Allgemeines
Sehenswertes
Plaza de Armas
Calle Hatunrumiyoc
Arte Religioso
Santo Domingo
Saqsaywamán
Qenko
Machu Picchu
Camino Inca
Aguas Calientes
Valle Sagrado
Pisaq
Ollanta
Chinchero
Tipps
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Die in 3430 m Höhe gelegene Hauptstadt des gleichnamigen Departamento ist einerseits sicherlich die schönste Stadt Perus, andererseits aber auch die Touristischste.
Einst die Hauptstadt und das Herz des Inka-Imperiums war Cuzco der "Nabel der Welt". Von hier dehnte sich das Herrschaftsgebiet der Inka bis Ecuador und Chile aus. Die goldhungrigen Spanier eroberten Cuzco am 15.11.1533 und bauten sie nach ihren Vorstellungen um und wieder auf, meist auf den Ruinen der alten Grundmauern und Tempelanlagen.
1650 wurden die meisten kolonialspanischen Bauten durch ein Erdbeben zerstört. Allerdings blieben die erdbebensicheren Bauten der Inka erhalten.
Heute hat die Stadt etwa 260.000 Einwohner und in vielen Straßen kann man Indígena-Frauen in ihren bunten Röcken sehen mit einem Lama als Lasttier an der Seite.
Hinweis: Wer mit dem Flugzeug aus Lima anreist, der sollte den Tag zur Höhenanpassung verwenden: sehr ruhig angehen lassen und viel trinken (Coca-Tee, kein Alkohol), um die Höhenkrankheit soroche zu vermeiden.
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Sehenswertes
Plaza de Armas
Dieser große, quadratische Platz war zur Inkazeit von Tempeln, Palästen und Regierungsgebäuden umgeben und mit einer ca. 250 m langen Goldkette umspannt. Zur Sommersonnenwende am 21. Juni wurde das Inti-Raymi-Fest gefeiert. Er war auch Hinrichtungsstätte der letzten Inkaherrscher.
Heute werden die Seiten von den Kolonialkirchen dominiert, die über den Grundmauern inkaischer Tempel aufragen. Die gesamte Plaza ist von Arkaden (portales) umgeben. Hier finden sich zahlreiche Restaurants, Wechselstuben, Reisebüros und Geschäfte. Jeden Sonntagvormittag wird auf der Plaza mit einer Zeremonie die Nationalflagge Perus und die Regenbogenfahne der Inkas gehißt.
Calle Hatunrumiyoc
Das Quechua-Wort bedeutet "Großer Stein". Die Mauer des ehemaligen Palastes des Inca Roca gilt als eines der schönsten Beispiele der Kunst der fugenlosen Verblockung riesiger Steine und ist der längste und besterhaltene Mauerrest der einst monumentalen Inka-Architektur Cuzcos.
Die nach außen gewölbten Steinblöcke sind bis zu einem Meter groß und so perfekt beschnitten, dass sie keinen Mörtel benötigen.
Der Paradestein hat 12 Ecken und wurde exakt paßgenau in das Mauerwerk eingefügt.
Museo de Arte Religioso

Ehemaliger Eingang des Palastes des Inca Roca. Auf seine Grundmauern wurden die kolonialspanischen Herrenhäser draufgebaut, die durch die Erdbeben nachfolgend immer wieder beschädigt und teilweise zerstört wurden. Heute befindet sich hier das Museum der religiösen Künste.
Iglesia y Convento Santo Domingo
Das Erdbeben von 1950 legte hier die Überreste des ehemaligen Sonnenheiligtums Qoricancha frei.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 8-17:30 Uhr, Eintritt US-$ 1 (BT nicht gültig).
Die Qoricancha war eigentlich ein großes Tempelviertel, dessen Mittelpunkt der prächtige und prunkvolle Sonnentempel Qoricancha war. Die Mauern des Tempels waren mit Goldplatten bedeckt und im Garten war alles, was das Reich bot, in Gold oder Silber nachgebildet: goldene und silberne Maisstauden, goldene Lamas und Vögel, ... Im Haupttempel waren die Mumien der verstorbenen Inkas auf einem goldenen Thron aufgestellt.
 Saqsaywacmán
Von der Plaza de Armas aus ist diese 2,5 ha große Festungsanlage oberhalb der Stadt (3567 m) in einem halbstündigen Fußmarsch erreichbar. Für Nicht-Akklimatisierte ist dieses kurze Wegstück bereits recht anstrengend. Saqsaywamán sind die imposantesten und mächtigsten Ruinen in der näheren Umgebung von Cuzco und ein beeindruckender Vorgeschmack auf Machu Picchu, Pisaq und Ollantaytambo.
Auf der Explanada zwischen den Festungsmauern und dem Rodadero findet jedes Jahr um den 21. Juni zur Feier der Sommersonnenwende das farbenprächtige Festspektakel Inti Raymi statt. In historischen Kostümen treten Soldaten, Priester, Sonnenjungfrauen, der Adel und der Inca selbst vor zehntausenden von Zuschauern auf.
Qenko
Dieser Kult- und Festplatz liegt einen knappen Kilometer östlich von Saqsaywamán. Er ist von einem stark zerklüfteten Felsen mit Spalten und Höhlen umrahmt.
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Machu Picchu
Die Inkastadt Machu Picchu
Machu Picchu muß ein heiliger Ort von sehr großer Bedeutung gewesen sein. Bis in die Neuzeit blieben die Erzählungen von verborgenen Schätzen und der verschwundenen Inka-Stadt lebendig. Und doch mußte sie nicht mühsam gesucht werden, denn der indigenen Bevölkerung war Machu Picchu immer bekannt, bis ins 17. Jahrhundert sogar ständig bewohnt.
Für die restliche Welt "entdeckte" dann Hiram Bingham im Jahre 1911 die vom Dschungel überwucherte unzerstörte Inkastadt und gab ihr den Namen Machu Picchu (alte Bergspitze).
Bis heute weiß man nur sehr wenig historisch Belegbares über Machu Picchu und die Stadtanlage birgt ein Geheimnis.
Dieses schönste und rätselhafteste Zeugnis der Inkazeit liegt auf 2370 bis 2530 m Höhe auf einem von Menschenhand völlig umgestalteten Bergrücken über dem Río Urubamba. Vom Urubambatal aus ist von der Anlage nicht zu sehen, umso besser ist die Sicht von oben. Die Stadt ist von schroffen und steilen Felsen umgeben, der gegenüber liegende Berg Wayna Picchu (Junger Gipfel) ragt dabei wie ein riesiger Beobachtungsturm in die Höhe.
Alle 216 Gebäude, Paläste und Tempel sind auf Terrassen angelegt und mit etwa 100 Treppen untereinander verbunden.
Der Besuch der inkaischen Felsenstadt Machu Picchu gilt als Höhepunkt jeder Peru-Reise.
Camino Inca

Wer genügend Zeit mitbringt, der sollte den Camino Inca bis nach Machu Picchu wandern. Bei diesem Trail handelte es sich ursprünglich um einen Versorgungs- und Nachschubweg der Inka für Machu Picchu. Heute ist es der meistbegangene Trail Südamerikas.
 Hierbei kann man zwischen einer Vier- oder Zwei-Tages-Wanderung wählen. Beide Touren können über einen der vielfältigen Reiseveranstalter in Cuzco gebucht werden.
Wer die Vier-Tages-Tour wählt, fährt mit dem Zug von Cuzco aus bis zum Kilometer 88 und wird von dort in vier Etappen bis nach Machu Picchu wandern. Alternativ kann man eine Zwei-Tages-Tour wählen, bei der man bis zum Kilometer 104 mit der Bahn fährt.
Mai bis September sind die besten Monate für den Camino Inca. Ein guter Gesundheits- und Konditionszustand ist erforderlich (zwischendurch werden Höhen bis zu 4000 m erreicht). Außerdem sollte man den Weg gut akklimatisiert angehen.
Intipunku (Sonnentor)
Am zweiten Tag der Wanderung geht es schon in der Dunkelheit los, so dass man noch vor dem Sonnenaufgang Intipunku erreicht. Von diesem sogenannten Sonnentor hat man einen phantastischen Blick auf das anfangs noch nebelverhangene Machu Picchu. Die ersten Sonnenstrahlen lösen dann den Nebel auf und der Blick auf die alte Inka-Stadt wird frei.
Von dort oben hat man dann etwa noch einen halbstündigen Abstieg vor sich, bevor man zum Eingangstor von Machu Picchu gelangt. Nun kann der Rundgang beginnen.
Tipp: Je früher man bei den Ruinen ankommt, desto größer ist die Chance, die Stätte in Ruhe genießen zu können, da die ersten Touristenbusse erst gegen 9:30 Uhr eintreffen.
Tipp: Beim Buchen danach fragen, wie groß die Gruppen sind. Schlafsack und Isomatte können auch in Cuzco geliehen werden. Entbehrliches Gepäck kann in Cuzco im Hotel gelassen werden. Regenkleidung, Sonnenmilch und Kopfbedeckung nicht vergessen.
Aguas Calientes
ist ein Dorf mit 1300 Einwohnern im Urubambatal. Es ist der Ausgangspunkt eines Machu Picchu-Besuches für all diejenigen, die nicht den Camino Inca wandern, da hier die Schmalspurbahn aus Cuzco ankommt. Der Ort ist somit zu einer wichtigen Übernachtungsstätte für Reisende auf dem Weg nach Machu Picchu geworden.
Von Machu Picchu fahren mehrmals täglich Busse die Serpentinen hinab in den Ort.
Alternativ kann man den steilen Abstieg über die vielen Treppen zu Fuß zurücklegen (30 Min. Gehzeit) und am Fluß noch eine kurze Rast einlegen,
bevor es dann die 112 km mit der Bahn durch das schöne Urubambatal wieder zurück nach Cuzco geht (Fahrzeit etwa 3 Stunden).
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Valle Sagrado de los Incas
Durch die Fruchtbarkeit und das besonders milde Klima war das Tal zwischen Ollanta und Pisaq für die Inkas von extrem wichtiger Bedeutung für ihre Versorgung.
Für die Inka war das Tal heilig, da die Feldbauterrassen sich bis in schwindelnde Höhe die Berge hinauf zogen. Bis heute wird es daher Valle Sagrado de los Incas genannt.
Pisaq
Der Ort (2970 m) besitzt eine große kulturelle Vergangenheit und ist ein sehenswertes Ziel, zum einen wegen seines bekannten Marktes am Sonntag, Dienstag und Donnerstag, zum anderen wegen seines Ruinenkomplexes über der Stadt. Man kann entweder zu Fuß den Berg erklimmen oder sich für wenig Geld ein Taxi nehmen. Das BT ist als Eintritt gültig.
Pisaq war nach Cuzco sicher eine der wichtigsten Städte der Inka. Die Anlage erstreckte sich über mehrere Quadratkilometer und umfaßte Häuser, Paläste, Tempel und Mausoleen.
Ollanta
Etwa 80 km von Cuzco entfernt, kommt man in den kleinen verschlafenen Ort Ollanta, auf angenehmen 2750 m Höhe. Zur Inkazeit war Ollanta ein sehr wichtiger Ort, es gilt als ältester ständig bewohnter Ort Südamerikas. Der Ort verfügt über einen eindrucksvollen Ruinenkomplex (BT) aus der Inkazeit - Ollantaytambo. Diese Festung eignete sich zur Beobachtung des Zugangs zum heiligen Tal und als Kontrolle des Weges nach Cuzco. Der Ort selbst hatte auch große religiöse Bedeutung. Hier wurden die Herzen der toten Inkaherrscher bestattet, die Mumien dagegen im Sonnentempel in Cuzco aufbewahrt.
Öffnungszeiten: tägl. von 7-18 Uhr.
Chinchero
Von Cuzco aus kommt nach 30 km der kleine Ort Chinchero (3760 m) in Sicht, ein altes inkaisches Landwirtschaftszentrum. Am Sonntag lohnt ein Besuch des Marktes, der auf dem idyllisch gelgenen Hauptplatz vor der Kirche stattfindet.
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Tipps
Das Boleto Turístico (BT) kann im Büro der Información Turística y Venta de Ingresos Turísticos in der Calle Garcialaso (rechts neben dem Museo Histórico Regional) gekauft werden, sowie bei der Touristeninformation, Mantas 188. Auch an einigen Sehenswürdigkeiten, wo es gilt, kann es noch erworben werden.
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