Infos über mich und meine Fotos

Persönliche Daten
Name:Magnus Jung
Wohnort:Hilden (NRW)
Beruf:Informatiker
Hobbys:Motorrad, Fotografie, Amateurfunk
Email:EMail

Kameraausrüstung auf den Reisen

Da ich oft mit dem Motorrad unterwegs bin, muss ich mich bei der Fotoausrüstung etwas einschränken. So kann ich normalerweise kein Stativ verwenden und auch die Auswahl an Objektiven ist deutlich reduziert. Auf Fernreisen hingegen kann ich etwas mehr Ausrüstung mitnehmen und die an einem Tag nicht benötigten Teile im Hotel lassen.

Auf meiner Reise durch Indonesien setzte ich eine Canon EOS 50-E ein, an die ich ein 28-80/3,5-5,6 bzw. ein 75-300/4,0-5,6 anschloss. Für Innenräume nutzte ich ein Speedlite 380ex, welches wesentlich mehr Licht als der eingebaute Blitz bringt.
Neben diesen Teilen war in meiner Fototasche gerade noch etwas Platz für bis zu zwei Filme und zwei Filter (Pol- und Skylight). Letztere verwendete ich nur, wenn die Sonne sehr stark schien oder der Einsatz des Polfilters zum Unterdrücken von Reflexionen notwendig war.

Bei meiner México-Reise habe ich dann einmal das andere Extrem ausprobiert und eine wesentlich größere Ausrüstung mitgenommen. Diese bestand neben der EOS 50-E aus einem 28-70/2,8 L, einem 70-200/2,8 L, einem TS-E 24 L für Architektur- und Panoramaaufnahmen, einem 50/1,4 sowie einem einfachen Zweifach-Konverter. Das Speedlite 380ex sowie einige Filter (UV, Skylight und Pol) und weiteres Kleinzubehör passten in die wesentlich größere Tasche hinein. Das Stativ, das ich hauptsächlich mitgenommen hatte, um ordentliche Panoramaaufnahmen machen zu können, konnte ich fast nicht nutzen, da die Ausgrabungsstätten nur mit Sondergenehmigung mit Stativ besucht werden dürfen. Die Ausrüstung wog ohne Stativ ca. 8 kg und das Stativ samt Kopf noch einmal ca. 5 kg. Meist habe ich jedoch nur einen Teil der Objektive mitgenommen und das Stativ im Hotel gelassen, um nicht immer das gesamte Gewicht schleppen zu müssen.

Nach dieser Erfahrung werde ich bei weiteren Reisen einen gesunden Mittelweg zwischen der zu kleinen Ausrüstung in Indonesien und der zu schweren in México wählen. Das 50/1,4 wird jedoch garantiert immer wieder dabei sein, da es wenig wiegt und in México ohne dieses Objektiv in Museen kaum eine Aufnahme möglich war. (Verständlich ist es ja schon, dass die Museumsverwaltung Blitzlicht- und Stativ-Einsatz in den Museen untersagt, um professionelle Fotografen zum Erwerb einer Sondergenehmigung zu zwingen. Für Touristen ist es dann jedoch recht ärgerlich, wenn das Licht so schwach ist, dass mit einer normalen Kamera kaum Bilder zu machen sind und in den Museumsshops auch keine Dias zum Verkauf angeboten werden. Bücher und Postkarten mit Abbildungen der wichtigsten Ausstellungsstücke waren jedoch meist erhältlich.)

Auch wenn ich mir vorgenommen hatte eine kleinere Fotoausrüstung mitzunehmen, habe ich auf meiner Reise nach Sri Lanka doch wieder ein wenig mehr zu schleppen gehabt als für einen Urlaub angebracht erscheint. Aber ich wollte weder auf mein 28-70/2,8, noch auf mein 70-200/2,8 Zoom verzichten. Auch das 50/1,4 Normalobjektiv für schwache Lichtverhältnisse musste wieder mit. Auf das Stativ habe ich bewusst verzichtet, auch wenn es für Wildlife-Aufnahmen eigentlich notwendig ist. Aber bei einer kurzen Jeeptour durch den Nationalpark hoffte ich auch ohne Stativ auszukommen. Ergänzend kam noch ein Zweifach-Konverter mit, sodass ich zumindestens befriedigende Aufnahmen mit bis zu 400 mm Brennweite machen konnte.

Bisher habe ich nur ISO 50, ISO 100 und 200 Dia-Filme sowie einige ISO 100 Negativ-Filme verwendet, auch wenn diese bei lichtschwächeren Objektiven in manchen Situationen nicht empfindlich genug sind. Empfindlichere Filme haben jedoch eine gröbere Körnung, die ich bei den meisten Aufnahmen nicht haben möchte.

Bildbearbeitung

Die Dias scanne ich dann mit einem Microtek ArtixScan 4000t, der neben einer überragenden Auflösung leider auch ein in den Tiefen sichtbares Rauschen erzeugt. Für normale Prints reicht die Qualität jedoch immer (manchmal sogar, bis etwa A3), da die höhere Auflösung genutzt werden kann, um das Rauschen ein wenig auszugleichen. Bei schwierigen Bildern sind meiner Erfahrung nach auch andere Scanner trotz geringeren Rauschens überfordert, sodass ich bisher mit den Scans recht zufrieden bin.
Nur bei einigen wenigen Bildern habe ich den "Unscharf Maskieren" Filter von Photoshop eingesetzt, um z.B. die Relief-Zeichnung deutlicher hervortreten zu lassen. Bilder in voller Auflösung (bis zu ca. 5500x3600 Pixel; d.h. ca. 55 MB bei 24 Bit Farbtiefe) kann ich verständlicher Weise nicht ins Web stellen.

Panoramabilder

Auf meiner Reise durch México habe ich einige wenige Panoramen aufgenommen. Zwei der 360°-Panoramen habe ich dann mit dem Programm Hugin (einer Oberfläche für die PanoTools) und den PanoTools von Helmut Dersch in elektronische Form gebracht. Die entstandenen Panoramabilder benötigten noch einige Nacharbeit in Photoshop um die Übergänge zu glätten. Hätte ich mein Stativ einsetzen können wäre der Versatz zwischen den Bildern sicherlich kleiner gewesen und die Nachbearbeitung möglicherweise nicht notwendig.