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Erfahrungen mit internen "Winmodems" mit HSF- und HCF-Chipsatz von Conexant unter Linux

Allgemeines

Zunächst ist ein Blick auf http://www.idir.net/~gromitkc/pci_list.html sinnvoll, hier sind die meisten (internen) Modems und ihre Verträglichkeit mit Linux aufgeführt.

Im Falle eines Conexant-Chipsatzes hat man inzwischen gute Karten, seit 2001 wird ein Treiber für den HSF-Chipsatz entwickelt, seit 2002 auch einer für den HCF-Chipsatz. Auf einige spezielle Features des Modemherstellers muß man dann jedoch verzichten. Im Moment werden insbesondere V.92 und Voice-Funktion nicht unterstützt. Das war aber in meinem Falle kein Problem: Voice habe ich auch unter Windows nie benutzt, V.92 muß vom Provider unterstützt werden, was meines Wissens fast keiner macht.

Die im Folgenden beschriebene Installation verlief auf beiden Rechnern gleich problemlos. Dabei benutze ich die foglenden Modems:

  • Modem 1: Acer 56 Surf PCI (V.92), HSF-Chipsatz von Conexant. (Juli 2002)
  • Modem 2: Wisecom 56 PCI (V.90), HCF-Chipsatz von Conexant. (1999)

Treiber-Installation für interne Modems mit Conexant-Chipsatz

Bei der Installation von SuSE 8.0 wurden beide Modems nicht erkannt. ("Anderes, nicht erkanntes Modem"). Das habe ich zunächst so gelassen.

Die für die Conexant-Chipsätze erforderlichen Treiber sind unter http://www.mbsi.ca/cnxtlindrv/ zu finden. Zunächst muß man in Erfahrung bringen, ob sich der HSF- oder HCF-Chipsatz auf dem Modem befindet. Je nachdem, um welchen Chipsatz es sich handelt, muß man sich entsprechend durchklicken. Bei der Auswahl des Treibers ist darauf zu achten, daß man den zum entsprechenden Kernel passenden Treiber lädt. Die Kernelversion lässt sich an der Komandozeile mit uname -r herausfinden. Für SuSE 8.0 ist die Kernelversion 2.4.18-4GB aus der Liste zu wählen.

Die Installation verlief in beiden Fällen sehr einfach: Unter KDE das rpm-Paket doppelt anklicken und “Installieren” wählen, wenn man nicht als "root" angemeldet ist, wird nach dem Passwort gefragt. Danach habe ich den Rechner neu gebootet, was aber wahrscheinlich an dieser Stelle nicht erforderlich war.

Im Yast2 nun noch das "Andere, nicht erkannte" Modem konfigurieren, d.h. es kann alles übernommen werden. Das Modem wurde vom Treiber als /dev/modem konfiguriert, ggf. in Yast anpassen. Nun ist der gewünschte Provider natürlich noch auszuwählen bzw. hinzuzufügen. Nach einem erneuten Reboot erscheint rechts in der Taskleiste das Steckersymbol und mit einem einfachen Klick darauf sollte nun eine Verbindung ins Internet aufgebaut werden.

Bei Problemen

Bei Problemen bitte die Hinweise unter http://www.mbsi.ca/cnxtlindrv/ lesen.

Weiterführende Links:
http://www.linmodems.org/
http://www.tu-harburg.de/dlhp/HOWTO/DE-Modem-HOWTO.html
http://www.tldp.org/HOWTO/Conexant+Rockwell-modem-HOWTO/index.html