher ist einen Schlauch an die Pumpe anzuschließen.
Komposthaufen