Allgemeines
Sehenswertes
Cañón del Colca
Alpacas
Chivay
Cruz del Condor
Kim im Radio
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Die Hauptstadt des gleichnamigen Departamento liegt auf 2353 m Höhe und ist mit 620.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Perus. Beherrscht wird sie vom 5822 m hohen Vulkan Misti, dem immer schneebedeckten 6057 m hohen Nevado Chachani sowie dem kleineren Nevado Pichu Pichu.

Durch die Nähe aktiver Vulkane werden in Arequipa täglich bis zu 20 Erdbeben gemessen. Das seit langem stärkste Erdbeben ereignete sich im Juli 2001 als auch der linke Turm der bekannten Kathedrale vollständig zerstört wurde.
Da die Stadt nur 75 km Luftlinie von der Küste entfernt ist, herrscht hier das ganze Jahr über mildes und sonniges Wetter.
 Die sogenannte "Weiße Stadt" hat ihren Namen vom hellen Sillar, dem weißen Vulkangestein.
Viele halten die "Ciudad Blanca" für die schönste Stadt Perus. Wer nicht nur die Stadt selbst, sondern auch die sehenswerte Umgebung kennen lernen möchte, sollte 4-7 Tage einplanen.
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Sehenswertes
Die Plaza Principal wird an drei Seiten sehr hübsch von zweistöckigen Arkaden umsäumt. Die Mitte bildet eine schöne Anlage mit Palmen und einem Brunnen.
Sehr hübsch ist auch die Iglesia San Francisco (unten) oder das Claustro Jesuita, ein ehemaliges Jesuitenkloster und dessen Kreuzgang, von dem aus man einen phantastischen Blick auf den 5822 m
hohen, schneebedeckten Vulkan Misti hat (rechts).
Nicht verpassen sollte man einen Rundgang im Kloster Santa Catalina. 1970 öffneten sich die Tore erstmals für die Öffentlichkeit.
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Cañón del Colca
Der Besuch des Cañón del Colca als eine der attraktivsten Natursehenswürdigkeiten Perus ist ganz bestimmt ein Touren-Höhepunkt von Arequipa aus. Der Cañón liegt ca. 150 km nördlich von Arequipa und ist noch gewaltiger als der Grand Canyon in den USA.
Der Colca-Canyon beginnt in Chivay und gräbt sich auf etwa 60 km Länge bis zum Cruz del Condor rund 3400 m in die Tiefe.
Die Hänge des Canyons sind mit über 6000 ha Terrassenanlagen überzogen.
 Der Colca-Canyon bietet auch eine der noch wenigen guten Möglichkeiten, die Herrscher der Lüfte, die Kondore, mit einer Spannweite von bis zu 3 m zu sehen.
Der Colca-Canyon ist eines der wichtigsten Agrar- und Landwirtschaftsgebiete Perus. Schon zu Zeiten der Inka wuchsen auf den terrassierten Hängen neben Mais, Kartoffeln, Bohnen oder Obst und Gemüse, das mit Lamakarawanen bis nach Cuzco transportiert wurde.
Von Arequipa in den Cañón del Colca
Zuerst geht es hoch in die Pampa Canahuas (3800 m). Hier weiden unzählige Alpakas, Vicuñas sowie Lamas.

Durch Zufall konnten wir die jährlich im August stattfindende Zeremonie der Indígenas miterleben, bei der um Regen und somit um eine gute Ernte gebeten wird.
Danach geht es über den 4800 m hohen Pata-Pampa-Paß, von wo man einen herrlichen Blick auf die umliegenden Vulkanberge hat. Von dort geht es in unzähligen Serpentinen nach Chivay hinunter (3600 m), das am oberen Rande des Colca-Canyons liegt.
Chivay ist ein verträumtes Andendörfchen und das wichtigste Städtchen am Cañón. An diesem Tag war gerade das einmal jährlich stattfindende Dorffest: Männer und Frauen gleichermassen angetrunken und guter Laune.
5 km von Chivay entfernt befinden sich die Thermalquellen La Calera, deren Besuch sich auf jeden Fall lohnt.
Von Chivay führt dann eine Schotterpiste immer am Südrand des Canyons entlang bis zum Cruz del Condor, dem Aussichtspunkt für Kondore.
Es ist wichtig, dass der Cruz del Condor früh am Morgen erreicht wird, um die riesigen Kondore sehen zu können. Sie erheben sich in die Strahlen der wärmenden Sonne in die Lüfte und entschwinden nach einer Weile in den Colca-Cañón. Nach 9 Uhr können sie nur noch als kleine schwarze Punkte in der Tiefe ausgemacht werden.
Hinweis: In der Regenzeit von November bis April kann es sein, dass wegen der Bruthaftigkeit der Tiere am Cruz del Condor keine Kondore zu sehen sind !
Viele Reisebüros bieten Tagesausflüge für etwa 18-20 US-$ an.
Die Abfahrten sind allerdings schon morgens um 4 Uhr! Sie werden vom Fahrer am Hotel abgeholt, zum Frühstück sind Sie in Chivay, dann geht es zum Cruz del Condor weiter. Auf dem Rückweg stoppen Sie am Thermalbad La Calera und kommen gegen 19 Uhr wieder in Arequipa an.
Ein Zwei- oder Mehrtagesausflug ist hierbei sicherlich angebrachter. Eine Zwei-Tagestour kostet ab 20 US-$. Abfahrt um 8:30 Uhr in Arequipa, Ankunft in Chivay um 14 Uhr zum Mittagessen. Nachmittags Besuch der Thermalquellen, Übernachtung in Chivay, von wo es sehr früh am nächsten Morgen zum Cruz del Condor geht. Abends gegen 18 Uhr sind Sie dann wieder in Arequipa.
TIPP: Auf keinen Fall den Schlafsack vergessen, da eine Nacht in dieser Höhe eisigkalt wird.
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Kim im Radio
Mein Live-Interview im Radio Azul von Arequipa.
Nachdem ich am Plaza de Armas zwei Peruaner kennen gelernt hatte, die für dieses Radio arbeiten,
wollten die unbedingt ein Interview mit mir machen.
Als ich fragte, wann es denn ausgestrahlt werde, meinten die nur, dass es live sei. Na ja, warum eigentlich nicht? So bin ich dann in diese Radiostation gefahren und wir haben uns etwa eine halbe Stunde (mit Musik zwischendurch) über Deutschland und den deutschen Tourismus unterhalten.
Tja, so gibt es in Peru immer genug zu erleben.
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