Trujillo
Chan Chan
Huaca de la Luna
Huanchaco
Piura
Catacaos
Colán
Máncora
Cancas
Tumbes
Puerto Pizarro
Ecuador
Tipps
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Das gesamte Gebiet nördlich von Lima wird in den Monaten Juli und August weit weniger besucht als das touristisch überlaufene Andengebiet rund um Cuzco und den Titicacasee.
Die Menschen sind sehr freundlich, neugierig, offen und hilfsbereit; so lohnt ein Besuch nicht nur wegen der touristischen Sehenswürdigkeiten, auch die endlos langen weißen Sandstrände, Sonne, Palmen und Meer sind sehr reizvoll.
Die wichtigste Verkehrsader durch den Norden Perus ist die Panamericana. Sie führt von Lima über Trujillo nach Tumbes und weiter nach Ecuador. Von Lima bis zur ecuadorianischen Grenze sind es auf der direkten Küstenstraße knapp 1300 km.
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Trujillo
Die Hauptstadt des Departamento La Libertad ist mit 510.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Perus und die Wichtigste nördlich von Lima. Wichtigste Wirtschaftszweige sind Zucker, Kupfer und Steinkohle.
Durch die Bauten der Mochica- und Chimú-Kulturen sowie durch die kolonialspanische Architektur hat Trujillo touristische Bedeutung. Außerdem ist es die Heimat des peruanischen Nationaltanzes Marinera.
Das Küstenklima ist sehr angenehm, so daß sich auch ein Besuch der nahegelegenen Strände, wie z.B. Huanchaco lohnt.
Die 560 km von Lima nach Trujillo können über die sehr gut ausgebaute Panamericana in etwa 7 Stunden erreicht werden.
Chan Chan war einst die Haupstadt des mächtigen Reiches der Chimú, die von 1000-1450 n. Chr. die Küstenwüste beherrschten. Die Stadtanlage dehnt sich auf rund 20 qm aus und war vollständig von einer Adobemauer umgeben. Sie beherbergte etwa 50.000-100.000 Einwohner und war zu dieser Zeit die größte Stadt der ganzen Welt.
Öffnungszeiten: tägl. von 9-17 Uhr, Eintritt 3 US-$ (50% Ermäßigung für Studenten); das Ticket gilt 2 Tage inkl. des Eintritts für die Huacas La Esmeralda und del Dragón. Für den Palacio Tschudi ist ein Führer zu empfehlen.
Man fand unermeßliche Gold- und Silberschätze und feine Keramikarbeiten. Darunter auch die bekannten Tumi, halbmondförmige Zeremonialmesser mit dem Griff in Form einer edelsteingeschmückten männlichen Figur.
Die Sonnen- und die Mondpyramide sind die größten präkolumbianischen Heiligtümer Südamerikas und bestehen aus Millionen von Adobe-Ziegeln. Sie wurden um 200 n. Chr. von den Mochica gebaut und liegen etwa 7 km südöstlich von Trujillo.
Öffnungszeiten: tägl. von 9-17 Uhr, Eintritt 1,5 US-$ inkl. Führer. Der Eintritt zur Huaca del Sol ist frei.
Huanchaco
Dieser beliebte Ferienort bietet gute Bade- und Surfmöglichkeiten. Als Alternative zu Trujillo kann hier direkt am Strand in einem der vielen kleinen Hotels übernachtet werden und Chan Chan, Huaca de la Luna, del Sol,... auch von hier aus bequem mit dem Bus oder Taxi erkundet werden.
Als Attraktion sind die bekannten Caballitos de Totora zu sehen, die "Schilfrohrpferdchen". Das Totora-Schilf wird so zusammen gebunden, dass die Fischer, wie auf dem Rücken eines Pferdes sitzend, abends auf das Meer hinaus paddeln können. Am nächsten Vormittag kommen sie dann mit vollen Booten zurück.
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Piura
Die Stadt hat ein angenehmes, warm-trockenes Küstenklima mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von 24 Grad und etwa 280.000 Einwohner. Vor der Küste wird Erdöl gefördert und in der Landwirtschaft Baumwolle und Limonen angebaut. Die Hauptstadt des heutigen Departamento Piura wurde 1532 vom Peru-Eroberer Francisco Pizarro gegründet, drei Jahre vor Lima und ist damit die älteste Stadt Perus.
Einen netten Ausflug kann man in das 11 km entfernte Dorf Catacaos machen, das sowohl für seine Gold- und Silberarbeiten, als auch für die angeblich besten Strohhüte Perus und schöne Baumwollarbeiten bekannt ist.
Einen weiteren schönen Ausflug kann man zur knapp 60 km entfernten Hafenstadt Paita und von dort in das etwas nördlicher gelegene Colán mit endlos langen weißen Sandstränden machen. In diesem kleinen malerischen Fischerdörfchen kann man auch in kleinen Hotels direkt am langen Sandstrand billig übernachten.
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Máncora
Das Dorf Máncora gefällt durch seine herrlichen Sandstrände, die vielleicht schönsten Nordperus. Die Panamericana führt als Av. Piura mitten durch den Ort. Surfen ist in Máncora sehr beliebt und zwischen Dezember und März wird das kleine Örtchen regelrecht überrannt.
Beim Dorffest: feiern bis morgens um 4 Uhr, mit Open-Air-Disco, ... ein Dorf im Ausnahmezustand.
Ausruhen im Hotel unter Palmen.
In Máncora gibt es eine Vielzahl an kleinen und sehr billigen Hostals direkt am Strand.
Tipp: das erste Hostal rechterhand der Panamericana, wenn man von Süden in das Dorf kommt. (Noch vor dem Dorf, unmittelbar hinter der Brücke). Das Hostal ist zwar nicht direkt am Strand (nur 50 m entfernt), dafür ist die Anlage eine kleine Oase: kleine Steinhäuschen für 1,2 oder 3 Personen mit Strohdach, vielen Palmen, Hängematten und netter Bewirtung.
Durch Zufall habe ich Morgens beim Frühstück den Nachbarn von einer Mitarbeiterin der Kammer kennen gelernt. Zusammen sind wir in das kleine Dorf Cancas gefahren, wo er sein kleines Strohhaus direkt auf dem Strand baut. Dann sind wir noch im sehr heißen Bosque seco (Trockenwald) spazieren gegangen und haben danach die Fischer und vielen Pelikane beobachtet. Es war ein netter Tag.
Bei einer kleinen Spazierfahrt in einem der vielen Motocarros (dreirädiges Motorrad) platzte mitten in der Wildnis ein Reifen. Nachdem wir festgestellt hatten, dass der Reifen mehr als ein Loch hat, wir aber nur einen Flicken hatten, sind wir eben mit plattem Reifen die letzten Kilometer langsam nach Máncora zurück gefahren. Dort wurde dann in einer Llantería ein komplett neues Rad angeschraubt.
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Tumbes
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