Die Gustav-Adolf-Gedenkstätte in Lützen bei Leipzig wird manchmal fälschlich als Schwedisches Hoheitsgebiet bezeichnet.

Laut Aussage von der zuständigen Stelle ist dies aber nicht der Fall.

 

Zitat:

"Sehr geehrter Herr Schulz,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Sie stellen die häufigste Frage, die an der Gedenkstätte von Besuchern auftaucht.

Die Gustav-Adolf-Gedenkstätte gehört nicht dem schwedischen Staat, sie ist auch nicht exterritorial (botschaftsähnlich), wie oft geglaubt wird. Dies ist nur eine Legende. Grund und Boden der Gedenkstätte gehören der Stadt Lützen seit eh und je. Es gab zwar Ende der 1940er jahre den Gedanken, den Grund und Boden von schwedischer Seite aus zu erwerben, dazu ist es jedoch nicht gekommen.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft geholfen zu haben."

Im Gästebuch findet sich folgender Hinweis von Udo Metz:

" Presseberichten von 1910 war zu entnehmen, dass ein nicht näher genannter Skandinavier einige Grundstücke an der gegenüber der Gedenkstätte liegenden Seite (heute getrennt durch B87) erwoben hat (heute Felder und Kleingarten-anlage). Ziel des Kaufes war Schutz des Gebietes vor Bebauung, um somit den Blick auf das Schlachtfeld freizuhalten."

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