Seit über einem Vierteljahrhundert liegt die Erhaltung des St. Radegunder Kalvarienberges
hauptsächlich in den Händen Gottfried Terlers; seit sage und schreibe 27 Jahren setzt er sich
mit ungebrochener Intensität, Kraft und Energie für dieses Glaubens- und Kulturdenkmal ein -
1977 hat er das Obmannamt mit 48 Jahren übernommen; mit mittlerweile 75 Jahren hat er
bereits zwei Generalsanierungen der Kalvarienberganlage verantwortet.

Gemeinsam mit den früheren Obleuten Karl Wallner und Johann Kogler hat er bereits in den
70er Jahren genug Geldmittel aufgetrieben, um den Kalvarienberg in den Jahren 1974 bis 1979
vollständig zu renovieren; als Obmann des Pfarrgemeinderates hat er aber auch die gesamte
Sanierung der Pfarrkirche St. Radegund (Außenrenovierung 1981 - 1982, Innenrenovierung
1984, Sakristei 1988) geleitet. Dafür wurde ihm am 1. Juli 1986 auch das Ehrenzeichen der
Diözese Graz-Seckau verliehen - die höchste Auszeichnung, die Diözese an "Laien" vergeben
kann. Abgesehen vom Großprojekt der Generalsanierung der Kalvarienbergkirche (1997 -
2003) wurden in den letzten Jahren auch sämtliche Kapellen trockengelegt, drainagiert,
renoviert, Dachstühle und Schindeldeckungen erneuert und somit der Kalvarienberg in einen
überaus guten Gesamtzustand gebracht.

Die vielen Millionen Schilling, die Terler im Laufe der Jahrzehnte für kirchliche Zwecke
ersammeln konnte, sind heute aber ebensowenig mehr zu zählen, wie die vielen Stunden, die
der Friedl unentschädigt und oft auch unbedankt für Kirche und Kalvarienberg geopfert hat.

Wir danken unserem Friedl für alles, was er in den letzten Jahrzehnten für den Kalvarienberg
und für St. Radegund geleistet hat und wünschen weiterhin viel Kraft, viel Glück und Zuversicht
und vor allem viel Gesundheit - Gott vergelt´s !


Die Mitglieder, die Beiräte, der Vorstand
und alle Freunde des Kalvarienbergvereines

(C) 2005 - Verein
zur Rettung & Erhaltung des
Kalvarienberges in St. Radegund bei Graz







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