Die Akademia Magulistan thront über der gleichnamigen Stadt. Das mächtige aus den Klippen gemeißelte Eingangsportal führt den Besucher tief in die steinernen Hallen hinein wo seine Augen von magischen Kristallen beleuchtete Räume und Gänge erblicken. Der Grundriss der Akademie ist ein regelmäßiges, dreistöckiges Dekagon, welches um die mittlere, zwei Stockwerke umfassende Haupthalle zentriert ist. Sinn der zehneckigen Grundform war die Erschaffung von zehn seperaten Schulen, eine jede einer Essenz der Magie zugeordnet und einen Abschnitt dem Fürstdekan als nominellem Herrscher der zehnten Essenz. Die Realität straft diesen heeren Plan allerdings Lügen und heute existieren lediglich sechs Schulen der Magie, die sich teils sehr Brüderlich die üppigen Räumlichkeiten teilen. Die magulistanische Magokratie ist eine Herrschaftsform, bei der die politische Macht an die Fähigkeit zur und Ausübung von Magie gebunden ist. Ein Land, das von einem Zauberer beherrscht wird, ist noch lange keine Magokratie. Erst wenn magische Fähigkeiten zur Voraussetzung der Herrschaftsfähigkeit werden, wenn also nur Magier herrschen dürfen, kann von einer Magokratie im Sinne einer magulistanischen Magokratie gesprochen werden. Magulistan unterscheidet sich von Rest des Landes in seinem Feudalsystem dahingehend, dass nur magisch begabte Nachkommen eines Adligen das Lehen erben können. Mundane Nachkommen erben nur ihren Titel, in der Hoffnung eines Tages einen Erben zu bekommen der ebenfalls die Gabe der Magie besitzt. Es ist in Magulistan auch nicht unüblich ein magisch begabtes Findelkind von einer verdienten Herrscherfamilie adoptieren zu lassen und es somit in den Stand des Adels zu berufen damit eine bislang verdiente Adelslinie nicht ausstirbt und das Lehen heimfällt.
Downloads