Von Lima nach Arequipa

Pisco
    Paracas
    Islas Ballestas
Ica
    Oase Huacachina
Nazca

Die Straße von Lima nach Arequipa ist in gutem asphaltierten Zusatand und gehört zur legendären "Traumstraße Panamericana". Für die 915 km sollten 3-5 Tage eingeplant werden.

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  Pisco

Pisco ist mit 90.000 Einwohnern und einem bedeutenden Hafen ein ruhiges Städtchen. Der Name der Stadt steht für den Traubenschnaps Pisco, Hauptbestandteil des Pisco Sour, der peruanische Nationaldrink.
Neben einem Markt und einem langen Pier unten am Meer ist Pisco vor allem Ausgangspunkt für Touren zur Halbinsel Paracas und zu den Islas Ballestas.

Paracas

Von Pisco fahren ständig Busse, Colectivos und Taxis nach Paracas. Vielfältige Reiseagenturen bieten sowohl Halb- als auch Ganztagestouren in Kombination mit den Islas Ballestas an (US-$ 8-10). Am Beginn der Halbinsel befindet sich das Archäologische Museum Julio C. Tello mit Funden und Modellen der Paracas-Kultur.

Islas Ballestas

Eine Bootstour um die Islas Ballestas sollte mindestens drei Stunden dauern und dabei die Seelöwen-Kolonie miteinschließen. Die Fahrt über das Meer führt zunächst am riesigen El Candelabro bezeichneten Dreizack im Wüstensand vorbei.
Seelöwen Dann geht es zu den Islas Ballestas: wild zerklüftete Inselgruppe mit Klippen und ungewöhnlich geformten Felsen. Zehntausende von Seevögeln nisten und misten an den steilabfallenden Hängen. Am niedlichsten sind jedoch die Seelöwen, die in einer Bucht ihre Kinder zur Welt bringen und in nächster Nähe um die Boote herumschwimmen. Seerobben und Humboldt-Pinguine fühlen sich in der eiskalten Randströmung des Humboldt-Stromes genauso wohl wie die wuchtigen, 2,50 m langen Seebären. Ab und zu kann man auch Delphine beobachten.

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  Ica

Die Haupstadt des Departamento Ica liegt auf 406 m Höhe, 300 km von Lima entfernt. Ica und seine Umgebung ist Perus Hauptanbaugebiet von Weinen und Dattelpalmen.


Oase Huacachina

Oase Nur 6 km von Ica entfernt liegt, wie in einem Märchen aus 1001 Nacht, inmitten der höchsten Sanddünen Südamerikas, die hübsche Oase Huacachina mit einer kleinen Lagune. Allein dieser kleine Wüstenausflug lohnt die Unterbrechung der Fahrt in Ica!

Düne und ich Sandboarding
Auf den Sanddünen vor der Oase ist Sandboarding möglich. Ein Board kann für wenig Geld direkt an der Oase oder in einem der Hotels geliehen werden.

Erreicht wird die Oase von Ica aus mit einem Taxi (10 Minuten Fahrt).
Tipp: Wer nicht in der Stadt übernachten möchte kann sich in einem der Hotels rund um die Oase einquartieren. Das ist ruhiger und sicherlich schöner.
Düne und Kinder Palmen an Oase

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  Nazca

Nazca liegt in einem fruchtbaren Tal mit sehr angenehmem Klima in 620 m Höhe, 443 km südlich von Lima. Der Ort selbst bietet kaum Sehenswürdigkeiten, ist allerdings Ausgangspunkt zu den Nazca-Geoplyphen. Darüber hinaus liegt in Chauchilla ein ausgedehnter Friedhof mit unzähligen Mumiengräbern der Nazca-Kultur. Interessant ist auch der Besuch einer kleinen Goldwäscherei im Ort (fragen Sie danach).
Flugzeug in Nazca Die Bodenmarkierungen in der Pampa von Nazca können am besten aus der Luft erkannt werden. Preisgünstige Angebote für einen Flug über die rätselhaften Bodenlinien gibt es überall in Nazca (etwa US-$ 25).
Es gibt aber auch einen Aussichtsturm, den Torre Metálica (ca. 11 m hoch, 26 km von Nazca entfernt) in dem Gebiet.
Panamericana Die Nazca-Geoglyphen
Die Bodenmarkierungen im ariden Küstengebiet von Nazca umfassen ein Gebiet von etwa 700 qkm. Hier wurden in die regenlose Pampa über 100 geometrische Figuren, Flächen, Spiralen, etwa 1000 gerade Linien und über 30 große tier- und menschengestaltige Abbildungen eingekratzt. Die geraden Bodenlinien sind bis zu 5 km lang.
Die Bedeutung dieser mysteriösen Zeichen liegt bis heute im Dunkeln: Urheber waren die Nazca, die ca. 200 v. Chr. lebten. Die Darstellungen stellen vermutlich das astronomische Wissen dieses Volkes dar.
Zur Erforschung und Erhaltung der Linien hat die deutsche Mathematikerin und Geographin Dr. Maria Reiche vieles beigetragen. 1903 in Dresden geboren, kam sie 1932 nach Peru. 1946 begnegnete sie Dr. Kosok (auf den Verlauf unterirdischer Wasserleitungen und -kanäle spezialisiert, überflog 1939 das Gebiet mehrfach), war sofort von den Bodenzeichnungen fasziniert und veröffentlichte 1950 mit ihm das erste Werk über die Linien.
Im Laufe der Jahre überflog sie die Linien, machte Fotos von oben, ließ auf eigene Kosten den Aussichtturm bauen, wurde in Peru zu einer hochverehrten und bedeutenden Forscherin und bekam 1981 den höchsten Landesorden verliehen. Am 8. Juni 1998 starb sie in Lima und wurde neben ihrer Schwester nördlich von Nazca beigesetzt.

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