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 Ernte - einst und jetzt 

Der Modernisierungsschub wurde in den fünfziger Jahren eingeleitet. Gerade die Getreideernte war vorher eine sehr aufwendige und langwierige Arbeit. Das Mähen des Getreides erfolgte ausschließlich mit der Hand. Das Getreide wurde anschließend zu Mandeln (Garben) zusammengebunden und zu Haufen zusammengestellt. Nach der Einbringung in die Scheunen erfolgte das Dreschen. Der letzte Teil der Arbeit war die Trennung der Körner von der Spreu.
Die erste Technisierung brachten die Dreschmaschinen. Sie standen in Wallern auf dem Anger (Kotsee) und wurden anfangs mit einer Dampfmaschine angetrieben, später mit Traktoren. Eine weitere Erleichterung brachte der Bindemäher. Dieses Gerät mähte das Getreide und band es zu Garben.
Nähere Informationen dazu aus der Dorfchronik.


Druscharbeiter der 1. Druschgesellschaft 
(1933)


Druschplatz - Dampfmaschinen trieben
den Drescher an


Druschplatz am Anger


Pause während des Dreschens


Abtransport des Getreides


Der erste fahrbare Mähdrescher


Der große Durchbruch bei der Getreideernte

.
1959

Quelle: Bilder von Josef Unger, Pamhagenerstraße

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