Der WAGRAM

Lage Entstehung Klima Fotos Radwege
Lageplan Fotos vom Wagramland

 

Lage:

Der Wagram erstreckt sich von Langenlois (bei Krems) bis Hausleiten (bei Stockerau) auf einer Länge von ca. 40 Kilometern. Das Wagramland erreicht dabei mehrere km Breite, wobei es in der Mitte zwischen Kirchberg am Wagram und Großweikersdorf am breitesten ist.

 

Lageplan:

 

 

Entstehung des Wagrams:

Der Wagram Der Name Wagram stammt vom althochdeutschen "Wogenrain", also vom Rand der Wogen (Wellen) der Donau, welche ein breites Tal (Tullnerfeld) in die Landschaft schnitt. Somit entstand eine bis zu 20 Meter hohe "Flussterrasse"- eine markante Geländestufe (siehe Bild links), die das Wagramland vom Tullnerfeld trennt.
Das Wagramland zeigt den Charakter eines flachwelligen Hügellandes mit grabenartig eingeschnittenen (Trocken-) Tälern (siehe Bild rechts). EIn Trockental des Wagrams

Eine bis zu 8 Meter mächtige eiszeitliche Lößschicht (siehe Bild links) bedeckt dort ebenfalls eiszeitlicher Donauschotter. Die hervorragenden Schwarzerdeböden und das warme, trockene pannonische Klima begünstigen den Anbau aller Feldfrüchte, v.a. aber den Weinbau. Die geringen Waldflächen (die Au des Krampugraben ist ein solcher!) gehören dem pannonischen Eichenbezirk an.

Der Boden des Wagramlandes, der Löß, bietet besonders günstige Bedingungen für den Anbau von Weinkulturen, da er für die Wurzeln der Rebstöcke leicht zu durchdringen (weil sehr weich) ist und dennoch genügend Wasservorrat und Nährstoffe für das Gedingen des Weines bietet.  
 

Das Klima des Wagrams:

Der Bannwald und die Ausläufer des Manhartsberges schirmen Nordwinde ab und lassen die Tageserwärmung voll wirksam werden. Das nach dem Osten sich öffnende Land, lässt den pannonischen Einfluss spürbar werden. Lediglich im Winter kann es dadurch bei Ostwind sehr kalt werden ("sibirisches Tief"). Die Sommer sind meist trocken und heiß. Kaltluftseen in den Niederungen sowie Nebel (vor allem zu Herbstbeginn) verleihen Wein, Obst  und den Feldfrüchten ihre Fruchtbarkeit und Frische. In Donaunähe weht oftmals kräftiger bis lebhafter Westwind.